Andacht zum Thema "Angst"

5 Antworten

Richter 7 mit Gideon und dem Kampf gegen die Midianiter ist ein gutes Beispiel. Alternativen könnten sein:

  • David und Goliath (1. Samuel 17): Kein Soldat der Israeliten will gegen den mächtigen Goliath kämpfen. Mit Gottes Hilfe wagt David den Kampf und bis heute ist das Sprichwort "David gegen Goliath" bekannt und wird häufig benutzt (z.B. im Sport).

  • Daniel in der Löwengrube (Daniel 6): Daniel hielt sich an Gottes Gebote und wurde dafür mit der Löwengrube bestraft. Der König musste sich an sein Gesetz halten, obwohl er David nicht töten wollte. Er hatte eine unruhige Nacht, weil er sich um das Wohl von Daniel fürchtete. Doch Daniel schien im Vertrauen auf Gott eine ruhigere und angenehmere Nacht gehabt zu haben.

  • Jesus und die Ehebrecherin (Johannes 8): Welche Angst muss die Frau gehabt haben, als die Menschenmenge sie steinigen wollte. Jesus sagt den Menschen, dass der, der ohne Sünde ist, den ersten Stein werfen soll. Die Menschen erkannten, dass sie alle Sünder waren (was für uns alle gilt) und keiner mehr wollte einen Stein werfen. Die Frau wurde verschont. Jesus sagt ihr, dass er sie nicht verurteilen will, dass sie aber nicht mehr sündigen soll.

  • Der Exodus des Volkes Israel aus Ägypten (2. Mose 3): Mose und sein Bruder Aaron gingen im Auftrag Gottes zum Pharao und verlangten die Freiheit des Volkes Israel. Mose hatte zuvor schon Bedenken, vor den Pharao zu treten. Doch sie vertrauen auf Gott und nach der 10. Plage gibt der Pharao das Volk frei. Danach lässt der Pharao das Volk von seinen Soldaten verfolgen, am Schilfmeer fürchtet das Volk, verloren zu sein. Doch Gott teilt das Meer und das Volk Israel wird gerettet. Falls ihr diese Stelle nehmen solltet, könntet ihr diesen Witz einbauen: "Ein Christ sitzt auf einer Parkbank und liest in seiner Bibel, wie Mose das Volk Gottes aus Ägypten herausführt. Als er zu der Stelle kam, als das Volk Israel durch das Rote Meer ging, stand er auf und lobte Gott. Ein hinzukommender Passant fragte ihn, warum er so fröhlich wäre. Der Christ antwortete darauf: 'Ich lobe Gott, denn er hat sein Volk durch das Rote Meer geführt.'Der Passant erwiderte: Das war aber kein großes Kunststück, wenn Sie mich fragen. Durch 10 cm tiefes Wasser kann ich auch jemanden führen.' Nach diesen Worten ging der Passant weiter. Er war kaum 5 Schritte gegangen, da hub der Christ erneut an, Gott zu loben. 'Was ist denn jetzt schon wieder los?' fragte der Passant. Der Christ sagte darauf: 'Es ist wirklich kein Kunststück, durch 10 cm tiefes Wasser zu gehen, da haben Sie recht, aber eine ganze Armee Ägypter samt Pferden darin ertrinken zu lassen, schon.'"

  • Josef in Ägypten (1. Mose 37): Josef wurde von seinen Brüdern an Sklavenhändler verkauft und landet sogar in einem ägyptischen Gefängnis. Als er vor den Pharao gerufen wird, um einen Traum zu deuten, getraut er sich, den Pharao zu fragen, zum zweiten Mann im Reich ernannt zu werden, um Ägypten vor der Hungersnot zu retten. Der Pharao willigt ein und Josef rettet nicht nur Ägypten sondern auch seinen Vater Jakob und seine Brüder mit ihren Familien. Er erkennt, dass alles Gottes Plan war und vergibt seinen Brüdern, dass sie ihn so übel behandelt haben.

Hallo A1902B,

Bei Gideon sehe ich keine Angst, eher anfängliche Zweifel, als er die Probe mit dem Vlies macht (Kapitel 6). Wo zeigt er Angst in Kapitel 7?

