Hallo,

hier mal ein paar Beispielzahlen, an denen du dich orientieren kannst:

 x  |  0  |  1  |  2  | ... |  5  |  6  |
------------------------------------------
f(x)| 25,3| 36,3| 43,8| ... | 54,8| 56,5|
------------------------------------------

Die Funktion soll lauten



Man muss also die Konstanten c und k anpassen.

Um c zu finden, rechnet man mit f(0):



also



Jetzt müssen wir noch k bestimmen.

Dazu nimm einen der anderen Werte, z.B. x = 5.









Die Funktion lautet also



Für x -> +∞ geht der Term e^(-0.38x) gegen Null, die Funktion f also gegen 60.

60 ist also für f die obere Grenze.

Die Zahlen brauchst du nun nur noch an deine Werte anpassen.

Es kann sein, dass k leicht anders ausfällt, wenn du k anstatt mit x = 5 mit einem anderen x-Wert berechnen würdest (z.B. mit x=3 oder x=6 ...).

Die Abweichung wird aber wahrscheinlich nicht groß sein, weil die Aufgabe so beschaffen ist, dass eine Funktion dieser Art die x-Werte modellieren soll.

Gruß

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Hallo,

man kann den Ausdruck 3√(12) erstmal umformen:



Es geht also darum, den Ausdruck √3 linear zu approximieren.

Den Faktor 6 kann man zum Schluss behandeln.

Eine leicht zu berechnende Zahl ist √4 = 2, also würde ich x = 4 nehmen:



Für die Tangente t₄ an f in x=4 gilt





Insgesamt:





Der Taschenrechner zeigt √3 ≈ 1,73205..., die Näherung hat eine Abweichung von ungefähr 2/100.

Die lineare Näherung von 3√(12) = 6√3 beträgt also 1,75 • 6 = 10,5

Vergleich Taschenrechner: 6√3 ≈ 10,3923.....

Grafik:

Hier sieht man nochmal, dass die Abweichung zwischen f(3) und t₄(3) klein ist.

Gruss

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Hallo,

ich hoffe, dass von körperlicher Seite her medizinisch alles abgeklärt worden ist.

Falls dein Leidensdruck hoch ist und die Therapie nicht schnell genug hilft, würde ich in Erwägung ziehen, mal einen Psychiater zu konsultieren, denn der kann dich auch medikamentös unterstützen.

Panikattacken sind wirklich Mist. Wenn sie beim Autofahren auftreten, sollest du anhalten und warten, bis es dir wieder gut geht, denn die Unaufmerksamkeit, die mit einer Attacke einhergeht, kann beim Fahren gefährlich sein.

Gute Besserung.

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Hallo,

ich vermute, du meinst, wie man eine Ungleichung mit vollständiger Induktion zeigt.

Das geht genauso wie mit einer Gleichung.

  1. man zeigt, dass die Ungleichung für n = 1 (oder für einen anderen Anfangswert) gültig ist.
  2. Man setzt voraus, dass die Ungleichung für n gilt und zeigt damit, dass sie dann auch für n+1 gilt.

Gruß

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Hallo,

Wir findet ihr die Theorie ? Hat sie evtl. auch Referenzen zu Physik/Mathe Theorien oder ist sie kompletter Irrsinn ?

Genau das wird in der Mathematik gemacht, z.B. in der linearen Algebra im
1. Semester und in der Analysis im 2. oder 3. Semester.

Nur bei einer Ausdrucksweise ist mir nicht klar, was du meinst:

In diesem Fall sagen wir, dass U ein beliebiges Universum also die 4. Dimension ist und lassen außer Acht, dass man bei Mengenlehre U als Gesamtuniversum hat

Ist U einfach nur eine vierte Variable, so ist U für sich allein genommen ein eindimensionaler Raum.

Haben wir eine Variable, die variiert, ist der Raum eindimensional.

Wenn zwei Variablen unabhängig voneinander variieren können, ist der Raum (der aus den zwei unabhängigen Variablen besteht), zweidimensional.

Usw. Nimmt man vier Variablen, die voneinander unabhängig sind, so ist der Raum vierdimensional.

