Hallo,

Vogelarten im Englischen:

  • Manche Taubenarten sind pigeons, manche doves.
  • Manche Reiherarten sind herrons, manche egrets.

Ich habe noch nicht herausgefunden, nach welchen Kriterien das geht!

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Hallo,

In meinen Worten:

Homolog heißt, dass sich bei zwei Arten aus einem gemeinsamen Ursprungsgewebe jeweils etwas entwickelt hat, das nun unterschiedlichen Zwecken dienen und daher sehr unterschiedlich sein kann.

Analog heißt, dass ähnliche Erfordernisse zu ähnlichen Formen geführt haben, auch wenn sich diese aus vollkommen unterschiedlichen Ursprüngen entwickelt haben.

In deiner Übung ist es einfach zu erkennen, weil sie immer dazugeschrieben haben, aus welchem Gewebe die jeweilige Bildung (Ranke, Dorne) hervorgegangen ist. In der Natur erkennt man das nicht immer sofort...

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Hi Pfiati,

Das ist natürlich eine Frage für mich!!

Die Bezeichnung Zwetschgen für längliche, blaue und meist gut steinlösende Pflaumensorten wird glaube ich in ganz Deutschland verstanden. Verwendet wird sie aber mehr im Süden und auch in Österreich und der Schweiz. Ich muss nicht sehr weit nach Norden fahren, um in dieser Jahreszeit in einer Bäckerei "Pflaumenkuchen" angeboten zu bekommen, was mich immer etwas zusammenzucken lässt, da liegen doch Zwetschgen auf dem Hefeteig!! (Die großen runden Pflaumensorten oder gar die kleinen Mirabellen hätten auch gar keinen Sinn, geschmacklich hätten sie für diese Verwendung zu wenig Säure, und sie wären zu weich, gäben beim Backen zu viel Saft ab.)

Ob ein solcher Begriff, der regional verankert ist, Hochdeutsch sein kann, weiß ich nicht. In der Gegend von Hannover, wo man den Anspruch erhebt, das reinste Hochdeutsch zu sprechen, wird er eher nicht aktiv gebraucht. Er ist aber sehr hilfreich, um in der Fülle der Pflaumensorten eine Gruppe mit ähnlichen Eigenschaften zu beschreiben. Ein besseres Wort dafür haben die da oben auch nicht.

Ich war gerade in Italien. Pflaumen und Zwetschgen spielen dort kaum eine Rolle, am ehesten noch in den nördlichsten Landesteilen. Einmal sind mir auf der Speisekarte Pflaumen im Speckmantel begegnet, es werden wohl Zwetschgen gewesen sein. Bezeichnet waren sie als "prugne".

Interessant noch zu den Sorten:

Als alter Lokalpatriot geht für mich natürlich nichts über die 'Fränkische Hauszwetschge', die spät, gerade jetzt, reift, und uns dieses Wochenende wieder einen wunderbaren Kuchen beschert hat. Ich habe aber auch einen Baum der Sorte 'Fellenberg', die zwei Wochen früher reift, große, sehr aromatische, kuchentaugliche Früchte hat. Sie hat, wie viele Obstsorten, mehrere Namen uA auch 'Italienische Zwetschge'.

https://mein-lieblingsobst.de/de/Sorten/sorte_detail/Pflaume_Reneklode_Zwetschge/Fellenberg/660

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Allein schon wegen der verfehlten Anwendung des Begriffes Rasse auf den Menschen. Das Wort wird heute nur noch für Haustiertrassen verwendet, die durch gezielte Zucht entstanden sind. Bei freilebenden Arten, wie dem Menschen, würde man vielleicht von Unterarten sprechen, wenn zwei Gruppen genügend große genetische Unterschiede voneinander haben, untereinander aber genetisch ziemlich einheitlich sind. Beim Menschen gibt es das aber nicht.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rasse

Zweitens finde ich, der Teil mit den "unterschiedlichen Stärken und Schwächen" schert alle Angehörigen einer sogenannten "Rasse" über einen Kamm und führt zwangsläufig zu Vorurteilen. Mag sein, dass viele der weltbesten Leichtathleten Afrikaner sind oder Vorfahren aus diesem Erdteil haben, aber sagt mir das irgendetwas über eine Einzelperson aus? Ist jeder Afrikaner ein potentieller Leichtathletik- Weltmeister? (Ich habe absichtlich ein positiv besetztes Beispiel gewählt, schlimm wird es aber natürlich bei den negativ besetzten, den "Schwächen"!)

