Hallo,

Da sind mehrere Straucharten ineinandergewachsen.

Im Vordergrund, das sollte ein Hartriegel sein. Und vermutlich auch das hohe im Hintergrund. Ich wäre bei unserem einheimischen Blutroten Hartriegel. Die rote Triebfarbe wird nur bei guter Besonnung ausgebildet.

https://www.baumkunde.de/Cornus_sanguinea/

In der Bildmitte, anscheinend vom Hartriegel ziemlich in die Zange genommen, sieht man ein paar gelbe Blütenstände einer Fabacee. Und ich meine auch die typischen dreiteiligen Fiederblätter zu sehen. Somit wäre das ein Goldregen, ja!

https://www.baumkunde.de/Laburnum_anagyroides/

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Hallo,

Erst einmal, was ist die Zeit der Dinosaurier? Die ersten Tierarten, die den Dinosauriern zugerechnet werden, sind vor rund 235 Millionen Jahren belegt. Durch die Folgen eines Meteoriteneinschlages starben vor rund 66 Millionen Jahren viele der damals lebenden Dinosaurierarten (es war ja bis dahin schon ein unvorstellbar langer Zeitraum von ca. 270 Millionen Jahren. Viele der bekannten Dinosaurierarten waren da schon lange ausgestorben, während es die zu diesem Zeitpunkt lebenden am Anfang noch gar nicht nicht gab.) Allerdings überlebte ein bestimmter Zweig der Dinosaurierarten die Katastrophe und hat heute noch lebende Nachkommen, die Vögel. So geht also auch das Haushuhn in ununterbrochener Abstammungslinie auf Dinosaurier zurück, und nach moderner Auffassung zählt es auch zu diesen. Damit kann man sagen, dass die Zeit der Dinosaurier noch immer andauert, und das Huhn ist Teil davon. Andere Reptilien - Echsen, Schlangen, Schildkröten, Krokodile,... - gibt es ja ohnehin noch. Eine Antwort auf deine erste Frage wäre es es also zu sagen: alle Arten von Obst und Gemüse, die es heute gibt, es ist ja noch die "Zeit der Dinosaurier und Reptilien".

Obst und Gemüse würde ich als Sorten oder Arten bezeichnen, die gezielt vom Menschen ausgelesen und gezüchtet wurden. Zu Zeiten der "klassischen" Dinosaurier, also vor dem Meteoriteneinschlag, gab es sowas noch gar nicht. Gezielte Auslese und Zucht betreibt der Mensch ja erst seit wenigen tausend Jahren, das hat also damals noch 66 Millionen Jahre gedauert bis er damit angefangen hat.

Was für Arten von Wildpflanzen die Pflanzenfresser unter den "klassischen" Dinosauriern zu sich genommen haben, das wird in diesem langen Zeitraum auch einem ziemlichen Wandel unterlegen haben, in dem langen Zeitraum sind viele Pflanzenarten erschienen und wieder verschwunden. Die ersten eigentlichen Blütenpflanzen (Angiosperme) sind seit etwa der Mitte des Zeitraums der klassischen Dinosaurier belegt - vor rund 150 Millionen Jahren. Somit ist nicht einmal klar, ob es während des gesamten Zeitraums diese Pflanzengruppe überhaupt schon gab, zu der alles zählt, was wir heute als Obst und Gemüse bezeichnen. So verbreitet wie heute war sie sicher nicht. Eine viel größere Rolle dürften Farne und Nadelbäume sowie ihre Verwandten gespielt haben.

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Hallo,

ich weiß als Förster, dass in unserer seit der Jungsteinzeit zur Nahrungsproduktion vom Menschen umgebildeten Landschaft die Jagd eine absute Notwendigkeit ist, wenn die verbliebenen Reste des Waldes noch wachsen können sollen.

Wäre ich ein besserer Mensch, wenn ich das dabei anfallenden Wildpret nicht essen, sondern dafür sorgen würde, dass es in der Müllverbrennung landet?

Und, nein, Devoid, wir halten die zappelden Rehe nicht fest und schlitzen ihnen die Kehle auf.

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Hallo,

Anstelle des Vermieters würde ich mich auf jeden Fall mit der Naturschutzbehörde in Verbindung setzen bevor ich jemanden mit der Fällung beauftrage. Ansonsten könnte es im Nachhinein Schwierigkeiten geben, gerade wenn besonders geschützte Tierarten, sind alle einheimischen Vogelarten, darin nisten.

Wie das Ganze dann ausgehen wird, lässt sich so, anhand der Beschreibung, nicht beurteilen. Da spielen zu viele Unwägbarkeiten mit hinein. Kann sein, dass von dem seit drei Jahren toten Baum so große Gefahr ausgeht, dass sofortiges Handeln notwendig ist. Da gäbe es dann wohl nur zwei Möglichkeiten: entweder die Umgebung des Baumes sperren (was das heißt, wissen wir auch nicht: muss dann ein Spielplatz, eine Bahnlinie, eine Straße gesperrt werden, der einzige Zugang zum Haus, etc. ...???) oder den Baum eben doch sofort fällen.