Die Anzahl der voneinander unabhängigen Variablen kann beliebig hoch sein,
z.B. n∈ℕ, so dass man dann von einem n-dimensionalen (euklidischen) Raum (Vektorraum) spricht.

In solchen allgemeineren Räumen betreibt man Geometrie und Analysis.

Wenn dich diese Sachen interessieren, wird dir Mathematik an der Uni sicher gefallen.

Gruß

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Etwas sinnvolles mit der Lebenszeit anstellen?

Hi,

ich schreibe seit 3 Tagen Tagebuch und merke jetzt erst wie ich mein Leben an manchen Tagen verschwende...

Wenn man dann Mal so aufschreibt was man an dem Tag gemacht hat denkt man sich nur "einen ganzen Tag verschwendet" indem man YT ect. guckt.

Heute war dieser Tag an dem ich mir das dachte... Die letzten Tage wahr ich unterwegs und hatte zutun aber heute war einfach kein toller Tag. Ich war in der Schule, bin nach Hause und hab nichts mehr gemacht (bzw. nichts sinnvolles). Als ich dann Tagebuch schrieb und über die Geschehnisse nach der Schule "berichtete" ist es mir aufgefallen:

Ich verschwende mein Leben und es macht mir in gewisser Weise Spaß.

Ich dachte mir ich könne doch raus gehen irgendwas machen... Aber an diesen Tagen, wenn Freunde ect. verhindert sind, fehlt mir die Bestimmungen in meinem Leben etwas zu tun.

Wenn mein Opa oder so von seiner Kindheit erzählt, wird man da ja schon regelrecht neidisch, da es da noch nicht diese Medien gab, welche einem kostbare Lebenszeit rauben.

Ich würde gerne davon loslassen (von Medien), ertappe mich aber dann wieder bei dem Gedanken das ich an solchen Tagen eh wieder von YT oder so hängen werde.

Mir fehlt einfach etwas, was Sinn macht, also woran ich mich zurück erinnern kann und denken kann... "Das hat mein Leben bereichert"

Klar gibt es diese Sachen auch (welche mein Leben Bereichern) zb. Freunde und Familie aber wenn ich allein bin mache ich eigentlich nur sinnloses Zeug...

Teil mir einfach Mal eure Gedanken mit.

Dankee

PS. Bin m/16

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Hallo,

ich finde, dass deine Erkenntnis und deine Gedanken doch recht positiv sind.

Dadurch, dass du angefangen hast, Tagebuch zu schreiben, hast du gemerkt, dass du bestimmte Sachen, die du machst, als nicht sonderlich sinnvoll ansiehst (YT schauen oder rumhängen...).

Wenn du diese Erkenntnis nicht gehabt hättest, dann könntest du noch lange deine Lebenszeit mit solch banalen Sachen verschwenden.

Nun ahnst du aber, dass es noch andere Sachen und Tätigkeiten geben muss, die für dich eine größere Bedeutung haben. Du weißt zwar noch nicht, welche das sind, aber du kannst jetzt danach suchen.

Wahrscheinlich wirst du diese Gedanken (... was mache ich hier eigentlich gerade? Will ich das wirklich tun? Was bringt mir das?... usw.) von jetzt ab öfter haben. Genau das kann der Anfang für neue Gedanken, neue Pläne, neue Ziele sein. Deshalb kannst du dich über diese Gedanken freuen, finde ich.

Nun ist es so, dass man nicht sofort ein gutes Ziel oder eine sinnvolle Beschäftigung findet. Meist braucht es Zeit, um das zu finden. Aber das Bewusstsein, dass es da noch etwas Interessanteres geben muss und den Wunsch, dahin zu kommen, hast du nun.

Ich würde mir aber auch nicht zu viele Gedanken (Sorgen?) darüber machen. Es ist völlig in Ordnung, auch ab und zu mal abzuhängen und bei süßen Katzenvideos zu entspannen (ersetze Katzenvideos durch das, was du dir gerne auf YT anschaust).

Außerdem kann man auf YT auch echt gute Sachen sehen. Ich schaue mir z.B. gerne ab und zu Vorlesungen oder Vorträge zu verschiedenen Gebieten an und habe dann nicht den Eindruck, meine Zeit zu vergeuden. Das ist dann mein ganz persönliches "Weiterbildungsprogramm".