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Hallo,

Ganz einfach erklärt:

Deine Körpertemperatur - rund 37°C - ist höher als normale Raumtemperatur - rund 20°C -, Metall und Holz nehmen diese aber an, wenn sie sich darin befinden. Wenn du sie berührst, dann berührst du etwas , das kälter ist als dein Körper. Holz ist ein schlechter, Metall ein guter Temperaturleiter. Das Metall bewirkt also viel effektiver einen Temperaturausgleich zwischen deiner Körper- und der Raumtemperatur. Es entzieht deinem Körper ziemlich viel Wärme und fühlt sich daher kalt an.

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Hallo,

Gerade um die Zeit, vor 200 Jahren, hat man damit angefangen, die Natur so richtig auszubeuten, Kohle abzubauen und zu verfeuern. Die Industrialisierung nahm gerade ihren Anfang, die Landschaft wurde erstmals von Eisenbahnlinien zerschnitten. Darauf fuhren Dampfloks mit einem Schadstoffausstoß, über den sich wohl niemand Gedanken machte, der aber um Welten über dem des schlimmsten Mogeldiesels lag. Sicher, die Auswirkungen waren noch nicht so schlimm, aber nicht, weil man rücksichtsvoller war, sondern schlicht und einfach, weil man erst am Anfang stand, und alles erst entwickeln und aufbauen musste.

Übrigens, die Wälder waren damals bei uns nahezu völlig zerstört, Jahrhunderte rücksichtsloser Ausbeutung hatten nur geringe Reste übriggelassen, die wir heute oft gar nicht als Wald bezeichnen würden. Ironischerweise war hier gerade die Industrialisierung die Rettung, die Nutzung fossiler Rohstoffe nahm den Druck vom zuvor hauptsächlichen Energieträger Holz. Eine gezielte Forstwirtschaft konnte damals einsetzen und die Wälder wieder aufbauen.

Aber sah man nicht damals noch die Natur als "Wildnis", etwas gefährliches, das es zu bezähmen galt, war es nicht damals noch göttlicher Auftrag, sich "die Erde untertan" zu machen, und könnte man dies nicht mit rücksichtsloser Ausbeutung gleichsetzen? Kamen nicht erst später, so gegen Ende des 19. Jahrhunderts, erstmals überhaupt solche Gedanken auf, die man mit Naturschutz beschreiben könnte?

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Hallo,

Unser Mathelehrer hat immer gesagt:

Der Zufall hat kein Gedächtnis!

Damit eigentlich schon alles gesagt. Da ist nix in der Münze, das registrieren würde, was zuvor geworfen wurde und daraufhin entscheidet, was als nächstes "dran" ist!

Wie hoch ist denn tatsächlich die Wahrscheinlichkeit, dass dreimal hintereinander Zahl kommt? Nun, beim ersten Wurf kommt (sofern die Münze nicht gezinkt ist!) in der Hälfte aller Fälle Zahl. Wenn wir dreimal Zahl wollen, betrachten wir ja nur die Hälfte der Fälle, bei der das der Fall ist. Wir werfen zum zweiten Mal, und wieder kommt in der Hälfte aller Fälle Zahl. Also bei der Hälfte von der Hälfte, einem Viertel aller Fälle, kommt tatsächlich zweimal hintereinander Zahl. Wenn wir jetzt vor dem dritten Wurf stehen, haben wir also schon drei Viertel aller Fälle aussortiert, wir betrachten ja nur die Fälle, in denen schon zweimal Zahl geworfen wurde. Jetzt kann getrost die Wahrscheinlichkeit wieder 50 % betragen, trotzdem ist das Wunschereignis, 3 x Zahl hintereinander, eher unwahrscheinlich, es wird im Durchschnitt in einem von acht Fällen eintreten. Also umgekehrt wird ein Schuh draus: es ist ist unwahrscheinlich, überhaupt an die Stelle zu kommen, dass nach dem ersten und zweiten auch beim dritten Wurf Zahl kommen könnte, bem dritten Wurf selbst wird man es dann in der Hälfte aller Fälle schaffen.

Übrigens: Dreimal Zahl erscheint uns eben besonders. Es ist aber genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie jede andere Kombination, auf die man sich festlegt. Acht Möglichkeiten gibt es (1. Zahl-Zahl-Zahl; 2. Zahl-Zahl-Wappen; 3. Zahl-Wappen-Zahl; 4. Zahl-Wappen-Wappen; 5. Wappen-Zahl-Zahl; 6. Wappen-Zahl-Wappen; 7.Wappen-Wappen-Zahl; 8.Wappen-Wappen-Wappen) und jede von ihnen ist genauso wahrscheinlich!

