Eva isst vom Baum der Erkenntnis - müsste der Mensch dann nicht wie Gott sein?

23 Antworten

Die Schlange bzw. der Satan in Gestalt der Schlange log, dass die Mensch wie Gott werden.

Gott hatte zuvor nur gesagt: "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, mußt du gewisslich sterben!" (1. Mose 12,17). Das war das einzige Gebot, die einzige Regel, die es im Garten Eden gab. Nur daran mussten sich Adam und Eva halten, doch leider schafften sie das nicht und ließen sich von der Schlange verführen.

Das, was Gott gesagt hatte, traf ein: Adam und Eva erhielten die Erkenntnis, was gut und böse ist. Die andere angekündigte Folge traf auch ein: geistlicher Tod (Trennung von Gott durch die Sünde) und körperlicher Tod (körperlicher Zerfall bis zum Tod).

Die Lüge der Schlange, dass die Menschen wie Gott werden, traf natürlich nicht ein. Trotzdem ist diese Lüge in vielen Religionen und Vorstellungen noch enthalten: Der Mensch will selbst wie Gott sein und/oder sich durch seine eigenen Werke und Taten erlösen bzw. Eintritt in den Himmel verschaffen.

Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen, wenn wir das stellvertretende Opfer vom Jesus am Kreuz für uns in Anspruch nehmen und um Vergebung unserer Sünden bitten.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Sehr gute Frage !

Vom "Baum der Erkenntnis" zu essen, machte Eva und Adam in einer Beziehung "Gott gleich": sie wussten nun, was "Gut und Böse" ist (1.Mose 3,5).

Da sie das nicht tun solten, hatten sie Satan (der Schlange) mehr geglaubt als Gott (1.Mose 3,6).

Damit begingen sie die erste Sünde, welche sie von nun an von Gott trennte.

Damit sie nicht noch "ewiges Leben" erhielten, jagte Gott sie aus dem Paradies und verschloss dessen Eingang (1.Mose 3,22-23).

Mit dem Opfertod von Gottes Sohn eröffnete uns unser ewige Vater eine neue Möglichkeit, in Gottes Reich zu kommen (Röm.6,23).

Wenn wir Ihm glauben, sind wir gerettet (1.Tim.1,16).

Damit wird Satan das Handwerk gelegt, nachdem er die ganze Welt verführt hat (Offb.12,9; 17,1-6) und in Gefangenschaft kommen (Offb.20,2).

Der Text im Zusammenhang aus der GNB:


1. Mose 3:4-5:
4 »Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet bestimmt nicht sterben!
5 Aber Gott weiß: Sobald ihr davon esst, werden euch die Augen aufgehen; ihr werdet wie Gott sein und wissen, was gut und was schlecht ist. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können.«


Dass der erste Teil der Aussage in Vers 4 gelogen war, ist wohl klar. Schließlich sterben die Menschen bis heute.

Aber auch der zweite Teil ist gelogen. Denn wenn die Menschen wüßten, was gut und was schlecht ist, gäbe es heute nicht solche traurigen Zustände.

Der Prophet Jeremia erklärt das so:

Jeremia 10:23
23 Ich weiß wohl, o Jehova, daß nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten.

und der weise König Salomo stellt fest:

Prediger 8:9
9 All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat.

Kein Wunder also, daß Jesus Christus über den Urheber dieser Lüge ein vernichtendes Urteil fällte:

Johannes 8:44
44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].

Baum der Erkenntnis (Gott)?

Hallo,

Gott hat den Baum der Erkenntnis gepflanzt, damit wir uns für oder gegen ihn entscheiden konnten.

Ich habe einige Fragen:

  1. Adam und Eva wurden ja verführt. Es ist nicht so dass sie beschlossen hatten, sich voll gegen Gott zu stellen. Warum hat Gott ihnen nicht vergeben. bzw. haben sie um Vergebung gebittet?

2.Wieso heißt der Baum überhaupt so?

3.Wenn der Baum wirklich die Erkenntnis von Gut und Böse enthalten hat, dann hat Gott ja der Schöpfung etwas zurückgehalten. bzw. sie hatten ja kein Gewissen, oder? Ich möchte mich wirklich vorsichtig ausdrücken, aber war das eine Art "Versuchung" von Gott? Ich meine, der Baum ließ ja einen gut und böse erkennen. Wieso hat Gott das den Menschen nicht von Anfang an gegeben? Wieso musste er einen Baum pflanzen, der das verkörpert?

Hoffe mir kann jemand alle Frage beantworten.

LG

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Ich habe eine Frage zu Adam, Eva und Gott und dafür muss man nicht gläubig sein, sondern nur eine Meinung haben?

Soweit ich weiß hat Gott Adam und Eva als erste Menschen erschaffen. Er wollte nicht, dass die beiden ihn gleich also ebenbürtig oder gleich weise sind und erschuf sie also theoretisch mit Fehlern. Als sie dann im Garten Eden von dem Baum den Apfel aßen, was ihnen eigentlich verwehrt war, wurden sie verbannt. Aber warum ist die Menschheit dann im Glauben an allem schlechten was ihnen geschieht Schuld, wenn sie von Anfang nicht perfekt geschaffen wurden. Gott hatte also wie eine Vaterrolle gehabt, er hat seine Kinder nicht perfekt erzogen und sie dann auch noch verbannt also warum ist Gott dann nicht Schuld? Eigentlich hat er dann doch versagt oder, und nicht die Menschen? Schreibt mir bitte eure Ansicht, denn dies verstehe ich nicht.

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