Gruß und frohes neues Jahr!

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Hallo,

das ist etwas ungenau formuliert.

Ich nehme an, man hat folgende Situation:

Gegeben ist der ℝ³ und in ihm der Untervektorraum U, der folgendermaßen
definiert ist:

U = { (x,y,z) ∈ ℝ³ | x+y+z = 0 }

U ist eine Ebene im ℝ³, die durch den Koordinatenursprung geht, mit anderen Worten, die den Nullvektor enthält. Das muss so sein, denn enthielte U nicht den Nullvektor, dann wäre U kein Untervektorraum.

U ist 2-dimensional und die Vektoren u₁ = (1,-1,0) und u₂ = (0,1,-1) sind
eine Basis von U.

(Dies sieht man sofort, denn u₁ und u₂ sind linear unabhängig und liegen in U).

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

1) Man sieht U als einen 2-dimensionalen Vektorraum mit der Basis u₁ und u₂ .

Gegeben ist die lineare Abbildung w: U -> U , definiert durch w(u₁) = u₂ , w(u₂) = u₁ .

In dieser Situation ist die Abbildungsmatrix in der Tat die, die du angegeben hast.

Hier hat man sozusagen "vergessen", dass U ein Untervektorraum von ℝ³ ist.
Man sieht U einfach als einen 2-dimensionalen Vektorraum an.
Die Abbildungsmatrix von w bezügl. der Basis u₁ , u₂ ist eine 2x2-Matrix.

2) Man sieht U als Untervektorraum von ℝ³.

Gegeben ist eine lineare Abbildung w : ℝ³ -> ℝ³ mit

(*) w(u₁) = u₂ , w(u₂) = u₁ (d.h. w(U) = U)

Ich vermute, du möchtest die Situation 2) betrachten.

Du suchst also eine (3x3)-Matrix, die die Bedingung (*) erfüllt.

Hier ist eine:

|1 1 0|
|2 1 2|
|1 2 2|

Probe:

|1 1 0|( 1)   ( 0)
|2 1 2|(-1) = ( 1)
|1 2 2|( 0)   (-1)

|1 1 0|( 0)   ( 1)
|2 1 2|( 1) = (-1)
|1 2 2|(-1)   ( 0)

Gruß
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Hallo,

Für die verschiedenen Anfangswerte von a_1=1 bis a_1=4 ergibt sich immer der Grenzwert 1.
Wie sehe ich sowas?



Falls die Zahlenfolge a(n) konvergiert (nennen wir ihren eventuellen Grenzwert g), dann muss g folgende Gleichung erfüllen:



denn in der rekursiven Definition (0) der Folge (aₙ) konvergiert dann sowohl a(n+1) als auch a(n) gegen g.

(Man bildet auf beiden Seiten der Definitionsgleichung (0) den Grenzwert, d.h. man ersetzt a(n+1) und a(n) in (0) durch g)

Durch Äquivalenzumformungen der Gleichung (1) erhält man



Diese Gleichung hat die beiden Lösungen -1/2 und 1.

Startet man mit einem positiven Anfangswert (wie z.B. a(1) = 3), dann ist



für alle ∈ ℕ positiv. Also kann als Grenzwert nur g = 1 in Frage kommen.

Gruß

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Hallo,

zu einem Vektor mit zwei Komponenten einen senkrechten Vektor zu finden ist ganz einfach.

Beispiel:

v = (4|5), dann ist n = (-5|4) senkrecht zu v, denn (Skalarprodukt) v•n = 4•(-5) + 5•4 = 0

Also die Komponenten vertauschen und eine der Komponenten mit einem "Minus" versehen.

Ist v = (a|b) , dann sind n = (-b|a) und n' = (b|-a) senkrecht zu v.

Gruß

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Hallo,

es gilt folgendes:

ein Quadrat ist ein spezielles Rechteck, und zwar eines, dessen Länge und Breite gleich lang sind.

Umgekehrt ist ein Rechteck aber nicht immer ein Quadrat.
Es ist nur dann ein Quadrat, wenn gilt: Länge = Breite; anderenfalls nicht.

