Der Gedanke an die Schule macht mich fertig?

10 Antworten

Hallo,

Manchmal lerne ich auch sehr intensiv und dennoch fühle ich mich schlecht, ich bin eine Perfektionistin...

Die Perfektionisten haben es echt schwer. Das meine ich ernst, das ist keine Ironie.

Die erste Angst vor den zukünftigen Anforderungen, die auf einen warten, ist natürlich die, zu scheitern. Es gibt aber noch eine zweite Angst, die weniger offensichtlich ist, und zwar die, Erfolg zu haben.

An diese Angst denkt man meist nicht und oft kann man sie sich nichtmal vorstellen. Sie ist mehr unbewusst oder total unbewusst, deshalb ist es schwer, sich von ihr zu befreien. Und deshalb kann es gut sein, überhaupt mal von der Idee (der Angst vor dem Gelingen) gehört zu haben, auch wenn man glaubt, dass sie einen nicht betrifft.

Wenn wir annehmen, dass diese zweite Angst auch existiert, dann ist es verstândlich, dass man sich in einem klassischem Dilemma befindet: der Misserfolg ist schlimm, der Erfolg ist schlimm. Daraus resultiert Verzweifelung und Hoffnungslosigkeit.

Wie kann man sich davon befreien und den Leidensdruck lindern?

Ich sehe da nicht DIE eine Methode, sondern eher ein Bündel von kleinen Tips und Tricks, mit denen man versucht, sich das Leben etwas angenehmer zu machen.

1) Man möge versuchen sich vorzustellen, dass man als Mensch mehr wert ist als nur der Erfolg oder Misserfolg einer Prüfung oder eines Schuljahres. Man ist kein schlechterer Mensch, nur weil man mal Erfolg oder weniger Erfolg hat.

Man ist weiterhin liebenswert, liebenswürdig, mitfühlend, humorvoll, man atmet weiterhin frische Luft, isst leckeres Essen, hat Freunde, liebt und wird geliebt.

2) Man möge sich von dem Dilemma oder dem Stress ablenken, indem man sich kleine, sichere, angenehme "Erfolge" (Erlebnisse, Aktivitäten, Genuss) gönnt: mal schwimmen oder joggen gehen, mal eine kleine Radtour machen, einen schönen Spaziergang (vielleicht mit einem Freund, einer Freundin, dem Hund), ein Gang in die Sauna. Das ist angenehm, tut gut, das ist ein sicherer Wert, da kann nicht viel schief gehen.

3) Man möge sich beim Lernen Pausen gönnen.
Lernt man unter Stress und ohne Unterbrechung, vergisst man das Gelernte schnell. Das Gehirn braucht Pausen, um das Gelernte in das Langzeitgedächtnis zu transportieren. Wenn man das weiß, kann man in den Pausen auf das schlechte Gewissen "verzichten" und die Pausen genießen.

4) Man möge versuchen, nicht zwanghaft zu leren, sondern in allem, was man tut, Interesse und Freude zu finden. Natürlich gibt es Fächer, die einem weniger liegen oder die man weniger mag, aber man kann trotzdem versuchen, auch in diesen Fächern den Blick für Interessantes oder Humorvolles zu schärfen.

5) Man möge an die Menschen denken, die man mag und ihnen zeigen, dass man sie mag. Man wird dafür mit Zuneigung belohnt werden, was das Selbstwertgefühl stabilisiert und von irgendwelchen Schulnoten unabhängig macht.

Gruß

Hallo :-)

Ich habe dieses Jahr meine Zentralen Prüfungen geschrieben, und ich weiß wie du dich fühlst, wahrscheinlich machen deine Lehrer auch viel druck, vielleicht nicht jetzt, aber in paar Wochen sicherlich, da es ja noch ein wenig dauert, bis die Prüfungen anstehen. Eins kann ich dir sagen bzw. Schreiben. Mach dich nicht verrückt, ich habe mich total verrückt gemacht wegen diesen Prüfungen, aber das ist garnicht so schlimm, wie du es dir vorstellst. Ja wahrscheinlich denkst du ich blöffe, das dachte ich nämlich auch, als ich Erfahrungen zu den ZAP's gelesen habe. Ich war sehr oft verzweifelt deswegen, habe sogar geweint und an einem Crash Kurs teilgenommen, was nichts brachte, wusste nämlich schon alles. Geh die Sache locker an, lass die ersten Schultage auf dich zukommen. Ich bin bzw. War auch eine sehr gute Schülerin, jetzt nicht so wie du, hatte einen durchschnitt von 1,5. könnte mich jetzt wieder über Lehrer aufregen die einen einfach ungerecht behandeln, aber es geht ja um dich. Aufjedenfall wenn du so ein guten Durchschnitt hast, dann schaffst du auch die ZAP's mit links.

In dieser schweren Zeit hat mir meine mutter auch sehr geholfen, rede mit jemanden darüber, dem du vertraust.

Wünsche dir noch viel Erfolg:-)👍🏽 

Keine Sorge😘

Hab die ZAP geschrieben und gut bestanden, obwohl unser Mathelehrer bis auf ~5 Stunden das komplette Schuljahr krank war und wir nur für höchstens die Hälfte der Stunden ne Vertretung bekommen haben, und in Deutsch hat unser Lehrer nie mit uns für die Themen der ZAP geübt, sondern Referate über Sprachursprung halten gelassen🙄 hat uns dann in der letzten Stunde vor der Prüfung zwei Seiten in die Hand gedrückt mit Stilmitteln, die wir lernen sollten. Hat gepasst.

In der ZAP wird gerade in Deutsch nicht wirklich neues abgefragt. Mach dir keinen Kopf, hey, du hast einen super Schnitt, das beweist, dass du regelmäßig und sehr gut mitarbeitest und den Stoff kannst😊 genieß die Sommertage, die Schule fängt früh genug wieder an ^^° und es gibt auch extra Übungshefte, mit denen man für die ZAP üben kann, das haben die meisten anderen Lehrer in den anderen Kursen verwendet, aber man schafft es absolut auch ohne :D eine Interpretation kannst du nach 6 Jahren Deutsch sozusagen im Schlaf schreiben😉

So hab ich mich vor Vera 8 gefühlt. Danach habe ich mit meinen älteren Geschwister über Prüfungen und MSA und so unterhalten und alle sagten, dass Vera 8 und MSA fast gleich schwer sind. Dadurch habe ich jetzt weniger Angst vor diesen Prüfungen und unsere Lehrer sagen, dass mehr als 80%aller Schüler den MSA bestehen

Lehne dich einfach zurück und schaue am besten eine Serie, wo man gut mit fiebern kann, wie z.B.: Game of Thrones

Das längt auf jeden Fall ab und wenn nicht dann lese doch einfach einen Roman.

Ich werde es versuchen, danke.

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