Freier Fall Geschwindigkeit berechnen nur mit gegebener Strecke?

6 Antworten

> Sie springen vom 10m-Brett.

Wohlgemerkt springen, nicht fallen (-> Füße voraus) und auch nicht kippen (-> Kopf voraus).

Nur für den unwahrscheinlichen (und bestimmt nicht "springen" genannten) Fall, dass jemand wie im Comic einen Schritt über das Brett hinaus macht und dann, Füße voran, nach unten saust, lässt sich die Fallhöhe zu (10 m - 5 m) genau angeben.

Vermutlich will Dein Lehrer, dass Du genau diesen Fall durchrechnest. Die einfachere Rechnung geht über die Energieerhaltung: Die auf den 5 m "verlorene" potentielle Energie ist gleich der "gewonnenen" kinetischen Energie. Die in beiden Formeln vorkommende Masse kürzt sich heraus.

und dann, Füße voran, nach unten saust

Hast was vergessen. Im Comic stehen sie eine Sekunde still in de Luft.

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@prohaska2

Nicht vergessen - aber wie lange der Turmspringer still steht, beeinflusst ja nicht die gefragte Geschwindigkeit.

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Beim freien Fall spielt die Masse des Körpers, unter Vernachlässigung der Reibung, keine Rolle. Die Beschleunigung ist durch die Erdkonstante gegeben. Es wird also lediglich eine potentielle Energie in eine kinetische Energie umgewandelt und dabei ist die Strecke die einzige Unbekannte. Das heißt, du kannst für jede Strecke exakt berechnen, wie groß die Geschwindigkeit an diesem Punkt ist.

Also erstmal muss du die Zeit berechnen.

Die Formel lautet.

S = g/2 x t Quadrat.

So dann hast du die Zeit in Sekunden ausgerechnet.

Für die Geschwindigkeit dann

V =  9,81x T






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