Ab welchen Alter sollte eine Hündin das erste Mal trächtig werden?

15 Antworten

sundream, gegen die Vermehrung von Hunden außerhalb eines Zuchtverbandes spricht genau das, was Deine Frage zeigt: komplette Ahnungslosigkeit im Bezug auf das notwendige Hintergrundwisse, komplett fehlende Erfahrung und komplett fehlende Begleitung durch erfahrene Züchter im Rahmen des Verbandes.

Ihr habt Euch scheinbar nicht darüber informiert, ab welchem Alter eine Hündin gedeckt werden kann. Die Angaben wurden ja hier bereits gemacht. Sind die Hunde beide auf rassetypische Erbkrankheiten und damit auf Zuchttauglichkeit untersucht worden? Kennt Ihr diese Erkrankungen überhaupt? Passen die Hunde charakterlich zu dem Zuchtergebnis, das ihr erzielen wollt? Habt ihr Ahnung davon, wie die Ernährung einer trächtigen Hündin auszusehen hat? Welche Vorsorgeuntersuchungen notwendig sind? Wie eine Geburt abläuft, wie die Welpen aufgezogen werden, wie viel Gewicht sie in welchem Zeitraum zunehmen müssen, wie sie sozialisiert werden müssen, habt ihr im Vorfeld abgeklärt, ob es überhaupt Interessenten gibt? Ebay ist voll mit ups- Würfen, die zu Schleuderpreisen unters Volk gebracht werden.

Sorry, aber ich halte absolut nichts von dieser sinnlosen Vermehrung. Ich habe hier so ein Exemplar aus einer komplett unüberlegten Verpaarung sitzen, das schließlich im Tierheim gelandet ist. Mit acht Monaten wurden u.a. HD und eine Augenerkrankung diagnostiziert, weil die Elterntiere im Vorfeld nicht untersucht wurden, sondern einfach mal wild verpaart wurden.

Ich finde Euren Plan absolut egoistisch und verantwortungslos und hoffe, dass Ihr noch einmal in Ruhe überlegt und davon abseht.


sundream 
Beitragsersteller
 17.11.2015, 23:18

Naninja, woher willst du wissen das wir keine Ahnung haben, nur weil ich hier nachgefragt habe? Was ich aber schon bitter bereue, dann das ist für mich hier kein "Ratgeber Forum" sondern eher ein runter machen und teilweise schon verachtenswerter Umgang, der einen hier entgegen gebracht wird. Ratschläge sind das für mich keine, sondern eher Vorwürfe. Und das nicht nur hier zu lesen, sondern auch bei anderen Fragen, die hier gestellt wurden.

Die Besitzer der Hündin sind Bauern, ich mag es da zu bezweifeln das die von Zucht keine Ahnung haben. 

So was die Gesundheit betrifft, habe ich jetzt schon zum x-ten Mal geschrieben, das die Kerngesund sind. Bei unserem Hund wurde schon Blutuntersuchungen gemacht, nicht wegen dem sondern wegen ausschließen von Allergien.

Und das welche die Welpen haben,gewollt oder ungewollt, die über Schleuderpreis u.a. bei Ebay verkauft werden, heiße ich auch nicht gut. Gibt aber leider überall schwarze Schafe. :/

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spikecoco  18.11.2015, 08:22
@sundream

Na ganz einfach deine Frage zeigt das ihr keine Ahnung habt. Ist der  Bauer eingetragener Züchter im Zuchtverband, hat er seine Hunde ankören lassen, sind alle notwendigen Untersuchungen in Sachen Erbkrankheiten gemacht worden? Nein , also ist es nur ein Vermehren. Wieder ein sogenannter Bauernhofwurf wie es zuhauf gibt. Ebenso wüssten die Bauern dann auch konkret, ab welchem alter die Hündin das erste Mal gedeckt werden darf.

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Naninja  17.11.2015, 23:31

Es geht nicht um Blutuntersuchungen, sondern um Erbkrankheiten. Bei JRT sind das u.a. Myelopathie, Ataxie, Atopie, Dermatophytose, Legg-Calvé-Perthes und Patella-Luxation und es sind  entsprechenden Untersuchungen notwendig, um die Zuchttauglichkeit festzustellen.