Das ist wie:

Jeder Hund ist ein Säugetier (stimmt).

Jedes Säugetier ist ein Hund (stimmt nicht).

Beispiel: die Katze ist ein Säugetier, aber kein Hund.. ;-)

Gruß

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Hallo,

ein Teilraum U von ℝ³ ist ein Untervektorraum (UVR) des Vektorraumes ℝ³.

Das heißt, dass U unter der Vektoraddition und der Multiplikation mit einer reellen Zahl a abgeschlossen ist:

U ist UVR von ℝ³ <=> für alle X, X' ∈ U, a∈ℝ gilt

  1. Aus X, X' ∈ U folgt X+X' ∈ U .
  2. Aus a∈ℝ, X ∈ U folgt aX ∈ U .

Man muss prüfen, ob diese Bedingungen für o.a. U gelten.

Wenn ihr das Skalarprodukt ℝ³×ℝ³ ∋ (X, X') -> X•X' ∈ ℝ kennt, kann man folgendermaßen argumentieren:

Seien n und X ∈ ℝ³ die Vektoren (3,6,-1) und (x,y,z).

Dann gilt: U = {X∈ℝ³ | X•n = 0} .

  1. Aus X, X' ∈ U folgt (X+X')•n = X•n + X'•n = 0 + 0 = 0, also X+X' ∈ U.
  2. Aus X ∈ U, a∈ℝ folgt (a·X)•n = a·(X•n) = a·0 = 0, also a·X ∈ U.

Also ist U UVR von ℝ³.

Falls ihr das Skalarprodukt noch nicht gehabt habt, kann man die Bedingungen
1) und 2) auch direkt nachprüfen:

Seien X = (x,y,z), X' = (x',y',z') ∈ U, d.h. es gilt

3x+6y-z=0 und 3x'+6y'-z'=0 .

Dann gilt für (X+X') = (x+x', y+y', z+z') :

3(x+x') + 6(y+y') - (z+z') = 3x + 3x' + 6y + 6y' - z - z' =

(3x+6y-z) + (3x'+6y'-z') = 0 + 0 = 0 , also X+X' ∈ U.

Für aX = (ax, ay, az) gilt 3ax + 6ay - az = a(3x+6y-z) = a·0 = 0 , d.h. aX ∈ U.

Gruß

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Hallo,

zwei Freundinnen ging es so wie dir: sie hatten nach ein paar Jahren Arbeit Lust bekommen zu lernen.

Mein Eindruck ist, dass Leute, die nach ihrer Schulzeit plötzlich Lust auf Lernen haben, meist viel motivierter sind, als sie es zu ihrer Schulzeit je gewesen sind.

Diese Motivation ist echt eine große Hilfe, wenn du die Nase wieder in Schulbücher stecken möchtest.

Die beiden Feundinnen sind auf eine Abendschule gegangen und haben das neben der Arbeit gemacht. Das ist natürlich eine zusätzliche Belastung, aber sie hatten in der Zeit auch viel Freude an ihrer zweiten Schulzeit als Erwachsene gehabt. Sie haben dort nette Menschen kennengelernt, mit anderen zusammen gelernt, gefeiert und sich gegenseitig geholfen.

Zum Ausprobieren und um erstmal einen Überblick über die Fächer und ihre Inhalte zu bekommen, fallen mir spontan zwei Webseiten ein:

  1. lernhelfer.de (Sekundarstufe I, alle Fächer)
  2. khanacademy.org (mehr Naturwissenschaften und Mathe)

Sich im Selbststudium auf die Realschulprüfung vorzubereiten, also ohne einen Schulbesuch, das stelle ich mir allerdings nicht leicht vor.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute, Erfolg und viel Freude bei neuen Lernerlebnissen. :)

Gruß

P.S. Du hast ja nach Büchern gefragt...

Gehe doch mal in eine Stadtbücherei. Die haben meist eine größere Auswahl an Lernmaterial, so dass du eine Wahl treffen kannst. Ich habe festgestellt, dass nicht jeder den gleichen "Geschmack" an Lehrbüchern hat.

