4 jährige dreht total durch,eifersüchtig auf Geschwisterchen..Hilfe ....

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18 Antworten

Du hast von Anfang an einen Fehler gemacht, Du hättest sofort nach dem die Kleine geboren worden ist, beide auf dem Arm nehmen müssen.Entweder die große Schwester zusätzlich auf dem Schoss nehmen müssen oder jemand anderes, der in der Nähe war auf den Arm oder Schoss nehmen müssen. Damit beide auf gleiche Ebene sich befunden haben.Es bringt nichts hinter einander das zu machen, sondern es muss parallel erfolgen.Jetzt nachdem die Kleine fünf Monate alt ist, sollte die große Schwester bei der Zubereitung beim Essen, wickeln usw. mithelfen. Wenn Du mit dem Papa redest, dann den Hörer oder Smartphone an Deine Tochter weiterreichen. Vielleicht gibt sie dieses dann an die kleine Schwester weiter. Denke daran Deine Tochter war die Prinzessin bis zu dem Zeitpunkt bis das zweite kam. Deine Tochter sieht die kleinere als Eindringling an. Die ihr den Platz streitig macht. Bis dahin stand Deine Tochter immer im Mittelpunkt.Da hilft nur noch Fingerspitzengefühl und viel Liebe.

@ Yasemin1987

Ich sehe das auch so wie einige User hier.

Deine Große war seither der einzige Mittelpunkt in eurer Familie und plötzlich ist ein Baby da und sie steht nicht mehr im Mittelpunkt.

Alles dreht sich zwangsläufig um das Baby. Wenn das Baby schreit, dann rennt die Mama dorthin, das Baby bekommt vorher sein Fläschchen und die kleine Prinzessin steht wieder an zweiter Stelle.

Da kann sich schon eine Eifersucht entwickeln, aber wenn sie soweit bei ihr geht, dass sie das Baby anspuckt und quasi randaliert bis hin zur Selbstverletzung? Ich persönlich kenne so etwas auch nicht, dass eine Eifersucht so heftig sein kann.

Spätestens hier solltest du dir - wie einige auch geschrieben haben - Hilfe von außen holen, denn der Hilfeschrei kommt nicht von ungefähr und das müsst ihr herausfinden.

Noch ist sie erst Vier, wie entwickelt sie sich weiter? Wie weit geht die Eifersucht noch und was stellt sie noch an, um wieder DEINE Aufmerksamkeit zu bekommen?

Das ist ein Hilfeschrei, aber den ständig zu ignorieren anstatt die Bremse zu ziehen, hilft der Vierjährigen und dir als Mutter auch nicht, denn damit ist die Ursache nicht behoben.

Warum muss sie ständig dasselbe haben, wie das Baby?

Braucht sie auch Socken, wenn du für das Baby einkaufst?

Auch hier muss sie lernen, dass das Baby andere Bedürfnisse hat und einfach mehr Sachen braucht, weil es auch noch wächst.

Was ist wenn sie mal älter ist, dann möchte sie vielleicht ständig das haben, was andere auch besitzen. Was ist wenn du ihr die Wünsche nicht erfüllen kannst, weil es evtl. mal finanziell nicht passt?

Sie hat ihre Sachen und ein Baby braucht andere. Das muss sie lernen, dass man nicht immer alles haben kann, was andere haben.

Für mich steht auch fest, dass man hier nicht rechtzeitig Grenzen gesetzt hat. Aber du musst dir mit viel Geduld und Liebe deinen Respekt zurückerobern und das geht nur, wenn du bei der Vierjährigen klare Ansagen machst. Ein Ja sollte ein Ja bleiben und ein Nein sollte auch wirklich ein Nein bleiben.

Kinder lernen nur Respekt (damit meine ich keine Angst), wenn sie merken, die Eltern handeln konsequent und sagen nicht ständig JEIN.

Ich weis ja nicht, ob ihr sie schon vorher mit einbezogen habt, als das Baby noch in deinem Bauch war. Ob sie fühlen konnte, wenn es mal "angeklopft" hat.

