Begrenzung für Reitplatz

Da hinter meinem Pferd , da ist es halt offen man sieht auf dem Platz nur  Bäume - (Pferd, Tipps, Reiten) Hier sieht man es auch noch gut - (Pferd, Tipps, Reiten) und hier. - (Pferd, Tipps, Reiten)

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich wär schon froh, wenn ich nur so einen Reitplatz da hätte ;-)

Ne, ehrlich gesagt ist es mir Zaun auch nicht immer großartig. Als neulich der Mähdrescher auf der einen Seite ewig langsam röhrend den Hügel raufkroch und auf der anderen Seite der Rest der Herde von der Weide Richtung Stall (um die Ecken, außer Sichtweite) raste, hat meine Stute auch einen Koller gekriegt (hatte sie sonst nie) und meinte, sie muss auf den Zaun zurasen, hinter dem die Herde verschwunden ist. So eine Vollbremsung vorm Zaun oder in den Zaun hinein ist nicht spaßig und kann ernsthaft gefährlich werden. Konnte sie dann gerade noch auf einen Zirkel lenken :) Da wäre mir so was ohne Zaun mit Bäumen und Büschen fast lieber.

Aber will hier auch keine Romane schreiben ;-)

Es gibt solche Dressurplatzabgrenzungen, diese niederen weißen Dinger. Sind aber recht teuer und vll auch noch zu nieder für Deine Interessen?

Sicher könntest Du schnell Stempen kaufen und dann Elektrobänder spannen. Aber wie gesagt, Elektrobänder sind auch verheddergefährdet, und wie ernst Dein Pferd die dann ohne Strom nimmt?

Theroretisch könnte man auch Erde ankarren und einen kleinen Wall außenrum aufschütten, da dann eine extra Hecke drauf. Ist halt später pflegebedürftig und Anschaffung und Aufbau kosten auch.

Extra nur zum Tor verschließen ist reiterhexes Idee doch gar nicht schlecht.

Das wären jetzt mal meine Spontanideen ;-)

Egal, was für ein Pferd das ist und was es hinter sich hat. Wenn es mit Reiten noch nicht geht, noch mehr Bodenarbeit machen anstatt reiten und nach und nach - am besten in Begleitung eines Reitlehrers - mit dem Reiten anfangen. Denn das Weglaufen bei Schreck hört mit dem Zaun nicht auf, sondern wird bestenfalls gefährlich. Das hört auf, wenn Dein Pferd bei Dir bleibt, nicht nur physisch, sondern psychisch und dafür kann man mit Bodenarbeit den Grundstein legen. Und das sollte man auch tun, weshalb ich mich wundere, warum ich nur noch selten Lehrer sehe, die die Schüler erstmal am Boden unterrichten.

Das auf den Fotos bist nicht Du, oder? Dann tu sie ganz schnell wieder raus, denn Fotos von fremden darf man nicht im Internet veröffentlichen ohne deren Zustimmung nachweisbar zu haben. Wenn Du es doch bist, dann ist mir auch klar, warum das Pferd wegrennt. Deine Sitzhaltung sagt ein "ich weiß auch nicht so recht" aus, woraufhin das Pferd beschließt "dann kümmere ich mich um unsere Sicherheit, wenn der Mensch so unsicher ist". Und es muss ein anderes Pferd sein. Auch wenn diese Bilder fotografisch schlecht sind. Ein Tier mit diesem Körperbau (mal abgesehen davon, dass hier an mancher Stelle Fett dran ist und Muskeln nicht dran sind, wo es welche haben sollte) ist nie und nimmer auf der Rennbahn gelaufen. Bist Dir sicher, dass Dir da keiner einen Bären aufgebunden hat, um das Tier für Dich attraktiver zu machen? Und so, wie das Pferd im Moment läuft, sollte da eh ein Lehrer her, wenn Du drauf sitzen willst, falls es Dich zeigt, denn das zieht sich im Moment der Fotos grade Schäden zu, indem es kein bisschen über den Rücken geht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Durchgenend Pferdeerfahrung seit 1981

Am Boden arbeiten mach ich ja schon mit ihr ! ;) Das auf dem Foto bin ich ! Ich weiß das auf den Bilern mein Sitz nicht der beste ist ! ;) Aber das war mit die erste Zeit als ich sie hatte und ansonsten ist mein Sitz in Ordnung ! ;) Im reiten bin ich ganz und gar nicht unsicher ! ;) Ich reite nun schon knapp 10 Jahre . Ich weiß auf dem Bild war mein Sitz scheiße aber wie gesagt das war mit am Anfang wo ich sie bekommen hatte... Sie hat ganz und gar kein Fett ! . Sie ist auf der Rennbahn gelaufen , wir haben sie ja von der Rennbahn "befreit" , und wir haben noch ihr letztes Rennen mit zu geschaut ! ;) Die Bilder sind auch "in dem Momentan entstanden als ich nicht so gut sah , sonst sitze ich besser , aber egal ! ;) Einem wird ja eh nicht geglaubt , was man im Internet schreibt ! ;)

