Eva isst vom Baum der Erkenntnis - müsste der Mensch dann nicht wie Gott sein?

23 Antworten

Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«. Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet werde, bedürfe es aber auch sorgfältiger Übersetzung. So korrigieren wir die Überlieferung, Eva sei aus einer Rippe Adams geschaffen worden. Richtig übersetzt müsse es im Buch Genesis vielmehr »Flanke« statt »Rippe« heißen. Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich: Mit eine Rippe weniger hätte Adam wohl leben können, nicht jedoch ohne seine Flanke. Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er habe als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt. Adam dagegen habe nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen seien die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenke, stamme die jetzige Menschheit gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich:


"Gleichwertigkeit"?? So???

(1Mose 2,18) "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen."

Also kein "gleichwertig" Wesen, sondern eine Gehilfin, Dienerin, Magd.

Der fromme Lot aus Sodom hatte eines Tages Fremde zu Besuch, die spät nachts von randalierenden Männern vor seinem Haus bedroht wurden. Um sie von seinem Besuch fernzuhalten,
bot er den Randalieren seine jungfäulichen Töchter zur freien sexuellen Belustigung an (1Mose 19,8): "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt." 

Die Moral der Bibel also: Um deine Haut zu retten, opfere ruhig deine unschuldige Tochter. Es sind ja nur Frauen ("gleichwertige"??).

Die Zehn Gebote verlangen, unter anderem, die Einhaltung des Sabbats (5Mose 5,14): "Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Sklave, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh." 

Fällt Dir etwas auf? - In dieser Aufzählung fehlt die Frau! Sie darf natürlich arbeiten, schließlich wollen der Mann und seine Knechte auch am Sabbat bewirtet werden. Die unterdrückte Frau braucht keinen Ruhetag. Sie steht sogar noch niedriger als der Sklave in Gottes Aufzählung. - 

"Gleichwertigkeit"??

Als Gott vom Berg Sinai herunter seinem Volk erscheinen wollte, befahl er den Männern, keiner (2Mose 19,15) "rühre eine Frau an". Sonst würden sie verunreinigt und seines Anblicks unwürdig sein.

Ist doch echt ein Zeichen von "Gleichwertigkeit"!

Auch Johannes prophezeite, dass nur 144.000 Männer in den Himmel kommen werden, (Offb 14,4) "die sich mit Frauen nicht befleckt haben". Eine Frau körperlich zu lieben, war also vor Gott die schlimmste aller Verunreinigungen.

Echt "gleichwertig"!

Das NT ist natürlich bedeutend besser!

Leider scheint das nur auf den ersten Blick so. Dort lesen wir nämlich u. a. (Eph 5,23): "Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau."

Ist doch wahrhaft "gleichwertig"!

Oder bei einigen Kirchenlehrern erfährt man das Wahre an der "Gleichwertigkeit"!

Z. B. Kirchenvater Johannes Chrysostomos (344-407):

"Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen."

Der Heilige Thomas von Aquin (1225-1226):

"Die Frau ist ein misslungener Mann. (...) Der wesentliche Wert der Frau liegt in der Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. (...) Mädchen entstehen durch schadhaften Samen."

Pressemitteilung aus dem Katholikentag, 1968:

"Alle Frauen sind gefährlich."

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Mir wird ja ganz übel bei so viel "Gleichwertigkeit"!

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Du kennst nicht mal Dein eigenes Wunderwerk:

Verzehr des Apfels

Wo steht in der Bibel was von einem Apfel?

stamme die jetzige Menschheit gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

Ich denke, da könnten Dir einige Deiner Bibelfreunde andere Dinge erzählen!

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@tinimini

Der fromme Lot aus Sodom hatte eines Tages Fremde zu Besuch, die spät nachts von randalierenden Männern vor seinem Haus bedroht wurden. Um sie von seinem Besuch fernzuhalten,
bot er den Randalieren seine jungfäulichen Töchter zur freien sexuellen Belustigung an (1Mose 19,8): "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt." 

Die Moral der Bibel also: Um deine Haut zu retten, opfere ruhig deine unschuldige Tochter. Es sind ja nur Frauen ("gleichwertige"??).

Was Lot da gemacht hat wurde auch in der Bibel in schlechtes Licht gestellt.Es sind Geschichten aus denen eine Lehre gezogen werden soll. wie man es nicht machen sollte.

Die Zehn Gebote verlangen, unter anderem, die Einhaltung des Sabbats (5Mose 5,14): "Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn. Da sollst du .....

Das DU gildet auch für die Frau. Weil auch die Frauen Lesen konnten und Oberhaupt der Familie war, wenn der Mann außerhaus bei den Tieren von Wasserloch zu Wasserloch von Weide zu Weide zogen. Schlechte Übersetzungen lassen Fehler erscheinen lassen, die eigendlich nicht da sind.

Deine anderen Äußerungen legst du als gewichtig aus obwohl sie von Menschen geäußert wurden ,die die Bibel nicht verstanden haben und die auch diese Übersetzungsfehler als echt und Wahr erachten.

 

Als Gott vom Berg Sinai herunter seinem Volk erscheinen wollte, befahl er den Männern, keiner (2Mose 19,15) "rühre eine Frau an". Sonst würden sie verunreinigt und seines Anblicks unwürdig sein.