Ich kann nur nach deinen Zeilen mein Urteil bilden und deine Tochter wird lernen müssen, dass das Baby NOCH an erster Stelle kommt. Ganz einfach weil sie noch klein ist und noch auf deine Hilfe als Mama angewiesen ist, genau wie sie es war in dem Alter. Dass ihr sie aber noch genauso lieb habt.

Alles nicht so einfach für Eltern und auch Eltern sind nicht fehlerfrei und manchmal tun wir vom falschen zu viel und vom richtigen zu wenig.

Ich wünsche dir, dass du die richtige Hilfe bekommst.

Die Kleine hat eine posttraumatische Belastungsstöung, ,die sich nun da das Baby da ist entlädt. Der Druck der bereits vorhandenen Situation wurde und ist nun zu gross geworden. Die Kleine enthält sich für Aussenstehende nun extrem um sich zu entlasten . Entweder vollkommen anhänglich oder agrresiv,wütend.

Die Kleine hat eine Erfahrung,Situation in sich gespeichert die längst da war, ein Trauma.Man sucht sich dann Stellvertreter, andere Personen oder Situationen und reagiert. Die Ursache ist im Geist oder der Seele gespeichert,die Ursache-das erlebte Trauma war oder ist noch vorhanden.das Baby erinnert.

Man darf sich nun nicht zu sehr an dem Baby ,dem Auslöser festmachen,dass lenkt von der eigentlichen Ursache ab-das ist nur die jetzige Situation.

Niemals,wird ein 4 jähriges Mädchen so reagieren. sie macht kurze Zeit,Baby oder Mama um alles zu verarbeiten.

Ich habe sehr viel Erfahrung,mit Kindern Familien und habe mich ausführlich beschäftigt. Ich habe nur zweimal etwas ähnliches erlebt,mit zwei Brüdern und einem Mädchen aus einer anderen Familie.

Sie schauten einen aus leeren Augen,nicht wie Kinder an und reagierten extrem,schlugen, beissen oder aber auch vollkommen anhänglich,schmeichelnd. Kinder tun etwas ,ohne Berechnug, diese nicht sondern sie schauten einen wie Erwachsene an, um dann zu handeln.

Es gibt nicht viele Möglichkeiten ,was der Auslöser ist. Ich werde der Fragerin direkt schreiben.Der Kleinen muss dringend gezielt geholfen werden.

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Es ist schwierig für das Kind, das siehst du ja selbst, das Baby zu akzeptieren. Zum Glück hast du vollkommen richtig reagiert und NICHT mit ihr geschimpft. Das würde alles nur noch schlimmer machen. Ich kann dir die "Familienkonferenz" von Thomas Gordon empfehlen. Da geht es um sehr verständnisvolle Gespräche zwischen Eltern und Kindern. Oder auch das "trauma, Bindung und Familienstellen" von Franz Ruppert, der in seinem Buch versucht, Störungen in der Eltern-Kind Beziehung zu erklären, den Ursprung und auch Wege aufzeigt, diese zu heilen. Notfalls, bevor das Kind Verhaltensauffälligkeiten manifestiert, würde ich einen Kinderpsychologen zu Rate ziehen. Ich wünsche dir viel Kraft und euch gemeinsam viel Glück.

Schau mal bei Jesper Juul sowie in die unerzogen-Magazine rein.

Erziehungsbücher halte ich für den schlechtesten Weg, die "Große" dort abzuholen, wo sie gefühlsmäßig steht.

Sie muss mit dem "Eindringling" fertig werden. Wäre so als würde dein Mann auf einmal mit einer anderen Frau ankommen und du müsstest ihn mit ihr teilen. Dabei bitte keine Eifersuchtsszenen an den Tag legen.

Das Thema Eifersucht ist sehr häufig bei Geschwistern. Vor allem der / die Erstgeborene fühlt sich logischer sehr zurückgesetzt, weil er seit dem zweiten Kind nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit erhält. Dies äußert sich bei jedem Kind unetrschiedlich stark, und fast alle Eltern haben dieses Problem mehr oder weniger stark auch. Das ist eine Phase, durch die man einfach durch muss. Wichtig ist es, dass man sich als Eltern (sowohl Vater als auch Mutter) immer wieder exklusiv für beide Kinder auch mal einzeln Zeit nehmen kann, beide gleich behandelt, und aber auch wenn alle zusammen sind für beide gleich da ist. In solchen Phasen gilt oft die Rechnung: 1 Kind + 1 Kind = 3 Kinder

Ich habe auch zwei Mädels.