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Hallo,

es gilt doch z ∈ Kern(A) <=> Az = 0

Dann brauchst du nur die Linearität der Matrixmultiplikation von A ausnutzen:

A(x+z) = ...

Wie zeigt man, dass x-x' ∈ Kern(A) ?

Es müsste gelten, dass A(x-x') = 0 gilt. Es gilt aber A(x-x') = Ax - Ax' = ...

Genügen dir die Hinweise?

Gruß

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Hallo,

wenn ich den Satz auf dem ersten Bild mal ratend vervollständige, heißt die Aufgabe wahrscheinlich: lesen Sie den Streckfaktor ab.

Das ist dann keine Steigung, sondern der Streckfaktor der abgebildeten Parabel bezüglich der Standardparabel f(x) = x².

Der Streckfaktor der Standardparabel ist 1, d.h. f(x) = 1•x²

Die im ersten Bild abgebildete Parabel hat den Streckfaktor 1/4.

Wie kommt man darauf?

Vom Scheitelpunkt, also dem tiefsten Punkt der Parabel ausgehend, also vom Punkt mit den Koordinaten (1|-1) geht man eine Einheit nach rechts und dort ist die Parabel um 1/4 höher als im Punkt (1|-1).

Das ist aber nur grob geschätzt. Genauer geht es, wenn man "zwei nach rechts geht. Dort geht die Parabel durch den Punkt (3|0), sie liegt um eine Einheit höher als im Punkt (1|-1).

Die Normalparabel würde, wenn man von ihrem Scheitelpunkt (0|0) zwei Einheiten nach rechts geht, durch den Punkt (2|4) gehen, also um 4 Einheiten höher als ihr Scheitelpunkt liegen.

Da die Parabel im Bild nur um eine Einheit über ihrem Scheitelpunkt liegt, wenn man x um zwei Einheiten vergrößert (= 2 Einheiten nach rechts geht), ist ihr Streckfaktor 1/4 des Streckfaktors der Normalparabel..

(Im Vergleich zur Normalparabel ist die blaue Parabel 1/4 von 4, also 1 höher.
Deshalb der Steckfaktor 1/4)

Die blaue Parabel ist eine um 1/4 "gestreckte" (also gestauchte), um eine Einheit nach rechts und um eine Einheit nach unten verschobene Normalparabel:

p(x) = (1/4)•(x-1)² - 1

Probe:

p(2) = (1/4)•(2 - 1)² - 1 = (1/4)•1 - 1 = 1/4 - 1 = 1/4 - 4/4 = -3/4 (ok)

p(3) = (1/4)•(3 - 1)² - 1 = (1/4)•2² - 1 = (1/4)•4 - 1 = 1 - 1 = 0 (ok)

Ich hoffe, das ist nicht zu verwirrend.

Gruß

Gruß

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Hallo,

ich habe auch ein paar ältere Fragen von dir gelesen. Du bist ja ziemlich am kämpfen, das tut mir leid, das ist sicher nicht einfach. Ich bin mir aber sicher, dass du damit nicht alleine bist. Meine Erfahrung früher war (mein Studium liegt etwas weiter zurück), dass die meisten nicht gerne zugeben, dass sie etwas nicht verstehen oder dass sie Probleme haben. Erst, wenn man mit jemandem gut befreundet ist oder ein Vertrauensverhältnis besteht, spricht man darüber.

Hast du mal versucht, mit Leuten aus der Fachschaft zu sprechen? Die sollten motiviert sein, Studenten zu helfen. Zu meiner Zeit war es so, dass die Leute aus der Fachschaft mit Verständnis reagierten, wenn man mit ihnen über Studienprobleme sprach.

Das Fach Wirtschaftsingenieurwesen (WiW) kann ich kaum einschätzen (ich komme aus der Mathematik). Würdest du sagen, dass WiW eher ein Lernfach oder ein Verstehfach oder eine ausgewogene Mischung aus beiden ist?