Das sollte heißen, das sie nicht im Gedanken bei ihren Frauen sein sollten und an die vergangene Nacht denken sollten sondern in Gedanken bei Gott sein sollten. Bei der Sache sein und ausgeschlafen und nicht in Liebesnächten ausgetobt und müde bei so wichtigen Sachen. Unreine Gedanken  gleichbedeutend mit Se-xgedanken.. Dinge da hineininterpretiern weil man die alte Sprache nicht mehr versteht und die Bedeutung von alten Redewendungen.

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Wir SIND wie Gott, nämlich indem wir zwischen Gut und Böse unterscheiden können. Darin besteht ein wesentlicher - wenn nicht DER wesentliche - Aspekt der Gottebenbildlichkeit im Judentum und Christentum. Die Fähigkeit, unsere Handlungen (und Gedanken) daran zu messen, ob sie gut oder böse sind, ist nur dem Menschen wirklich eigen. 

Und wenn Du die Geschichte von der Vertreibung aus dem Paradies mal so nimmst, wie sie gemeint ist, nämlich als starkes Symbol, dann muß Dir das auch auffallen. Denn von dem Moment an, in dem wir als kleine Kinder entdecken, daß wir auch böse sein können und diese Möglichkeit bewußt (!) einsetzen, sind wir für alle Zeit aus dem Paradies der "Unschuld" vertrieben, also aus dem paradiesischen Zustand des Nichtwissens. Gruß, q.

Die Bibel ist eben nicht reine Symbolik. Es ist zu einfach.

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Die Schlange bzw. der Satan in Gestalt der Schlange log, dass die Mensch wie Gott werden.

Gott hatte zuvor nur gesagt: "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, mußt du gewisslich sterben!" (1. Mose 12,17). Das war das einzige Gebot, die einzige Regel, die es im Garten Eden gab. Nur daran mussten sich Adam und Eva halten, doch leider schafften sie das nicht und ließen sich von der Schlange verführen.

Das, was Gott gesagt hatte, traf ein: Adam und Eva erhielten die Erkenntnis, was gut und böse ist. Die andere angekündigte Folge traf auch ein: geistlicher Tod (Trennung von Gott durch die Sünde) und körperlicher Tod (körperlicher Zerfall bis zum Tod).

Die Lüge der Schlange, dass die Menschen wie Gott werden, traf natürlich nicht ein. Trotzdem ist diese Lüge in vielen Religionen und Vorstellungen noch enthalten: Der Mensch will selbst wie Gott sein und/oder sich durch seine eigenen Werke und Taten erlösen bzw. Eintritt in den Himmel verschaffen.

Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen, wenn wir das stellvertretende Opfer vom Jesus am Kreuz für uns in Anspruch nehmen und um Vergebung unserer Sünden bitten.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

In welcher Form erschien Gott Adam und Eva? Er sagte usw. gab es damals schon eine Sprache?

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@Struwwelmarie

Ich denke, dass Gott Adam und Eva in einer physischen Form erschienen ist. Vielleicht war das Jesus in seiner Präexistenz:

  • "Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN hinter den Bäumen des Gartens" (1. Mose 3,8).

Eine Sprache gab es, Adam sollte z. B. den Tieren Namen geben:

  • "Da gab der Mensch jedem Vieh und Vogel des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen" (1. Mose 2,20a).
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Was die Erkenntnis betrifft, ist er das auch, das hat Gott selbst bestätigt, indem er sie panikartig aus dem Paradis jagte, "damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens essen und werden wie unsereins". Es fehlt uns also nur die Unsterblichkeit, um Gott gleich zu sein. 

Die Schlange hat also die Wahrheit gesagt "esst von diesem Baum und ihr werdet wie Gott". Pech war nur, dass Adam und Eva nicht schnell genug waren und sich erwischen ließen, bevor sie auch vom Baum des Lebens essen konnten.

"Es heißt doch, dass das Essen vom Baum der Erkenntnis den Menschen zwischen gut und böse unterscheiden und damit wie Gott sein lässt."

Wichtig ist, wer diese Aussage machte. Und zwar jemand, der eine manipulative Fragestellung benutzt und den Menschen eine Fangfrage stellt "Ihr dürft also nicht von den Früchten essen?" und dann behauptet, dass die Früchte des verbotenen Baums nicht tödlich sind.

In Beziehung auf den Punkt, auch das böse zu kennen, sind Adam und Eva danach wirklich Gott ähnlicher geworden. Allerdings um welchen Preis?

Sie lernten Scham kennen, sie waren vorher bekleidet mit der Herrlichkeit Gottes, in der man nichts verbergen muss und das erste, was sie taten, war, ihre Körper zu verbergen und sich zu verstecken.

Das erste Mal, dass Tod in die Welt kam, war dadurch gekennzeichnet, dass Adam und Eva Bekleidung aus Tierfellen bekamen.

Dieser Versuch, noch mehr wie Gott zu sein, scheiterte, eine unverkrampfte Beziehung zu Gott, war nicht mehr möglich.

Jesus zeigte, wie man als Mensch wie Gott sein kann, denn er verhielt sich wie sein Vater, er tat Wunder und er sagte seinen Anhängern, dass sie dies genauso könnten, wenn sie eine gute Beziehung zu Gott hätten.

Jesus war kein Supermann, denn wenn Gott Mensch wird, dann richtig.

Aber er zeigte auf, dass wir sehr viel nur deshalb nicht können, weil die Beziehung zu Gott nicht in Ordnung ist.

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