Bei mir lief das Ganze allerdings total anders ab.

Als die Kleine geboren wurde, trat meine Große (1 Jahr alt) nicht zur neugeborenen Schwester in Konkurrenz, sondern zu mir. Sie war wie eine zweite Mutter für die Kleine. Sie wiegte ihre Schwester, gab ihr nach dem Abstillen das Fläschchen, fütterte sie, spielte mit ihrer kleinen Schwester und paßte auf sie auf. Die beiden sind bis heute ein Herz und eine Seele. Ab und an fliegen zwar mal die Fetzen, aber wenn's drum geht, dann halten die beiden zusammen.

Ich bezog meine Große (und später dann auch die Kleine) in alles mit ein. Es wurde immer auf gleicher Augenhöhe - wie unter Gleichgestellten - miteinander gesprochen und ich vertraute meiner Tochter, gab ihr altersgemäße Aufgaben, an denen sie wachsen und ihr Selbstvertrauen stärken konnte. .

Aggression ist - in meinen Augen - die Folge von Frustration. Ich würde vorschlagen, Du schaust einfach mal, worin Deine Große ständig frustriert wird, daß sie derart aggressiv reagiert. Wenn meine - damals einjährige Tochter - bereits Aufgaben übernehmen konnte, dann kann das eine Vierjährige erst recht. Traue ihr was zu! Nimm sie ernst und behandle sie mehr als Dir Gleichgestellte. Du glaubst gar nicht, wie vernünftig und eigenbestimmt selbst Kleinkinder agieren können, wenn man sie nur läßt.

Dazu fiel mir gerade ein Zitat in die Hände:

Einen Menschen erziehen heißt ihm Gelegenheit geben, sich zum vollkommenen Meister und Selbstbeherrscher seiner gesamten Kraft zu machen.

Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814)

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Du schreibst doch selbst, die Kleine wurde extremst verwöhnt, es wurde ihr damit aber auch beigebracht, geliebt werden ist gleichzusetzen mit permanenter Aufmerksamkeit. Ob das nun in erster Linie von der Schwiegermutter kam oder ihr da auch kräftig mitgearbeitet habt ist zweitrangig aber auf jeden Fall hat sie mit dem Wegzug deiner Schwiegermutter vor einem Jahr einen heftigen Verlust hinnehmen müssen. Damit fiel auf jeden Fall schon mal sehr viel Aufmerksamkeit weg und nun soll sie sich die restlichen Aufmerksamkeiten auch noch teilen. Da kannst du versuchen beide gleich zu behandeln wie du willst, das hilft ihr nicht. Wenn ich mir vorstelle wie das wäre, nur die vier Jahre Erfahrung, dann ist die Oma die mich auf Händen trägt plötzlich weg und nun kommt da noch ein Wesen mit dem ich mir auch noch die Mama teilen muss, ich würde erst mal Panik schieben. Sie hat keinerlei Erfahrung damit das man auch akzeptiert und gemocht werden kann wenn man nicht permanent Aufmerksamkeit bekommt und du bestätigst sie auch noch darin. Sie braucht keine festen Zeitfenster in denen du sie lieb hast, sie braucht die Sicherheit das du sie auch dann lieb hast wenn du gerade dem Schwesterchen die Flasche gibst. Zumindest mir würde es so gehen, wir dürfen nicht vergessen das unsere Lebenserfahrung uns auch Sicherheiten gibt, wir wissen bereits das auf schlechtere auch wieder bessere Zeiten kommen, das hat sie nicht, die Sicherheit braucht sie von dir und nicht 1:1 das was das Baby bekommt, das hat wieder andere Bedürfnisse.

