So. Wie ich aus den Kommentaren bereits herauslesen konnte, steht dein Pferd im Offenstall, hat aber so viel Abrieb, dass du die Hufe schonen möchtest.

Wie gut ist das Pferd denn ausgebildet worden? Wurde es überhaupt mal ausgebildet? Ist es DEIN Pferd oder ein Schulpferd/RB?

Kraftfutter würde ich sofort reduzieren, wenn es welches gibt.

Vernünftiger Reitunterricht. Grundausbildung von Pferd UND Reiter!

Ausrüstung checken lassen - drückt der Sattel, wird gerne gebuckelt. Drückt der Sattel lange genug, macht das Pferd das auch ohne den Sattel, weil die Muskulatur da so weh tut.

Vielleicht kannst du dir wenigstens ein Stück als Reitplatz oder Roundpen abstecken. Oder die Nachbarställe fragen, ob du dahin reiten kannst - gegen eine Gebühr natürlich.

Achso: Nicht mehr galoppieren fürs Erste.

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Auf dem Pferd deiner Mutter oder auf Schulpferden?

Prinzipiell: dem Reitlehrer zuhören, fragen stellen, wenn du etwas nicht verstehst oder es anders gelernt hast.

Ansonsten kannst du dich nicht großartig drauf vorbereiten. Atmen, ruhig bleiben. Wenn du nervös bist, sag das auch dem Reitlehrer. Und hab Spaß!

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Erstmal auf dem Platz bzw auf dem Hof daran arbeiten, dass er bei dir bleibt. Vorher würde ich den Hof nicht verlassen, nicht unter Anleitung.

Lerne, dein Pferd beim Führen besser zu beobachten, jede Bewegung wahrzunehmen. Pferde machen das übrigens auch!

Dann lerne, dein Pferd richtig zu führen. Sei vertrauenswürdig! Strahle Sicherheit aus.

Ein Gebiss wird dir da auch nicht helfen, sondern Erziehung und Gehorsam.

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Völliger Blödsinn.

Und bei sind die definitiv nicht. Gibt es locker seit 20 Jahren...

Dazu, dass die schnell scharfe Kanten bekommen, ist auch der Kunststoff an den Maulwinkeln nicht gerade toll und wirkt bei zu wenig Speichel wie ein Radiergummi.

Gebisse müssen auch nicht angewärmt werden. DAS ist neumodischer Kram. Seit 2 bis 3 Jahren kommt dieses Thema plötzlich auf. Ist das Gebiss im Maul, wird es sehr schnell warm. Die Pferde nehmen es deswegen nicht weniger gern dann.

Bleib mal schön bei dem Metall, lass das ungesunde Kunststoff Chemie Zeug weg und fertig.

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Es heißt ReitbeteiLigung - außer du kannst mir erklären, was beteiDigen ist. Ich dachte ja immer, man beteiLigt sich an etwas.

Eine Reitbeteiligung an dem Pferd oder ein zusätzliches Pferd als RB? Wenn das zusätzliche Pferd, das würde ich canceln - mit einem eigenen Pferd hast du mehr als genug zu tun ;)

Ich würde hier auch das Gespräch mit deiner Mutter suchen. Deine Eltern werden das vermutlich gut durchgerechnet haben. Sei gut in der Schule, damit du eine bessere Ausbildung machen kannst und später mehr Geld verdienst, um die Kosten selbst zu übernehmen.

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Uff, das ist wirklich hart.

Aber Hey, ein Knie kann repariert, als auch ersetzt werden!

Ich hatte im Februar eine Knie OP, Miniskusriss und Kreuzbandanriss. Ich hatte auch keine Ahnung, wie es weitergeht danach. Natürlich habe ich auch wirklich viel geweint, gerade nach der OP.

Am Sonntag bin ich blöd vom Pferd gefallen, habe mir natürlich das andere Knie verdreht 🙄 aber es geht bergauf. Es gibt so vieles, womit du dein Knie unterstützen kannst!

