Kommt drauf an.

Bei Reithosen entweder ELT/Waldhausen oder Crazy Rider - warum? Weil sie mir gut passen und zumindest Crazy Rider auch Kurzgrößen im Programm hat. Equilibre z.B. passen mir gar nicht richtig.

Bei Reithosen kommt es also auf deine Statur an - bringt dir ja nicht viel, wenn ich sage, dass diese Hosen MIR gut passen, du aber eher das Modell "Storch" bist mit langen, dünnen Beinen. Ausprobieren hilft an der Stelle und Marken und Modelle merken.

Stiefeletten/Boots trage ich derzeit nur Ariat. Allerdings überlege ich, mir für den Winter diese hier zuzulegen: Horze Chamonix Leder-Winterreitstiefeletten kaufen | horze.de Die gefallen mit optisch sehr gut und würden meine Ariat Boots ein wenig schonen für den Winter.

Jacken: Das, was gut passt, atmungsaktiv ist und günstig genug, dass es im Stall dreckig werden kann. Aktuell gerade Helly Hansen Gummi-Regenjacke und Nanok Outdoor-Jacken. Keine typischen Reiterklamotten.

Handschuhe oder so kommt drauf an, trage ich nur im Winter und habe ich noch einige von Steeds. Die reichen mir.

Helm habe ich von Harrys Horse - der passt mir und sieht ganz nett aus. Auch hier brauche ich nichts überteuertes - die aktuelle Norm-Nummer müssen die ja sowieso haben, von daher bin ich da nicht so auf Marken festgelegt.

Ansonsten: Gucken, was passt und was zum Kontostand passt.

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Das kann lediglich der Tierarzt sagen.

Hier kann ja niemand die Melanome genauer betrachten oder gar untersuchen. Gibt Pferde, die werden damit steinalt und es gibt Pferde, die leben damit nicht mehr allzu lange. Deshalb fragt man sowas seinen Tierarzt.

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Ja - sogar einige.

Angefangen von pferd.de, wo sich wirklich alles tummelt und dem Reitsportforum und anderen weniger aktiven Foren.

Die frage ist 5 Jahre alt, wurde erneut gestellt - inzwischen hat sich auch Instagram etabliert und Facebook auch. Da kann man mit den richtigen Hashtags auch entsprechende Gruppen oder Gleichgesinnte finden.

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Ohne Ausleihen war ich schon mit einer Freundin als Nazgul (mit ihrem schwarzem Pferd) und ich mit meinem Pony als Hobbit unterwegs.

Ein Pferd dafür ausleihen - no way. Zu viele Menschen, die keine Ahnung haben, zu viele Geräusche und Eindrücke bei einer Süßes- oder-Saures-Runde und das kann nicht jedes Pferd so gut ab. Von daher, ohne eigenes Pferd: Keine Chance.

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Ich kenne auch den ein oder anderen, der das so macht. Oder auch hier in der Gegend die Koppeln wechselt.

Wenn alle Pferde zusammen an einen neuen Ort gehen, sehe ich das weniger dramatisch als ein einzelnes Pferd. Solange die Herde zusammenbleibt finde ich das also unproblematisch.

Ich muss auch sagen - den meisten Pferden machen Stallwechsel weniger aus, als man annimmt. Es gibt natürlich auch Exemplare, bei denen das nicht vorteilhaft ist. Meiner z.B. ist auch sehr routiniert und kommt innerhalb kürzester Zeit in einem Stall an. Der hätte damit auch kein großes Problem.

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Warum ist die FN Reitweise für euch die richtige Reitweise?

Ich habe ein paar Fragen an die FN Reiter.

(Info: Ich selbst reite nach der akademischen Reitkunst und bin früher nach der FN Reitweise geritten. Ich stelle diese Fragen, da mir früher einfach gesagt wurde "mach das, das ist gut fürs Pferd." Heute sehe ich das ganz anders, weshalb ich die FN Reiter fragen möchte, warum sie es so machen und warum genau das der richtige Weg für euch und euer Pferd ist)

1. Wie könnt ihr sicher sein, dass beim Vorwärts Abwärts Reiten euer Pferd nicht auf die Vorhand fällt?

2. Was soll euch das an den Zügel heran reiten bringen?

3. In der höheren Dressur laufen die Pferde in Aufrichtung, warum reitet ihr dann eure Pferde trotzdem Vorwärts Abwärts um sie zu "dehnen" ?