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Hallo,

Das ist mit Sicherheit keine Buche und auch keine Erle. Rinde, Blätter und Verzweigung zeigen, dass es eine Kirsche ist. Der Baum ist nicht wie ein Obstbaum geschnitten, und auch nach dem Umfeld wird es vermutlich eine Zierkirsche sein, die wegen ihrer Blüte und auch der teils spektakulären Herbstfärbung wegen gepflanzt werden.

https://www.gartenflora.de/gartenwissen/ziergarten/baeume-straeucher-hecken/zierkirsche/

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Hallo,

Ich weiß nicht, was deine Zeichnung für eine Versuchsanordnung darstellen soll.

Ich kenne die Begriffe eben zu dem Zweck, die Orientierung von Pflanzen zu beschreiben. Es sind keine Gesetze, an die sich Pflanzen halten müssten, sie tun es mehr oder weniger, manche mehr so, andere mehr anders.

Meiner Erfahrung nach wachsen zB ausgeprägte Schattbaumarten wie die Weißtanne ausgeprägt gravi/geotrop (du verwendest auch beide Begriffe!) Sie zieht stur ihr Schema durch, ein Leittrieb nach oben, entgegengesetzt zur Schwerkraft, und Seitenäste quer zu ihr. Woher das Licht kommt, spielt kaum eine Rolle. Das ist auch sinnvoll, denn sie verharrt in der Jugend oft viele, viele Jahrzehnte bei sehr langsamem Wachstum im Halbdunkel unter den großen Bäumen. In dieser Zeit wird es immer wieder vorkommen, dass es eine Lücke im Kronendach gibt, die sich später wieder schließt. Vielleicht einmal links vor ihr, dann rechts hinter ihr. Würde sie jedesmal darauf reagieren und phototrop zum Licht wachsen, das durch die Lücken fällt, dann wäre sie am Ende geformt wie ein Korkenzieher.

Das extremste Gegenbeispiel ist für mich die Mehlbeere, eine Baumart lichter, nährstoffreicher Trockenwälder. Und sie wächst mit ihrem hohen Lichtbedarf und raschem Jugendwachstum immer genau in Richtung Licht, also immer in die Lücke. Manchmal kommen dabei extrem schief stehende Bäume heraus. Auf lange Sicht können sie sicher nicht stabil bleiben, aber sie hat auch keine so hohe Lebenserwartung wie die Tanne, dafür kann sie sich früher fortpflanzen, und ihre Nachkommen wachsen bereits wieder zum Licht.

Pflanzen verhalten sich also durchaus unterschiedlich, manche mehr photo- andere eher gravitrop, deswegen kann ich dir auch nicht sagen, was bei deinem Experiment herauskommen wird.

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Hallo,

Das ist nicht so einfach!

Eines ist jedenfalls klar, Buche (weder Rot- noch Hainbuche) ist nicht dabei!

Das erste ist tatsächlich ein Blatt, ein sog. Fiederblatt, und kein Zweig mit mehreren Blättern. Ich bin da beim Schwarzen Holunder.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder

Das Fünfte ist eine Stieleiche

https://www.baumkunde.de/Quercus_robur/

Beim letzten bin ich bei Spitzahorn

https://www.baumkunde.de/Acer_platanoides/

Das vorletzte könnte eine Weidenart sein, das dritte und das vierte halt ich am ehesten für einzelne Blättchen, also Teile von Holunderblättern, oder auch ganz was anderes. Das krieg ich mit so einzelnen Teilen ohne irgendwelche Hinweise nicht hin!

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Hallo,

Als Förster sähe ich natürlich vor allem die Auswirkungen auf den Wald, die hier von Einigen bereits genannt wurden. Ich finde es in dem Zusammenhang als Grund besonders wichtig, dass der Mensch die Landschaft umgeformt hat - aus dem ursprünglichen Urwald wurden landwirtschaftliche Flächen, die dem Wild ein halbes Jahr lang, zur Fortpflanzungszeit, einen überreich gedeckten Tisch bieten, und anschließend gar nichts mehr. Der reichlich produzierte Nachwuchs muss dann den wenigen verbliebenen Wald leerfressen, und anschließend verhungern. Dass große Beutgreifer weitgehend fehlen, ist da nur ein Zusatzeffekt, sowie auch, dass ihre Jagdtaktiken in der freien Landschaft teilweise nicht funktionieren.

