Bibelstellen zum dem Thema Umgang unter Menschen

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6 Antworten

Wie Christen mit anderen Menschen umgehen sollen:

Ein paar der vielen Beispiele dafür:

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!" Matthäus 7,12a

"Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." Philipper 2,3

"Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist´s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."* Römer 12,17.18.21*

"Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt." 1. Thessalonicher 5, 21.22

"Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist."* Jakobus 1,19+20*

"Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt." Sprüche 16,32

"Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit." Galater 5,22-23

"Jesus Christus spricht: Selig sind, die Friedens stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen." Matthäus 5,9

"Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt." 1. Petrus 3,9

"Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen!" Römer 12,18

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''Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan''.

Matthäus 25, 37-40

Die ''geringsten Brüder'' sind hier Juden, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Was machte sie ''gering''? Schon allein der Umstand, daß sie nun in einer Art und Weise frei geworden sind (von Schuld und Gesetz), was sie zuvor so nicht kannten. Wen Jesus frei macht, der ist wirklich frei (Johannes 8,32). So richtig verstanden und verinnerlicht hatten sie das aber noch nicht. Sie waren sozusagen unerfahren, unsicher, fragend, kindlich sowie, etwas herausfordernd gesagt, ''geistlich unprofessionell''. Sind wir das nicht auch desöfteren? Was man als Ungläubiger vor seiner Bekehrung an charakterlichen Schwächen hatte, und worin man besonders anfällig und angefochten war, und was einem schwer gefallen ist, daß wird auch danach noch immer im nun gläubigen Menschen stecken. Kennen wir das? Der Geist ist erneuert, aber das Fleisch ist dasselbe geblieben. Dieser Kampf wird uns als Christen zeitlebens auf Erden begleiten (Galater 5,17). Ein Mann wie Paulus wurde durch sein persönliches Erleben von einem gesetzlichen und hartherzigen, zu einem freien und barmerzigen Menschen. Er hatte an sich selbst gelernt die Menschen nicht nach Äußerlichkeiten zu richten und zu bewerten, sondern mitzuleiden und konstruktiv zu helfen, statt ausschließlich zu verurteilen. Er hat sich selbst kennen gelernt, als ihm Jesus begegnete auf dem Weg nach Damaskus. Er war blind und wurde sehend. Im Gleichnis von dem König, der einem großen Schuldner gegenüber gnädig war und ihn nicht ins Gefängnis warf, sondern frei ließ und ihm obendrein die Schulden erließ, und dieser seinem Schuldner sehr zusetzte und ihn aburteilte (Matthäus 18, 23-35), lernen wir, wie wir nicht miteinander umgehen sollten. Entsprechend das gerechte Urteil: ''Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe''?

Verständnis und ein gutes, tröstliches und hilfreiches Wort füreinander übrig zu haben, wenn man als Christ nicht stets optimal ''funktioniert'', setzt voraus, daß man von sich selbst nicht höher denkt als es gut ist und der Wahrheit entspricht. In Römer 12,3 schreibt Paulus: ''Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat''. Etwas nicht zu können, oder nicht so umzusetzen wie man selbst, hat manchmal eben auch den Grund, daß Gott einem diese Gabe nicht gegeben hat. Jemanden deswegen zu kritisieren wäre demnach blindwütig und ungerecht. Ganz sicher müssen Christen auch an sich arbeiten, und an dem was sie erleiden etwas lernen. Aber wir sollten sicherlich nicht der Grund des Leidens des Bruders sein. Wir sind nicht untereinander die Zuchtmeister - Galater 3, 25-27: ''Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister. Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen''. Wie jemand Christus angezogen hat, und sich das auf sein Leben unmittelbar und mit der Zeit auswirkt, wissen wir untereinander oft nicht. Darum sollten wir uns um Christi willen, und in erster Linie, so annehmen wie wir sind - nämlich als erlöste Sünder und begnadigte Kinder Gottes. In 1. Petrus 3, 8-11 lesen wir entsprechend: ''Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, gütig! Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wißt, daß ihr dazu berufen seid, Segen zu erben. Denn »wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen, daß sie nicht Trug reden; er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche den Frieden und jage ihm nach!''. Alles Gute.

