Seid ihr der Meinung, dass Alkohol schädlicher als Cannabis ist?

Das Ergebnis basiert auf 527 Abstimmungen

Ja,das bin ich. 81%
Nein, Cannabis ist schädlicher. 19%

104 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja,das bin ich.

Alkohol ist eindeutig schädlicher.

Hab beides schon probiert und mag Cannabis viel mehr.

Schon mal beides gleichzeitig probiert? 😉

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@kystoday

Ja - ich habe Blut und Wasser geschwitzt und bei Minus 20° zum "Runterkommen" draussen verbracht, bis meine verschwitzten Klamotten steig gefroren waren - NIEMALS WIEDER BEIDES AUF EINMAL !!!

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Bei der klaren Antwort: Zitat'' Alkohol ist eindeutig schädlicher, habe beides schon probiert und....''Frag ich mich warum ist dass so? Was meist Du damit? Ist jetzt auf kurze Zeit oder lange Sicht gemeint?Der Rausch wird bei übermäßigen Konsum bei Alkohol sicher Extremer sein, aber der ''Missbrauch'' von Cannabis reicht von abrutschen in harte Drogen bis hin zu Pychosen und Verfolgungswahn weiß nicht...Ich hatte zwei Brüder gehabt die liegen beide am Friedhof die habe es auch so gesagt Cannabis eindeutig, es gibt aber auch Menschen die es zur Schmerzbehandlung gut brauchen und im griff haben, so ist es bei Alkohol auch der eine übertreibt es der andere kann mit um.

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@steiner91168

Ich kann mir vorstellen, er meint das Kosten-Nutzen-Verhältnis.

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@steiner91168

du kannst auch durch Alkohol ne Psychose davontragen oder Verfolgungswahn oder Sachen sehen die es gar nicht gibt. Darüber hinaus sterben in unserem kleinen Land jedes Jahr ca. 70.000 Menschen an den Folgen von Alkohol, etwa genau so viele an den Folgen des Zigarettenkonsums, bis jetzt aber keine direkten toten durch Cannabis (außer vielleicht ein paar die sich wegen massiven Überkonsums es in der Situation psychisch nicht mehr gepackt haben und sich das Leben genommen haben.). Vieviel werden das gewesen sein? Lass es 50 gewesen sein dann waren es schon viele.
Da stehen dann also 70.000 Alkoholtote gegen 50 Cannabistote. Was ist dan also gefährlicher/schädlicher?

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@steiner91168

Dieser Bulls*#&%t mit dem Abrutschen zu harten Drogen... Das ist das einzige "Argument", dass unserer verkorkste Drogenpolitik kennt.

Dieses "Abrutschen" funktioniert doch nur, weil Cannabiskonsumenten sich kein Töpfpflänzchen in Zimmer stellen dürfen und deswegen zu Dealern müssen, die natürlich auch schauen, wo ihre Marge am größten ist und dementsprechend auch ihre "Werbung" betreiben...

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@steiner91168

Du kannst Cannabis nicht für den Tod von deinen Brüdern verantwortlich machen... und ein Abrutschen kann auch mit Depressionen schon den Anfang machen..".bis hin zu Pychosen und Verfolgungswahn weiß nicht.."

Genau !, du weist es nicht ! weil du das von jemand gehört hast, der es nur einfach verteufeln wollte und keine Ahnung hat ...Aber so tun als ob ;)

Psychosen, Verfolgungswahn sind Zwangsvorstellungen und findet in den Gedanken und der Psyche statt, und können eine Krankheit sein, die Beispielsweise von einem Traumer ausgelöst worden sind oder von einem Schockerlebnis ...Cannabis Konsum hat nichts zutun damit , sondern eher andere Drogen wie LSD, Horror Trips von dennen man manchmal auch nicht mehr runterkommt und diese zum Tod führen können ...Dazu kommt aber auch das es nicht bei jedem gleich wirkt, sondern allein von der Psyche abhängt und natürlich der Dosierung ...Wenn du also die konzentration von Einhundert Bananen einnehmen würdest , wäre das pures Gift...