4. Pferde können auch mit Kopf runter den Rücken durchdrücken... Warum sollten dann Ausbinder beim aufwölben des Rückens helfen?

5. Was bringt es euch wenn ihr euer Pferd 10 Runden im Kreis mit Kopf unten laufen lasst wenn ihr genauso gut kurze aber intensive gymnastizierende Einheiten reiten könntet?

6. Pferde gleichen ihre Tackfehler, unklares Laufen oder fehlende Balance über Geschwindigkeit aus. Warum reitet man die Pferde dann Vorwärts?

7. Was bringt euch das Leichtraben? Wenn ein Reiter gut und entspannt ein Pferd sitzen kann stört er das Pferd doch nicht, warum kann man dann nicht von Anfang an aussitzen? Jungpferde werden auch ausgesessen am Anfang um sie in ihrer Balance und dem Tackt nicht zu stören, warum kann man es nicht bei "älteren Pferden" genauso machen? ( Ich selbst trabe im Gelände auch leicht, allerdings in unseren Trainingsphasen nicht oder nur ganz ganz selten um dem Pferd ein anders Tackgefühl zu geben)

8. Wie unterscheidet ihr richtiges von falschen Vorwärts Abwärts oder gibts da kein richtig oder falsch?

9. Macht diese Ausbildungsskala wirklich Sinn? Sollte man nicht jedes Pferd individuell ausbilden?

10. Bodenarbeit ist für mich 80% der Reitweise. Macht ihr Bodenarbeit und zählt für euch longieren dazu? Wie longiert ihr? Was für einen Sinn hat es sein Pferd beim longieren so zu verschnüren( Ausbinder, Stretchbänder am Po un die Hinterhand angeblich zu aktivieren etc.)

12. Was ist der Sinn von Hilfszügel?

13. 1 mal im Monat Korrektur zu reiten damit das Pferd wieder schön brav den Kopf runter nimmt... sollte nicht jede Reiteinheit das Pferd richtig gymnastizieren?

14. Ist das Ziel nicht auch die Aufrichtung?

Meine Fragen sind und können sehr provokativ sein und sollen dazu anregen sich mal darüber Gedanken zu machen. Ich möchte gerne eure Sichtweisen erfahren und eine nette und respektvolle Diskussion starten:)Mein Pferd und ich sind in der akademischen Reitweise vollkommen aufgegangen und fühlen uns damit sehr sehr wohl. Wie ist das bei euch?Habt ihr schon verschiedene Reitweisen ausprobiert?

Ps: das habe ich so in meinem alten Stall miterlebt. Ich möchte nicht behaupten, dass das die wirkliche FN Reitweise ist. Ich finde es viel wichtiger wenn ihr mir erklärt, warum dies oder das Quatsch ist.

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Für mich ist die Reitweise den FN auch nicht ganz die richtige. Ich mag korrektes Reiten. Es gibt überall Ecken und Kanten - keine Reitweise ist für jeden Reiter und jedes Pferd "perfekt".

Ich sehe gerade bei den Akademikern häufig durchhängende Rücken, dafür tolle Schulparaden. Bringt mir aber nix, wenn in der Piaffe der Rücken genauso durch hängt wie bei den Sportreitern. ;)

Allerdings hast du leider ein paar Defizite an den Punkten - teilweise provokant geschrieben. Ich beantworte es mal aus meiner Sicht. Ich selbst hatte glaub ich schon in nahezu jeder Sparte Unterricht - vom FN-Reitlehrer über Legerete, Akademiker, Western, Gangpferde, "Barock"/Portugiesisch, selbst beim "Master" der Oliveira Stables war ich bereits. Gibt eigentlich nix, was wir (mein Pony und ich) noch nicht gemacht haben.

