Verbessert ein Zweithund das Sozial Verhalten des ersten Hundes?

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8 Antworten

Ein Zweithund wird das Sozialverhalten des Ersthundes nicht verbessern, im Gegenteil. Probleme, die Du mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommen wirst:

1. Lernen Hunde voneinander und schauen sich Verhaltensweisen ab. Das kann sehr positiv sein, wenn die Hunde sich gewünschtes Verhalten abgucken. Bei unerwünschtem Verhalten wie z.B. dem Pöbeln an der Leine kann der Schuss aber richtig nach hinten losgehen.

2. Stimmungsübertragung: Wenn ein Hund Dir an der Leine explodiert, überträgt sich die Stimmung auf den Zweithund. Entweder macht er mit, oder es knallt zwischen Erst- und Zweithund. Damit der Zweithund sich nicht anstecken lässt, musst Du schon einen sehr gelassenen, in sich ruhenden, erwachsenen und gut sozialisierten Zweithund erwischen.

3. Zwei Hunde sind bereits eine Gruppe und entwickeln eine ganz eigene Dynamik. Sie verteidigen sich z.B. gegenseitig und springen füreinander in die Bresche.

4. Bei einem Leinenpöbler liegt das Problem regelmäßig darin, dass der Halter es nicht schafft, die Konfrontation mit einem fremden Hund für den eigenen Hund stressfrei aufzulösen. Wenn Du einem Hund nicht vermitteln kannst, dass Du ihn sicher führen kannst, wird es Dir bei zweien erst Recht nicht gelingen.

Ist nicht böse gemeint, aber aus eigener Erfahrung würde ich Dir immer erst dann zu einem Zweithund raten, wenn der erste wirklich keine erzieherischen Baustellen mehr hat. Das erleichtert Dir und den Hunden das Leben wirklich sehr. In der von Dir beschriebenen Situation würde ich Dir dringend von einem Zweithund abraten. Ein zweiter Hund wird das Problem nicht lösen, sondern deutlich verschärfen.

Das es von der frühen Trennung kommt ist mehr als möglich. Und auch da die Welpen vermutlich nicht richtig auf das Leben vorbereitet wurden.

Allerdings würde ich sagen das ihr bei dem Problem lieber einen hundetrainer heran holen solltet.

Für die meisten Hunde ist es schwer am Anfang dann plötzlich einen zweit Hund neben sich zu haben der dann auch Aufmerksamkeit und Zeit bekommt. Daher halte ich es nicht für ideal zu eurem Hund einen Zweiten dazu zu holen.

Natürlich kann es klappen, aber in dieser Situation wäre mir das Risiko zu groß damit hinterher dafür zu sorgen das der Hund der eh schon Probleme mit fremden Hunden hatte hinterher noch viel größere hat. 

Also ich finde ein zweiter Hund ist nicht unbedingt nötig, weil der Hund meist am liebsten sein Herrchen/Frauchen für sich allein hat.

Ein Hund liebt seinen Besitzer mehr als jeder Mensch und das kann man im Vergleich mit einem anderen nicht annähernd verbessern. Für einen Hund ist der Besitzer immer das wichtigste, deswegen sollst du dich auch so sehr um deine Haustiere kümmern. Werden sie vernachlässigt, fühlen sich die Tiere nicht wohl und dann kann es meistens negativ enden.

Ich kann dir auch ein Beispiel nennen: Wir hatten auch einen Hund und wir wollten ihn mit anderen Hunden vertraut machen. Jedenfalls haben wir dann eine Hündin mit in das zu Hause unseres mittlerweile schon toten Hundes getan. Die Hündin wollte fliehen und unser hat sich in eine seiner Ecken verzogen und gewartet bis sie weg war.

Natürlich ist das für jeden anders, aber es triffts eigentlich sehr gut.

Ich hoffe ich konnte deiner Entscheidung ein wenig erleichtern.

Lg julixhellmunx

Kann sein das sie das Verhalten ändert muss es aber aber nicht. 

Zudem kann es sein das sich der zweihund das Leinepöpeln noch abguckt und dann hast du zwei Hunde an der Leine. 

Da sie es ja bei fremden Hunden macht die sie nicht kennt,ist die Vermutung Nahe das es aus Unsicherheit kommt. 

Du musst ihr einfach beibringen,das man auch an andere Hunde vorbei laufen kann,ohne das sie so abgeht. 

Alternativ verhalten beibringen. Wenn du nicht weißt wie du das anstellst,holt euch einen Trainer der solche Begebungen mit  ich zusammen trainiert. Wenn das nun schon seid 4 Jahren so ist,hat sich so ein Verhalten schon gefestigt. Arbeite explizit mit ihr solche Fremdhunde Begebungen. 

Das ist ein Pokerspiel. Zuvor kann man nicht wissen, wie es ausgeht. Wenn's nicht gut geht und Eure Hündin es besser findet, ein Einzelhund zu sein, dann habt ihr ein Problem. Ihr Verhalten fremden Hunden gegenüber wird sich durch einen zweiten Hund nicht ändern. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Das kann Imponiergehabe oder Unsicherheit sein. Ich würde in eine Hundeschule gehen und das Problem ansprechen.

Ich persönlich würde mir nie einen zweiten Hund anschaffen, aber das ist meine persönliche Meinung zu dem Thema.

Nie, nie, niemals einen zweiten Hund zu einem Hund mit solchen Verhaltensauffälligkeiten.

Nachher habt ihr zwei Hunde mit der gleichen Macke.

Auch wenn es hart ist, dein Hund ist nicht sozialisiert und auch nicht gut erzogen, sonst würde er das was er tut nicht tun.

Arbeitet an dem Problem das der Hund hat, ein zweiter Hund löst euer Problem nicht, es verdoppelt sich.

Hi,

nein es dient nicht zu besserem Verhalten, denn du störst den Familienverbund Du holst Konkurrenz ins Haus, was voll daneben gehen kann.

Nur mal angenommen du würdest zu deiner Freundin eine Jüngere dazu nehmen, mit den Worten Schatz zum Besseren Sozialverhalten leben wir von nun an zu dritt, und wenn du dich mit der Neuen erst mal beschnüffelt hast, wirds schon irgendwann klappen!!

Jo mann vergiss es

Muss du drauf achten das sie sich nicht nur anfeinden weil er|sie ihr |sein Revier verteidigt

Kommentar von SaskiaGeorge13
05.11.2016, 18:06

oder er | sie wird agressiv weil er | sie nicht die Aufmerksamkeit bekommt die sie brauchen

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