Deshalb mein Vorschlag:

Elia war einer der bedeutendsten Propheten Israels. Zu seiner Zeit nahmen Korruption und Unmoral überhand, dennoch trat Elia für Gottes Recht ein und war ihm treu ergeben.

Elia war jedoch kein Übermensch. Jakobus 5:17 (SLT) sagt über ihn:

17 Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir..

Er hatte Gefühle wie wir, dazu gehörte auch, dass er Angst hatte und ihr sogar zeitweillig nachgab.

In 1.Könige 18:19-40 wird zunächst berichtet, wie er den Baalspriestern und damit der Königin Isebel eine schmerzliche Niederlage bereitet hatte, voll Vertrauen auf den Beistand Gottes. Jetzt aber drohte Königin Isebel, ihn deshalb zu töten.

Wie reagierte er darauf? 1. Könige 19:2-4 (NeÜ) berichtet:

3 Da packte Elija die Angst und er lief um sein Leben. Als er nach Beerscheba kam, das zu Juda gehört1, ließ er seinen Diener dort zurück 4 und ging eine Tagereise weit in die Wüste hinein. Dann setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte sich zu sterben. "Jetzt ist es genug, Jahwe!", sagte er. "Nimm mein Leben von mir! Ich bin auch nicht besser als meine Väter."

Elia wollte eher sterben, als länger dieser Todesangst ausgesetzt zu sein, die für ihn, als Propheten des wahren Gottes nicht unbegründet war. Laut 1.Könige 19:14 sagte er zu dem Engel, den ihm Gott geschickt hatte, um ihn zu stärken:

14 ..."Mit ganzem Eifer habe ich mich für Jahwe, den allmächtigen Gott, eingesetzt. Denn die Israeliten haben den Bund mit dir gebrochen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert erschlagen. Ich allein bin übrig geblieben, nur ich allein. Und jetzt wollen sie auch mich noch umbringen."

Gott stärkte ihn erneut, denn er dachte nicht einmal daran, seinen Treuen Diener Elia zu verwerfen. Statt dessen gab err ihm einen neuen Auftrag, der ihn zwar von der wutschnaubenden Isebel wegbrachte, aber nicht minder gefährlich war. Die Verse 15-18 berichten weiter:

15 Da sagte Jahwe zu ihm: "Geh den Weg durch die Wüste wieder zurück! Geh bis nach Damaskus und salbe dort Hasaël zum König über Syrien. 16 Dann sollst du Jehu Ben-Nimschi zum König über Israel salben und schließlich Elischa Ben-Schafat aus Abel-Mehola zum Propheten an deiner Stelle. 17 Wer dem Schwert Hasaëls entkommt, den wird Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entkommt, den wird Elischa töten. 18 Ich habe 7000 in Israel übrig gelassen, die sich nicht vor Baal hingekniet und sein Bild nicht geküsst haben."

Ungefähr 1 000 Jahre später in einer Vision, als Jesus in Gegenwart von Petrus, Jakobus und Johannes umgestaltet wurde, erschienen Moses und Elia (Matthäus 17:1-9).

Offensichtlich betrachtete Gott Elia als einen vorbildlichen Propheten. Obwohl Elia bloß ein Mensch mit Gefühlen gleich den unseren war, schätzte es Gott, dass er hart arbeitete, um die reine Anbetung wiederherzustellen und seinen Namen zu heiligen.

Als Jesus am Ölberg bettete,

Jesus in Gethsemane

36 Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete. 37 Und nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. (Matthäus 17.1) (Hebräer 5.7) 38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir! (Johannes 12.27) 39 Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! (Johannes 6.38) (Johannes 18.11) (Hebräer 5.8) 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. (Epheser 6.18) (Hebräer 2.18) 42 Zum andern mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille! 43 Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs. 44 Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum dritten mal und redete dieselben Worte.

Da hatte er angst, Aber er hat sich auch aufgerafft und es durchgestanden, obwohl er sicher nicht sterben wollte,so hat er sich doch seinem Schiksal ergeben.

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