Flüchtlinge in Deutschland (Asyl)

31 Antworten

Es ist erschreckend, wie viel Unverständnis bei diesem Thema oft kursiert.

Als ich mit einem Syrer, den ich vor Kurzen kennen gelernt hatte, an Weihnachten und Sylvester in einem Dorf bei meinen Verwandten war, wurde er gefragt, warum er denn seine Mutter und Schwestern dort allein zurückgelassen hätte?

Solche Leute wie ihn wollte man hier nicht.

Er hat sein Auto und sein Haus dort verkauft, um hierher kommen zu können, um nicht beim Militärdienst umzukommen, und um seine Familie später holen zu können.
Die hätten gewiss weder die teure und gefährliche Fahrt hierher bezahlen noch durchstehen können.

Sein Monaten tut er nichts anderes, als tagtäglich meit seiner Familie telefonieren, die am Rand vom beschossenen Aleppo sitzt, ohne fliessendes Wasser, ohne Strom, ohne Gas und ohne Heizung und mit nur wenig Essen. 

Niemand hier scheint eine Vorstellung zu haben, was dort abgeht und warum Leute hierher kommen. 

Das gilt natürlich nicht für Marokkaner, Tunesier und Ägypter, die dort vielleicht arm und unterdrückt sein mögen, aber nicht im Krieg und am Rand der Existenz.

 

Das ist natürlich ein sehr komplexes und schwieriges Thema.
Also einserseits: jeder, dem in seiner Heimat die Bomben und Patronen nur so um die Ohren fliegen, hat verdient hier Schutz zu finden. Die meisten von denen wollen/wollten ja gar nicht aus ihren heimatländern raus, aber sie hatten keine andere Wahl! Wenn Deutschland und die EU das Problem langfristig in den Griff bekommen wollen, dann muss in den Krisengebieten wieder Frieden und eine Zukunft geschaffen werden, dass die Menschen auch in ihre Heimat zurückkönnen, denn das wollen mit Sicherheit die allermeisten.
Das ist jetzt sicherlich erstmal Wunschdenken (der Syrien-Konflikt wird ja kaum in absehbarer Zeit gelöst werden), aber es ist vor allem ein bisschen weiter gedacht. Man muss das "Problem" bei der Wurzel packen. Und Menschen fliehen eben mal hauptsächlich vor Krieg und Terror.
Alle, die hier nur herkommen, um auf Kosten des Staates zu leben, gehören sofort wieder in einen Zug zurück in ihre Heimatländer. Unsere Kapazitäten sind sicherlich noch unendlich und die brauchen wir für die, die auch wirklich Hilfe brauchen.
http://www.hoerzu.de/unterhaltung/aktuelles/fluechtlingskrise-in-zahlen/
Eine ganz interessante Grafik noch zum Schluss, die aufzeigt, dass das Problem, dass wir im Moment meiner Meinung nach zu häufig auf Deutschland beziehen, ein weltweites Problem ist!

Im Grunde gibt es drei Perspektiven, die Situation zu beurteilen.

Aus meiner Perspektive als um mein Wohlstand und Friede besorgter europäischer bzw. deutscher Bürger:

Vom Krieg bedrohte Menschen sollten aus ethischen Gründen - bis zu einer wirtschaftlich und sozial tragbaren Grenze - temporär aufgenommen werden. Diese Menschen könnten zu gemeinnützigen Tätigkeiten angehalten werden, sollten aber nicht als billige Arbeitskräfte den angestammten Bewohnern in einer Form Konkurrenz leisten, die ihren Arbeitsplatz gefährdet. Fällt die Bedrohung von Leib und Leben weg, sollte m.E. konsequent abgeschoben werden. 

Das deutsche Asyl-Grundrecht, ohne zahlenmäßige Obergrenze und ohne weitere integrative Bedingungen, die an die Flüchtlinge gestellt werden, ist in der Lage, Deutschland und seine Bewohner ins absolute Chaos zu führen (z.B. hohe Kriminalität, Verelendung, Zerstörung des Zusammenhalts, Crash des Sozialsystems, Bürgerkrieg). Leider scheint letzteres politisch gewünscht zu sein, denn es wäre ein leichtes, die Gesetze - auch das Grundgesetz  - zu ändern und Maßnahmen an den Grenzen oder vor Ort in Krisengebieten vorzunehmen.