Sei mir nicht böse, aber Du scheinst von der Zucht keinen blassen Schimmer zu haben und genau das finde ich den Tieren und den potentiellen Käufern gegenüber absolut verantwortungslos.

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Einafets2808  18.11.2015, 00:17

***Naninja, woher willst du wissen das wir keine Ahnung haben, nur weil ich hier nachgefragt habe? Was ich aber schon bitter bereue, dann das ist für mich hier kein "Ratgeber Forum***

Also die Frage zeigt schon, das ihr keine Ahnung habt. Ja und das ist ein Ratgeber Forum, und dir wurde nun etliche Male gesagt das, es so ihr das vorhabt sinnlose Vermehrerei ist.

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Mit 9 Monaten wäre die Hündin zu jung. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt würde ich es lassen, wenn euch etwas an dem Tier liegt, denn so eine Geburt kann oft Komplikationen mit sich bringen, die Hündin und die Welpen könnten sterben. Ein Züchter lernt über die Thematik auf diversen Fortbildungen und Seminaren, weiß was im Notfall zu tun ist, das wisst ihr nicht. Den Hund dennoch zu belegen wäre schlichtweg fahrlässig.

Er sollte vor allem nicht vermehren und das bedeutet, er sollte nur züchten, wenn die Hündin FCI bzw. VdH Papiere hat. Dann alle Gesundheitschecks machen - wie vorgeschrieben - sowie alle anderen Bedingungen und danach eine Zuchtzulassung und eine Zuchtstättenzulassung. Und erst dann züchten und das bedeutet auch, dass der Rüde entsprechend ausgesucht wird. Ebenfalls mit Papieren und Zuchtzulassung, Gesundheitsprüfungen etc. Auch muß auf die Ahnen geachtet werden etc.

Aber das alles würde er lernen, wenn er eine Zuchtstättenzulassung machen will. Er müßte auch auf ein Züchterseminar gehen müssen und dort lernt man alles über Trächtigkeit, Geburt, Gene etc

9 Monate ist definitiv zu jung. Das wäre als wenn ein Menschenkind mit 14 Jahren Schwanger wird.

Das Problem ohne Zuchtzulassung ist, dass auf nichts geachtet wird. Was ist mit Erbkrankheiten? Die gibt es und das massig. Wenn die zwei falschen Hunde Welpen bekommen, kann das fantale Folgen haben mit extremen Erbkrankheiten.

Einfach so mal decken lassen, ist Vermehrerei und hat mit Tierliebe nichts zu tun - im Gegenteil.

Bitte Eurer Sohn soll sich informieren!! Wenn er seinen Hund nur etwas gern hat und nur etwas Tierliebe hat - dann soll er es ganz lassen unter den gegebenen Voraussetzungen.

es handelt sich um keine Züchter, sondern private. Was Erbkrankheiten betrifft, werden die Besitzer ihre Hündin nicht decken lassen, wenn welche bestehen würden. 

Ob die Hündin Erbkrankheiten hat, wisst Ihr doch gar nicht. Und wenn der Bauer ein verantwortungsvoller Züchter wäre und auf die gesundheitliche Eignung der Hunde zur Zucht achten würde, hätte er eben diese Untersuchungen auf Erbkrankheiten von Eurem Rüden gefordert, bevor er auf die Idee gekommen wäre, die Hunde zu verpaaren.

Es wurde bereits mehrfach erläutert, dass es keine Rolle spielt, ob die Hündin und der Rüde gesund wirken. Es kommt auf die Anlagen an, die vererbt werden, und die springen Euch nicht ins Gesicht, wenn ihr die Hunde anseht. Und nein, diese Anlagen sind auch nicht bei einer Blutuntersuchung festzustellen, sondern im Rahmen spezieller und kostenintensiver tierärztlicher Untersuchungen.

Wie unseriös die ganze Geschichte ist zeigt sich doch alleine daran, dass eine Hündin mit 9 Monaten gedeckt werden soll. In diesem Alter ist ein Hund charakterlich noch überhaupt nicht ausgereift und wird so einer großen Belastung ausgesetzt. Ein verantwortungsvoller Züchter würde auf so eine blödsinnige Idee niemals kommen.

