Ab welchen Alter sollte eine Hündin das erste Mal trächtig werden?

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16 Antworten

Hallo,

bevor eine Hündin nicht 1,5 - 2 Jahre alt ist, sollte sie niemals belegt werden. Und bis die Hündin in einem Zuchtverband bei einem verantwortungsvollen Züchter angekört (also für zuchtfähig befunden) wird, dauert es auch so lange.

Wenn ihr für diese Fragen schon hier nachfragen müsst, wie stellt ihr euch dass dann mit dem Wurf vor?

- Ist der "Freund" informiert über mögliche Probleme während der Trächtigkeit, über die Ernährung der Hündin während der Trächtigkeit?

- Weiß er, wie man die Hündin bei der Geburt unterstützt, ihr hilft, bei Problemen eingreift

- Weiß er, wie man eine säugende Hündin füttert, die Welpenkiste in Ordnung hält, wie die Zufütterung von Welpen vonstatten geht,

- Hat er genügend Geld, u.U. einen Kaiserschnitt zu finanzieren? Hat er genügend Platz, damit u.U. 10 gesunde Welpen herumtoben können - hat er einen Garten - ist er bereit die 100 Pfützchen und Häufchen, die ab dem Moment, wo die Welpen die Kiste verlassen, auf jeden Fall passieren, wegzumachen

- Hat er reichlich Geld für qualitatives und damit sehr teures Welpenaufzuchtfutter ab der 3. Woche - für Impfungen, Wurmkuren, Tierarztbesuche

- Ist er bereit und kann auch gewährleisten, mindestens 10 Wochen immer nur zuhause zu sein, da die Welpen dauernd beaufsichtigt werden müssen

- Hat er überlegt, wohin mit den Welpen - gute Hände, die die Kleinen nicht nach einigen Monaten ins Tierheim abschieben, gibt es nur wenige

Eine Frage mit NEIN beantwortet: Dann lasst die verantwortungslose Vermehrerei lieber bleiben. Welpen sind nicht nur süß, sondern machen extrem viel Arbeit, kosten eine Masse Geld, bringen noch mehr Verantwortung mit sich. Ich weiß genau, wovon ich rede - wir haben über 25 Jahre Hunde im VDH gezüchtet.

Lasst es sein, Hundeelend gibt es wirklich mehr als genug!! Und auch der Besitzer des Rüden macht sich an diesem Elend mit schuldig.

Daniela

sundream, gegen die Vermehrung von Hunden außerhalb eines Zuchtverbandes spricht genau das, was Deine Frage zeigt: komplette Ahnungslosigkeit im Bezug auf das notwendige Hintergrundwisse, komplett fehlende Erfahrung und komplett fehlende Begleitung durch erfahrene Züchter im Rahmen des Verbandes.

Ihr habt Euch scheinbar nicht darüber informiert, ab welchem Alter eine Hündin gedeckt werden kann. Die Angaben wurden ja hier bereits gemacht. Sind die Hunde beide auf rassetypische Erbkrankheiten und damit auf Zuchttauglichkeit untersucht worden? Kennt Ihr diese Erkrankungen überhaupt? Passen die Hunde charakterlich zu dem Zuchtergebnis, das ihr erzielen wollt? Habt ihr Ahnung davon, wie die Ernährung einer trächtigen Hündin auszusehen hat? Welche Vorsorgeuntersuchungen notwendig sind? Wie eine Geburt abläuft, wie die Welpen aufgezogen werden, wie viel Gewicht sie in welchem Zeitraum zunehmen müssen, wie sie sozialisiert werden müssen, habt ihr im Vorfeld abgeklärt, ob es überhaupt Interessenten gibt? Ebay ist voll mit ups- Würfen, die zu Schleuderpreisen unters Volk gebracht werden.

Sorry, aber ich halte absolut nichts von dieser sinnlosen Vermehrung. Ich habe hier so ein Exemplar aus einer komplett unüberlegten Verpaarung sitzen, das schließlich im Tierheim gelandet ist. Mit acht Monaten wurden u.a. HD und eine Augenerkrankung diagnostiziert, weil die Elterntiere im Vorfeld nicht untersucht wurden, sondern einfach mal wild verpaart wurden.

Ich finde Euren Plan absolut egoistisch und verantwortungslos und hoffe, dass Ihr noch einmal in Ruhe überlegt und davon abseht.

