Als zweithund einen Labrador anschaffen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke mal, dass dir die Frage hier keiner so wirklich beantworten kann, weil es auf die Charaktere der Hunde ankommt.

Es kann sein, dass der Labrador kein Problem damit hat, sich alleine im Freien aufzuhalten, kann aber genauso gut sein, dass er lieber in der Gesellschaft des anderen Hundes ist. Hängt eben vom Hund ab.

Ich habe auch immer zwei Hunde gehabt und die hingen - je nach "Kombination" - mal mehr mal weniger gerne gemeinsam rum. Was mir nie eingefallen wäre, einen Hund im Haus und den anderen draussen zu halten. Wenn schon zwei Hunde, dann gleiche Rechte für alle. Und da ich nie einen Hund draussen halten würde, ist es klar, dass beide Hunde (egal wie groß) im Haus/in der Wohnung gelebt haben.

Ich suche mir halt den Hund nach Größe "passend" zur Wohnung aus :-)

Verstehe ich das richtig, dass der Labi mehr auf dem Hof sein soll und nicht bei Euch in den Wohnräumen? Die also nicht zusammen schlafen etc.?

Oder habe ich das jetzt ganz falsch verstanden?

Zwei Hunde sollten halt ein Rudel sein und das geht natürlich nur, wenn sie auch am gleichen Ort schlafen können.

Eifersucht kann immer passieren, daher sollte man am Anfang den Ersthund immer bevorzugen - also zuerst Essen, zuerst streicheln, zuerst spielen etc. Der Ersthund muß einen Vorteil haben und dann geht das eigentlich mit der Eifersucht.

Komischerweise schläft unser Jack Russel im Stall :) Da will er auch jeden Abend freiwillig rein. Abends will und braucht er seine Ruhe. Freut sich Abends auf sein Leckerli und wird morgens um halb 7 wieder aus dem Stall geholt - spazieren - bei gutem Wetter über Tag viel draußen uns sonst bei uns im Haus.

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Den Labbi auf dem Hof und den JRT im Haus halten zu wollen, ist absolut keine gute Idee. Entweder beide draußen oder beide drin (was die allerbeste Variante wäre). Alles andere wäre nicht artgerecht, und das wollt Ihr doch bestimmt nicht.

Genau deswegen haben wir auch bedenken. Nur wollen wir unseren Jack Russel rausschmeißen.

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@bubsi1

Laßt beide Hunde mit ins Haus. Ihr werdet sehen, das funktioniert wunderbar.

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@bubsi1

Ihr wollt einen Labi, dass ihr den Jack rausschmeissen könnt?!

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@Goodnight

Ich dachte, das sei ein Schreibfehler - aber offenbar nicht. In dem Fall würde ich für den Jack Russell neue, liebe Menschen finden, bei und mit denen er leben darf, und das Thema Hundehaltung völlig ad acta legen.

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Nein. Es ist ein Schreibfehler. Ist mir gerade selber erst aufgefallen. Natürlich wollen wir den NICHT rausschmeißen!
Ohje. Ein Missverständnis 🙉

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Das beruhigt mich ungemein! :-)

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@Berni74

Der Jack Russel soll, wenn wir uns einen Labrador anschaffen würden, auf einmal nicht mehr ins Haus dürfen. Das wollte ich eigentlich mit meiner Antwort sagen. ;)

Es ist bei uns wohl so, dass unser Jack Russel viel draußen ist und auch bei uns im alten Schweinestall schläft. Dort hat er seine Hütte. Wir würden das so machen, dass auch der Labrador dort schläft. Wenn das jetzt wirklich so umgesetzt wird. Aber ich merke schon, dass viele Meinungen dagegen sind.

Im Internet liest man viel darüber, dass Hunde in Gesellschaft "glücklicher" sind. Daher auch die Überlegung über einen weiteren Hund, da es auch ziemlich ruhig bei uns Zuhause geworden ist. Geschwister sind ausgezogen, Anhang fällt weg. Und schwupp die wupp sind es 4-5 Leute weniger Zuhaus. Das merkt auch der Hund, er ist auch ziemlich ruhig geworden und freut sich tierisch, wenn mal wieder alle zu Besuch sind.

Ich habe vielleicht in dem obigen Text meine Gedankengänge nicht klar zum Ausdruck gebracht. Ich hoffe, dass es hierdurch etwas klarer wird.

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@bubsi1

Wie gesagt, ich würde die beiden mit ins Haus nehmen. Dann sind alle glücklich (außer Deiner Oma vielleicht ^^)

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@Berni74

Tja, und die hat viel zu sagen ;).

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also wir haben einen 14 jahre alten Chihuahua und sie ist eine extrem grantige Oma xD

sie hasst jedes andere Tier welches ihr über den weg läuft. (schlecht sozialisiert muss ich zugeben)

vorletztes jahr habe ich meinem vater einen Labrador geschenkt (ja ich weiss is nich so toll Tiere zu weihnachten zu verschenken aber mein vater ist der beste und liebste hundebesitzer den ich kenne QuQ)

unser Chihuahua hat halt gleich die Rangordnung geklärt und sind seitdem ein herz und eine seele.

unser Labrador is auch den lieben langen tag aufm Hof, mal allein, mal mit dem Chihuahua und mal mit meiner Familie .... und sowas wie Eifersucht ist noch nie vorgekommen, da wir versuchen jedem Tier die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken.

und ich finde es gut ihn als Hofhund zu halten, dort hat er eine menge Bewegung und Freiheiten....aber im großen und ganzen brauch man sich keine sorgen machen was Labbis angeht, das ist so eine freundliche und bequeme rasse <3

Hunde brauchen die Ruselanbindung. Haltung im Hof, Garten, Keller oder sonst getrennt von seinen Menschen ist nicht artgerecht.

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@Nett0

ja das stimmt schon, unser labbi is ja nich getrennt von uns, sie ist den ganzen tag draussen und abends kommt sie wieder ins haus...und draussen is wie schon geschrieben 70% der zeit jemand bei ihr ..... und ich ging jetz davon aus das der jrt des Fragestellers auch mit auf dem Hof gehalten wird wenn das 2. Tier dazukommt.

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ein Labrador ist kein Hofhund, sondern ein Familienhund, der am liebsten Tag und Nacht inmitten seinem *Menschenrudel* sein würde.

Als Hofhund würde ich Dir einen Appenzeller empfehlen, welcher nicht nur ein sehr guter Wächter ist, sondern auch ein guter Treib Hund.

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