Ist halt die Frage, was sinnvoll ist zu kreuzen.

Klar gibt es viele Halbblüter, die mit Vollblut veredelt wurden. Das waren aber mehr englische Vollblüter als Araber. Beispielsweise würde ich glatt behaupten, dass sich viele dieser Halbblüter im VS-Sport rumschlagen: das Tempo und die Galoppade vom englischen Vollblüter, das Talent zum Springen vom Warmblut, ... Aber die sind ganz bewusst gekreuzt dann. Und ein englischer Vollblüter bringt was ganz anderes mit als ein Araber!

Einen Araber mit einem Warmblut zu kreuzen finde ich da weniger sinnvoll - allein schon von der Größe her. Araber sind ja doch eher kleiner, damit kann man eher Ponyrassen veredeln. Reitpony x Araber ist keine Seltenheit - allerdings gelingen solche Mixe nicht unbedingt.

Generell ist das Mixen von Rassen immer so eine Sache... Was macht Sinn, was ist völliger Blödsinn - es geht ja auch nicht allein um die subjektive Betrachtung von "oh, das ist so schön/süß/...", sondern um meistens Reitpferdebeurteilung. Und da sind viele Mixe eben einfach.... Unpraktisch bis schlecht gelaufen.

Zucht bedeutet ja nicht, dass da Fohlen rauskommen, sondern die Pferde zu verbessern. Irgendwelche verbauten Mixe sind extrem schwierig gesunderhaltend zu Reiten bzw. zu arbeiten - da ist es deutlich einfacher, wenn das Pferd bereits ein vernünftiges Gebäude mit sich bringt. Dazu dann auch der Nutzen - beim VS-Pferd hat es wenigstens noch einen Sinn, EVB einzukreuzen. Was soll der Araber denn mit dem Haflinger? Da gibt es sooo viele verbaute Exemplare. Pfui. Oder Spanier/Lusitano x Araber - geht oft genug schief. Quarabs sind auch jetzt nicht immer so der Burner, da verschwindet so ein bisschen die Tragkraft der Hinterhand. Ganz grausam ist Friese x Araber. Spillerige schwarze Pferde mit Puscheln. Hat nix mehr mit Friesen zu tun.

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Die Idee mit der Trainerin war schon sehr gut - dein Pferd ist einfach nur steif und nicht gut ausbalanciert für die verhältnismäßig engen Kurven auf dem Platz. Ich würde vorerst auf dem Platz nicht galoppieren, auch erstmal noch nicht groß traben, sondern erst im Schritt eine vernünftige Balance herstellen.

Ich bezweifle ein bisschen, dass er sich im Gelände wirklich versammeln kann. Ich glaube, ich weiß, was du meinst, aber das ist keine reelle Versammlung ;)

An dem Beispiel sieht man mal wieder ganz schön, dass Gelände eben nicht ausreichend gymnastiziert - ähnliches hat eine Freundin von mir auch und sieht es aber nicht so konstant ein, ändert daran also nicht allzu viel. Joa, bleibt das Pferd halt steif wie ein Brett.

Ich finde es toll, dass du das ändern möchtest - es ist ein spannender Weg der Ausbildung. Du hast nämlich recht: Er läuft wie ein gerade angerittenes Pferd. Glaube ich sofort - jetzt hast du die Chance, die Grundausbildung aufzufrischen. Etwas besseres zum "Ausbilden lernen" kann dir nicht passieren ;)

Bleibe bei der Handarbeit, nutze Longieren am Kappzaum (als Einstieg gerne Babette Teschen mal googeln ;) ) und behalte deine Trainerin ruhig. Kenne bisher keinen, der klassische Handarbeit macht und keinen Plan hatte, wie man ein Pferd in Balance bringt. Deshalb: Erstmal so weitermachen, reiterlich nochmal 5 Schritte zurücktreten und Restarten.

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Ich würde an deiner Stelle dort anrufen und fragen, ob das mit dem Reißverschluss okay ist. Ich persönlich finde einen RV weniger schlimm als Schuhe ohne Absatz.