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Esau ist nicht, wie er dargestellt wird, das arme betrogene Wesen, sondern er kommt gewaltig hungrig heim vom Feld und ruft von weitem schon Jakob zu: "Ich pfeife auf dieses ganze Erstgeburtsrecht!" So sagt er zu Jakob, seinem Bruder. Der gerade in der Küche ist, er ist nämlich der Hausmann. Esau ist umHaaresbreite der Erstgeborene; der Jakob hängt ja bekanntlich an dessen Ferse, als die Zwillinge geboren werden. Es ist also nur eine Sache vonSekunden oder Minuten. Der Esau wird dann ein roher Jäger, imGegensatz zum "Weichei" Jakob, wie man heute sagen würde. Darum ist der andere dann der Liebling der Mutter geworden. Nein, das ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Fortsetzung derTradition. Der Esau kommt heim und sagt: "Ich pfeife auf das Erstgeburtsrecht!" So fängt es an. Es ist nicht gerecht zu sagen: der arme, betrogene Esau. Er verscherbelt sein Erstgeburtsrecht.
Mit Absicht – und mit einer großen Beleidigung. Es ist ihm Wurst. Rebekka ist eine große Frau für die monotheistische Tradition. Wie schwer ist das für eine Mutter wenn man sich entscheiden muss zwischen seinen eigenen Kindern.ie haben zwei Söhne undSie wissen, dass einer das nicht leisten kann. So müssen Sie sich entscheiden gegen diesen Sohn, und das tut Rebekka. Esau hat einen Segen, nur geht er auf und davon. Er will nicht! Immer nur einer kann, quer durch die biblische Geschichte, der Träger des Bundes sein. Das ist keine Bevorzugung, sondern eine schwere Last. David ist der siebte Sohn und Träger des Bundes. Juda ist es bei den zwölf Söhnen des Jakob, nicht etwa Ruben, der Erstgeborene. Im Falle von Ismael und Isaak ist es nach jüdischer Tradition - und die christliche hat das übernommen - der Isaak. Der Islam dagegen sagt, es war der Ismael. Einer ist also der Träger der Verheißung, aber der andere geht nicht leer aus. Esau geht nicht leer aus, er kriegt auch einen Segen. Von den zwölf Söhnen des Jakob bekommen elf einen Segen, auch der Ismael selbst verständlich. Also ist er keineswegs ein armes, benachteiligtes Wesen.

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Kommentar von tinimini
11.07.2013, 20:52