Naninja, woher willst du wissen das wir keine Ahnung haben, nur weil ich hier nachgefragt habe? Was ich aber schon bitter bereue, dann das ist für mich hier kein "Ratgeber Forum" sondern eher ein runter machen und teilweise schon verachtenswerter Umgang, der einen hier entgegen gebracht wird. Ratschläge sind das für mich keine, sondern eher Vorwürfe. Und das nicht nur hier zu lesen, sondern auch bei anderen Fragen, die hier gestellt wurden.

Die Besitzer der Hündin sind Bauern, ich mag es da zu bezweifeln das die von Zucht keine Ahnung haben. 

So was die Gesundheit betrifft, habe ich jetzt schon zum x-ten Mal geschrieben, das die Kerngesund sind. Bei unserem Hund wurde schon Blutuntersuchungen gemacht, nicht wegen dem sondern wegen ausschließen von Allergien.

Und das welche die Welpen haben,gewollt oder ungewollt, die über Schleuderpreis u.a. bei Ebay verkauft werden, heiße ich auch nicht gut. Gibt aber leider überall schwarze Schafe. :/

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@sundream

Na ganz einfach deine Frage zeigt das ihr keine Ahnung habt. Ist der  Bauer eingetragener Züchter im Zuchtverband, hat er seine Hunde ankören lassen, sind alle notwendigen Untersuchungen in Sachen Erbkrankheiten gemacht worden? Nein , also ist es nur ein Vermehren. Wieder ein sogenannter Bauernhofwurf wie es zuhauf gibt. Ebenso wüssten die Bauern dann auch konkret, ab welchem alter die Hündin das erste Mal gedeckt werden darf.

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Es geht nicht um Blutuntersuchungen, sondern um Erbkrankheiten. Bei JRT sind das u.a. Myelopathie, Ataxie, Atopie, Dermatophytose, Legg-Calvé-Perthes und Patella-Luxation und es sind  entsprechenden Untersuchungen notwendig, um die Zuchttauglichkeit festzustellen.

Sei mir nicht böse, aber Du scheinst von der Zucht keinen blassen Schimmer zu haben und genau das finde ich den Tieren und den potentiellen Käufern gegenüber absolut verantwortungslos.

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***Naninja, woher willst du wissen das wir keine Ahnung haben, nur weil ich hier nachgefragt habe? Was ich aber schon bitter bereue, dann das ist für mich hier kein "Ratgeber Forum***

Also die Frage zeigt schon, das ihr keine Ahnung habt. Ja und das ist ein Ratgeber Forum, und dir wurde nun etliche Male gesagt das, es so ihr das vorhabt sinnlose Vermehrerei ist.

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es handelt sich um keine Züchter, sondern private. Was Erbkrankheiten betrifft, werden die Besitzer ihre Hündin nicht decken lassen, wenn welche bestehen würden. 

Ob die Hündin Erbkrankheiten hat, wisst Ihr doch gar nicht. Und wenn der Bauer ein verantwortungsvoller Züchter wäre und auf die gesundheitliche Eignung der Hunde zur Zucht achten würde, hätte er eben diese Untersuchungen auf Erbkrankheiten von Eurem Rüden gefordert, bevor er auf die Idee gekommen wäre, die Hunde zu verpaaren.

Es wurde bereits mehrfach erläutert, dass es keine Rolle spielt, ob die Hündin und der Rüde gesund wirken. Es kommt auf die Anlagen an, die vererbt werden, und die springen Euch nicht ins Gesicht, wenn ihr die Hunde anseht. Und nein, diese Anlagen sind auch nicht bei einer Blutuntersuchung festzustellen, sondern im Rahmen spezieller und kostenintensiver tierärztlicher Untersuchungen.

Wie unseriös die ganze Geschichte ist zeigt sich doch alleine daran, dass eine Hündin mit 9 Monaten gedeckt werden soll. In diesem Alter ist ein Hund charakterlich noch überhaupt nicht ausgereift und wird so einer großen Belastung ausgesetzt. Ein verantwortungsvoller Züchter würde auf so eine blödsinnige Idee niemals kommen.

Das einzig für mich erkennbare Motiv ist Geldmacherei auf Kosten der Tiere. Da werden dann "reinrassige" JRT- Welpen ohne Papiere für den Schnäppchenpreis von geschätzt5en 500€ pro Welpe verkloppt und der Bauer freut sich, weil er sich ein paar tausend Euro schwarz in die Tasche gesteckt hat.

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