Diskussionsfrage zum Thema Armut?

5 Antworten

An der indischen Ostküste in Kerala wurde von einem Fischerdorf berichtet, in dem die Hälfte der Einwohner in einer Titandioxid-Fabrik (Weißpigment für Farben) und die andere Hälfte im Fischfang arbeiten. Anfangs ging alles gut. Doch die Fabrik musste ihre Dünnsäure irgendwo entsorgen. So leitete sie die Abfallsäure ins Meer. Dadurch wurden die Fische immer weniger und die Fischer drohten zu verarmen, weil sie nichts mehr fingen. Man hätte auch die Fabrik schließen können. Dann würden aber jene verarmen, die in der Fabrik arbeiteten. Das war ein Dilemma. Egal wie man sich entschied, es würde schlechter werden. 

Vielleicht hätte man eine Säureaufarbeitungsanlage bauen können. Doch woher soll das Geld kommen? Für mich war das vor allem ein eindrückliches Beispiel dafür, dass Umweltschutz Geld kostet, das erst einmal verdient sein will.

Hallo,

Eine Frage, mit der ich an das Problem herangegangen bin, war: Wie kann das Leben in einem Slumgebiet nachhaltig verbessert werden?

Liebe Grüße, Cagliostro 

Wieso....was tagtäglich wahnehmbar ist.....müssen Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben, einen Zuverdienst suchen, indem sie Mülltonnen nach Pfandflaschen durchsuchen.

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