Frage an Ostdeutsche: Empfindet ihr die Bezeichnung "Ossi" als beleidigend?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Nein. 67%
Kommt auf die Situation/Person an. 22%
Ja, schon. 11%

7 Antworten

Kommt auf die Situation/Person an.

Für mich wurde es schon sehr oft abwertend benutzt ,deswegen finde ich es nicht besonders attraktiv wenn man mich als Ossi bezeichnet. An sich finde ich es nicht so schlimm, aber ich bevorzuge es doch einfach als Mich anzunehmen, und nicht nach meiner Herkunft hinterfragt werden zu müssen um mich dann als Ossi zu bezeichnen/ einzuordnen oder auch um sich um mich lustig zu machen und behandelt zu werden wie ein Untermensch. Allgemein finde ich die Spaltung von West und Ost mit Ossi und Wessi nicht besonders sinnreich und auch veraltet.

Besonders Schlimm ist es nicht, aber wenn es doch möglich wäre, würde ich es bevorzugen dass dieser endlose "Wettstreit" endet was nun besser ist.

Ich sage auch nicht Ami oder Schlitzauge.

Nein.

Manche Dinge sind auch heute noch anders im Osten, wenn man darüber redet, fällt manchmal auch die Bezeichnung Ossi.

Mir war schon immer wichtig, dass man gegenseitig ins Gespräch kommt.

Nein.

Nein, ich empfinde das nicht als Beleidigung. Wieso auch? Ossi bedeutet, dass jemand aus Ostdeutschland kommt. Das ist doch nichts Schlimmes. Ich bin nun mal in der DDR geboren, war 22 Jahre, als die Mauer gefallen ist und lebe auch heute noch in Ostdeutschland.

Nein.

Stört mich gar nicht, ist so, als würde man "Nordi" oder "Südi" sagen. Außerdem hatte doch schon OTTO in seinem ersten Film seine Firma "Ossi" genannt ("Ottos super Service international"), da ist das doch sogar ein wertschätzendes Lob ;)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe zwei Jahrzehnte DDR, dann Wende direkt miterlebt.
Ja, schon.

Bin aus dem Westen, finde das ganze trotzdem ziemlich abwertend und unnötig.

Woher ich das weiß:Hobby – Geschichts- Politik interessiert.

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