Es ist ganz wichtig das sie möglichst umgehend lernt geliebt/akzeptiert zu werden von permanenter Aufmerksamkeit zu trennen, sonst wird sie in Kindergarten oder Schule auch zur Außenseiterin oder glaubst du andere Kinder sind bereit sich derart vereinnahmen zu lassen? Die wollen auch mal mit einem anderen Kind sprechen/spielen. Wir haben so ein Kind im entfernteren Bekanntenkreis, der Papa schickt sich in seine Rolle aber nun droht die ''Förderschule'', denn außer ihm kann sie niemand bändigen und das obwohl die Kleine, wenn sie denn mal bereit ist vernünftig zu antworten, sehr intelligent wirkt. Man sieht auch an ihren Augen das sie fast alles versteht aber sich einfach verweigert damit Papa wieder Aufmerksamkeit schenkt.

dass es für dich KEINEN unterschied zwischen den beiden gibt, das ist das problem. du musst dir irgendwas ausdenken, das nur einzig und alleine deine ältere tochter bekommt und das baby nicht. nur so kann sie sich gewürdigt fühlen in ihrer einzigartigkeit. es muss ja nichts großes sein, aber etwas, das sie hervorhebt und das ihr das gefühl eines eigenen platzes in der familie vermittelt, ansonsten kann sie sich nur vom thron verstßen vorkommen und so schlimm reagieren, sie ist völlig normal ; ) übertrage ihr evtl. eine aufgabe, die nur sie in ihrem alter schon erledigen kann, wie tisch decken, dafür bekommt sie dann ein lob oder am ende der woche einmal gummibärchen. lobe sie dann dem baby gegenüber und hebe ihre tollen qualitäten als große schwester hervor. so kann sie selbst auch ein gutes gefühl für verantwortlichkeit der kleineren gegenüber entwickeln, da sie sich selbst anerkannt weiß. alles gute dir!!!

Sehr gute Antwort!

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@dafee01

dem stimme ich zu. Vielleicht auch nicht nur einen Ilaytag in der Woche sondern auch eine Ilayzeit am Tag. Da darf schwesterchen auch mal brüllen. Dann sollte es nach einiger Zeit Papa versorgen können. Bald wird sie sagen das Baby weint.

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Ich finde dien Antwort im Grundsatz gut, aber wo bitte ist es normal, dass 4jährige so austicken und das Baby bespucken etc..!!

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@Goodnight
wo bitte ist es normal, dass 4jährige so austicken und das Baby bespucken

nicht nur das- ihr Verhalten zieht sich wie ein roter Faden durch alles, Großeltern, Telefonieren, .. alles, wo sie nicht die Hauptperson ist durch-'normal' ist das in diesem Ausmaß sicher nicht mehr.

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@KittyCat2909

das stimmt allerdings! nur....dass es überhaupt soweit kommen konnte, ist -wie immer- erziehungssache ; ) ...und natürlich jetzt ein haufen arbeit das ganze wieder zu richten! jaaaa...kindererziehung ist durchaus ein lernprozess auch für die eltern...

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@reginarumbach

ich wollte nochmal was zu der erziehungssache anmerken... es ist mittlerweile bekannt, dass auch borderline -unter anderem- seinen ursprung in einer übergroßen verhätschelung hat. da müssen viele faktoren zusammenkommen, dass die krankheit ausbricht, allerdings stimmt es, dass die reaktionen der kleinen sehr überzogen sind und somit schon hilfe organisiert werden sollte und zwar für die ganze familie, sonst wird es ja insgesamt nicht besser, eher schlimmer. vielleicht ist es sogar jetzt schon so weit, dass spezielle programme nur bei ihr greifen und gar nicht die üblichen erziehungsmethoden. beratung durch experten tut in jedem fall not, dass alles noch ein gutes ende nehmen kann.

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respekt für die antwort! :o

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Es ist auch immer gut, das ältere Kind in die Pflege des jüngeren mit einzubeziehen: Lass sie ruhig das Fläschchen geben, beim Wickeln helfen, erkläre ihr, warum Du was wie machst... ;-)

Das hat nichts mit dem Baby zu tun,diese Reaktionen sind zu heftig.

Entweder läuft bei aller Liebe etwas falsch-zuviel Liebe -zuviel Härte, oft merkt man es selbst nicht,man will das Beste,aber ist im verhalten gefangen.

