Pferd sieht Gespenster

Hallo, ich habe seid Dezember 2013 eine neue Reitbeteiligung. Er ist 22, ein Wallach (ca. 175 groß) und noch top fit. Wir haben bei uns auf dem Hof eine große und kleine Halle. In der großen geritten, in der kleinen laufen gelassen. Beim reiten ist er ein wahrer engel.. zumindest inzwischen. Wir haben bei uns an der kurzen seite hinten (gegenüber von A, weiß grad nicht welcher Buchstabe das ist) Ein Tor. Ich konnte mit ihm nie ganze Bahn reiten, weil er hinten am tor immer wie ein wildgewordener losgallopiert ist. Er bockt nicht oder so, aber er rennt halt krass. Das hat mich nicht abgeschreckt, ich hab ihn schonend dran gewöhnt, wir kommen jetzt ganz ohne porbleme in allen GGA am tor vorbei. Jetzt kommt mein Problem. Die Besi von ihm ist ein halbes Jahr im Ausland, und meinte, dass er beim ausreiten und spatzieren gehen überall gespenster sieht und teilweise einfach so losrennt. (Im moment ist ja eh nicht das wetter dafür aber im sommer würde ich schon gerne mal ausreiten o. ä) wisst ihr, wie ich es ihm abgewöhnen kann? Und jetzt noch eine Frage. Beim laufen lassen in der kleinen Halle, hat er hinten am tor (wie auch in der großen halle) immer tierisch panik und bockt dann auch richtig, dass er einen auch wenn man sich nicht mit der longiergerte schützt, einen auch umrennt. Ich weiß, dass hat auch was mit respekt und vertrauen zu tun, aber was will man nach 2 Monaten erwarten.. Wie schaffe ich es, dass er nicht mehr so abspackt, und ich ohne bedenken mit ihm vertrauenstraining in der kleinen halle machen kann? P.S Die besi lässt sich immer n bisschen verarschen und ist mit ihm in der großen halle auch nie ganze bahn undsowas geritten.. Auf dem Platz hat er übrigens an der stelle, wo in den 2 Hallen das tor ist, das selbe problem.. Woher kann das kommen? Wie kann ich es ihm richtig abgewöhnen?

Danke und LG

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Bodenarbeit, Gelassenheitsprüfungsübungen und spazieren gehen.. und ausreiten ausreiten ausreiten ... immer anfangs mit einem ruhigem sicherem Pferd in Begleitung und keinen Experimenten.

Wenn etwas gruslig ist nicht beruhigend auf das Pferd einreden (das bestätigt doch nur die Angst) sondern wie eine Leitstute mit gutem und ruhigem Verhalten zeigen dass alles in Bester Ordnung ist. Wenn zB eine Mülltonne unterwegs gruslig ist dann bleibt man halt mal bei der Stehen und "untersucht" sie. Deckel auf und zu, dran klopfen und schauen lassen, loben wenn das Pferd ruhig ist. Bei solchen Dingen auch ruhig mal absitzen wenn man sich selbst dabei sicherer fühlt. Keinen nützt es wenn das Pferd durchgeht...

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Equitone Myoplast ... ersetzt aber nicht die Muskelaufbauarbeit beim Reiten. Geländereiten ist immer noch das Beste (Hügeliges Gelände)

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Ein sehr sensibles Pferd und zwei Kinder .. eine denkbar schlechte Kombination.

ich würde dem Pferd mal richtig positive Abwechslung schaffen. Also nicht typisches Reitverhalten was uns ja immer gelernt wird (Putzen, Satteln, warm reiten, reiten, galopparbeit und dann noch 10 Minuten abreiten)

Ich würde das Pferd überraschen mit schönen Aufgaben. Vor allem ein sehr sensibles Pferd lernt in der Regel schnell (oder springt erst bevor es schaut ;-) ) Also mal Bodenarbeit und dann ein Spaziergang, etwas Platzarbeit und dann zwischendurch eine Pause einlegen.. eine kleine Runde ausreiten ,.. mit Pferdegesellschaft immer beliebt! Auch im Gelände kann man ein Pferd prima gymnastizieren.

Nie feste Zeiten beim Reiten machen wie hier von wegen 60-70 Minuten .. ein Pferd kann da die reinste Eieruhr werden und zB wie ein Schulpferd nach 45 Minuten in der Mitte parken und Feierabend denken :-) Lieber mal einfach nach einer halben Stunde wenn es gut läuft Feierabend machen und so lernt das Pferd dass es sich lohnt mitzuarbeiten. Vermutlich hat das Pferd halt auch keine Kondition mehr. Da ist es schon anstrengend wenn es über eine Stunde konzentriert arbeiten soll.

Natürlich darf man nicht vergessen dass dieses Pferd vermutlich auch gelernt hat, mit einem Buckler zum Ende hin seine Ruhe zu bekommen. Da muss man einfach mit Gefühl und Intuition sich reinpfrimeln .. manchmal wird man nicht drum rum kommen und sowas "ausdiskutieren " müssen.

