Hallo,

Wenn ich das richtig sehe, steht das Bäumchen im Raum, hinter Glas!

Apfelbäumen sind an unser Freilandklima angepasst und fühlen sich drinnen nicht wirklich wohl!

Aber ansonsten ist es ganz normal, dass jetzt, Mitte September, einzelne Bäume anfangen, sich zu verfärben und Blätter zu verlieren.

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Hallo,

Nur um sicher zu gehen, weil es mir auch schon mal so ging:

Schau noch mal, ob deine Pedale und Pedalarme auch richtig fest verschraubt sind!

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Hallo,

Aus dem Studium, in den 80ern, erinnere ich mich an den Satz, dass man sich mit totholzbewohnenden Insekten befassen müsse, wenn man heute noch eine unbekannte Tierart in Mitteleuropa entdecken möchte. Es war damals schon bekannt, dass Totholz ein wertvoller, nicht vollständig erforschter Lebensraum ist. Allerdings war um die Zeit die gesellschaftliche Strömung eine ganz andere: Als junger Förster wurde ich mehrmals regelrecht angefeindet, wegen des unordentlichen Zustandes, in dem sich die Wälder befanden, für die ich verantwortlich war: "Was wären wir froh gewesen, damals nach dem Krieg, hätten wir uns so schönes Holz aus dem Wald holen dürfen! Und ihr lasst es heute einfach sinnlos vergammeln!" Heutzutage passieren die Anfeindungen deshalb, weil wir überhaupt noch Holz zur Nutzung einschlagen. Dennoch wollen alle diesen natürlichen Rohstoff, vielleicht aber lieber aus den Tropen oder aus der Abholzung der Taiga als aus nachhaltiger heimischer Produktion...

Aber man versucht heute schon, auch im Wirtschaftswald, nicht nur in National-Parks für die Schaffung und den Erhalt des wertvollen Lebensraums Totholz zu sorgen, zB:

https://www.baysf.de/de/wald-schuetzen/naturschutz.html

https://www.fva-bw.de/daten-und-tools/monitoring/natura-2000/alt-totholzkonzept

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Hallo,

Lies mal hier über das Aussäen von Apfelkernen. Sie gehen auch auf das Stratifizieren ein.

https://www.gartenjournal.net/apfelbaum-saeen

Wenn du deinen ausgesäten Kern draußen hast, dann brauchst du den Winter nicht zu simulieren, er erlebt ihn direkt. Im nächsten Frühjahr könnte er dann keimen.

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Was verstehst du unter "beherrschen"? Schafft das der Mensch denn im Moment zum Beispiel? Ich finde, für einen Herrscher lassen wir uns gerade von einem miesen kleinen Virus ganz schön in die Bredouille bringen!

Klar, gäbe es uns nicht mehr, dann wäre da eine ganz schöne Lücke, die anderen Arten enorme Möglichkeiten zur Entwicklung eröffnen würde. Aber müsste das zwangsläufig wieder dazu führen, dass nur eine einzige Art diese Lücke in genau derselben Weise ausfüllt wie wir es heute tun? Vielleicht würden sich mehrere ganz verschiedene Arten die Lücke teilen, die wir hinterlassen haben. Sie würden vielleicht dafür an den Rändern ihrer bisherigen Lebensräume für sie weniger attraktive Bereiche verlassen, und sich mehr auf das konzentrieren, was wir bisher blockiert haben. Damit würden sie möglicherweise auch wieder neue Lücken eröffnen, die wieder ganz anderen Arten neue Entwicklungsmöglichkeiten böten. Es würde sich einfach ein ganz neues Gefüge entwickeln mit vielen ganz neuen Arten aus verschiedenen Verwandtschaftskreisen. Und so wenig wie wir heute die Welt beherrschen (auch wenn wir uns das manchmal einbilden) würde es eine von ihnen tun.

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Hallo,

Was heißt "normal"? Eine Krankheit scheint mir per Definition immer eine Abweichung von der Norm zu sein. Andererseits, 9 Jahre sind für einen Hund schon ein höheres Alter, und wie "normal" ist es, ein solch höheres Alter zu erreichen, ohne irgendwelche gesundheitliche Beeinträchtigungen? Im einen Fall mögen es Erkrankungen des Bewegungsapparates sein, im anderen eben Herzerkrankungen. Je älter ein Individuum, Hund oder Mensch, ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit irgend etwas davon abzukriegen. Wann verlässt man dabei den Bereich des "Normalen"?