1. Wie könnt ihr sicher sein, dass beim Vorwärts Abwärts Reiten euer Pferd nicht auf die Vorhand fällt?

Genauso wie bei den Akademikern: Dadurch, dass man es korrekt reitet. Völlig unabhängig von der Reitweise.

2. Was soll euch das an den Zügel heran reiten bringen?

Ein positiver Spannungsbogen. Die Reitlehre der FN kommt aus der Kavallerie, nicht aus den Arbeitsreitweisen. Man möchte Kontakt zum Maul haben, das ist hierbei völlig erwünscht. Es bringt dadurch eine feine Kommunikation mit dem Maul.

3. In der höheren Dressur laufen die Pferde in Aufrichtung, warum reitet ihr dann eure Pferde trotzdem Vorwärts Abwärts um sie zu "dehnen" ?

Wie ja schon in der Nachfrage von dir geklärt - auch hier wird korrekterweise nicht dauerhaft in eine Möchtegern-Dehnungshaltung geritten. Die Mischung machts - auch hier: egal, welche Reitweise. Entspannen und Anspannen sind die Punkte, die wichtig sind dafür. Und gedehnt werden sollte immer wieder. Ständig nur in einer Aufrichtung zu reiten wäre schädlich - dann lieber das Pferd in einer Dehnungshaltung halten (auch die variiert ja immer etwas!) als in einer per Hand erwirkten Aufrichtung.

4. Pferde können auch mit Kopf runter den Rücken durchdrücken... Warum sollten dann Ausbinder beim aufwölben des Rückens helfen?

Ich persönlich sehe Ausbinder/sämtliche Hilfszügel auch nicht als nötig an und bin da voll bei dir.

5. Was bringt es euch wenn ihr euer Pferd 10 Runden im Kreis mit Kopf unten laufen lasst wenn ihr genauso gut kurze aber intensive gymnastizierende Einheiten reiten könntet?

Na komm, das ist jetzt etwas sehr viel Schublade und gehört mehr in die Westernabteilung statt zur FN :D Beides kann seinen Sinn haben. Ich habe z.B. einen Allergiker - ja, der läuft dann mal 10 Runden in Dehnungshaltung im Trab. Und? Der bewegt sich zumindest und aktiviert die Lunge. Zusätzlich arbeite ich aber auch mit kurzen, knackigen Einheiten. Beides kann gymnastizierend sein, kommt halt auch drauf an, was das Pferd braucht. Bewegung, auch mal ein frisches Vorwärts traben oder galoppieren, ist enorm wichtig für die Lunge. Für jedes Pferd! Das kommt mir übrigens bei der AR viel zu kurz.

6. Pferde gleichen ihre Tackfehler, unklares Laufen oder fehlende Balance über Geschwindigkeit aus. Warum reitet man die Pferde dann Vorwärts?

Vorwärts ist nicht gleich schnell. Vorwärts ist die Bereitschaft, auf die Schenkelhilfe zu reagieren. Entsprechend kann man auch in der Versammlung vorwärts reiten. Auch hier: Die Mischung machts. NUR versammelt ist genauso Murks wie NUR im Renntempo unterwegs. ein gleichmäßiges Tempo, ruhig und entspannt, sollte als "Arbeitstempo" machbar sein. Man muss nicht nur schleichen.

7. Was bringt euch das Leichtraben? Wenn ein Reiter gut und entspannt ein Pferd sitzen kann stört er das Pferd doch nicht, warum kann man dann nicht von Anfang an aussitzen? Jungpferde werden auch ausgesessen am Anfang um sie in ihrer Balance und dem Tackt nicht zu stören, warum kann man es nicht bei "älteren Pferden" genauso machen? ( Ich selbst trabe im Gelände auch leicht, allerdings in unseren Trainingsphasen nicht oder nur ganz ganz selten um dem Pferd ein anders Tackgefühl zu geben)

