Fahrrad (Marke Scott) gekauft, wo befindet sich die Codierung infalle eines Diebstahles? Oder ist es "nur" ein Aufkleber?

5 Antworten

Das Fahrrad als solche trägt in der Regel eine Rahmennummer, z.B. an der Unterseite des Tretlagergehäuses.

Extra Codierungen können angebracht werden. Die sind kaum zu übersehen. Die Nummer wird eingraviert und mit einem (zumindest war es damals bei mir so) grünen Aufkleber überklebt, auf dem steht "Dieses Rad wurde registriert" (registriert wird da laut Aussage des Händlers, der das beim Kauf durchgeführt hat, aber nichts). Die Codierung besteht aus Initialen, Geburtsdatum und einer codierten Anschrift, die du zum Zeitpunkt der Codierung angegeben hast.

Findest du sowas nicht, ist der Aufkleber ab (dann müsstest du immer noch eine Gravur finden) oder das Rad hat keine extra Codierung.

Fast alle Räder haben eine Seriennummer (Rahmennummer) auf der Unterseite des Tretlagers.

Codierung kannst Du z.B. an entsprechenden Aktionstagen machen lassen.

Bei vielen Fahrrädern mußt du die Zugführungsschiene unter dem Tretlager abschrauben, um an die Rahmennummer zu gelangen.

(Österreich) Welche Rechte hat ein Hausbesitzer über den Gehsteig vor seinem Haus?

Hallo,

Ich bin aus Österreich und vor zwei Tagen passierte folgendes: Ein Freund von mir und ich sind aus der Schule hinausgegangen und auf dem Sattel seines Fahrrads klebte ein Zettel des, wahrscheinlich Schulwartes oder auch vom Hausbesitzer, auf dem das stand:

Bitte das Fahrrad nicht am Gehsteig abstellen

Jedoch steht in der österreichischen Fahrradverordnung das:

Ist ein Gehsteig mehr als 2,5 m breit, dürfen Fahrräder auch auf dem Gehsteig abgestellt werden. Es ist aber zu empfehlen, einen Fahrradabstellplatz zu benutzen, wenn sich einer in der unmittelbaren Nähe befindet.

Auf einem Gehsteig sind Fahrräder platzsparend aufzustellen, sodass Fußgängerinnen/Fußgänger nicht behindert und Sachen nicht beschädigt werden.

In Österreich darf man also ein Fahrrad auf einem Gehsteig abstellen wenn dieser breiter als 2,5 Meter ist. Ich kann dies bestätigen und am Foto habe ich die Google Maps-Abstandmessung mit roter Farbe markiert.

Am Foto sieht man vor dem Schuleingang auch einen Fahrradabstellplatz, es wird jedoch nur empfohlen diesen zu verwenden es ist also nicht Pflicht, außerdem gibt es oft keinen freien Platz mehr.

Weiters steht am Gehsteig Fußgänger nicht behindert werden dürfen und auch nichts beschädigt werden darf. Am Foto habe ich den Platz des Fahrrads bei dem es angeschlossen war blau markiert. Es handelt sich hierbei um eine normale Straßentafel die am Gehsteigrand steht. Das Fahrrad wurde parrallel zum Gehsteig geparkt, es stellt also keine Behinderung dar.

Von der Fahrradverordnung her ist es also völlig legal und erlaubt. Nur leider weiß ich nicht welche Rechte ein Hausbesitzer über den angrenzenden Gehsteig hat und ob es anders ist vor einer Schule. Pflichten wie die Räumungspflicht von 7-22 Uhr gibt es ja, aber von Rechten weiß ich nichts.

Nun würde ich gerne wissen: Hat der Hausbesitzer das Recht ihm zu verbieten sein Fahrrad vor die Schule auf den Gehsteig zu stellen oder liegt er im vollen Recht?

Vielen Dank, ich kenne mich leider nicht mit den Hausbesitzerrechten aus.

ANM: Bitte nur Antworten die die Frage ernsthaft beantworten oder wenigstens zu beantworten versuchen.

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Fahrrad parken auf Privatgelände, das tatsächlich öffentlich, also für jedermann zugänglich ist

Auf einem Gelände ohne Zaun, Hecke oder anderer Umfriedung befindet sich ein Spielplatz, Bänke und mehrere Fahrradständer, drei davon sind überdacht. Ich habe mein Fahrrad dort untergestellt, weil dort nie etwas angeschlossen war und ansonsten in der Umgebung sehr viele Fahrräder überall angeschlossen sind und kaum Platz zu finden ist.

Nun hat eine WBG dort ein Schild mit folgendem Wortlaut unter dieser Überdachung aufgehängt: "Nur für Mitarbeiter und Besucher der WBG..., Widerrechtlich abgestellte Fahrräder werden entfernt!"

Ich habe mein Fahrrad dennoch dort abgestellt, weil weder ein Hinweis auf Privatgelände zu erkennen ist, noch der Bereich deutlich wird, wo die Fahrräder nicht stehen dürfen. Weil man mir persönlich gedroht hat, habe ich mein Fahrrad an eine Laterne angeschlossen, die aber möglicherweise ebenfalls zu dem Gelände gehört. Sollte eines Tage mein Fahrrad nicht mehr angeschlossen sein (das Schloss ist mit einfachem Bolzenschneider nicht zu durchtrennen) muss ich von einem besonders schweren Diebstahl ausgehen und würde das zur Anzeige bringen müssen, falls ich bei der WBG niemanden antreffe.

Wie muss das Gelände und die Beschilderung beschaffen sein, um die fremde Nutzung des Geländes abwehren zu  können. Mir ist diese Verfahrensweise unplausibel und willkürlich gewählt.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Sch.

 

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