Das sind auch die Gründe, warum im angeblich "jagdfreien" Kanton Genf einiges an Abschüssen passieren muss, es heißt halt nicht Jagd und wird durch Berufsjäger vorgenommen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verbot_der_Milizjagd_im_Kanton_Genf

Ein weiteres Problem, das ich sähe, wäre speziell beim Schwarzwild (und vielleicht auch bei weiteren, aktuell sich ausbreitenden Arten wie Wolf:) wenn die intelligenten Tiere erst einmal gelernt hätten, dass ihnen vom Menschen keinerlei Gefahr mehr drohte, dann würden sie auch anfangen, sich entsprechend zu verhalten! Das kann man dort beobachten, wo Wildschweine gatterartig gehalten, und vielleicht auch noch von uneinsichtigen Besuchern gefüttert werden. Dort kommt es immer wieder zu Zusammenstößen! Ich bewege mich täglich im Wald, wo es (bejagtes!!) Schwarzwild gibt, und fühle mich dort unbewaffnet völlig sicher. Nach dem Ende der Jagd wäre das anders: kann man dann noch einen Wald betreten, Spazierengehen, einen Acker bewirtschaften?

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Hallo,

Da sind sich ja alle einig, dass es ein Nadelholz ist, und insofern schließe ich mich an!

Fichte schließe ich aus, da es sich offensichtlich um eine Holzart mit Farbkern handelt. Für Kiefer passt mir die Farbe nicht wirklich. Außerdem, wenn man im Freien eine Bank aus unbehandeltem Holz aufstellt, dann sollte es eine dauerhafte Holzart sein, was bei den beiden nicht der Fall ist.

Lärche käme unter diesem Gesichtspunkt in Frage, aber sie hat stärker hervortretende Jahrringe und eine dunklere braunrote Holzfarbe.

Die beinahe rosarote Kernfarbe bei ansonsten fichtenähnlicher optischen Erscheinung lässt mich an Douglasie denken, auch die relativ breiten Jahrringe weißen auf sie hin. Douglasie ist auch ohne Behandlung im Freien sehr dauerhaft, und wird aus diesen Gründen gerne im Außenbereich verwendet. Als Vergleichsmaterial findestdu in den meisten Baumärkten "Terrassendielen" etc. aus diesem Holz.

Vergleiche zB hier:

https://gadero.de/balken-douglasie/

Mehr:

https://www.holzvomfach.de/fachwissen-holz/holz-abc/douglasie/

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Hallo,

Wenn ich mir das so anschaue vermute ich, du sollst etwas über den Zusammenhang von Wärmebedarf mit Körpergröße sowie Länge von Körperanhängen bei Wechselwarmen schreiben!

Überleg doch mal, wie das Klima im jeweiligen Vorkommensgebiet ist, und was sich schneller aufheizt, ein kleines oder großes wechselwarmes Tier?

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Hallo

Die Schwarzerle wird allgemein als Flachwurzler bezeichnet.

https://www.baumportal.de/schwarz-erle

Allerdings muss man wissen, dass sie mit ihren Wurzeln wie kein anderer Baum regelrecht ins Wasser, gerne von Bächen, hinein wächst. Sie steht oft direkt am Ufer, und hat es daher gar nicht nötig, tief zu gehen, sie hat ja schon nach wenigen Zentimetern alles, was sie braucht.

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Hallo,

Ich meine, dass es sich bei der Holzart um Esche handelt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eschenholz

Kann sein, dass es farblich irgendwie behandelt ist, dann wird es möglicherweise schwer, genau das Passende zu finden...

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Hallo,

Wer sich für Berufe interessiert, die mit Nachhaltigkeit zu tun haben, kommt am Forst kaum vorbei! Schließlich war es ein Förster, Hanns Carl von Carlowitz, der den Begriff "Nachhaltigkeit" geprägt hat! Zunächst ging es ihm wohl damals, im Jahr 1713, ausschließlich darum, dass, wie es seine Aufgabe war, der sächsische Bergbau auf Dauer jedes Jahr mit dem benötigten Grubenholz versorgt werden sollte. Aber seither ist es uns Förster die höchste Verpflichtung, den Wald so zu bewirtschaften, dass nicht mehr Holz entnommen wird als im gleichen Zeitraum auch wieder nachwächst. In der Zwischenzeit ist der Begriff auch immer wieder erweitert worden, zB um Aspekte wie die Soziale Nachhaltigkeit. Aber wenn es dir wirklich darum geht, dann wüsste ich keine bessere Möglichkeit als das Original: das Forststudium. Ich meine es immer wieder zu erleben: das, was mir ganz tief eingepflanzt würde, das Denken in langen Zeiträumen, das Bewahren von natürlichen Ressourcen, das scheint mir in der täglichen fachlichen Auseinandersetzung mit Absolventen anderer ähnlicher Studiengänge bei diesen nicht so vorhanden zu sein.