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Hallo,

Wir haben in jeder unserer Körperzellen 46 Chromosomen. Diese lassen sich zu 23 Paaren ordnen. Zu jedem Chromosom gibt es ein beinahe identisches, außer beim letzten Paar, den Geschlechtschromosomen oder Gonosomen. Bei weiblichen Menschen sind auch diese beiden, wie auch die anderen 22 Paare, beinahe identisch. Bei genetisch männlichen Menschen jedoch unterscheiden sich diese beiden letzten Chromosomen deutlich. Eines wird als X, das andere als Y bezeichnet. Das Y-Chromosom kommt nur bei genetisch männlichen Menschen vor, genetisch weibliche haben zwei Mal X.

Bei der Bildung der Geschlechtszellen, also Eizellen und Spermien, wird der Chromosomensatz halbiert. Nur jeweils eines der beiden Chromosomen eines Paares kommt in die Gesclechtszelle. Spermien und Eizellen haben also nur jeweils 23 Chromosomen. Wenn sie miteinander verschmelzen, entsteht daraus wieder ein kompletter Satz mit 46 Chromosomen.

Je nachdem, ob im Spermium vom letzten Paar das X- oder das Y- Chromosom gelandet ist, wird es ein genetisch weiblicher oder männlicher Mensch.

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Hallo,

Kann es vielleicht der hier sein:

https://www.baumkunde.de/Styphnolobium_japonicum/

Schau doch mal nach, ob die Blattunterseite behaart ist. Blüten sollen erst frühestens ab dem 12. Standjahr erscheinen.

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Hallo,

Dein Link ist eine Liste von Pflanzen, die die Autoren als mehr oder weniger invasiv ansehen. Längst nicht alle davon sind in der sog. "Unionsliste" enthalten, also auch wie du schreibst "von der EU verboten". Diese Liste findest du hier:

https://neobiota.bfn.de/unionsliste/art-4-die-unionsliste.html

Nur wenn es sich um Pflanzen aus dieser Liste handelt wäre es rechtlich problematisch, wenn zB eine Stadtgärtnerei so etwas ausbringt. Um welche Arten geht es denn konkret?

Sicher gut, wenn der Naturgarten e.V. die Menschen für das Thema invasive Neophyten sensibilisiert und sie davon abbringen will, solche Pflanzen unkontrolliert auszubringen. Aber Gesetzeskraft erlangen ihre Veröffentlichungen damit noch nicht.

Das Thema Neophyten wird derzeit kontrovers diskutiert: Einerseits stellen invasive Arten natürlich eine Gefahr für die heimische Flora und Fauna dar. Andererseits, wenn unseren heimischen Arten im Klimawandel teilweise die Puste ausgeht, werden wir gar nicht umhin kommen, Neophyten auch einen Platz zu geben. Genau um auf diese Kontroverse hinzuweisen war letztes Jahr die Robinie, ein Neophyt mit durchaus gegeben invasiven Potential, aber auch einer Eignung für das Klima das zukünftig erwartet wird, Baum des Jahres:

https://www.nabu.de/news/2019/10/27145.html

Ich meine, mit der nötigen Sachkenntnis und einer verantwortungsvollen Einstellung sollte die Verwendung solcher Arten durchaus möglich sein.

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Hallo,

"VN"???

Du weißt sicher aus dem Zusammenhang, was mit der Abkürzung gemeint ist, die Aufgabe wird ja Teil eines längeren Textes sein! Wir aber müssen raten:

Viehnutzer?

Vegetationsnutzung?

Vereinte Nationen?

Versammlung der Nasenbären?

...

Dementsprechend schwer zu sagen, welche Ziele VN hat, und wie das nachhaltig gehen könnte...

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Ja, ich könnte es mir vorstellen:

In einer solchen Welt müsste man natürlich alte Kulturen wie die Inuit, Samen, Massai, Nomaden in der Mongolei,... zur Aufgabe ihrer traditionellen Kultur zwingen. Zwangsumsiedlungen für diese Menschen müssten durchgeführt werden, weil sie in ihrer Heimat nur tierbasiert überleben können.

Die Landwirtschaft müsste komplett ohne tierischen Dünger (Mist, Gülle) auskommen. Ich weiß nicht genau, ob und wie das funktionierren kann, jedenfalls müsste die chemische Industrie ausgebaut und die Kunstdünger-Produktion gesteigert werden.

