Auf was muss man bei einem Gebrauchtwagen mit Autogas achten?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vor allem, dass dir der Verkäufer die Tankadapter mitgibt und dass er dir einemal Zeigt, wie das Tanken funktioniert :)

Wenn es eine Verdampferanlage ist (was in 95% der Fälle so ist) dann sollte be ca. 100-120 Tsd der Verdampfer entweder gereinigt oder ausgetausche werden. Alagen mit Flüssigeinspritzung brauchen das nicht, die haben keinen Verdampfer. WEnn der Verkäufer nicht weis ob er eine FLüssigeinspritzung hat, dann hat er keine, denn die, die das haben sind stolz darauf.

Die Gasanlage muss natürlich in den Papieren eingetragen sein.

Den einzigen Test den du neben der Sichtkontrolle machen kannst und machen solltest ist bei der Probefahr mit betriebswarmen Motor während der Vollgasdbeschleunigung mutwillig von Gas auf Benzin umschalten und wieder zurück. Bei iener gut eingestellten Analge geht das so seidenweich, das ein vollen Glas nicht überschwappen würde. Schmeißt es dich dabei in die Sitze oder in den Gurt, muss das Gassteuergerät neu eingestellt werden.

Mir ist noch was eingefallen: Der Golf ist sicher kein Werksgaser, also ist es ein Nachrüstanlge, was erst mal kein Problem ist. Aber es gibt Motoren, die nur bedingt für den Gasbetrieb geeignet sind. Das liegt an der MAterialpaarung der Auslasventilteller und der Ventilpassringe. Durch die hohen Temperaturen der Abgase erwärmen sich (immer) die Ventilteller. Die Heißen Ventilteller neigen zur Katlverschweißung mit den Passringen. Wenn das passiert wird bei der nächsten Ventilöffnung der mikroskopisch kleine Schweißpunkt wieder auseinander gerissten. Auf die Dauer erodoert dabei der Ventilteller und das Ventil wird undicht oder der Passring und das Ventil muss nachgestellt werden. Das kann man entweder durch geeignete Materialpaarungen vermeiden, oder dadurch, dass den Kraftstoff Zusatzstoffe beigemischt werden, die bei der Verbrennung kontrolliert Rückstände erzeugen, die sich auf den Ventiltellern absetzen und als Trennschicht zwischen den beiden Metallen dienen. Da die dem Benzin zur erköhung der Oktanzahl beigemischen Stoffe genau diese Wirkung haben, ist kein Motorkonstrukteur gezwungen auf dei Materialpaarungen zu achten. IM LPG sind aber keine Zusatzstoffe dieser Art enthalten, deshalb sind die Auslassventile grundsätzlich gefährtet. Ob die Matriealpaarung das kaltverschweißen verhindert, wer weiß, kann sein, muss aber nicht. Es sein denn es ist ein Werksgase, dann muss der Konstrukteur vorher richtig auswählen.

Genug der Theorie. Höre dir den KALTEN motor an. Wenn der Motor dann klapperet und rasselt, das Geräusch aber besser wird oder verschwindet, wenn der Motor warm wird, dann müssen die Auslassventile nachgestellt werden. Ich bin mir nicht sicher, aber wenn der Motor Hydrostößel hat, dann stellen sich die Ventile selber nach. wenn der dann noch rasselt, dann sind die Hdrostößel am Ende des Einstellbereiches angekommen. Dann reichen die 100 Euro, die das Einstellen des Ventilspiels sonst kostet bei weitem nicht aus.

Woher ich das weiß? 3 Jahre und 200.000 km mit dem ersten (Nachrüst)-Gaser und jetz wiedeer im zweiten Jahr, jetzt aber mit einem Werksgaser.

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Die Firma der Gasanlage ist wichtig. Wann wurde die letzte Wartung der Gasanlage vorgenommen?

Die Firma der Gasanlage sollte noch existieren.

Woher ich das weiß:Hobby – kein "echter" kfzler - aber viele jahre mit tuning/schrauben

Hi Lena,

hast du den Wagen gekauft? Bist du mit der Gasanlage zufrieden?

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