Das einzig für mich erkennbare Motiv ist Geldmacherei auf Kosten der Tiere. Da werden dann "reinrassige" JRT- Welpen ohne Papiere für den Schnäppchenpreis von geschätzt5en 500€ pro Welpe verkloppt und der Bauer freut sich, weil er sich ein paar tausend Euro schwarz in die Tasche gesteckt hat.

Läufigkeit mit 6 bis 12 Monaten. Das heisst aber nicht, dass man ein so junges Tier decken lassen sollte.

Wenn Dein Rüde 1x decken durfte, dann wird er bei läufigen Hündinnen nur noch abdrehen.

Was ist mit Übertragung von Geschlechtsheiten bei den Tieren?

Was ist mit der Ahnentafel beider Tiere?

Was ist mit der Zuchttauglichkeitsuntersuchung beider Tiere?

Wollt Ihr wirklich unter die Vermehrer gehen?

Mein Rüde hat Papiere, seine Ahnen waren gesund. Er hat einseitig hochgradig PL angeboren und wäre nicht zuchttauglich gewesen. Aber selbst, wenn er kerngesund gewesen wäre, hätte ich ihn nicht zum Deckakt hergegeben.

Das überlässt man verantwortungslosen Vermehrern oder eingetragenen Züchtern.


sundream 
Beitragsersteller
 17.11.2015, 21:43

wotan0000, das macht er jetzt schon :/ 

Gesundheitlich sind beide  in Ordnung. 

Wofür eine Ahnentafel? Das braucht man nicht unbedingt, nur wenn man z.B. zu Ausstellungen gehen will, genauso ist es mit Papieren.

Unser JR ist reinrassig so wie die Hündin auch, aber haben keine Papiere da sie von Privat sind.

Okay, dann würde ich das auch nicht machen, wenn mein Hund eine Krankheit hätte, die vererbt werden kann. Weil sowas muss dann nicht sein, man tut den Welpen ja damit keinen Gefallen. :(

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wotan0000  17.11.2015, 21:51
@sundream

Es wird mehr, wenn er durfte.

Worauf sind sie untersucht?

Die Ahnentafel sagt aus, dass auch die Ahnen gesund waren und dass in einer langen Ahnenreihe kein anderer Hund seinen Senf dazu getan hat.

Wenn beide Hunde ohne Papiere von Privat sind, könnt Ihr das nicht wissen. Siehe vorheriger Absatz. Beide Hunde gelten somit nicht als reinrassig, sondern als Mix.

Und die Krankheit meines Hundes kann man hören und sehen. Wenn Eure Hunde nicht auf zuchttauglich untersucht sind, wie erkennst Du nicht sichtbare Erbkrankheiten?

Lass es einfach. Meine Meinung.

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sundream 
Beitragsersteller
 17.11.2015, 21:59
@wotan0000

Doch, weil wir z.b. die Eltern von unserem Hund kennen und die die Hündin haben, kennen ebenfalls die Eltern.  

Nur weil sie keine Papiere oder Ahnentafel haben, gelten sie genauso als reinrassig wie welche mit. Denn wenn die Hunde als Mix gelten würden, wäre Haftpflichtversicherung und Hundesteuern dem  entsprechend anders,als das was man jetzt bezahlt. 

durch den Tierarzt?! Der kann feststellen ob irgendwas ist,oder?! :)

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Goodnight  17.11.2015, 22:03
@sundream

Hunde ohne Papiere sind nicht reinrassig. Papiere sind in erster Linie ein Zeugnis, dass die Hunde seriös und korrekt aufgezogen wurden und die Elterntiere ohne Erbkrankheiten sind. Wenn man nicht an Ausstellungen, Hundesport teilnehmen will. verschwindet das Papier in die Schublade. Die Ahnentafel ersetzt  keine Zuchtzulassungsprüfung ( Körung)

"Reinrassige" Hunde ohne Papiere haben immer die Zuchtzulassung aufgrund von Fehlern nicht bekommen. Die Fehler gibt man mit der Vermehrung munter weiter und potenziert sie. Die Welpen sind finanziell nichts wert und kosten beim Tierarzt mitunter sehr, sehr viel Geld.