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Hallo,

Im Moment gibt es bei uns tatsächlich 'Boskoop', die sich bis jetzt ganz gut im Keller gehalten haben. Ich mag sie sehr gerne. Und ich mag den Wechsel, immer wieder verschiedene Sorten, je nachdem wie sie sich lagern.

Meine absolute Lieblingssorte ist vielleicht 'Berlepsch'. Das Bäumchen dieser Sorte, das ich gepflanzt habe, setzt heuer auch wieder Blüten an. Mal sehen...

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Nein

Hallo,

Wichtiger finde ich es, sich nach Zecken abzusuchen. Und die kommen von unten, arbeiten sich über die Beine hoch. Und bis die oben bei den Haaren angelangt wären, haben sie unterwegs schon eine leckere, weiche Hautstelle gefunden...

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Hallo,

Je weiter ich mich von der Ernährung entferne für die unser Körper von der Natur konstruiert ist, also Omnivore (das heißt mit pflanzlichen, aber auch tierischen Bestandteilen, auch Fleisch) desto genauer muss ich wissen, was ich tue, damit ich trotzdem alles erhalte was mein Körper braucht. Ich muss mich dann also immer besser informieren, was in welchen Nahrungsmitteln enthalten ist. Eisen ist dabei aber sicher nicht das größte Problem: Fleisch ist eine sehr gute Eisenquelle, aber ein gesunder Mensch kann auch über andere tierische, und auch über ausschließlich pflanzliche Nahrungsmittel noch genügend Eisen aufnehmen. Schwieriger wird es bei anderen essentiellen Nahrungsbestandteilen, insbesondere bei Vitamin B12. Dieses können wir nur über bestimmteTierprodukte oder über künstliche, pharmazeutische Präparate aufnehmen.

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Hallo,

Ich verstehe nicht, was man deiner Meinung nach daraus ableiten können soll, dass sehr viele Zufälle nötig wären, dass wir genau so existieren wie wir es tun! Stell dir vor, du solltest an einem großen Sandstrand mit einer Pinzette ein einzelnes Sandkorn heraus pulen und irgendwohin bringen. Wenn du das Sandkorn bringst, kann man, egal welches es ist, natürlich immer sagen: "Unmöglich, bei dieser Menge an Sandkörnerm ist es ja praktisch ausgeschlossen, dass es ausgerechnet dieses eine hier geworden ist, das kann kein Zufall sein!" Aber diese Betrachtung setzt ja erst ein, nachdem das Sandkorn schon da ist und als auserwählt betrachtet wird. Andererseits, als du losgingst war klar, es wird irgendein Sandkorn werden, welches auch immer, und genau das ist eingetreten. Wir sind halt genau dieses eine Sandkorn, das es getroffen hat, darum können wir diese Betrachtungen anstellen. Wären ein paar Zufälle anders gelaufen, dann wären wir eben nicht da, sondern vielleicht irgendjemand anderes und würde dieselben Überlegungen anstellen oder auch nicht. Und das würde genausowenig beweisen!

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Hallo,

Ich bin da auch bei einem Teichmolch- Weibchen. Der Teichmolch wird auch Streifenmolch genannt.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/amphibien/artenportraets/10653.html#:~:text=Der%20Teichmolch%20(Lissotriton%20vulgaris)&text=Der%20Teichmolch%20(Lissotriton%20vulgaris%2C%20alter,Bauchseite%20weist%20dunkle%20Flecken%20auf.

Ja, die schleimige Amphibienhaut ist sicherlich nicht unbedingt ein Hautpflegemittel für uns, aber bei den heimischen Molcharten nicht wirklich gefählich. Man sollte sich halt die Hände hinterher waschen. Als Kind hatte ich sie sehr oft in der Hand, und, obwohl ich es sicher mit dem Händewaschen nicht so genau genommen habe, nie irgendwelche Probleme bekommen. Die giftigen nordamerikanischen Arten wie grünlicher Wassermolch und Gelbbauchmolch sollten bei uns hier kaum anzutreffen sein.

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Hallo,

Merkt ihr Qualitätsunterschiede zwischen günstigerem und teurem Fleisch

Nein, weil ich versuche, billiges Fleisch zu vermeiden und daher keinen Vergleich habe. Manchmal würde ich es sicher merken, aber ich zweifle stark, dass ich bei einem Blindvergleich jedes Mal richtig liegen würde. Das ist auch nicht mein Hauptbeweggrund. Mir geht es tatsächlich darum, durch mein Konsumverhalten umweltverträgliche und auch für das Tierwohl bessere Erzeugungsformen zu unterstützen.

Zuhause ist das einfach: ich weiß, was und wo ich einkaufe. Bei Fleisch heißt das, lieber selten, aber wenn, dann was Gescheites. Schwieriger ist es unterwegs: beim Standard- Schnitzel in der Wirtschaft kann man davon ausgehen, dass dieses Fleisch vor allem nach dem Aspekt des Kilopreises eingekauft wurde...

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Hallo,

Ich würde meinen, ja!