Kam dieses Verhalten schleichend? Oder plötzlich? Hat die Kleine eine traumatische Erfahrung gemacht ,im Umfeld, Kindergarten-das ist niemals das Baby- alleine,das ist nur der Auslöser, nicht die Ursache des Problems. Niemals! Kleine Mädchen lieben Puppen und Babys. Ich hatte auch zwei Töchter und habe enkel,kenne viele Familien mit Geschwisterchen

Die Kleine hat extreme Angst,Wut -und leidet.

Suche einen Familientherapeuten auf,dringend!

Er kann Euch allen helfen. Was ist mit dem Vater ,mit dem Umfeld. Habe Einsicht,manchmal braucht man Hilfe von aussen,dass ist gut so-hilft schnell. Es ist für Euch alle auch das baby gut. Bei körperlichen Schmerzen geht man auch zum arzt, die Kleine leidet entsetzlich-schibe es nicht auf die Geburt des Babys-da ist mehr.. Lasse sie untersuchen.

Ich muss aber sagen es hat erst angefangen als die kleine da war. Und wenn die kleine im Bett ist,ist die viel ruhiger . Sobald sie wieder da ist wird wieder Radau gemacht,und das jetzt auf gleich.

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@Yasemin1987

Das Baby ist der Auslöser nicht der Grund,niemals in dieser Heftigkeit. Da waren vorher schon Probleme nun kam das Baby,dazu.

Niemals wird ein kleines Mädchen so reagieren,gerade Mädchen freuen sich,weil sie in dem, Alter schon mit Puppen spielen. Man kann ihnen sanft das Geschwisterchen nahe bringen. Oft machen sie dann ein weilchen auf Baby,wollen auch einen Schnuller oder machen Geräusche oder Bewegungen des Babys nach. dann wenn man die Grosse anspricht imitieren sie die Mama.

Das Problem ist, dass du es nicht einsiehst,das Baby ist da und dann... soll es der Grund sein.

Du schreibst wenn das Baby im Bett ist ,sei die Kleine ruhiger-das genügt doch nicht.

Schade ,sehr bedauernswert,gehe dringend zum Kinderarzt,spreche mit ihm vertraue Dich ihm an. Suche bitte Hilfe für deine kleine Tochter und auch Dich.Sie schreit,tobt-was muss sie noch tun ,was kann sie denn als kleines Mädchen tun,damit du ihr hilfst Du bist doch der einzige Mensch der ihr helfen kann-was ist mit deinem Mann,dem Vater? Ein Geschwisterchen,ein Baby ist eine Freude-schon während der Schwangerschaft-da lief sicher schon einiges schief. Tue bitte was,es darf gar nicht so weit kommen-du verharmlost . Lasse Dir,ihr -euch helfen.

Es kann alles gut werden-doch ohne Hilfe sehe ich das nicht.

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Aber werde es sowieso über nächste Woche bei der u8 mit dem KA besprechen. Hoffe er kann mir weiter helfen.

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Bekommt die Große wirklich genauso viel körperliche Zuwendung/Streicheleinheiten wie die Kleine?

Ansonsten muss sie lernen, dass man die Aufmerksamkeit und Zuwendung von Mama und Papa teilen muss. Kann etwas hart werden und Nerven kosten, ist aber wichtig.

Ja sie bekommt sogar mehr streicheleinheiten wie die kleine. Damit sie nicht so eifersüchtig wird. Sie will am Liebsten von allen soviel Aufmerksamkeit wie es nur geht. Es ist auch so bei Oma und Opa und Tanten.!!

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@Yasemin1987

Ja dann bleibt nur, sie liebevoll aber konsequent mit der neuen Situation vertraut zu machen. Wichtig ist auch, dass sie Spielkameraden in ihrem Alter hat ...

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Ich möchte direkt mit Dir Kontakt aufnehmen wenn du es erlaubst. Deine Kleine hat vermutlich eine posttraumatische Belastungsstörung (Schaue einmall bei Google,Wikom Sie hat ein schweres Trauma erlitten oder erlebt noch immer eine solche Situation.

Deswegen reagiert sie so heftig,entlädt ihren Druck,dass Baby ist nur der Auslöser. Es kann aber auch im kindergarten in jeder Situation geschehen.