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@steiner91168

Alkohol ist, wie z.B. Heroin, eine so genannte "harte Droge", Cannabis "nur" eine "weiche Droge".

Das liegt an der Wirkungsweise, dass Alkohol nicht nur psychisch sondern auch physisch abhängig macht, während Cannabis "nur" psychisch abhängig machen kann.

Entsprechend kann es bei beiden Drogenfomen Probleme geben, muss aber nicht. Allerdings treten die Probleme bei harten Drogen leichter ein als bei den weichen, die Folgen sind schädlicher und der Entzug ist problematischer - sofern überhaupt möglich (weil eben physische Abhängigkeit).

PS: Und das Märchen von "Cannabis als Einstiegsdroge" ist ja nun auch arg überholt. Also medizinisch gesehen.

Allerdings ist es ggf. eine Einstiegsdroge in die Beschaffung verbotener Drogen - mit all den möglichen Folgen (und Möglichkeiten) für Konsumenten und Anbieter.

Das ist allerdings keine Folge der Droge, sondern eine von dummer Drogenpolitik ...

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@steiner91168

RECHERCHIEREN BEVOR MAN BULLSHIT IN DIE WELT SETZT. Nichts was du über Cannabis gesagt hat stimmt auch nur ansatzweise.

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@steiner91168

Wie kommst Du auf das schmale, sehr schmale Brett, dass nur Cannabis zu Psychosen und Verfolgungswahn führt?

Das ist bei Alkohol ebenfalls der Fall. Auch der Abstieg ins Drogenmillieu fängt immer mit Alkohol an.

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@MeinDing777
Dieser Bulls*#&%t mit dem Abrutschen zu harten Drogen... Das ist das einzige "Argument", dass unserer verkorkste Drogenpolitik kennt.

Die 0815 Argumentation ist auch nicht besser.

Dieses "Abrutschen" funktioniert doch nur, weil Cannabiskonsumenten sich kein Töpfpflänzchen in Zimmer stellen dürfen und deswegen zu Dealern müssen, die natürlich auch schauen, wo ihre Marge am größten ist und dementsprechend auch ihre "Werbung" betreiben...

Das was du hier schreibts bestätigt die kritik vieler erst so richtig. Canabis ist verboten, also kaufe ich es nicht, so einfach. Wenn du es dennoch tust dann ist nicht das Gesetz schuld sonern du selbst weil dein willen nicht stark genug ist das sein zu lassen. Sucht?

Es ist auch ein Armutszeugnis das du auch noch einen Dealer verteidigst. Dealer sind mit die schlimsten in dem ganzen Hamsterrad, denn die verticken in der Regel Müll, statt guten Stoff. Ich weiß von einem der mit Drogen viele Erfahrungen hat, das richtig eingenommen und reines Zeug ohne giftige Streckmittel so einige Drogen, selbst Crystal Meth wirklich weniger Gefährlich sind, als gesagt. Wie viel weniger, wer weiß.

Vielleicht sollest du das nächste mal deinen Dealer sagen das er vernünftige Stoff verkaufen soll und seine Kunden über die richtige konsumierung beraten soll, dann gibt es auch weniger Gesundheitliche Probleme welche dann in den Medien und den Gerichten landen könnten.

Zu Risiken und Nebenwirkung fragen sie ihren Dealer oder ihren mit Gibs und Rattengisgift gestreckten Stoff.

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Sowas im Internet rauszuposaunen. Keine Angst, dass der Geheimdienst dich Ortet und dich festsetzt?

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@oskar2705

Ja da hätte ich echt Angst, weil der mir dann wahrscheinlich nur noch Johnny Walker einflösst und ich nur noch fromme Lieder kotzen äääh ,singen kann...