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Hallo,

Nachdem es um Bayern geht:

https://www.stmelf.bayern.de/wald/waldbesitzer_portal/048659/index.php

Aber der wirtschaftliche Wert eines Waldes lässt sich tatsächlich nicht allein anhand der Flächengröße und der vorherrschenden Baumart bestimmen. Zunächst einmal gibt es da zwei Komponenten:

1. Bodenpreis:

Es ist halt für einen Bewirtschafter ein Unterschied, ob sein Wald in einem Steilhang mit Felsüberlagerung liegt, sodass er, wenn überhaupt, nur mit aufwändigster Technik Holz ernten kann, oder in ebener Lage direkt an einer Forststraße auf einem tragfähigen Boden, der ganzjährig befahren werden kann. Dann kommt es noch darauf an, ob das Grundstück in einem Ballungsraum liegt, wo nicht nur die Baulandpreise, sondern auch die für jede andere Bodennutzungsart exorbitant hoch sind, oder, ohne Namen zu nennen, in ein der weniger dicht besiedelten Bereiche Bayerns, wo kein Zuzug aber viel Wegzug stattfinden, und so auch wenig Menschen mit Interesse an Waldbewirtschaftung vor Ort sind. In einem Fall mag alles unter 5€/m2 reiner Bodenpreis ein echtes Schnäppchen sein, im andern Fall schafft es der Verkäufer nicht, 0,25 € zu bekommen.

2. Holzwert

Hier gibt es auch wieder eine ganze Reihe von Einflussfaktoren. Im privaten Grundstücksverkehr im kleinen Rahmen rechnen viele tatsächlich so, dass sie sagen, der Wert ist das, was man bei kompletter Abholzung und Verkauf erzielen könnte. Die 400 €/fm, die genannt wurden, sind da übrigens ein Wert, der mir völlig schleierhaft ist. Vor 2-3 Jahren, vor dem Borkenkäfer, lag der Wert für stärkeres, gesundes, gerades, voll sägenfähiges Holz bei rund 100 €/fm (schwächeres oder nicht sägefähiges, zB Industrie- oder Brennholz natürlich weniger!) mittlerweile ist Fichtenholz beinahe unverkäuflich, ich habe zuletzt Preise von 20-25 € gehört. In offiziellen Wertermittlungen, zB für Entschädigungen, etc, werden hier über längere Zeiträume gemittelte Preise verwendet. Wieviel Holz auf der Fläche steht hängt ua vom Alter und von der Bodengüte, die sich in der Ertragsklasse widerspiegelt, ab. Ebenso muss berücksichtigt werten, ob die Qualität dem Durchschnitt entspricht, ob irgendwelche Schäden (Schneebruch, Schälschäden,...) vorliegen, die den Wert mindern, etc. Vielleicht hilft es dir, "Waldwert Tabellen Bayern" zu googeln, da kannst du dir entsprechende Holzwerttabellen als PDF herunterladen, die zB Versicherungen für die Abgeltung von Waldbränden verwenden.

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Hallo,

Für Menschen wirklich giftige Bäume gibt es bei uns nicht besonders viele. Wenn dir, sagen wir mal, eine einzelne Eibennadel ins Glas fällt, dann wäre das erstens sicher noch keine tödliche Dosis, und zweitens würdest du es doch sicher bemerken, oder? Mit noch kleineren Partikeln ist nicht zu rechnen.

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Hallo,

Die Evolution begünstigt solche Lebensformen, die es schaffen, ihre Gene möglichst erfolgreich in die nächste Generation zu bringen, klar, oder?

Die Biene, die einen Stachel hat und dich sticht, kann sich aber gar nicht selbst fortpflanzen, sie ist eine Arbeiterin! Sie beschützt ihre eigenen Gene am besten und sorgt dafür, dass sie in eine neue Generation gelangen, indem sie sich um das Wohlergehen des Stocks kümmert, damit ihre fortpflanzungsfähigen Geschwister, die ihr ja genetisch sehr ähnlich sind, gute Chancen haben. Selbst wenn dies den eigenen Tod bedeutet

Man bezeichnet einen Bienenstaat manchmal auch als Superorganismus: Mehrzeller sind entstanden, indem Einzeller nach der Teilung zusammengeblieben sind, die einzelnen Zellen sich spezialisiert haben, und dabei zT auch die Fähigkeit verloren haben, sich selbst fortzupflanzen. Etwas Ähnliches spielt sich beim Insektenstaat wie Ebene höher ab: Mehrzeller schließen sich zu etwas zusammen, das ähnlich wie ein Organismus funktioniert und spezialisieren sich dabei.

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