Frage zu Strom,Tod und Zerfall?

12 Antworten

Selbst bei 220.000V bleibt immer was übrig.

Im Umspannwerk in meiner Nähe wurden die Isolatoren geputzt.

Leider hatte man die falsche Seite wieder zugeschaltet.

Es galb einen Knall, einen kräftigen Lichtbogen und dann war Ruhe.

Unten lag etwas in der Größenordung wie ein größerer Rucksack.

Hab' mir das aber nicht angeschaut, sondern gleich die Feuerwehr gerufen.

So ganz abgebrüht,waren die Feuerwehrleute nicht, den 2 von ihnen haben gleich abgereiert.Ich war damals noch Stift(Auszubildender).

Da du so fragst, kann das wirklich so passiert sein, frage ich mal, wie intelligent oder klug bist du?

Sehe das nicht als persönlichen Angriff, ich hinterfrage nur, weil man heute im Zeitalter des Internet an viel mehr Informationen kommen kann.

Natürlich auch an jede Menge falsche Informationen ;-)

Zu Staub geworden, ist natürlich absoluter Unsinn, das müsstest du selbst einfach kapieren können.

Lernen könntest du aber ab welchen Bedingungen es mit dem elektrischen Stom lebensgefährlich und tödlich werden kann. Das ist meist recht zuverläsig beschrieben und sinngemäß sowas wie Normvorgaben.

Ich erlebte im letzten Jahr meiner damaligen Lehrzeit einen tödlichen Unfall an Hochspannung ungewollt mit. Sah zwar nicht, was und wie es passiert ist, aber die Leiche. Das Erlebnis machte mich 3 Wochen arbeitsunfähig.

Es war ein Schock, sowas zu sehen. Umso lehrreicher aber auch für den erlernten Beruf, denn ab dann war mir die Gefahr die mit solch einem Beruf einher gehen kann viel bewusster.

Ich will dir ersparen, wie dieser Mensch ausgesehen hatte, nach der tödlichen Berührung. Nicht zuletzt auch wegen der Menschenwürde des Verstorbenen.

Also, wenn du wissen willst ab wann und unter welchen Bedingungen elektrischer Strom tödlich werden kann, kannst du das recherchieren.

Wenn du dann noch Fragen dazu hast, darfst du wieder fragen. Also bitte mache dich selbst schlau, schaden kann es auf jedenfalls nicht, diesbezüglich schlauer zu werden ;-)

ich hatte leider den beschriebenen Fall im Senderbau bei Rohde & Schwartz - die Person hat sich leider tatsächlich zu Asche verwandelt - da es dort aber mit Hochspannung zuging wird wohl klar sein. Es ist also in der realen Welt nicht so einfach zu Staub zu werden...

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@deruser1973

du hast im Senderbau bei Rohde & Schwarz gearbeitet? Respekt. Ich nur als Funkamateur an kleinerem Zeugs, aber später auf gegeben.

Gibt es Rohde & Schwarz noch, bauen die noch Sender? In Europa sind fast alle Mittelwellen und Langwellensender abgeschaltet. Lohnt nicht mehr. Klangqualität usw miserabel. Hast du noch Beschäftigung auf dem Sektor, oder weg gewirtschaftet?

Ich bekam beim arbeiten in der Nähe eines leistunsstarken MW Senders einen Schreck, als ich eine Leuchtstofflampe aus deren Verpackung zog, und die zu leuchten anfing. Musste aber auch herzhaft lachen, wenn man in der Gegend kein Radio brauchte um deren Sendungen zu verfolgen. Da sprachen keine Lautsprecher was gesendet wurde, reines Kochgeschirr reichte aus ;-)

Manche betrieben ihre Schrebergartenbeleuchtung mit der Sendeenergie, bis das bemerkt wurde. Kann manchmal lustig werden, Senderbetrieb etc.

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@deruser1973

Senderbau? Dann wurde er aber wohl eher von der Mikrowellenenergie geröstet und nicht durch rein elektrische Erwärmung. Wenn da 100kW ein paar Sekunden wirken, dann reicht das wohl.

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quatsch,hab in meinem langen berufsleben bei einem stromversorger 3 tote gesehn.2 sahen äußerlich fast unversehrt aus bis auf ein paar schmauchspuren und einer war ganz schön verkokelt der hing länger drinn bis er gefunden wurde und war im niederspannungsbereich bei 400 volt

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