Ich erinnere mich an ein Interview, in dem ein theoretischer Physiker erzählt hat, warum er sich für sein Fach entschieden hat. Er sagte, dass er sich grundsätzlich für Naturwissenschaften interessiere, aber ein schlechtes Gedächtnis habe. Deshalb wären für ihn Biologie, Chemie oder Medizn als Studienfach nicht in Frage gekommen. Bei Mathematik und Physik müsse man sich wenig merken (im Sinn von 'wenig auswendiglernen'), deshalb hätte er sich für theoretische Physik entschieden.

Ich fand seine Aussage im ersten Moment erstaunlich, konnte es dann aber nachvollziehen. Vor allem geht es mir ähnlich: ich habe schon immer ein schlechtes Gedächtnis gehabt, es ist mir in der Schule schwergefallen, mir Geschichtsdaten, Texte, Sachverhalte aus Erdkunde zu merken; meine Noten waren dementsprechend. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mir in der Mathematik tatsächlich nur wenig merken musste, vor allem, wenn ich ein Konzept, einen Beweis, eine Idee verstanden hatte. In dem Fall sind die Sachen wie von selbst im Kopf haften geblieben.

Es ist so, dass mein Gehirn Sachen, die ich spontan als uninteressant einstufe, einfach zu verdrängen scheint, so dass ich mir richtig Mühe geben muss, wenn ich sie mir trotzdem merken will. Es macht mir auch keinen Spaß, mir diese Sachen in den Kopf zu trichtern.

Was mir beim Lernen und beim Verstehen hilft, ist, die grundlegenden Ideen eines Themas mit eigenenen Worten zu formulieren und aufzuschreiben. Das Stellen in Zusammenhänge und die Tätigkeit des handschriftlichen Schreibens helfen mir persönlich, diese Sachen ins Langzeitgedächtnis zu befördern. Deine für dich geeignete Art zu lernen und zu verstehen musst du wahrscheinlich noch herausfinden, also würde ich dir raten, dich über verschiedene Lernformen zu informieren und sie auch mal auszuprobieren.

Dann brauchst du wahrscheinlich ein paar Hinweise, um das Semester einfach "zu überleben", also die Klausuren zu bestehen.

Hilfreich ist, wenn man Klausuren aus früheren Semestern durcharbeitet. Wenn du Glück hast und der gleiche Prof die gleiche Vorlesung mehrere Semester lang gehalten hat, ist es wahrscheinlich, dass die nächste Klausur ähnlich ausfallen wird. Da kann dir hoffentlich die Fachschaft helfen. Du solltest auch die Aufgaben, die in den Übungen besprochen worden sind, nacharbeiten, so dass du in der Lage bist, die Aufgaben zu lösen, die du vor der Übung alleine nicht geschafft hast. Das wird dir bei ähnlichen Aufgaben dann helfen.

Dann würde ich dir raten, dem Stoff, der gelehrt wird, so viel wie möglich Interesse abzugewinnen. Wenn man etwas interessant findet, merkt man sich das leichter und die Motivation ist da, um daran zu arbeiten.

Ein nicht zu vernachlässigender Teil ist, die Nerven zu behalten, wenn es eng wird.

Das schreibt sich leicht hin, ist aber nicht leicht zu realisieren. Ein Misserfolg, also eine vergeigte Klausur ist nicht das Ende der Welt, sondern eine Banalität.

Ansonsten gibt es an den Unis und Hochschulen Psychologen und Beratungsstellen, bei denen man form- und kostenlos vorsprechen kann. Solche Angebote würde ich, wenn Bedarf besteht, auf jeden Fall nutzen! Das kann den Druck rausnehmen, helfen Probleme zu relativieren und neue Strategien zu entwickeln. Die Zeiten sind Gott-sei-Dank vorbei, wo noch getuschelt wurde, wenn man zu einem Psychologen ging.

Der Sohn eines Freundes studiert gerade Physik und hat zweimal eine Erstsemesterklausur nicht geschafft. Wenn er sie beim dritten Mal nicht geschafft hätte, hätte er das Fach nicht weiterstudieren können. (Er hat die Klausur beim dritten Mal geschafft.) Auf dem Gymnasium galt er als sehr schlau, weil er ohne groß was zu tun Mathe und Physik immer verstanden hat und sehr gute Noten hatte. Natürlich war er am Anfang geschockt, dass ihm sein "Geniestatus" plötzlich abhanden gekommen war.