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Pflegebeteiligung verloren - berechtigt?

hi:)

Ich wollte mal noch ein paar Meinungen zu meiner aktuellen Situation... Und zwar hatte ich eine Pflegebeteiligung, ein sehr junges Pferd. Ich gehe noch zur Schule und das war der „Besitzerin“ (sie steht nur bei ihr unter und gehört einer Freundin von ihr) auch bewusst...

naja jedenfalls wurde schnell sehr klar dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Besitzerin kommt oft tagelang nicht vorbei und dann müssen andere einspringen, die eigentlich gar nicht dafür verantwortlich sind. Sie gibt den Tieren nicht genug Futter und Wasser, vor allem im Sommer fiel das total auf. Sie hat sie den ganzen Tag in ihren Boxen stehen lassen und als die jungen dann rauskamen waren sie oft total aggressiv (verständlich, sind ja zu allem Überfluss auch Vollblüter mit hohem Bewegungsdrang) Sie fährt teilweise einfach weg ohne was zu sagen und sich darum zu kümmern ob die Tiere versorgt sind. Die Reitbeteiligung der hauptpächterin des Stalls kam sehr oft auf mich zu und war echt sauer als sie mir erzählt hat dass sie sich immer kümmern muss weil sie sich schlecht fühlt , da die Tiere einfach tagelang in ihrem eigenen Mist stehen. Dazu kommt dass die „Besitzerin“ mir gesagt hatte dass sie nicht mehr als 2 Leute pro Pferd will, am Ende waren wir 5 weil sie ihre Kosten decken wollte. Eine ist dann ausgestiegen aus dem Grund dass sie fand dass ihr zu viel zugemutet wurde. Wir alle mussten mehr Aufgaben übernehmen als uns am Anfang gesagt wurde. Aber ich bin geblieben, da ich einfach die Nähe zum Pferd wollte.

der nächste Punkt : Geld. Die hauptpächterin meinte dass sie ihre Pacht so gut wie nie zahlt, hohe Schulden hat. Wir haben pro Monat 50€ gezahlt und das NUR zum Misten und vielleicht mal spazieren gehen. Und zu allem Überfluss gibt sie das Geld nicht mal für ihre Tiere aus, sondern größtenteils für ihre persönlichen Reisen.

vor ein paar Wochen kam es dann zum Höhepunkt : Sie hat meine Pflegebeteiligung auf eine Fohlenkoppel gestellt, ohne mir was zu sagen. Als ich gefragt habe wozu ich kommen soll meinte sie „ja es gibt ja noch handwerkliche Reperaturarbeiten“. und obwohl abgesprochen war dass ich nur 1-2 mal die Woche kommen muss, mir vorgeworfen ich würde zu selten kommen und dass ich kein Auto hätte und auf einmal war das ein Problem für sie. Also hat sie gemeint sie schmeißt mich raus und hat auch schon Ersatz für mich (war gelogen).
das alles passierte nachdem die Hauptpächterin angerufen hatte : die Frau hätte eine Box ausmisten sollen, war aber zu faul und meinte ich hätte das machen sollen obwohl ich an dem Tag nicht geplant war. Daraufhin hat die Hauptpächterin sie konfrontiert und kurze Zeit später kam ihre Nachricht...

was ist eure Meinung dazu? Habe ich das Recht darüber sauer zu sein?

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Mal ehrlich, dafür hast du auch noch Geld bezahlt? Wie bescheuert ist das denn?!

Wieso unterstützt man solche Personen auch noch?

Du hast kein Recht, sauer zu sein, du kannst eher froh sein, da endlich weg zu kommen.

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Naja, du hast das jetzt sehr subjektiv geschrieben - die eine Reitschule ausschließlich schlecht gemacht, die neue nur mit "sehr glücklich" - was soll man dir darauf nun antworten? Wer würde denn dabei nicht gewechselt haben?

Wenn du jetzt glücklicher bist mit der Situation, dann hast du doch scheinbar alles richtig gemacht.

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Wallach springt auf - was kann man machen (außer Stallwechsel)?

Bevor jetzt hier wieder alle Witzbolde ihre Sprüche dazu raushauen gähn vielleicht gibt es auch ein paar Leute, die das Thema ernsthaft kennen und/oder selber schon hatten? Problem: Wallach mittleren Alters in gemischter Herde im Offenstall, eher rangniedrig, hatte bisher 0 Interesse an der Damenwelt. Hat jetzt aber mit Einzug eines neuen Wallachs mit diesem zusammen begonnen, eine bestimmte Stute zu decken. Der neu eingezogene Wallach ist ziemlich ranghoch - noch nicht ganz oben, aber das könnte im Laufe der Zeit schon passieren. Der bisherige Herdenchef schirmt zwar seine Stuten vor den beiden Jungs ab bzw. versucht es, hat aber nur mäßig Erfolg. Auch, weil eben derzeit mehrere Stuten die Wallach momentan stark anrossen.