Auch hier spreche ich mal wieder für mich persönlich: Ich trabe kaum leicht auf dem Platz. Wie gesagt, kommt die FN aus der Kavallerie - sitz du doch mal einige km im zügigen Trab aus. Das Leichttraben kommt aus den Langstrecken. Außerdem ist es für ungeübte Reiter einfacher als ein Aussitzen, wo man wirklich locker sein muss. So hat sich das Leichttraben etabliert bei der "FN". Wenn man nicht ausschließlich im Schleichtempo auf dem Platz unterwegs ist, kann ein Leichttraben durchaus mal hilfreich sein, da man darüber einfacher ein ruhigeres und gleichmäßigeres Tempo hinbekommt und dieses auch durch vermehrtes Einsitzen oder aufstehen (also zeitmäßig, nicht zahlmäßig) beeinflussen kann. Richtiges Leichttraben kann aber auch längst nicht jeder!

8. Wie unterscheidet ihr richtiges von falschen Vorwärts Abwärts oder gibts da kein richtig oder falsch?

Das würde Bücher füllen und den Rahmen hier eindeutig sprengen. Auch hierbei gibt es ausreichend richtig und falsch.

9. Macht diese Ausbildungsskala wirklich Sinn? Sollte man nicht jedes Pferd individuell ausbilden?

Wie gesagt, die Kavallerie. Man brauchte ein Konstrukt, an dem man sich entlang hangeln konnte. So hat jeder einen Plan bekommen. Man sieht doch sehr schön im Dressursport, wenn der Takt fehlt und die Losgelassenheit, dann werden das halt Hängebauch-Piaffen, die mehr "vorne ziehen, hinten treten" sind. Oder arbeitest du an Traversalen und Pirouetten, wenn dein Pferd nicht losgelassen ist? ;) Die Grundsteine werden also auch in anderen Sparten verwendet.

Außerdem ist es ja nicht in Sten gemeißelt, sondern auch dieser Pfad darf immer wieder verlassen werden.

10. Bodenarbeit ist für mich 80% der Reitweise. Macht ihr Bodenarbeit und zählt für euch longieren dazu? Wie longiert ihr? Was für einen Sinn hat es sein Pferd beim longieren so zu verschnüren( Ausbinder, Stretchbänder am Po un die Hinterhand angeblich zu aktivieren etc.)

Zu Ausbindern steht meine Meinung oben - die Strechbänder stammen doch gar nicht von der FN, sondern von den "Alternativen" ;) Ich selbst longiere selbstverständlich am Kappzaum ohne jegliche Hilfszügel. Hin und wieder mal joggen am Halfter, aber das ist dann reine Bewegungstherapie. Die meisten "FNler", die ich longieren sehe, genau wie die meisten Westernreiter, würde ich gerne vom Pferd weg haben. Entweder häufig genug wie ein Paket verschnürt oder diese Folter-"Longierhilfe", die das Pferd runter riegelt. Bah. Aber auch hier: das gibts in nahezu jeder Sparte.

12. Was ist der Sinn von Hilfszügel?

Aus meiner Sicht: Keiner. Kopf runter höchstens. Aber das bringt ja nicht viel.

13. 1 mal im Monat Korrektur zu reiten damit das Pferd wieder schön brav den Kopf runter nimmt... sollte nicht jede Reiteinheit das Pferd richtig gymnastizieren?

Das ist jetzt schon etwas Hetze - selbstverständlich sollte jede Einheit gymnastizierend wirken. Ich kenne auf Anhieb ein paar Leute, die in dein Gedankenkonstrukt da passen, aber das ist sicherlich nicht die große Mehrheit.

Es kann aber durchaus mal sehr erfrischend sein, den Trainer drauf zu lassen, damit dieser das Pferd mal fühlen kann. Daraus haben sich schon einige Probleme mal lösen können, die man von unten vll. gar nicht sieht.

14. Ist das Ziel nicht auch die Aufrichtung?

Das Ziel war damals das Reiten in der Gruppe in der Kavallerie. Heute? Ja, eine Aufrichtung - aber viel mehr ist es gesunderhaltendes Reiten. Und das geht mit jeder Sparte - und mit jeder Sparte kann man es auch falsch und kaputt machen.

