Baum Gefällt Rinde Gelbes Eiter?

 - (Pflanzen, Garten, Natur)  - (Pflanzen, Garten, Natur)  - (Pflanzen, Garten, Natur)

6 Antworten

Ich denke, das ist ein Schleimpilz. Sieht etwas eklig aus, aber wenn du dir mal Markoaunahemn anschaust, wirst du eine futristische Art erleben, da könnten sogar Aliens neidisch werden: http://www.panoptikum.net/naturfotos-schleimpilze/

Sie sind eine Art Amöben.

Noch mehr, ganz zauberhafte Wesen dabei: https://www.michaelpaetz.de/2016/12/04/schleimpilze-aussenseiter-der-evolution/

https://nationalpark.blog/schleimpilz-meister-der-verwandlung/

Normalerweise kommen nach der Fällung aus so einem Eichenbaumstumpf im Frühjahr jede Menge Neuaustriebe. Aus der Tatsache, daß keine Triebe mehr kommen, kann man schließen, daß der Baum krank war. Deswegen konnte ihn der Sturm auch so beschädigen. Und deswegen konnte sich auch der Schleimpilz derart breit machen.

Nein, das eine hat meiner Meinung nach nichts mit dem Anderen zu tun!

1) Austriebe: die werden schon noch kommen! Man sieht im Bild ein Ästchen das gerade die ersten zarten Blättchen treibt. Richtig, die Eiche ist eine Baumart, die es sehr gut beherrscht, aus dem Stock neu auszutreiben. Aber Austrieb erfolgt im Allgemeinen aus Knospen. Die wenigen, die noch da sind, treiben ja bereits aus - eh recht früh wie ich finde! Jetzt müssen erst einmal sog. "Schlafende Augen" als zusätzliche Austriebsstellen aktiviert werden, dauert eben einen Moment. Ich kann da nichts Krankhaftes darin erkennen, was für eine Krankheit sollte das auch sein, mir fällt keine ein, die sich so auswirkt? Auch, dass die Wurzel solche enormen Mengen an Saft hochpumt spricht eher dafür, dass es dem Baum physiologisch gut ging, der Sturm war halt leider einfach eine mechanische Beschädigung. Wenn er stark genug ist, hält kein Baum stand!

2.) Schleimpilz: der baut jetzt einfach die verwertbaren Bestandteile des Baumsaftes ab. Dieser tritt ja frei und ungeschützt aus? Welcher Mechanismus könnte das bei einem "gesunden" Baum verhindern, der nun bei diesem "kranken" nicht mehr wirkt? Und vor allem, was hätte der "gesunde" Baum davon, der Saft wäre für ihn ja ohnehin verloren? Wenn etwas Verwertbares in der Natur plötzlich verfügbar ist, in dem Fall austretender Baumsaft, dann verwertet es halt irgend jemand, in dem Fall ein Schleimpilz!

0

Die Wurzel lebt noch und versucht jetzt, den Baum mit Wasser, Mineralien und allem, was er braucht, um den Blattaustrieb hinzukriegen, zu versorgen. Da kein Baum mehr da ist, tritt die nahrhafte Brühe am Stumpf aus, und der von Bitterkraut identifizierte Schleimpilz freut sich darüber, er kann es auch gebrauchen!

P.s.: "Interessante " Fälltechnik übrigens! Gut, dass nichts passiert ist!!

Zur "interessanten" Fälltechnik: ich halte das auf dem Foto NICHT für den Baumstumpf - der wäre zur Erde hin breiter - sondern für ein beliebiges Stück Stamm aus der Mitte heraus, das auf die Erde gestellt wurde. Das erklärt nebenbei auch den fehlenden Fallkerb, die Bruchstelle, usw.

0
@olivenheiner

Wäre besser, wenn es so wäre! Ich fürchte aber, das ist der Stumpf. Deswegen tritt auch so viel Baumsaft aus, weil noch Wurzelkontakt besteht! Ist bei den liegenden Stücken im Hintergrund nicht zu sehen!

0

Pilze...beißen eher selten und die da schmecken nicht, gefährlich ist eher der Stumpen! Der saftet auch noch...schön sieht der nicht aus. Tu mal was für der Unfallschutz, säge das Ding auf Bodenhöhe ab und du stolperst nicht mehr drüber!

Der Baum wurdet gefällt. Was soll jetzt gefährlich sein? Pilze und Flechten sind normal.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Eigener naturnaher Garten

Was möchtest Du wissen?