Etwas,jemand hat die Seele ,den geist deines Kindes so sehr verletzt ,dass die Kleine das nicht verarbeiten kann.Das geschieht auch nicht durch Probleme ,die wir alle haben, machen in der Erziehung.

Es gibt nur wenige Möglichkeit die das verursachen können, Ich möchte dich darauf aufmerksam machen ,damit du ihr helfen kannst.

Glaube mir,ein Kind kann sich unglaublich anpassen,ist so stark-es ist ein Wunder . Aber die Reaktionen deiner Tochter sind vollkommen extrem.

Je klarer du das siehst ,je besser kannst du helfen . Das schafft wieder Ruhe in der Familie. Du hast keine Schuld oder Fehler gemacht, nur du kannst ihr jetzt erstmals helfen.Ich möchte dich Aufmerksam machen, einen Anstoss geben-dann wirst du es selbst merken,wie sie reagiert.

Nehme Kontakt mit mir auf,ich möchte das nicht öffentlich schreiben-noch nicht.

Vertraue mir,ich habe Erfahrung,geforscht und viele Bücher Gutachten gelesen,auuserdem seit Jahrzehnten kontakt zu Kindern und Familien. Es ist mir eine Herzensangelegenheit ,deiner Tochter, Dir und eurer Familie zu helfen. wurde die Kleine

Vielen Dank für die Hilfe. Aber habe mit meinem Mann beschlossen erst zum Kinderarzt zu gehen,und einen Kinderpsychologe aufsuchen. Anders geht es leider nicht. Sobald ich mehr weiß werde ich mich melden!!! Vielen Dank

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Sorry, aber ich musste mich jetzt extra anmelden, um diesen Stuss zu kommentieren. Das ist das erste Mal, kannst dich quasi fast geehrt fühlen.

Was du von dir gibst, ist absoluter Schwachsinn. Nicht nur, das es ist gefährlich und beleidigend. Eine posttraumatische Belastungsstörung wird durch ein massives Trauma wie Misshandlung, massiver Verlust einer Hauptbezugsperson, absolute Vernachlässigung, sexueller Missbrauch oder ähnliches ausgelöst. Du willst das ernsthaft der TE unterstellen, die du nicht einmal annähern kennst? Harter Tobak! Du gehörst weggesperrt, tut mir leid.

Desweiteren: Berufsbedingt hast du es häufig mit Kindern, die ein Trauma erlitten haben, zu tun. Kinder, die ein Trauma (oder mehrere) erlitten haben, entwickeln häufig derartige Verhaltensmuster, ja. Aber der Umkehrschluss funktioniert nicht. Nicht alle Kinder, die derartige Verhaltensmuster aufweisen, haben ein Trauma erlitten. Du erliegst hier einer sogenannten Berufsblindheit. Kinder sind von unterschiedlichem Charakter und sind unterschiedlich sensibel.

Als nächstes: Mein Sohn reagiert auf seine kleine Schwester sehr extrem. Er ist schrecklich eifersüchtig, leidet unter massiven Verlustängsten und manchmal auch grob zu seiner Schwester. Desweiteren gönnt er ihr nichts. Er zeigt also ein ähnliches Verhalten wie das der Tochter der TE, nur dass er erst 2,5 Jahre alt ist.

Und ich würde mir absolut VERBITTEN, dass du meinem Kind eine "posttraumatische Belastungsstörung" unterstellst. Nichts läge außerdem ferner der Realität, mein Sohn ist vermutlich eher das, was weniger tolerante Mütter als "verwöhnt" bezeichnen würden, wurde von Geburt an betütelt, verhätschelt, bekam immer 100% Aufmerksamkeit, beide Elternteile, die sich rund um die Uhr um ihn gekümmert haben (Papa Elternzeit, ich selbstständig und arbeite großteils, wenn die Kinder schlafen). Noch nie in seinem ganzen Leben wurde er angeschrien (wir erheben nicht einmal die Stimme), die Hand gegen ihn erhoben, er wurde niemals allein gelassen, er musste noch nicht einmal jemals schreien, weder als Baby, noch als Kleinkind. Außerdem bekam und BEKOMMT er so viel Liebe, wie er nur braucht und will, schläft im ehelichen Bett, wird in den Schlaf begleitet (selbst wenn es Stunden dauert), bekommt sehr viel körperliche Zuwendung, kuscheln, Streicheleinheiten, Küsse und er wird nie zu etwas gezwungen, das er nicht möchte (höchstens Zähne putzen, was eben leider manchmal sein muss, aber auch da versuche ich es mit allen Tricks, damit er nicht traurig wird. Ich kann ihn nämlich nicht traurig sehen). Wie gesagt, andere Eltern würden das als verwöhnt bezeichnen, was mir jedoch egal ist.