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Wenn mir die Ideen für etwas ausgehen, brauche ich neuen Input. Diesen bekomme ich mit Unterricht, denn da gibt es idealerweise Hausaufgaben fürs nächste Mal.

Hier sieht doch niemand, was du kannst oder was du unter Bodenarbeit verstehst. Das kann Ja alles mögliche sein. Bring doch nix, wenn du keinen Plan von Doppellonge oder Langzügel hast und dir das nun vorgeschlagen wird. Ohne Sinn und Verstand irgendwelche Übungen zu machen ist auch nicht zielführend.

Überlege dir, was du bei dem Pferd lösen, erarbeiten oder verbessern möchtest und überlege dann, womit man das lösen kann. Unabhängig von Bodenarbeit oder reiten. Bringt dir ja auch nix, wenn du plötzlich Seitengänge machen möchtest, das Pferd sich aber nichtmal richtig stellen und biegen lässt.

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Jeder Wert kann relevant sein.

Dadurch, dass du nicht auswählen kannst, welche Werte geprüft werden, sollte man den Tierarzt das Blutbild dann schlicht analysieren lassen.

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Sowas fragt man den Besitzer, denn wir wissen ja gar nicht, was du kannst.

Nur, weil es ein Offenstall ist, heißt das nicht automatisch, dass man keine Halle hat.

Gibt es denn einen Reitplatz? Kannst du notfalls auf dem Paddock etwas machen?

Was kannst du sicher? Wobei fühlst du dich sicher?

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Du meinst also den Pferdewirt Schwerpunkt Reiten vermutlich.

Klar, man kann seinen Meister machen und sicherlich tausende Fortbildungen im Jahr machen. Es gibt einige, die gut davon leben können im Selbständigen-Bereich und trotzdem ist und bleibt es ein Knochenjob.

Bereiter kann sich ansonsten aber auch jeder nennen, auch ohne nennenswerte Ausbildung. Qualifikationen holt man sich dann über andere Bereiche als die FN. Gibt ja auch noch mehr als das.

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Einstreu im Stall oder nicht?

Meine Araberin lebt seit gut fünf Jahren in einem Offenstall. Der Stall selbst ist groß - ca 80 qm - mit großem Winterauslauf und riesigen Weiden. Ich glaube, größere Weiden haben nur die Vollblutgestüte in der Region. Wir werden wohl Ende November die Weiden schließen. Der Winterauslauf ist fast immer trocken! Es liegt Lava auf dem Boden.
In unserem Offenstall stehen drei Stuten. Die dritte ist allerdings erst im August dazugekommen. (Die Wallache, vier, haben einen eigenen großen Offenstall.).

Der Offenstall selbst ist mit Matten ausgelegt. Er ist nicht eingestreut. Ställe und Weide werden von uns sehr sauber gehalten. Morgens und Abends wird abgeäppelt und gefegt. Täglich! Der Mist wird auf einem Hänger gelagert, der einmal in der Woche mit einem Trekker zum benachbarten Reitstall gefahren wird. Wir dürfen gegen Gebühr unseren Mist dort ablagern, wo er dann regelmäßig nach Holland gebracht wird.

So weit so gut. Aber nun beginnt die neue Einstallerin zu mosern. Sie will, dass der Stall eingestreut wird, weil sie Angst hat, dass ihre Stute - Haflingerin - sich sonst nicht hinlegt. Sie will es für ihr Pferd "kuschelig, weich" haben. Wir Anderen aber wollen das nicht. Es würde eine gewaltige Mehrarbeit bedeuten, der Mist müsste dann sicher mindestens dreimal in der Woche weggefahren werden, und es würde auch mehr kosten.
Ich hatte nie den Eindruck gehabt, dass meine Araberin darunter leidet, dass der Boden des Stalles nicht kuschelig weich ist. Wie gesagt, im Offenstall liegen dicke Stallmatten, die Pferde stehen also nicht auf Beton. Und liegen tun sie sowieso meistens draußen.

Meine Frage: sollten die Offenstallpferde kuschelig weich stehen? Bei Boxenpferden wäre ich auch für genügend Einstreu, aber nicht bei Offenstallpferden. Finde ich. Stroh bekommen sie, aber nur zusammen mit Heu in die Raufen.