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@oskar2705

Du hast aber darauf hingewiesen, dass man Probleme kriegen könnte, wenn man im Internet sagt, dass man schon mal Cannabis probiert hat. Das ist falsch, da erstens der Konsum nicht strafbar ist und zweitens niemand nachweisen kann, dass der Kommentarschreiber das Cannabis vorher besessen hat (der Besitz wäre ja strafbar). Es kann ja auch sein, dass ihm das Cannabis ins Essen gemischt wurde oder, dass er das Cannabis von Freunden bekommen hat, also nie besessen hat. Insofern muss man überhaupt keine Angst vor irgendwelchen rechtlichen Konsequenzen haben, wenn man im Internet sagt, dass man schon mal Cannabis probiert hat.

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@oskar2705

Denkst du das interessiert die? Er hat gesagt er mag Cannabis mehr als Alkohol, nicht dass er Kilos davon verkauft. Das sind nicht mal nur kleine Fische für die Behörden, sondern mikroskopisch kleine Bakterien.

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@oskar2705
Der besitzt ist verboten.

Nur sofern man keine Erlaubnis hat.

Die haben mittlerweile viele.

Also ist es Ergo. Trotzdem verboten

Nein, ist es nicht.

Wenn Du z.B. einen Joint durchziehst mit jemandem der das darf oder dem das Verbot egal ist, ist es dir das nicht verboten. Punkt.

Also jetzt mal ganz abgesehen vom Umstand, dass geringe Mengen für den persönlichen Gebrauch ohnehin nicht verfolgt werden, selbst wenn es verboten ist.

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@oskar2705

Ist doch schön, ehrlich und angstfrei, sein Recht auf freie Meinungsäußerung zu nutzen.Glaubst du der Geheimdienst würde sich um diesen kalten Kaffee kümmern.Der hat wichtige Aufgaben und nicht son ....... Solche Angstgedanken kann nur ein ............... haben.

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@Libertinaerer

Klar werden geringe Mengen verfolgt. Einer musste zum Beispiel wegen 0,2 Gramm 20 Sozialstunden machen.

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@NeuerNutzer99
  1. Müßig über einen Fall zu reden, bei dem wir die Umstände und die Begründung nicht kennen.
  2. Eine Auflage wie Sozialstunden bedeutet, dass die Verfolgung eingestellt wird. Eine Auflage ist keine Strafe.
  3. Sollte meine Aussage missverstanden worden sein (was ich beim nochmaligen lesen nachvollziehen kann ^^), bitte ich um Entschuldigung. Streiche "verfolgt", setze "bestraft".
  4. Dass die Polizei auch bei geringen Mengen zum Eigengebrauch Ermittlungen aufnehmen MUSS, ist natürlich klar - und letztlich ja auch der Grund, warum so viele Polizisten für eine Gesetzesänderung sind. Ist halt ziemlich sinnfrei, Zeit (und damit Steuergelder) zu verschwenden, wenn weder ein Schaden entstanden ist, noch eine Verurteilung folgen wird ...
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@oskar2705

Kein Geheimdienst befasst sich mit Endnutzern. Bringt denen nichts.

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@oskar2705

Der Geheimdienst ist ja wohl nicht für die Strafverfolgung zuständig. Zu jung oder zu viel Canabis?

Außerdem ist eine Behauptung noch kein Geständnis. Und der Konsum von Canabis ist, trotz seiner nachgewiesenen schädlichen Wirkung, auch nicht strafbar.

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es geht hier ja aber nicht ums mögen sondern darum was schädlicher ist..

Klar ist THC weniger schädlich für den Körper und hat auch gewisse wissenschaftlich erwiesene Wirkungen von denen, unteranderem in der Schmerztherapie, Gebrauch gemacht wird. Trotzdem schwinden die Gehirnzellen bei regelmässigem Gebrauch von Cannabis.

Von Alkohl weiss man, dass es aggressiv macht und die Leber erheblich schädigt. Kann jedoch auch als Antidot bei einer Methylalkoholvergiftung verwendet werden und ist ein super Lösungsmittel.

Beides ist also schädlich. Beides macht abhängig, beides schädigt den Körper auf seine Art. Was schädloicher ist kann nur durch Beobachtung über längere Zeit herausgefunden werden.