Zu uns ist er ein absolut lieber Engel und er ist ein unproblematisches, liebes Kleinkind, aber auf seine Schwester ist er nunmal wahnsinnig eifersüchtig, da er es nicht gewohnt ist, Aufmerksamkeit zu teilen. Was auch die logische Konsequenz ist. Vom Charakter her ist er ein extrem sensibles, zartes Wesen. Ich muss nicht erwähnen, dass ich auch nach der Geburt seiner Schwester darauf achte, dass er so viel Zuneigung und Liebe bekommt, wie er braucht.

Auch ist ausgeschlossen, dass jemand anderes ihm angetan hätte und das häusliche Umfeld ist ausgesprochen harmonisch und friedlich (hier wird nicht gestritten, wir führen eine absolut harmonische Ehe).

So und nun möchtest du mir unterstellen, mein Kind hätte ein Trauma? Wovon denn bitte? Weil ihm einmal der Schnuller heruntergefallen ist? Weil er einmal die Schuhe seiner Schwester anziehen wollte, aber diese nicht über seinen Fuß passten?

Unverschämtheit. Lass deine Küchenpsychologie stecken und bearbeite erst einmal deine eigenen Baustellen (beispielsweise deine Rechtschreibung), bevor du hier anderen Leuten Derartiges unterstellst.

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Hallo Yasmin1987,

es ist ganz normal, dass Deine 4 jährige Tochter auf ihre Schwester eifersüchtig ist. Sie steht nun nicht mehr im Mittelpunkt, wie vorher.

Du musst ihr zeigen, dass Du sie ebenso lieb hast, wie das Baby und das es keinen Unterschied gibt, zwischen ihnen.

Die Userin, reginarumbach hat es in ihrem Bericht gut beschrieben.

MfG Angelika

Hi..

geht die 4-jährige Tochter schon in den Kindergarten? Wenn nein, wäre das vielleicht ganz gut, dass sie dort hingeht. Da bekommt sie neue Freundinnen, bekommt Aufgaben, die sie mit Sicherheit sehr gut machen wird. Sie wird Lob erhalten und mitarbeiten dürfen.

Wenn sie nach Hause kommt, dann hat sie etwas zu erzählen. Vom Tag, den sie im Kindergarten verbracht hat. Vielleicht hat sie dann die eine oder andere Bastelei dabei oder ein schönes gemaltes Bild.

Und ist entspannter (hoffe ich). Wenn sie nach Hause kommt, dann beziehst du sie in die Pflege des Babys mit ein. Sie sollte dem Baby mal Fläschchen geben dürfen oder auch mal den Wagen schieben, damit Mami schnell das Essen machen kann oder anderes. Ein Lied singen beispielsweise??

Du machst es schon richtig. Nimmst dir Zeit für die Große, kuschelst mit ihr und schenkst ihr Aufmerksamkeit. Aber du musst auch Grenzen setzen. Wenn sie ausflippt, nur weil du mit jemanden telefonierst und Bücher durch das Zimmer wirft, dann muss sie begreifen, dass es so nicht geht.

Das darfst du ihr nicht durchgehen lassen. Sag am Telefon "warte mal einen Moment" und dann nimmst du die Kleine zur Seite und sagst ihr, wenn sie nicht sofort ruhig ist, damit du zu Ende telefonieren kannst, dann geht sie in ihr Zimmer. Und bleibt dort, bis du fertig bist. 4-jährige verstehen das schon sehr gut.

Wichtig ist, dass sie lernt, das sie nicht mit allem durch kommt. Sonst wird es zum ausgewachsenen Problem.