0
@Jennymagschoko

Doch, wenn man begründen kann, warum man was schreibt oder was man da sieht, wird einem durchaus geglaubt. Nur sonst müssen wir Antwortenden halt von dem ausgehen, was wir sehen und ich hab auch nur über das geschrieben, was ich sehen konnte.

Ich sehe:

Am Hintern ein Pölsterchen, das sich typischerweise ansetzt, wenn die Muskulatur im Lendenbereich nicht genug trainiert, aber das Pferd fleißig gefüttert wird. Das ist Fett, kein Muskel, denn die Form hat kein Muskel. Und ein Grasbauch ist dran. Sonst würde es nicht in den freien Rippen nach unten durchhängen. Aber der schadet nicht so viel.

Keinerlei Halsmuskulatur. Gut, damit auch immerhin keinen Unterhals, aber sieh bitte zu, reiterlich ganz intensiv an der Dehnungshaltung zu üben, sonst hat das Tier bald einen Unterhals, denn aktuell auf den Bildern hat es die Unterhalsmuskulatur "in Betrieb". Zu wenig Rückenmuskulatur und Bauchmuskulatur.

Einen weggedrückten Rücken.

Eine nicht mitlaufende Hinterhand. Hängt auch mit dem weggedrückten Rücken und nicht in Dehnung gerittener Oberlinie zusammen und der weggedrückte Rücken wieder mit dem Unterhals und so, es ist ein Gesamtsystem, das man nicht entkoppeln kann. Die Hinterhand kann nur mit gehen, wenn die Oberlinie lang ist.

Ich sehe bei Dir eine geduckte Haltung, aber meine Analyse sagt mir, das ist dann jetzt besser, wenn in der Zwischenzeit der Sattler da war, sonst nicht. Denn dieser Sattel wird Dich immer so setzen, weil er nicht im Schwerpunkt ist. Wenn, könntest Du mit Gewalt gegen den Sattel sitzen, was Dich so verspannt, dass das Tier mit Sicherheit bei jeder Regung weghüpfen lässt, denn ein angespannter Reiter macht die Tiere angespannt und es kann auch sein, dass der Reiter innerlich nicht so angespannt wäre, sondern nur aus dem krampfhaften Versuch raus, sauber zu reiten, angespannt ist.

Immer noch frag ich mich, wie es kommt, dass ein Pferd mit so kurzen Beinen und so mächtigem Rumpf Rennen laufen sollte. Die war doch von vornherein chancenlos und wer Pferde in Rennen schickt, möchte schon auch vorne mitreden.

Daher wäre mein Rat:

Sattler holen, ob der so weit ändern kann, dass der Sattel passt oder was neues oder gebrauchtes (je nach Budget hat), was passt. Hoffentlich ist das nicht das Ergebnis einer Sattlerarbeit, der Ihr vertraut habt. Irgendwie muss man den Fachleuten ja vertrauen und dann wird's schwierig, wenn dann sowas raus kommt, denn wem vertraut man sonst, woher weiß man, dass ein anderer Sattler nicht genauso schlecht arbeitet. Aber im Moment hoff ich, der Sattel wurde mitgegeben und es wurde behauptet, der würde passen. Wenn in diesem Sattel, so wie er auf dem Bild liegt, ein Gewicht ist, wird das Tier immer gespannt laufen, vermutlich schon mit dem Sattel an sich.

Kappzaum kaufen, falls nicht vorhanden und an der Longe ganz viel Dehnungshaltung erarbeiten. Am besten mit einem Kappzaum, weil der zulässt, dass man das Pferd nach unten in die Dehnung lockt, ohne dass es sich verwirft und weil die Longe in den Trensenring gehängt mit ziemlich hohen Kräften auf die Trense einwirkt, was es Dir beim Reiten wieder schwerer macht, mit Deinen Hilfen durchzukommen. Dieses Pferd hat sicher eh schon viel im Maul durchgemacht, daher entlaste es da, wannimmer es geht. Dazu würde ich eine Longe und eine Touchiergerte nehmen und das Pferd begleiten, mit der Touchiergerte ihm zeigen, dass man die Hinterhand weit vor führen kann und dafür sorgen, dass der Rumpf in der Biegung korrekt rotiert und nicht das Pferd auf die innere Schulter kippt. Das bedeutet für Dich, dass Du am Anfang für Dich sportliches Training hast, weil Du viele Kilometer mitläufst und das Tier unterstützt, sich gut zu bewegen, die richtigen Muskeln zu bilden. Verlang nicht, dass es gleich eine halbe Stunde Dehnung zeigt, sondern lobe den Ansatz und besteh auf immer mehr. Ein Muskel, der überanstrengt wird, baut sich eher auf als ab, also lieber zu kurz und steigern als gleich zu lang.