Was ist denn die Diagnose, also was ist kaputt? Und weshalb gar keinen Sport mehr? Das wäre jetzt definitiv interessant. Und womit wurde es festgestellt? Röntgen oder MRT?

Alleine auf ein Röntgenbild würde ich mich nie verlassen, Minimum MRT und 2 Ärzte. Meine Orthopäden waren lustigerweise völlig unterschiedlich Meinung 🤣 der eine hat mich zum 2. Geschickt, weil der richtig gut ist und ihm auch schon operiert hat. Der 1. Sagte, sieht nicht nötig aus für eine OP, und der 2. Nach 1 Sekunde: jup, das muss operiert werden. Da habe ich ganze Arbeit geleistet, klassischer Korbhenkelriss.

Und Hey. Ich lebe. Ich stehe, laufe und kann beide Pferde arbeiten, vom Boden und reitend.

Knie kaputt bedeutet nicht das Ende deines Lebens.

Was du machen kannst, um dich von deinen Problemen abzulenken: sieh dir Laufen. Reiten. Rodeo. An, dann ist dir schonmal ganz anders und er macht Mut.

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Naja, das Bild ist dafür einfach echt schlecht.

Prinzipiell sieht das nach extrem viel Wachstum aus und wenig vernünftigem Abrieb, ggf. eine schlechte Behandlung des Strahls vom Hufbearbeiter. Das wuchert da ein bisschen arg viel. Übrigens kommt sowas nicht von heute auf morgen ;)

Wenn das Pferd nicht lahm oder fühlig geht, und das nicht noch viel weiter ausartet, würde ich da jetzt nichts dran machen. Ggf. den Termin etwas vor ziehen.

Ausreiten bringt auch einiges an Abrieb.

Bitte pass auf, dass du da nicht so viel dran rumkratzt.

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Zuerst wäre das Betreten der Wiese ohne Erlaubnis bereits Hausfriedensbruch.

Das gilt nämlich als Privatgrundstück und ist NICHT öffentlich zugänglich. Diese Wiese hat Zäune - nicht nur, um die Kühe drin zu halten, sondern um Menschen draußen zu halten.

Diejenigen, die Kühe eingeritten haben, haben sich viel Mühe damit gemacht - und großer Unterschied: Es war mindestens mit der Erlaubnis des Bauern oder sogar die eigene Kuh! Aber keine Fremden Kühe ohne Erlaubnis.

Von euch nimmt ja auch kein Fremder das Handy, weil er gehört hat, damit kann man telefonieren, oder?

Lass den Sch... einfach, bleibt fern davon und sucht euch eine andere Beschäftigung, bei der ihr nicht umkommen könnt. Es gibt garantiert noch genug andere Beschäftigung für gelangweilte Teenies.

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Durch einen guten Trainer, viel Gefühl und möglichst wenig Hand.

Dazu gibt es keine "Anleitung" und auch kein Patentrezept, jedes Pferd ist anders. Jeder, der dir jetzt erzählen will, drück hier und da Schwämmchen aus, hat den Sinn hinter der Anlehnung nicht verstanden. Ein Pferd kommt über den Rücken in eine Arbeitshaltung, wenn es entsprechend gearbeitet wird und nicht, weil man vorne an den Zügeln rumspielt.

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Also frisst das Pferd quasi nie, wenn es den Kopf ständig so hoch trägt?

Dass ein Friede nunmal einen höheren Halsansatz hat, sollte klar sein.

Ein fähiger Trainer, der sich mit der Rasse auch auskennt, sollte hier helfen können.

Generell gilt es, das Pferd ins Gleichgewicht zu bringen, damit es anfängt, korrekte Muskulatur aufzubauen.

Paul Stecken sagte mal "Richtig reiten reicht" und hat damit gar nicht so Unrecht.

Was definierst du denn als lösende Übungen?

Wie longierst du?

Wie reitest du, nutzt du Hilfszügel? Wie gut reitest du wirklich?

Wie du siehst, kann dich hier niemand sehen. Daher wäre jemand vor Ort sehr wichtig - und zwar eben einer, der auf die Bedürfnisse bzw Probleme deines Pferdes eingeht.