Der eine Wallach geht da auch bei den anderen Stuten drauf ein - besagter Wallach, um den es hier geht, nicht. Kann es sein, dass der Spuk ein Ende hat, wenn diese eine Stute nicht mehr rosst? Oder muss man leider doch damit rechnen, dass es dann mit einer anderen Stute weiter geht?

Bekommt jetzt Mönchspfeffer, frisst er auch, aber ist eben die Frage - hilft das was? Und wann? Kann man sonst noch was machen, außer ihn in einer Wallachherde unterzubringen was Stallwechsel bedeuten würde? Medikamente kommen zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage und er ist wirklich "richtig" kastriert, also kein Klopphengst oder so. Eigentlich ein total nettes, friedliches Pferd ohne jegliche Hengstmanieren, geht Streitereien aus dem Weg und macht in der Herde nichts blödes.

Würde mich über euren Input freuen, Danke!

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Wie ist das ganze denn inzwischen ausgegangen? Würde mich gerade brennend interessieren, da wir gerade ähnliches Problem im Stall haben.

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Ich finde es ja immer nicht so pralle, wenn nicht allzu erfahrene Menschen Anfängern Reitunterricht geben ohne großartig Wissen dahinter, sowohl Pferde technisch als auch pädagogisch. Falls das also mal nicht der Fall sein sollte, diesen Satz ignorieren und für die Nachwelt stehen lassen.

Äpfel pflücken, versetzte Leichttraben (2x stehen 1x sitzen und umgekehrt), das "Flugzeug",...

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Ich würde zurücklegen, was geht. Wenn 50€ für dich machbar sind, dann lege 50€ zurück. Sollten es zwischendurch mal mehr sein, leg mehr zurück. So halte ich es zumindest - ich versuche, im Monat mindestens 100€ wegzulegen. Mal sind es sogar 300, mal aber auch nur 50.

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Wofür möchtest du dich denn in einen Reitverein anmelden? Erfordert der Schulbetrieb das?

Den Reitverein per Mail anschreiben, dort anrufen oder ganz oldschool einen Brief hinschicken - zum Hingehen ohne Anmeldung würde ich zwar normalerweise raten, aber aufgrund Corona doch eher zur Mail greifen.

Meistens findet man auf der Homepage aber auch das Formular für den Mitgliedsantrag. Ein aktives Mitglied ist jemand, der auch die Anlage nutzt, sich einbringt usw - eben aktiv auch im Verein ist.

Der Fragestellung nach bist du vermutlich noch nicht volljährig, dann kannst du das auch problemlos mit deinen Eltern zusammen machen.

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Man kann Besuch auch ablehnen, oder nicht? Das solltest du tun. Sag das den Schwestern und den Ärzten, dass diese Person nicht mehr zu dir kommen soll und fertig. Breche den Kontakt auf jeglicher Schiene ab - komisch, dass dir das kein Therapeut sagt.

Irgendwie glaube ich die ganzen Storys immer noch nicht - weiterhin täglich mehrere Fragen, wenigstens nicht mehr die komische Pferde-Storys.

Mensch, konzentriere dich doch mal auf dich in den Therapien - es gibt auch noch ein Leben außerhalb von GF. Das solltest du dringend mal finden, wirklich. Wenn du mit deinen Minderwertigkeits-Komplexen, deinen seltsamen Szenarien nicht mal langsam auf die Idee kommst, dir selbst diese Seite hier zu blockieren, dann weiß ich es auch nicht. Auch nicht, wie du so oft an dein Handy kommst.

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Pferde umbenennen bringt Unglück - zumindest ist es das, was ich kenne.

Auf der Seite der FN findest du eigentlich alle Informationen:

https://www.pferd-aktuell.de/shop/formular-fur-turnierpferdeeintragung-namensanderung-und-besitzwechsel-download.html

Im PDF stehen auch die Kosten drauf - mit rund 100 € auch nicht gerade ein Schnäppchen.

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Manchmal frage ich mich wirklich, dass man darüber noch nachdenken muss.

Du gehörst nicht zum Hausarzt, sondern ins Krankenhaus. Und das eigentlich auch direkt nach dem Sturz in die Notaufnahme. Spätestens bei Taubheitsgefühl weiß man das aber doch.