Persönlich kommen mir die rötiche Triebfarbe, die markante längliche Knospe und sogar der weißliche Belag auf den Blättern vom Lorbeer bekannt vor.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Echter_Lorbeer#:~:text=Der%20Echte%20Lorbeer%20ist%20ein,Der%20Blattstiel%20ist%20nur%20kurz.

https://www.baumkunde.de/Laurus_nobilis/

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Hallo,

klar geht das! Olivenöl mag ich sehr gerne, wenn ich einen Salat mit entsprechenden Zutaten und Kräutern in eine mediterrane Geschmacksrichtung bringen möchte. Aber manchmal hat es mir sogar dafür zu viel Eigengeschmack, und bei anderen Salaten bevorzuge ich ohnehin Sonnenblumen- oder Rapsöl.

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Hallo,

Ich muss es mir nicht aktiv bewusst machen, ich weiß es! Genauso wie ich weiß, dass ich zermahlene Pflanzenembryonen esse, wenn ich in ein Fladenbrot beiße.

Aber ich habe keine Wahl, entweder ich ernähre mich von anderen Lebewesen oder ich verhungere. Fotosynthese kann ich nicht!

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Hallo,

Aus demselben Grund aus dem man Geräusche braucht um zu hören! Sehen ist nichts anderes als das Wahrnehmen von Lichtreizen. Wir können einen Gegenstand sehen, wenn er entweder wie eine Lampe oder die Sonne selbst Licht aussendet, oder wenn er das Licht reflektiert , das von anderswo herkommt. Wenn kein Licht vorhanden ist, dann mögen um uns herum Gegenstände da sein, aber sie können nichts reflektieren, und wir können sie daher mit diesem Sinn nicht wahrnehmen.

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Hallo,

Ich würde nach Möglichkeit eine kleine, lokale oder zumindest regionale Brauerei unterstützen!

Ich finde auch, die norddeutschen Biermarken schmecken mir gut, wenn ich im Norden bin, an den Alpen möchte ich sie genausowenig trinken wie ein Augustiner an der Nordsee - irgendwie schmeckt Bier am besten in der Landschaft, aus der es kommt.

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Hallo,

bin mir nicht ganz sicher, würde auf Fächer- Ahorn tippen. Die Bilder hier passen auch ganz gut:

https://www.baumkunde.de/Acer_palmatum/

Vergleiche einfach mal die Rinde, die im Link auf den Bildern der feinen Zeige erkennbar ist mit dem Bild der Borke eines größeren Baumes. Dein Bäumchen ist auf dem Weg dorthin: ganz am Anfang, das kleine Bäumchen, hat auch am dünnen Stamm dieselbe, lebende Rinde wie an einem dünnen Zweig. Irgendwann aber muss er einmal anfangen, die Schicht aus abgestorbenem Schutzmaterial, Kork, außen aufzutragen, die dann später flächendeckend die Borke außen herum sein wird. Und damit hat er angefangen, erst einmal punktförmig.

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Hallo,

solche "Hochstümpfe" (so werden sie offiziell genannt, ich nenne sie aber auch liebevoll "Marterpfähle") werden belassen, um aus Naturschutzgründen gezielt stehendes Totholz zu schaffen. Sie sollen einen Lebensraum bilden für zB Pilze und Insekten. Diese Insekten können dann zB Vögeln als Nahrung dienen. Spechte können sie eventuell auch zum Höhlenbau nutzen., Greifvögeln dienen sie als Ansitzwarten bei der Jagd, usw....

Sie werden mittels Harvester erzeugt. Händisch, mit der Motorsäge wäre das schwierig...

Übrigens, die vier ganz hohen im zweiten Bild hat man nicht künstlich geschaffen, so hoch kann kein Harvester mehr greifen. Beim genauen Hinsehen sieht man auch die Bruchspuren. Das waren einfach durch Sturm abgebrochene Bäume, die man aus denselben Gründen stehen gelassen hat.

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Hallo,

Woher meinst du das zu wissen:

Die Begründung der Atheisten lautet:,, Es ist nicht wichtig. Wichtig ist, was im hier und jetzt ist. Also ohne zu hinterfragen dem physikalischen Konstrukt folgen.

Muss man als Atheist diese "Begründung" akzeptieren, wo ist das festgelegt, und tun das auch ausnahmslos alle Atheisten? Es scheint sich aus meiner Erfahrung durchaus anders zu verhalten, ich habe das so noch nie von einem Atheisten gehört. Der zweite Absatz ist für mich auch völlig unverständlich. Daher beschränke ich mich auf die Überschrift deiner Frage:

Ich selbst würde mich gar nicht unbedingt als Atheisten bezeichnen. Mein Weltbilt ist allerdings deutlich naturwissenschaftlich geprägt, nicht durch Religion. Sinn und Zweck der Naturwissenschaften ist es, ausgehend von gesicherten Erkenntnissen das zu erforschen, was noch nicht bekannt ist. Das setzt natürlich Interesse für das voraus, was (noch) nicht bekannt ist, sonst würde sich dem ja niemand widmen. Und es setzt voraus, dass man nicht einfach Erklärungen akzeptiert, die irgendwann von irgend jemand aufgestellt wurden und nicht überprüfbar sind.

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