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ja für eine RB zahlt man ca 80 - 120 Euros. kommt darauf an was am Stall "geboten" ist und wie gut das Pferd ist, evtl bei Mithilfe am Stall kostengünstiger

ich finde um eine RB zu haben sollte man mindestens den Basispass haben da man die Verantwortung für das Pferd mitträgt. Außerdem sollte man in Gelände in jeder Situation sattelfest sein.

Am Besten berät einem hierbei der Reitlehrer/Trainer.

um eine RB zu finden sucht man am Besten in Ebay Kleinanzeigen, Stall-frei und andere Foren die sich auf Reitbeteiligungen spezialisiert haben. Einfach googeln

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so eine Veränderung kommt doch nicht von heute auf morgen .. auch bei einem Hengst nicht Hat er vielleicht Schmerzen? hat der TA eine Therapie vorgeschlagen? Osteo holen vielleicht ist ein Wirbel verkantet nach Sturz etc.

ein Pferd das sich selbst die Boxenmiete erarbeiten muss? Was machst Du wenn das Pferd mal wirklich krank ist?? Alt wird .. etc?

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Weist Du was mir bei Deiner Frage fehlt? Das Argument warum Du ohne reiten willst.

Eine Freundin von mir wäre bei einem Ausritt fast gestorben, einer ihrer Wirbel ist in sich zusammen gebrochen, einige andere Knochen sind so gebrochen gewesen dass sie über ein Jahr ständig in Krankenhäusern sein musste. Die Chance je wieder reiten zu können war sehr gering - fast wäre sie im Rollstuhl gelandet.

Ja Sicherheitswesten schützen - ja Sicherheitswesten müssen passen damit sie einem nicht behindern - ja reiten ist einer der gefährlichsten Sportarten die es gibt.

Willst Du eine Antwort auf Deine etwas unbedachte Frage?? Eine Ehrliche??

Sei froh dass Deine Eltern Dich so sehr lieben, dass Sie Dir trotz der Gefahr erlauben, dass Du reiten darfst.

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Indem man gutes Geschenkpapier kauft das aus nachwachsenden Rohstoffen (zB Maulbeerbaumfasern) besteht, bestenfalls natürlich mit ungiftigen Farbstoffen gefärbt. Gutes Geschenkpapier lässt sich auch mehrfach wiederverwenden wenn man es nicht zusammenknüllt :-)

Wem das zu "öko" ist: Schöne Geschenkkartons lassen sich beliebig oft verwenden, Stoffschleifen natürlich auch. Am Besten hat man einen kleinen Vorrat zu Hause, Bänder sorgfältig aufwickeln

Folien erinnern mich persönlich immer an Plastikmüll, das ist wohl Geschmackssache. Wenn man etwas schön präsentieren will kann man auch einen Geschenkorb verwenden. Dazu muss nicht Massen an Folie verwenden ;-)

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Freu Dich dass Ihr offensichtlich auch was an Dir liegt, gute Freundschaften überdauern auch längere Zeiten Funkstille.

Als Kind (und Schulzeit + Pubertät ohh... ja, definitiv Kindheitszeit) macht man mal Fehler, wenn man älter wird, kann man auch drüber stehen und verzeihen. Ich gehe mal davon aus dass der Geldbetrag nicht die Welt war... also nimm diesen "Olivenzweig" an und probier es aus ob die Freundschaft vielleicht noch eine Chance hat.

Selbst wenn eine frühere Freundschaft nicht mehr zur alten Stärke zurück findet, ein besseres Gefühl wird es Dir auf jeden Fall geben :-) Schließlich will man sich ja auch mal auf der Strasse treffen und im vorbei gehen anschaun können ...

alles Liebe!

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Ich habe mein Perd jetzt etwa seit 6 Jahren und es ist seit kurzem unreitbar. Mir fehlt das Reiten extrem - eine RB ist bereits angebahnt aber gegen mein eigenes Pferd kann kein anderes Pferd an. :-)

Anders wird es auf jeden Fall, aber nicht schlechter. Eher inniger und man wird wie ein altes Ehepaar :-)

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Manche Stuten reagieren in der Rosse empfindlich auf Schenkelhilfen, das liegt daran dass der Hengst dort seine Vorderbeine hätte wenn er deckt. Stuten lassen sich erst dann decken wenn der Zeitpunkt auch wirklich passt. Nicht vorher - deshalb kann ein Reiter dabei etwas unangenehm empfunden werden.

Klar, rossige Stuten sind für hengstige Wallache und Hengste sehr interessant, etwas Abstand sollte man beim Reiten ohnehin halten, ist also kein großes Problem wenn man die üblichen Abstände ohnehin schon einhält.