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"Knebel" kommt nicht von knebeln, sondern im Sinne von etwas einhängen.

So wurde früher bei den Arbeitspferden auf dem Pferd ein Gebiss ins Halfter eingehangen - dafür hatte man solche Knebel:

https://images.app.goo.gl/1u87sbWa6B9waDux7

Daraus entstand auch der Begriff Knebeltrense. Das war damals eben sehr praktisch, weil man zur Pause nicht das ganze Pferd befreien musste, sondern bloß das Gebiss aushängen musste.

Das ist zwar jetzt am Modellpferd, aber so sah das früher dann aus: https://images.app.goo.gl/1kCNb6g7RpXVk7ix5

Später sah man die Vorteile der Knebel/Schenkel dann auch beim Reiten, schätze ich.

Ebenso gibt es auch Knebelknöpfe - also "Knebel" bedeutet nicht direkt "zuschnüren".  

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Machbar ist das sicher. Du bist ja scheinbar kein Anfänger mehr, kennst durchaus Grundbegriffe und manche Lösungen für manche Probleme.

Man sollte halt bedenken, dass jedes Jungpferd eine neue Herausforderung ist und neue Ansprüche stellt. Ausbilden ist definitiv etwas anderes als Nachreiten auf einem ausgebildeten Pferd.

Ich finde es gut, dass du dir einen Kopf darum machst, ob das klappen könnte oder nicht, das zeigt Reife. Das bedeutet, dass du auch vermutlich sehr klar an die Sache heran gehst.

Dadurch, dass du jemanden als Unterstützung hast und sicher noch den ein oder anderen Trainer, könnte das durchaus klappen. Kann genauso gut schief gehen. Aber wenn man etwas wirklich will, schafft man das auch.

Das Gestüt hat sicher auch noch andere Pferde zu verkaufen. Fahrt hin, seht euch alle mal an und entscheidet dann.

Ein Gedanke noch... Wenn du relativ flott auf Turniere möchtest, ist dieses Pferd womöglich das Falsche für dich. Wenn du gar keine Turniere gehen willst oder noch einige Jahre warten kannst, dann geht das natürlich wieder.

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Ich würde ebenfalls einen TA hinzu ziehen.

Ich kann mir vorstellen, dass er auf bestimmte Pollen oder Gräser allergisch reagiert, die im April und September blühen. Das lässt sich grob über einen Allerhietest herausfinden und es gibt sogar eine Art Nasenspray, ich weiß nur nicht mehr, wie es heißt. Das legt einen Film auf die Schleimhäute, sodass Allergene da nicht dran kommen. Behebt natürlich nicht das Problem als solches, aber hilft dem Pferd, falls das wirklich allergisch ist.

Ansonsten fällt mir bei deiner Beschreibung des Abtastens spontan eine Entzündung in den oberen Atemwegen ein, oder Schleim, der sich da gesammelt hat.

Lass definitiv mal den TA kommen und ggf einen Allerhietest machen.

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Darfst du denn ins Gelände?

Dank der Erderwärmung wird es ja wohl nicht den ganzen Winter frieren - das werden dann ein paar Tage im Winter sein, aber ich sag mal so, letzten Winter hat es vll. 2 Wochen bei mir gefroren, also nicht wirklich viel.

Man könnte dann auch, sofern der Platz keine Huggel-Piste ist, Bodenarbeit im Schritt auf dem Platz machen.

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Was wäre damit, den Besitzer anzurufen? Ich würde dich ohne weiteres nie wieder an mein Pferd lassen, wenn du bei sowas nicht mich anrufst, sondern fremde Menschen im Internet fragst, was du tun sollst!

Führen, führen, führen würde mir dazu jetzt einfallen. ggf. auch im Trab.

Zittern bedeutet nicht gleich, dass das Pferd extrem friert - denn ein Zittern kommt von der Muskulatur. Diese wird aktiv und wärmt sich damit auf.

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