Beichten ohne katholisch zu sein

16 Antworten

Wenn es Dir in erster Linie "um das Resultat" geht, dann brauchst Du keinen Gottesdienst mit Beichte. Ueber das Gebet hat man die beste Verbindung zu Gott - jeden Tag und zu jeder Zeit. Es braucht auch keine spezielle Form des Gebetes und keinen Geistlichen. Wenn Du nicht katholisch bist, kannst Du einen Pfarrer um ein Seelsorgegespräch bitten.

An einem Gottesdienst kann überall jederzeit auch jeder teilnehmen. Bei der Beichte ist das schon ein wenig komplizierter. Aber ob als Sakrament oder nicht, es tut auf jeden Fall gut, kleine oder größere Vergehen zu gestehen und darüber offen sprechen zu können! Das erleichtert das Gewissen und hilft auch, Lösungen zu finden, um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu begehen. Natürlich kommt die Vergebung aber von Gott selbst, und deshalb sollten wir vor allem Ihn darum bitten, sie uns zu gewähren, während wir Ihm voller Reue unser Herz ausschütten.

Ich würde dir raten, direkt zu einem Priester zu gehen und ihn um ein klärendes Gespräch zu bitten. Er wird dich sicher gern beraten und dir erklären, ob und unter welchen Bedingungen eine Beichte bei ihm vielleicht auch für eine Protestantin möglich sein könnte und welche Vorbereitungen eventuell dazu getroffen werden sollten. Dann kannst du entscheiden, wie wichtig dir diese Beichte ist und was du dafür zu tun bereit bist. Alles Gute!

An den Gottesdiensten darf jeder teilnehmen, auch ein nicht Getaufter, allerdings ist eine Teilnahme an der Hl. Kommunion wegen des fehlenden Glaubensverständnisses nicht erlaubt. Nicht Getaufte und Nichtkatholiken können kein kath. Sakrament empfangen, auch nicht das Bußsakrament. Sie können aber mit einem kath. Priester ein Gespräch führen und sich beraten lassen, wobei auch die Schweigepflicht gilt. Das ist dann aber keine sakramentale Beichte.

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