Ansonsten würde ich die Stute beim Putzplatz nicht direkt neben ein Pferd stellen das "Probleme" verursachen könnte, manchmal muß die Stallgasse halt mal gesäubert werden wenn eine Stute mal zu verliebt ist.

Der Vergleich mit Frauen in der Zeit während ihrer Tage / Periode hinkt, denn die Stute ist in der Rosse empfängnisbereit, nicht bereits in der Zeit danach.

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Kein gesundes Pferd braucht eine Schmusedecke ohne Sinn....

Eine Abschwitzdecke soll locker sitzen eben weil das Pferd abschwitzen und nicht nachschwitzen soll. Sobald die Decke Feuchtigkeit aufgenommen hat wechselt man die Decke und legt eine neue nach (deshalb sollte man sein Pferd auch trocken reiten)

Wenn Du eine Decke für die Nacht brauchst gibt es bei Loesdau, Krämer & Co genügend Decken für Weide und Box. In der Box eindecken finde ich allerdings gehört in die Kategorie "Krank pflegen" wenn nicht wirklich ein Sinn dahinter steckt (krankes Pferd, geschoren und folgender Kälteeinbruch). Für den Transport gibt es Transportdecken, eine normale ungefütterte Regendecke die vermutlich fast jeder hat, tuts sicher auch.

Deckengurte und Beinschnüre kann man immer kaufen und nachträglich anbringen.

Fakt ist: alles was am Pferd hängt und nicht von der Natur geschaffen wurde, ist ein Risikofaktor. Halsriemen die zu locker geschnallt sind, Halfter, Decken... an allem kann ein Huf hängen bleiben, ein Weidezaunpfosten usw.

Ein Deckengurt kostet etwa 5-10 €

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Das einfachste: Stromzaunlitzen + Weidezaunstecker (bitte ohne Strom) die sind mobil und leicht selbst angebracht.

Wenn Dich nur der Ausgang stört: Eine Stange auf zwei Böcken/Tonnen etc.

Ein Zaun schützt Dich allerdings nicht vor einem Sturz oder ähnlichem. Ich selbst bin schon mit dem Steigbügel an einer Umzäunung hängen geblieben und deshalb gestürzt, als die Zaunlitze gerissen ist, patcshe sie an meinem Pferd und es erschrak sich ...

Reitunterricht und sich auch mal an die Longe nehmen lassen ist sicher die beste dauerhafteste Lösung :-) Reite nicht am Hufschlag ganz aussen, wenn Dein Pferd etwas im Gebüsch rascheln hört wird es sich sicherer fühlen wenn es 1-2 Meter Abstand dazu hat. Bodenarbeit mit Rappelsack & Co wird ihm sicher auch gut tun.

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Bevor Du Dich darauf versteifst wie es auszuschauen hat, versuch es anders. Wenn man sich selbst eine zu hohe Aufgabe setzt sieht man quasi den Wald vor lauter Bäumen nicht. So gehts auch Deinem Pferd. Es kapiert es nicht und ist überfordert.

Leg mal ein paar Bodenarbeitstage ein. Arbeite am langen Zügel (oder auch mal Doppellonge) und geh mit Bodenarbeitsgerte nebenher, stelle ihn mit dem Finger im Trensenring und mach ihm körperlich deutlich was Du willst.

mein Pferd ist zB so dass er mit der Gerte erst nichts anfangen kann. Bietet mir Hufeheben an usw. da kann man dann schon mal deutlicher körperlich werden. Also nimm Deine Hand und drück ihn auch mal zur Seite, lerne ihm dass er weichen muß, lobe wenn er es richtig macht, und dann steigere es indem Du gleichzeitig auf seiner Schulterhöhe gehst..

Kann er es an der Hand (ruhig auch mit Stimmsignal verknüpfen) wird er es ratzfatz auch unterm Sattel können. nimm Dir ruhig mal eine Hilfsperson mit die am Boden Deine Hilfen unterstützt

Er hat offensichtlich noch nicht die reiterlichen Hilfen mit denen vom Boden aus verknüpft. Also lerne ihm ruhig ein Stimmsignal dazu. Dann tut er sich leichter. Achte darauf wie Du Dein Gewicht verlagerst. Übe ruhig mal immer die gleiche Übung am gleichen Punkt in der Bahn / im Gelände. Dann wird er bald von alleine an dieser Stelle wissen was kommt. Danach kannst Du das wieder auflösen

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Andere Rassen

Lippizaner sind in der Regel eher anspruchsvoll, die Spanier gerne etwas temperamentvoll, Araber gern etwas g'spinnert wenn nicht ausgelastet, Mustangs so verschieden wie die Rassemixe bei Hunden (ausserdem sind die vermutlich glücklicher wo sie zu Hause sind)

Du suchst keine spezielle Rasse sondern ein Pferd das zu Dir passt. Charaktereigenschaften findet man nicht immer in Rassen sondern bei guter Grunderziehung, guter Ausbildung und artgerechter Haltung

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