Durften sich Bürger der DDR auch Autos aus dem Westen kaufen?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, aber nicht alle und nicht einfach so, für Autos gab es in der DDR schließlich normalerweise lange Wartezeiten. Funktionäre der SED, VVN-Rentner, und Mitarbeiter der staatlichen Organge konnten Westfahrzeuge erwerben, außerdem war es möglich, sich von seinen Westverwandten über den Genex Geschenkdienst Westprodukte schenken zu lassen. Darunter waren dann nicht nur Konsumgüter aus dem Westen sondern durchaus auch Motorräder, Autos oder ganze Fertighäuser.

Zumindest der Golf 1, irgendein Mazda (323?) und der Citroen GS wurden offiziell in die DDR überführt & konnten dort gekauft werden, allerdings zu sehr hohen Preisen & das auch nur für "verdiente" Bürger.

Über die Genex (Palatinus AG) konnten sich Bürger der DDR auch ohne politische Beziehungen, aber über Westverwandtschaft auch Autos wie den Ford-Orion, den Peugeot 309 oder auch den damaligen BMW 318i der E30 Baureihe schenken lassen.

Ging, aber nur für manche.

Zusätzlich zum Neuwagenerwerb über den VEB IFA-Vertrieb bestand auch die Möglichkeit, ein Fahrzeug über das Unternehmen Genex zu erhalten, wobei hier auch westliche Modelle wie Fiat Uno, Renault 9 GTL, Ford Orion und VW Passat verfügbar waren. Dies war aber nur im Rahmen einer Schenkung von Bürgern der Bundesrepublik an Verwandte und Bekannte in der DDR möglich, oder eingeschränkt für die wenigen Bürger, die über ein „Genex-Konto“ verfügten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verf%C3%BCgbarkeit_von_PKW_in_der_DDR

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