Dann wieder aufsitzen und am hingegebenen Zügel erstmal nach unten strecken lassen. Nur vorsichtig so weit Zügel aufnehmen und ganz sanft anstehen lassen, dass das Tier entspannt sein Schrittmaß behalten kann und eine weiche Hand von Dir spürt. Je entspannter es geht, desto weniger wird es sich erschrecken. Ein Pferd, das sich wohlig unter Dir dehnen kann, bleibt auch bei Dir, eines, dass angespannt ist, weil es das nicht leisten kann, was Du möchtest oder es nicht gut findest, ist schneller dabei, auf Reize überzureagieren.

d.h.: Mach es dem Pferdchen gesundheitlich leicht, Dich zu tragen, sodass es entspannt unter Dir gehen kann, sich schonmal eher wohlfühlt. Sorge dafür, dass Du Dehnung bekommst, denn mit der Unterhalsgeprägten Haltung und Rücken weg läuft es schon in Fluchthaltung. Von der Dehnung zur Flucht ist es ein großer Schritt (der auch schnell geht, wenn die Tierchen meinen), von der Haltung auf den Bildern zur Flucht keiner.

0
@Baroque

Äh, leider missformatiert .... jetzt weiß ich dafür, wie man die grauen Kästen her bekommt ;-)

Wenn Du magst, dürftest mir noch Bilder von den Hufen machen und schicken, sie belastet seltsam - zumindest auf der Momentaufnahme der Bilder ... und wenn die Hufe schuld sind, kann man oben operieren, was man mag, es wird nur um Nuancen besser und man arbeitet ewig dran hin.

0
@DieBlaueElise

Da gebt Ihr Eure Daumen und niemand korrigiert den Fehler mit dem überanstrengten Muskel, der sich nicht aufbauen kann - ätsch, da hab ich den Fehler wohl gut im Formatierungschaos versteckt :-P

0

Ja sicher. Es muss aber ein stabiler Holzzaun sein. So was bekommt man in den Baumärkten. Die Pfähle müssen tief in die Erde, am besten mit Fundament. So etwas ist nicht billig, und das kannst Du nicht mal so eben selber machen.

Das dauert ja auch bestimmt voll lange , ich brauch das ja relativ schnell ,

0
@Jennymagschoko

Das einfachste und schnellste wäre ein einfacher Weidezaun. Aber auch der ist nicht schnell gemacht. Schnell ist da was das in einigen Wochen nur noch Schrott ist.

0

Oder geh mal mit deinem pferd zu einem Rei-hof . da wird dir erklärt wie das pferd die welt sieht und ihr bekommt ein besseres verhältniss. und die lehrer da können dir helfen damit dein pferd nicht mehr so schreckhaft ist

Das einfachste: Stromzaunlitzen + Weidezaunstecker (bitte ohne Strom) die sind mobil und leicht selbst angebracht.

Wenn Dich nur der Ausgang stört: Eine Stange auf zwei Böcken/Tonnen etc.

Ein Zaun schützt Dich allerdings nicht vor einem Sturz oder ähnlichem. Ich selbst bin schon mit dem Steigbügel an einer Umzäunung hängen geblieben und deshalb gestürzt, als die Zaunlitze gerissen ist, patcshe sie an meinem Pferd und es erschrak sich ...

Reitunterricht und sich auch mal an die Longe nehmen lassen ist sicher die beste dauerhafteste Lösung :-) Reite nicht am Hufschlag ganz aussen, wenn Dein Pferd etwas im Gebüsch rascheln hört wird es sich sicherer fühlen wenn es 1-2 Meter Abstand dazu hat. Bodenarbeit mit Rappelsack & Co wird ihm sicher auch gut tun.

Das mit der Bodenarbeit Rappelsack werde ich mal ausprobieren ! :)

Danke

0
@Jennymagschoko

Auch gut: Alte Kuscheltiere am Boden, Regenschirme, alter Kinderwagen mit Transistorradio drin... Plastikplanen...

0