Es gibt drei Motive in der ganzen Amalek-Geschichte, derentwegen sie uns so intensiv hinter die Ohren geschrieben wird, und nicht die Geschichte mit den Jebusitern oder andere Kämpfe. Motiv Nummer eins: Wehret den Anfängen! Kleine Anfänge - ein lächerlicher, kleiner Stamm. Amalek? Was ist das? Niemand weiß, wer Amalek ist. Aber das Volk war so geschwächt, so zerstritten und so ungefasst, dass dieserStamm imstande gewesen wäre, alles zunichte zu machen. Wehret denAnfängen! Zweitens: Denk an dein eigenesVersagen! Nicht nur an das Versagen und die Fehler der anderen, des anderen, sondern an dein eigenes, die Zerstrittenheit, die Aufmüpfigkeit, das Meckern. Das rechne ich eigentlich der Geschichte besonders an: Es wird nicht geschönt. Denk an deine eigenen Fehler, nicht nur an Amalek! Was hastdu falsch gemacht? Drittens: Vergiss nicht, zu guter Letzt hilft Gott und erbarmt sich. Er verzeiht und nimmt wieder an, damit kein Defätismus entsteht. Das sind die drei Punkte. Da muss man sagen, dass dieser kleine Stamm, dieseIsraeliten, durch Schwierigkeiten geführt wurden und rings um sich Versuchungen hatten. Dieser Mose, der sie immer wieder zurückrufen musste. Der ihnen sagen musste: "Ihr müsst festhalten an dem Ein- Gott-Glauben!" Dieser Monotheismus musste sich erst etablieren gegen wahrscheinlich ganz interessante Nachbarn. Und viele aus dem Volk haben wohl gesagt: "Na ja, wenn wir uns mit denen so ein bisschen arrangieren, geht es uns doch viel besser. Warum sollen wir diese langenMärsche mit diesem Mose machen? Lassen wir uns jetzt doch hier nieder. Vielleicht vermischen wir uns sogar mit den anderen. Da könnte es uns viel besser gehen." Ismael und Isaak, Jakob und Esau, Laban und Jakob sowie Abraham und Nahor - werden uns ganz redlich die Differenzen dargestellt, aber zu guter Letzt gibt es in der Bibel eine Versöhnung, zumindest eine Verständigung. Der einzige, wo es über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte keine Verständigung gibt - und wir werden noch davon sprechen - istAmalek. Der verweigert sich dem Friedensschluss.
Gedenke nicht nur, wie hundsgemein und wie lebensgefährlich der Amalek für die Existenz Israels gewesen ist, für jedenEinzelnen wie für die Gesamtheit, sondern gedenke auch deinesVersagens. Das ist alles der Punkt zwei, Amalek wird zum Symbol. Wie haben sich denn die Amalekiter nach Amalek entwickelt? Dieser Stamm, der bis David hinauf in Kriegen besiegt wird, aber manchmal wieder vernichtend wirkt, dieser Stamm ist dann immer größer geworden. Wir kriegen das in der Bibel im Zeitraffer erzählt. Ammon und Moab, die groß dargestellt werden, mit so mächtigen Königen und fetten Ländereien, die fingen an als einzelne Kinder des Lot und seiner Töchter. In ein paar Dörfern. Ein Mann ist der Ammon und ein Mann ist der Moab. Lot und seine Töchter haben gemeint, es gebe keine Menschen mehr, und schliefen miteinander. Je eine Tochter gebar einen Sohn. Und die - wird uns in Zeitraffer erzählt - wurden dann über ein paar Jahrhunderte, Jahrtausende große Völker. Das war bei allen Stämmen so, auch bei Amalek. David ist mit den Aufmüpfigkeiten und mit den Meutereien fertig geworden. Er ist der erste nach Saul, der auch noch sehr schwach ist, der aber mit Amalek fertig wird. Es ist aber noch nicht aus mit Amalek. Mit Amalek ist jetzt der Stamm der Amalekiter und nicht mehr die Person gemeint. Das müssen wir festhalten, weil es in diesem Stamm immer wieder bestimmte Führer gegeben hat. Agag und Haman die das Böse personifizieren. Aber es gibt einen großen Unterschied. Das ging hin und her. Jeder sagt: Das ist mein Land, das ist meinEisen, usw. Warum wird Amalek so herausgestellt? Weil es bei Amalek nicht um ein Stück Land geht.
Da ging' s auch um gar nichts. Das Motiv ist: Das Böse tun, einfach der Überfall aus dem Hinterhalt. Dieser Hinterhalt, dieses grundlose Böse in Refidim und auch später. Und wie sie mit Saul umgegangen sind, diese große Tragödie von Saul und Agag. WobeiSamuel keine gute Rolle spielt.Die Israeliten waren genauso Kinder des Mittleren Ostens wie die anderen. Es gab überhaupt keinen Unterschied im Aussehen: das selbe semitische Aussehen; sie sprachen ebenfalls eine semitische Sprache, also das Hebräische und das Aramäische. Es gab überhaupt keinen Unterschied. Die Tradition ist dieselbe. Aber dieser Gott, den man nicht anfassen kann, den man nicht verwerfen kann. Es war doch so in der Umgebung: Wenn eine Gottheit ihnen nicht zufrieden stellend geholfen hat, dann haben sie sie verworfen und haben eine andere genommen. Oder wenn sie ihnen sehr gut geholfen hat, dann haben sie ihr einen kleinen Palast gebaut oder ein besonders schönes Zelt. Das war ein Gott zum Anfassen. Die Göttinnen waren besonders reizvoll mit den Fruchtbarkeitskulten und den Hurereien, auch für die israelitischen Männer. Dieser Monotheismus hat sehr schwer und sehr zögerlich Fuß gefasst und war immer etwas Besonderes, aber das forderte die anderen heraus !

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Hallo sims3freaky,

Matthäus 7:12; (Hoffnung für alle)

12 »Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«

Jakobus 2:15-17

15 Stellt euch vor, in eurer Gemeinde sind einige in Not. Sie haben weder etwas anzuziehen noch genug zu essen. 16 Wenn nun einer von euch zu ihnen sagt: "Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!", was nützt ihnen das, wenn ihr ihnen nicht gebt, was sie zum Leben brauchen? 17 Genauso nutzlos ist ein Glaube, der sich nicht in der Liebe zum Mitmenschen beweist: Er ist tot.

Philipper 2:3,4

3 Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil, seid bescheiden, und achtet den anderen mehr als euch selbst. 4 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil, sondern habt das Wohl der anderen im Auge.

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Sowas gibt es außer der von dir genannten "Nächstenliebe" und der Goldenen Regel nicht. Alles ist immer nur auf Glaubensbrüder bezogen, nie auf den generellen Umgang mit Menschen

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Mat 7:12 Die goldene Regel Alles daher, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ​ und die PROPHETEN​ bedeuten.

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