Ich bin gestern an einem benachbarten Offenstall vorbeigeritten und habe eine Frau, die ich dort fegenderweise antraf, sofort gefragt, ob ihr Stall eingestreut sei. Sie hat nur komisch geguckt und gesagt "Nein!" Aber zugegeben, dort stehen Isländer.

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Entscheiden muss das letztendlich der Stallbetreiber.

Und ganz ehrlich - die Dame hat sich den Stall ja vorher angeguckt und gesehen, dass nicht eingestreut wird.

Mir war das vor 2 Jahren auch noch völlig neu - aus meiner Sicht gehört Einstreu dazu und ich persönlich würde auch einstreuen (jaaa, mein geliebtes Boxengold käme dann wieder ins Spiel: Wenig Mist, easy im Handling, kann mit aufs Feld), allerdings sehe ich es nicht mehr als zwingend notwendig an. Die Einstreu kann man nutzen, um Pinkel-Ecken zur forcieren. Reinlegen? Die wenigsten Pferde liegen dann da auch drinnen. Aber zum Pinkeln ist das super.

Gummimatten sind so lala - nicht allzu gut für die Hufe (verstärken Hebel ganz gerne), allerdings stehen die Pferde ja auch nicht dauerhaft darauf und manchen tuts auch ganz gut.

Von daher würde ich bei euch sagen: Nein, eine Einstreu ist nicht notwendig und auch nicht unbedingt sinnvoll.

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Einen Araber-Mix, derzeit hauptsächlich dressurmäßige Arbeit auf dem Platz und kleine und größere Runden im Gelände.

Wir sind aber einige Jahre bei Speed Rodeos gestartet. Leider gibt es die hier oben im Norden nicht, vielleicht gehts nächstes Jahr mal auf einen Distanzritt oder so.

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Ich benutze keine und lehne sie auch kategorisch ab. Selbst bei Anfängern.

Für mich ergibt es keinen Sinn und hat einfach zu viele Nachteile gegenüber dem Hals als Balancierstange. Dadurch, dass die Kopf-Hals-Position nicht ausschließlich ausschlaggebend ist, ergibt es für mich keinen Sinn.

Auch an der Longe kann man das Pferd reell arbeiten - ich persönlich empfinde das sogar als weitaus einfacher als vom Sattel aus. Allerdings heißt das nicht, dass man Longieren nicht lernen muss.

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Reflektieren bedeutet, in sich zu gehen und sich selbst Fehler einzugestehen.

Trotz Ausbindern wirst du ja nicht nur drauf gesessen haben und nix gemacht haben. Überlege dir doch bis dahin, was du in den Reitstunden immer an Korrekturen hörst. Überlege für dich selbst, was an deinem Ritt nun gut war und was schlecht. Und wenn nix schlecht war, dann war eben alles schlecht. Auf dem Niveau gibt es immer etwas, was man verbessern kann, das solltest du auch wissen.

Fürs Springen genauso. Überlege für dich, wie gut du an welchen Hindernissen du besonders gut oder eher unpassend ran gekommen bist - und wie du das für die Zukunft verbessern könntest.

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Gerade in den Kommentaren gelesen, dass ein anderes Pferd das auch gemacht hat.

Grasmilben wäre eine Möglichkeit. Ich habe nur keine Ahnung, ob die jetzt noch aktiv sind.

Wenn zufällig beide Pferde vom selben Hufbearbeiter behandelt werden, wäre auch eine unphysiologische Bearbeitung und angestauter Druck im Kronrand z.B. durchaus eine Variante, die man in Betracht ziehen sollte. Wenns ganz blöd läuft, kann das theoretisch auch in Richtung Saumbandentzündung gehen.

Meinem hat diesen Sommer auch zwischendurch mal der Kronrand gejuckt. Kommt schonmal vor - ich bin da bei "wenns wieder weg geht ist alles gut...", Hufe mache ich selbst, lediglich zwischendurch mal gewaschen hatte ich ihn an den Fesseln, als das anfing.

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