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wotan0000  17.11.2015, 22:12
@sundream

Ah, und Oma/Opa, Uroma/Uropa....

Erbkrankheiten gehen nicht nur auf die nächste Generation.

Du weisst auch, ob 3 oder 4 Generationen zurück ein Dackel mitgemischt hat?

Hunde ohne Ahnentafel gelten darum nicht als reinrassig und unsere Versicherung hat einen Hund versichert. Denen war egal ob rein oder mix.

Bei der Steuer verwechselst Du auch was. JR ist kein Listenhund. Auch hier war die Rasse- oder Mixangabe nicht nötig.

Euer TA kann feststellen, ob Eure Hunde auf abhorchen, abklopfen, recken- und strecken gesund sind. Aber er kann nicht in die Gene gucken.

Die Ahnentafel hat mehr Hintergründe und dient nicht nur für Ausstellungen.

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sundream 
Beitragsersteller
 17.11.2015, 22:29
@wotan0000

Das Erbkrankheiten Generationen überspringen kann, weiß ich selber. Ist genauso wie bei Menschen. Das dazu.

Weißt du das denn, bei deinem? Du kannst es auch nur annehmen, weil es auf der Ahnentafel so steht. Aber das du es zu Hundertprozentig sagen kannst, glaube ich dir nicht. Weil es da unter umständen, muss nicht sein,  sein kann das in irgendeine Generation nicht gepfuscht wurde. 

So was die Gene betrifft, hast du schon mal was von Geneforschung gehört? Man kann durch Blutuntersuchung schon sehr vieles feststellen.

Ja welche Hintergründe hat eine Ahnentafel den noch? Nur das der Hund ein "von" tragen darf?  Dafür kann man sich auch nicht viel kaufen. ;) 

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sundream 
Beitragsersteller
 17.11.2015, 22:37
@Goodnight

Goodnight, meinst du Hunde mit Ahnentafel und Papiere kosten beim Tierarzt weniger? 

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Goodnight  17.11.2015, 22:50
@sundream

Kann es sein, dass du dich wesentlich dümmer darstellst als du bist?

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wotan0000  18.11.2015, 07:41
@sundream

Die Papiere meines Hundes bedeuten mir nichts, die liegen im Ordner und wurden seit 12,5 J nicht mehr angeschaut.

Das er einen Zwingernamen hat ist nicht relevant, denn er trägt unseren *Familiennamen*.

Und ich bin mir sicher, dass mein Hund keine weiteren Erbkrankheiten in sich trägt die seine Gesundheit beeinträchtigen. 

Aber Dich interessiert es doch nicht, Du bist wild entschlossen Deinen Rüden decken zu lassen. Dann mal los: Vermehrer und Mixe sterben sonst aus.

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Goodnight  18.11.2015, 10:01
@sundream

Der Hintergrund ist seit Generationen korrekt aufgezogene Hunde, Der Zuchtwert wird laufend neu bestimmt durch die Ergebnisse der auf- und absteigende Linie. Das kann den Zuchtwert der Hunde erhöhen, aber auch zum Ausschluss einer ganzen Linie führen.

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brandon  18.11.2015, 00:38

@Wotan

Irgendwie passt da was nicht zusammen. Du fragst vorwurfsvoll nach einer Zuchttauglichkeitsprüfung und erzählst hinterher das Dein Hund erkrankt ist obwohl seine Ahnen gesund sind. Das zeigt doch ganz klar was diese Untersuchungen wert sind.

Mal abgesehen davon das zwischen Gutachtern, Tierärzten, Showrichtern und Züchtern mitunter sehr viel Geld unter dem Tisch gezahlt wird.

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wotan0000  18.11.2015, 07:15
@brandon

@Brandon

Doch das passt. Eine Zuchttauglichkeit heisst ja nicht, dass 100%ig alles gut ist. Aber die Chance auf gesunde Welpen ist grösser.

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Einafets2808  18.11.2015, 00:54

@sun

Mit einem Bluttest ist doch überhaupt nichts bewiesen.  

Ihr könnt doch nicht einen Junghund der erstmal erwachsen sein muss, das gilt für beide insbesondere für die Hündin die selber noch ein Lütte ist decken lassen.

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