Egoistisch und individuell betrachtet, werden die Massen an überwiegend unqualifizierten Einwanderern den Wohlstand in Europa drastisch reduzieren und dies besonders auf Kosten der hart arbeitenden Mittel- und Unterschicht.

Aus moralischer Sicht:

Alle Menschen sind im Grunde gleichwertig, keiner kann was dafür, wo er lebt und wie arm oder reich er geboren wird. Die Umstände machen ihn überwiegend zu dem, was er ist.

Vor diesem Hintergrund darf man keineswegs vergessen, dass die Zerstörung und Ausbeutung der Länder in der Dritten Welt bzw. in Kriegsgebieten zumeist auf Kosten der westlichen Staaten und deren Geheimdienste (Billigstproduktion, Kinderarbeit, Waffenlieferungen, Vermüllung, Economic Hitmen, Think Tanks, Globalisierungskriege, Finanzkriege, etc.) erfolgt/e und insofern, die einströmenden Migranten sich nur einer - wie ich finde - ausgleichenden Gerechtigkeit bedienen.

Moralisch betrachtet, haben die Flüchtlinge allemal das Recht, sich ihren Anteil am geraubten Lebensraum zurückzuholen.

Für die Reichen:

Die Reichen und wirklich Mächtigen (also NICHT unsere Politikerclowns!) sind m.E. diejenigen, die diese Geschicke oder Missgeschicke (wie z.B. Kriege) aus der Ferne lenken und dabei immer den größten Profit ziehen. Für sie ist es unwichtig, ob ein Volk hungert, ein Kind im Mittelmeer ertrinkt oder Religiöse sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Divide et impera ist ihr Motto!

Aber leider kann man die Flüchtlinge nicht abschieben, wenn die Gefahr für sie vorbei ist, weil Deutschland in ein paar Jahrzehnten zu wenig Arbeiter hat. Die Deutschen bekommen immer weniger Kinder und somit werden in ein paar Jahrezehnten die meisten Deutschen zu alt sein, um zu arbeiten. Und dann braucht Deutschland die Flüchtlinge.

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@Francy002

nein, die Europäer wie beispielsweise die Rumänen reichen aus und sie passen religiös gesehen besser zum Christentum.

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@Spassbremse1

Es gibt in Europa genug Länder, wo die Arbeitslosigkeit hoch ist. Diese Facharbeiter anwerben für den deutschen Arbeitsmarkt , löst auch das Problem. Wir sind nicht angewiesen auf orientalische Arbeitskräfte mit ihrem ständigen Gebets-Islam.

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@Francy002

Wieso leider? 

Und natürlich kann man sie abschieben, wenn man will. 

Und wenn man Leute braucht, kann man sich auch andere suchen. z.B. besser Qualifizierte.

Aber wenn sie schon mal ein paar Jahre hier waren, wäre es auch dumm, sie wieder weg zu schicken.

Zudem auch nicht sehr nett und etwas unfair. 

Nur die, die hier nicht arbeiten und auch nichts lernen wollen, würde ich dann wegschicken. 

Am Besten, alle deutsche Faulenzer gleich mit.    

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Alleine schon die Tatsache dass die selbsternannten "Flüchtlinge" gezielt hierher kommen und nicht in einem der anderen sicheren Länder bleiben , durch die sie während ihrer "Flucht" reisen, sagt wohl schon Alles.
Die haben halt mitgekriegt dass sie sich in Deutschland unter aller Sau benehmen dürfen und trotzdem füttert sie Merkel mit anderer Leute Geld durch.
Lebe wohl, Deutschland!

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@densch92

Wenn es in Deutschland Krieg gäbe, oder ein Bürgerkrieg oder eine andere Katastrophe bzw. sonst ein triftiger Grund von hier abzuhauen, wo hin würdest denn  D U dann gehen? 

Bestimmt nicht in die Türkei, nach Griechenland, die Ukraine oder Serbien, oder gar nach Syrien, Pakistan oder Indien.

Dann wohl doch lieber in ein einigermaßen reiches Land, wie Norwegen, USA oder Kanada. Oder?

Nur weil sich ein paar illegale Asuländer in Köln widerlich benehmen, muss man doch nicht gleich alle verdammen. 

Und es gibt auch genug widerlich dumme Deutsche, die man am Liebsten raus haben möchte. 

Und die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen. 

Nur leider kann man die Deutschen , die hier nichts arbeiten und auch nichts lernen wollen, die ganzen Faulenzer auf Staatskosten, nicht wegschicken. 

  

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