Als letzten Punkt möchte ich dir noch sagen, dass man nicht dumm ist, wenn man ein Studium nicht schafft oder sich für etwas anderes entscheidet, sei es ein anderes Studium oder für einen anderen Weg. Das bedeutet nur, dass dieses Fach in der Art der Wissensvermittlung nicht das Richtige für einen ist. Man weiß nicht immer sofort, welcher Bereich zu einem passt. Manche haben das Glück es früh zu wissen, andere müssen suchen und ausprobieren. Aber dieser Gedanke sollte erst ganz am Ende stehen. Der Anfang des ersten Semesters ist noch viel zu früh, ein Studium in Frage zu stellen, wenn man sich grundsätzlich für das Fach interessiert.

Beim Schreiben merke ich, dass es zu Beginn eines Studiums verdammt viele Sachen zu beachten und zu bedenken gibt. Ich finde, dass man sich da Zeit zugestehen kann, in dem Geflecht seinen Weg zu finden. Dabei wünsche ich dir alles Gute!

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Hallo,

ich würde das auf keinen Fall wollen, und zwar aus mehreren Gründen:

1) Ich finde, dass ein Mindestmaß an Privatsphäre für eine gute Lebensqualität notwendig ist, und wenn man Privatsphäre will, dann muss sie jedem Menschen zustehen.

2) Nicht zu wissen, was der andere denkt (in diesem Fall die andere), mag zwar manchmal unbefriedigend sein, aber das kann die Kommunikation auch interessant machen.

3) Ich will nicht immer "die Wahrheit" hören, d.h. ich will manchmal "belogen" werden. Damit spiele ich auf Konventionen und Höflichkeit an. Wenn jeder Mensch immer sofort alles sagen würde, was er denkt und fühlt, dann gäbe es Mord und Totschlag. Die Zurückhaltung der innersten Gedanken und Gefühle dienen der Gewaltvermeidung und der der Erhaltung eigenen psychischen Integrität.

4) Ich bin ein Mensch, der gerne seine Ruhe hat. Wenn ich in Anwesenheit einer Frau ununterbrochen dieses "Frauenradio" hören würde (das meine ich nicht abfällig) und es nicht abstellen könnte, würde mich das wahnsinnig machen. Ich freue mich schon, wenn ich mit meinem eigenen Gedankenfluss klarkomme.

5) Wenn ich wie Mel Gibson die Gedanken der Frauen hören könnte, würde mir das eine Macht (der Manipulation über die Frau) geben, die mir nicht guttun würde. Man braucht Größe und Charakterstärke, um Macht, die man über andere Menschen hat, nicht zum Nachteil der anderen auszunutzen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieser Versuchung gewachsen wäre.

Ich würde vielleicht relativ leicht "eine Frau rumkriegen", wenn ich wüsste, was sie denkt. Aber würde ich dann wirklich ihre Zuneigung bekommen, oder wäre das, was sie mir gibt, dann nur das Ergebnis meiner Manipulaltionen? Diese Vorstellung würde mich in Zweifel und Selbstzweifel stürzen.

Aber natürlich bin ich nicht frei von Neugier und Voyeurismus.

Allerdings haben die Momente, in denen ich meine Neugier oder eine kurze voyeuristische Neigung auf unredliche Weise gestillt habe, meist ein schlechtes Gefühl hinterlassen. (Vielleicht ist das mein innerer moralischer Kompass?) Jedenfalls habe ich mich danach nicht besonders gut gefühlt, so dass ich lieber grundsätzlich darauf verzichte, herauszufinden, was ein Mensch für sich behalten will.

Ich finde es wunderbar, wenn eine Frau - und grundsätzlich ein anderer Mensch, der mir wichtig ist - mir Sachen mitteilt, die nicht für alle Ohren bestimmt sind. Das ist ein Vertrauensbeweis, den ich sehr schätze. So ein Gefühl des Vertrauens möchte ich nicht durch die Macht der gedanklichen Kontrolle eintauschen; ich würde das als einen Verlust und nicht als einen Gewinn ansehen.

Gruß

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