Nachdem dann auch Weidehaltung, Almwirtschaft, Deichunterhaltung durch Schafbeweidung,... verboten und das Mähen von Wiesen zur Heugewinnung sinnlos geworden wären, würde sich bei uns das Landschaftsbild drastisch ändern: wo kein Ackerbau möglich ist, könnte keine Landwirtschaftehr betrieben werden. Alle heutigen Weide- und Wiesenflächen würden vermutlich wieder zu Wald werden können.

Ja vorstellen kann ich mir das!

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Hallo,

Doch, das ist schon eine Pilz, den ich auf dem Spitzahorn- Blatt, sehe! Die Gattung heißt Rhytisma, und ich vermute fast, dass es die Art punctatum ist, und nicht die viel häufigere acerinum. Sie rufen die sogenannte Teerflecken- Krankheit bzw Ahorn- Runzelschorf hervor:

https://www.baumportal.de/krankheiten/ahorn-runzelschorf-teerflecken

Im Wald finde ich das sehr häufig. Wir sagen, dass eine Bekämpfung völlig unnötig ist, da das Schadbild erst um diese Zeit eintritt, wenn die Bäume ohnehin bald ihre Blätter abwerfen. Für die restlichen warmen Tage, wenn die Blätter eh nicht mehr auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit, schon alt und verbraucht sind, wird also die fotosyntheseaktive Blattfläche um die der Flecken gemindert! Aus Sicht des Baumes kein erwähnenswerter Verlust! Im Hausgarten mag man es anders sehen, hier ein paar Tipps:

https://www.bio-gaertner.de/Pflanzenkrankheiten/Teerfleckenkrankheit

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Hallo,

Leben tut er ja noch! Die letzten drei sehr trockenen Sommer haben viele Bäume nicht kalt gelassen. Gut dass es heuer wieder überall nennenswerte Niederschlagsmengen gab - mancherorts leider bekanntlich auch zuviel des Guten auf einmal! Trotzdem gönnt sich euer Baum heuer halt mal eine Erholungspause, produziert kaum Früchte, und wirft seine Blätter etwas früher als üblich ab.

Was ich sehe, ist ein enorm überdichtes Zweiggewirr und auch einige seltsame Triebe tief unten am Stamm, die schon vor Jahren besser entfernt worden wären. Wenn ihr dem Baum etwas Gutes tun wollt: schaut, dass er jetzt im Herbst oder im Frühjahr einen fachgerechten Schnitt erhält, da muss einiges des undurchdringlichen Gestrüpps weg! Dann tut er sich auch beim Neuaustrieb leichter, muss seine Reserven nicht auf derartig viele Austriebsstellen verteilen, und kann kräftigere neue Triebe bilden. Ich bin sicher, dann habt ihr noch lange Freude an dem Baum!

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Hallo,

Ich denke, da müssen wir erst einmal Begriffe klären:

Meinst du den Wald im Besitz des Bundes, der Bundesrepublik Deutschland? Diese Bundesforsten sind gar nicht sonderlich viel, im Wesentlichen der Wald auf den Truppenübungsplätzen der Bundeswehr und ein paar kleine andere Flächen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bundesforst

Unter den Weblinks gibt es auch eine Karte.

Zusammen wesentlich mehr Wald besitzen die Bundesländer. Da aber Forst in unserem föderalen Staat Ländersache ist, bewirtschaftet jedes seinen Wald eigenständig, und stellt auf seinen Karten natürlich auch nur den eigenen Wald dar, nicht den des Bundes und auch nicht den von anderen Bundesländern, der geht sie ja nichts an! Was du gefunden hast, ist ein Beispiel dafür. Da Bayern sich mit dem Titel Freistaat schmückt, heißt der Wald, der diesem Bundeland gehört, eben Staatsforst. In anderen Bundesländern musst du dagegen nach Landesforst suchen, zB

https://www.landesforsten.de

Oft wird die Organisation, die sich darum auch einfach "Bundesland"Forst genannt, zB:

https://www.hessen-forst.de

oder:

https://www.thueringenforst.de/startseite/

Daneben gibt es noch weiteren Wald in öffentlicher Hand: viele Städte und Gemeinden und auch einzelne Landkreise besitzen mehr oder weniger große Waldflächen, die sie dann ebenfalls eigenständig und unabhängig von anderen bewirtschaften.

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