Aber beziehe sie ruhig ein in die Pflege des Babys. Das wird ihr gut tun, denke ich. Das ist ein Stückchen Verantwortung. Geschwisterliebe kommt nicht immer von heute auf morgen. Das ist ein Prozess, in dem die Eltern auch viele Fehler machen können.

Ich wünsche euch alles Gute!

Super Antwort!

Würde dir gerne mehr als nur ein Daumen hoch geben :/

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Sehr gute Antwort. Ich würde raten,dass die Mutter Hilfe bei einem Therapeuten sucht, dass Verhalten ist in dieser Form schon sehr auffällig. Da sind schon lange Probleme die mit dem Baby nichts zu tun haben. Als Mutter will man das Beste tun,merkt aber manchmal die Fehler -Zuwendung/ Grenzen,welche Rolle spielt der Vater.

Diese Probleme sollten dringend behoben werden,da läuft grundsätzlich was falsch. Vielleicht war die Kleine eine Prinzessin ,kennt keine sozialen Formen und Grenzen. Das könnte auch auf das Baby ,später Kleinkind später zutreffen.

Oder hatte die kleine ein traumatisches Erlebnis eine Erfahrung gemacht? sie leidet entsetzlich. Ihr Verhalten zeigt eine extreme soziale Störung,Angst Wut.

Da sollte ein Familientherapeut vor Ort dringend aufgesucht werden,vor allem wenn nun noch ein Baby da ist.

Ist etwas im Kindergarten/im Umfeld geschehen-plötzlich,oder war es schon immer schwierig.

Ich hatte auch zwei Töchter nur 1 -1/2 Jahre auseinander, die älteste Frühgeboren, ich bin längst Grossmutter von drei Enkeln. Ich habe was ähnliches erlebt im Umfeld-da war von den Eltern alles extrem,zuviel Nähe-dann wieder zuviel strenge, ja Härte.Das Kind ging nicht mehr von mir weg.

Die Familie muss eine gemeinsame Therapie machen,noch kann man helfen

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@ainos

Danke!

Es kann aber auch sein, dass dieses Kind nie gelernt hat, Grenzen zu akzeptieren. Dass es immer und überall im Mittelpunkt stand und vielleicht auch sehr verwöhnt worden ist.

Mit Konsequenz und Liebe wird sie es lernen, dass man keine Babys beißen oder anspucken darf. Wichtig ist, dass die Mutter sich durchsetzt und ihrer Tochter Grenzen aufzeigt. Wie ich schon mit dem Telefonieren geschrieben habe, das muss auch für das Beißen oder Spucken gelten. Sie muss lernen, dass sie damit nicht weiter kommt. Dass sie keine Beachtung bekommt, wenn sie sich so aufführt.

Bis dahin ist es ein langer Weg.

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Das ist es sie würde extremste verwöhnt. Hat alles bekommen. War immer die Prinzessin. Vorallem bei der Oma (meine Schwiegermutter)hat sie am meisten betütelt. Das war damals ganz schlimm gewesen. Aber sie ist vor 1 Jahr in die Türkei ausgewandert. Werde es jetzt sowieso bei der u8 aufjedenfall ansprechen.

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Das ist in der Tierwelt auch so... Rangstreit. Kennst du nicht Freundinnen mit ebenso alten Kindern? Die helfen dir sicher besser als wir das hier können.

Kennst du nicht Freundinnen mit ebenso alten Kindern? Die helfen dir sicher besser als wir das hier können.

warum sollte sich hier niemand damit auskennen oder eben so alte kinder haben?
wenn du dich damit nicht auskennst, brauchst du ja nicht zu antworten...

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Schenk etwas nur deiner grösseren Tochter

Versuch´s doch einfach dich in 2 zu teilen !

Hey

Als ich und meine Zwillingsschwester auf die Welt kamen, war das bei meinem Bruder auch so, aber nur bei ihm der andere war nicht eifersüchtig.

Das sollte aber vorbei gehen, es ist zwar mühsam, aber eigentlich normal und auch verständlich. Mein Bruder ist aber auch heute noch (19J.) so, er brauchte schon immer mehr Aufmerksamkeit.

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