"Bleib bei deinesgleichen" Kultur etc.?

8 Antworten

ich denke es ist besser wenn man leute aus vielen kulturen kennt, weil man so ein bunteres leben hat durch die unterschiedlichen kulturen und ansichten, und dinge auch mal aus anderer sicht sehen kann, aber auch realisiert dass menschen nicht soo unterschiedlich voneinander sind am ende...

Und wo und wie man sich zugehörig fühlt ist auch von person zu person unterschiedlich. Für manche ist es wichtig dass die kultur ähnlich ist, anderen ist es völlig egal.

Es schadet nicht Freunde aus einem anderen Kulturkreisen zu haben. Man lernt neue Dinge und lernt toleranter zu sein. Ich kann aber nachvollziehen wieso deine Freunde mit ähnlichem Migrationshintergrund so denken. Das ist so, weil sie denken das die Deutschen sie nicht annehmen/akzeptieren oder schon schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Es gibt leider viele Deutsche die so sind aber es sind nicht alle und du wirst ja in der Lage sein zu erkennen wer dich akzeptiert oder wer nicht. Sie sind halt lieber im eigenen oder ähnlicherem Kulturkreis, weil dann nicht so die Gefahr besteht das man gegensätzliche Ansichten hat und das man sich besser versteht.

aus der Sicht des familienstellend kann ich dir sagen das deine wurzeln, dein Land. da wo du zur Welt kamst, das ist was dir deine Heimat gibt. deine Eltern kommen von einem anderen teil der erde. ihr glauben oder ihre Religion kann deine sein wenn du sie annimmst. dein Land - wenn es eine andere Religion hat wird dich aber auch prägen. wenn es ganz blöd kommt sitzt du zwischen zwei stuhlen - machts einen Spagat. das kann sehr anstrengend sein.

sich von seiner Herkunftsfamilie abzuwenden ist da keine Lösung. denn du hast deinen platz dort. die hast also deine Familie und deine Heimat.

bsp: eine Freundin von mir - ihre Eltern sind türkische Emigranten in den 1980ern. zuhause ist sie Türkin - ihr leben, freunde,heimat ist rheinland Pfalz. sie wusste nicht "was bin ich jetzt eigentlich? bin ich Türke, bin ich deutsche?" meine Antwort war. du bist eine Frau deren Heimat hier ist und deren Eltern Türken sind. du kannst im koran dinge finden die dich berühren. oder du findest in der Bibel dinge die dir etwas geben. sie hat sich beide Bücher hergenommen und nur das rausgenommen was ihr herz berührte.

sie hatte einen Türken zum freund mit dem sie Schluss machte weil er sie mies behandelte. dann hatte sie einen deutschen der war ihr zu freundlich. (wohl ein weichei) sie wechselte ständig hin und her.

irgendwann stellte ich ihr einem dann vor der geistiges heilen praktizierte.

..... sie hat ihre Religion im Buddhismus gefunden. hat sich mit transhumanismus beschäftigt und einen deutschen geheiratet der türkische wurzeln hatte und als yoga Lehrer wirkt.

so denk ich finde dich selber. geh deinen weg. nimm das gute von deinen Eltern und sei dankbar für das leben das sie dir gaben. (das leben dass deinen Körper nutzt.... auch Gott oder alla oder Shanti oder oder....) und erfreu dich dessen was dir die Heimat bietet.

und wenn das nichts ist.... die erde ist gross und weit. .... vielleicht landest du ja mal auf Hawaii da sollst wunderbar Schamanen geben. ; )

ich denke jede re-ligion (zurück zum Ursprung) ist ein stück einer Torte. du findest deins zu klein und meckerst das ein anderer ein grösseres hat. ein andererer wiederum sagt das seins das beste ist und die ganze Torte so ist wie seins. hat er ja recht. funzt aber nicht wenn ein anderer das auch so sieht. oder ein anderer dann wieder meckert seins wär zu klein. und so entstehen Zwistigkeiten die aus dem niederen denken kommen. dem Neid, der Missgunst, der Machthaberei. dabei haben alle aus ihrer Sicht und Perspektive recht.

also wohin mit der Torte..... in dein Gesicht. : D leck ab und nimm dir aus allen stücken das beste raus.

Mit der Einstellung deines Kumpels entstehen die berühmt-berüchtigten Parallelgesellschaften.

Du machst das schon richtig, scheint mir.


anonym27787 
Beitragsersteller
 31.01.2023, 19:20

Ich finde es so spannend, andere Kulturen kennenzulernen. Aber trotzdem fand ich es spannend, darüber nachzudenken, wieso so viele Menschen, wie er denken.

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Ich glaube du sollte bei den Menschen bleiben, die dich so akzeptieren wie du bist, unabhängig von Kultur, Ethnie, Religion oder sonstigen Faktoren. Das wichtigste ist, dass du dich mit den Leuten verstehst, mit denen du deine Zeit verbringst.

Und was glaubt ihr, war das Ziel davon, viele Völker/Kulturen zu schaffen? 

Naja, das hat sich einfach so entwickelt über die jahrtausende. Niemand hat das geplant.

Dass sie einander kennenlernen?

Austausch zwischen verschiedenen Kulturen ist das, was die Menschheit erst nach vorne gebracht hat. Wir können so viel von einander lernen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studiere Soziologie mit Nebenfach Geschichte