1.000.000 Volt nicht gefährlich häää?

9 Antworten

1 Megaohm?? Nene du. Die VDE spricht beim Körperwiderstand von 1.000 bis 10.000 Ohm. Und die Ampere an sich sind nicht das einzige was aussagt, wie gefährlich der Strom ist. 


Und was die Spannung angeht können 230V tödlich sein, 20.000 Volt hingegen absolut ungefährlich. Weidezäune für Kühe und Pferde haben ja auch 10.000-20.000 Volt. Aber es können halt nur ein paar Milliampere fließen.


Die Angabe mit 50mA sind tödlich hast du richtig recherchiert. Allerdings nur, wenn der Strom maximal 0,1 Sekunden lang dauert. alles darüber ist wieder gefährlich. 


Folgende Punkte besagen wie gefährlich der Strom ist:


  • Art des Stromes (Gleichstrom oder Wechselstrom)
  • Dauer des Stromflusses (der Fehlerstromschutzschalter löst knapp unter 0,1 Sekunden aus)
  • Weg des Stromes (Von Hand zu Fuß übers Herz oder doch nur von Finger zum Finger neben dran?)
  • Stromstärke (Diese ist nicht unbedingt von Spannung und Körperwiderstand abhängig! Siehe Berührungsspannung oder Weidezaun)


Wechselströme sind gefährlicher als Gleichströme, da sie Herzrythmusstörungen (Herzkammerflimmern) verursachen können. Wenn der Strom jedoch nicht übers Herz fließt sinkt die Chance auf so einen Effekt drastisch. Je länger der Stromfluss dauert, desto gefährlicher und tödlicher ist er. Selbst bei niedrigem Strom kann man jemanden gar kochen, wenn er minutenlang dran hängt. Und natürlich halt die Stromstärke. Ab 50mA übers Herz und min. 0,1 Sekunden spricht man von tödlich.

Die Stromstärke ist entscheidend, nicht die Spannung (Volt).

230 V aus der Steckdose können tödlich sein, da dort auch ein Strom fließt.

Elektroschocker haben in anderen Ländern 500 000 V und mehr und die meisten Leute (die keine Herzschwäche haben) stehen danach trotzdem wieder auf, weil eben die Stromstärke extrem gering ist (sonst würde auch eine 9 V Blockbatterie nicht ausreichen).

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Hallo FloTheBrain, das ist Unsinn! Siehe dazu meinen Kommentar oben bei DexterNemrod

Die Stärke des Körperstromes ist bei gegebenem Widerstand allein von der (Berührungs-) Spannung abhängig. Bei den Elektroschockern wird diese Hochspannung im Gerät schon gewaltig reduziert per Widerstand. Außerdem liegt da die Einwirkungszeit im Millisekundenbereich. Die umgesetzte Energie ist also ziemlich klein. Siehe dazu meine Erörterung oben. Die Elektroschocker sind technische Sonderfälle, deren Funktion nicht dazu taugt, Risiken bei alltäglichen Unfälle an festen Elektroanlagen einzuschätzen.

An Anlagen des öffentlichen Stromversorgungsnetzes bleibt zur Einschätzung des Gefahrenpotentials in aller Regel nur die Kenntnisnahme der Berührungsspannung. Nur die ist bekannt von allen maßgeblichen Daten. Alles andere ist Quacksalberei.

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Da hast Du wohl ziemlichen Unsinn gerechnet. Ich komme auf 80 V.

Also für den menschlichen Körperwiderstand können wir ungefähr 1,6 kΩ, das sind 1_600 Ω, ansetzen. Um über diesen Körper einen Strom zu leiten mit der Stärke 50 mA (Das ist schon ziemlich tödlich bei Wechselstrom!), also 0,05 A, brauchen wir eine Spannung von 1_600 mal 0,085 Volt, das sind 80 Volt und durchaus realistisch als "tödliche Grenze", allerdings nicht bei Gleichstrom.

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