Wieso geht man so rücksichtslos mit seinem Körper um? Du hast Schmerzen, und das schon länger - mit ganz viel Pech hast du davon etwas nachhaltiges. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht allzu gering.

Morphin... Ähm, ja, bezweifle ich doch mal sehr stark, dass dir der Arzt das ja einfach so verschrieben hat und dem nicht weiter nachgegangen ist. Ich glaube, da verwechselst du sicherlich ein Medikament.

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Ein Blick auf die rätselhaften Fragen verrät mir die Story hinter diesem Account. Hallo, lochnet.

Zur Frage: Weder noch. Man legt sich nicht auf den Hals und man steht auch nicht so aktiv im Sattel auf, wie du dir das vorstellst. Das ganze nennt sich leichter Sitz und sollte dann mit dem Reitlehrer erarbeitet werden. Der ist für den Reiter nämlich alles andere als leicht.

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Ein "besser" kann man nur im Einzelnen beurteilen. Das eine ist per se nicht besser oder schlechter als das andere. Ich kenne genug Reiter aus beiden Sparten, die katastrophal reiten, und das erfolgreich auf Turnier.

Bequemer kommt auch drauf an, was man persönlich empfindet. Ich finde spanische Sättel sehr bequem, Westernsättel auch - in Dressursätteln mit z.T. riesen Pauschen kann ich gar nicht sitzen. Ich kenne aber auch einige Leute, die Westernsättel absolut unbequem finden. Also ist auch dies hier wieder eine Frage der eigenen Wahrnehmung.

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Das Mineralfutter würde ich ggf. anpassen anhand des Blutbildes.

Auf der Koppel dürfte ja aktuell nicht mehr viel drauf sein.

Was ich persönlich nur kurweise füttern würde, wäre Bierhefe. Mein Pony ist davon aufgegangen wie ein Hefekloß! Kann also durchaus mit beteiligt sein am Gewicht. Dauerhaft ist Bierhefe nicht nötig.

Leinöl würde ich ebenso weglassen - dann lieber für den Fellwechsel Sonnenblumenkerne füttern.

Die Leinkuchenpellets kann man m.E.n. auch getrost weglassen.

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Problematisch wohl bei empfindlichem Leder - ich besitze selbst gar keine Grip-Hosen, mir reicht der übliche Mikrofaser-Vollbesatz völlig aus.

Habe inzwischen schon ein paar Bilder gesehen, wo der Grip deutliche Abdrücke hinterlassen hat am Sattel - also ja, schonend zum Sattel ist was anderes. Kommt sicher auch auf den Sattel an, nicht allein auf den Grip. Wenns bei dir gut geht - dann okay. Wenn nicht, dann sollte man es lassen. Ein Überzug macht da jetzt weniger Sinn, anstatt die Reithosen mit Grip wegzulassen. Reiten sollte man ja auch ohne Grip können ;)

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Kein Wunder - der Galopp ist wichtig, auch zum Lösen des Bewegungsapparates. Erst der Galopp bringt die Hinterhand wirklich zum Durchschwingen.

Mit dem Reitlehrer reden, dass dir das aufgefallen ist und nach einer angemessenen Schrittphase (!), in der du ihn auch schon beginnst zu lösen, recht zügig den Galopp hinzunehmen. Ein guter (!) Reitlehrer wird das verstehen und hat da vermutlich auch nichts gegen - ist halt nicht Schema F.

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Wenn du die Anweisung nicht verstanden hast, frag das nächste mal doch nach. Was hast du denn gemacht dann?

"Zirkel ganze Bahn kann mehrere heißen, je nach Kontext. Zum aufwärmen z. B. Dass du sowohl Zirkel als auch ganze Bahn reiten sollst zum lösen. Als" Ansage" eher, erst Zirkel, dann ganze Bahn, ggf wieder Zirkel.

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Was hat die Physio denn gemacht? Häufig sind das ja mehrere Termine, inkl Übungen die man bekommt zum selber machen. So kenn ich es zumindest.

Ich würde mal ganz grob auf Arthrose tippen. Feststellen wird das aber nur der Tierarzt können. Da solltest du es vorstellen.

Auch möglich, dass die Hufbearbeitung gar nicht passt, was ein Laie oft gar nicht beurteilen kann.

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