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@Sissi852
Beides macht abhängig

Nein, beides KANN abhängig machen, muss aber nicht. Großer Unterschied.

Nur ist bei regelmäßigem Konsum in höheren Dosen die Abhängigkeit bei Alkohol garantiert. Bei Cannabis gibt es hingegen dann üblicherweise dennoch keine Abhängigkeit (und falls doch einmal, dann zumindest keine physische).

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@Sissi852

Dazu ein kurzer Kommentar:

  1. Alkohol ist weitaus schädlicher. Nicht nur wegen den gesundheitlichen Folgen des Genusses, sondern auch von seiner Wirkung her. Bei Alkohol verliert man schnell die Kontrolle und hat seinen Geist und seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Gibt ja immer wieder Schlägereien bei Betrunkenen. Bei Cannabis ist das nicht der Fall. Egal wieviel man auch raucht, man ist immer noch fähig in der Realität tätig zu sein und weiß was um einen herum vorgeht, bei Alkohol eben nicht. Und wenn man doch zu viel intus hat, dann legt man sich einfach faul hin und pennt seinen Rausch aus, anstatt besoffen in der Gegend rumzutorkeln und vielleicht sich und andere in Gefahr zu bringen.
  2. Abhängigkeit gibt es bei Cannabis praktisch nicht. Das einzige, was möglich ist, ist eine ganz leichte psychische Abhängigkeit, der "Entzug" (um es mal so zu nennen) ist unproblematisch, man "leidet" gegebenenfalls vielleicht ein oder zwei Tage unter einer etwas schlechteren Einschlaffähigkeit, sonst nix.
  3. Cannabis ist auch keine Einstiegsdroge, die einen quasi für härtere Drogen bereit macht. Dass etliche Junkies vor ihrer Juinkiekarriere gekifft haben, hat nicht ursächlich mit Cannabis zu tun, sondern damit, dass Cannabis illegal ist und man deshalb auch mit Heroin und anderen Sachen in Kontakt kommt. Wäre Cannabis legal im Laden zu kaufen, dann kämen die Kunden auch nicht mit härteren Drogen in Kontakt.
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@Sissi852

Wobei auch diese Langzeitbeobachtungen längst vorliegen.

Alkohol: Leberschäden (Verfettung, Vernarbung, Zirrhose bis hin zum Leberversagen), Nervenschäden (z.B. mit Veränderung des Gangbildes bei starken Alkoholikern), Krebs, Bluthochdruck, Potenzprobleme, Persönlichkeitsveränderung,;jährlich alleine in Deutschland 20.000 Tote (etwa 6mal mehr als durch Unfälle im Straßenverkehr)

Canabis: Psychische Probleme, psychosenahe Zustände, verzögerte Pubertät, Gedächtnisverlust, Beeinträchtigung von Gedächtnis und Konzentration, hirnstrukturelle Veränderungen insbesondere bei Jugendlichen (unter etwa 21 Jahren), Herzrythmusstörungen bis ggf. zum Schlaganfall, sozialer Rückzug, Lungenkrebs (u.a. da im Rauch mehr Teer als in Tabak ist).

Die meisten Schäden beim Canabiskonsum sind also vorübergehender Natur, sofern der Körper ausgereift war und keine weiteren Trigger z.B. für Psychosen vorliegen - wenn denn der Konsument es schafft, den Konsum zu beenden. Die Schäden durch Alkohol sind eher länger anhaltend. Die Rückfallquote bei Canabis ist sehr hoch.

Obwohl mir ein guter Rotwein sehr schmeckt, verzichte ich lieber bei beiden auf die Nebenwirkungen - die bei geringem Alkoholkonsum deutlich besser kontrollierbar sind als bei geringem Canabiskonsum.

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@tom1stein

Ich finde du unterschätzt die psychischen Probleme durch Alkohol extrem. Wenn du bei Gras schon davon schreibst müsstet du es bei Alkohol aber sowas von erst Recht tun. Alkohol ist der häufigste Grund für Psychiatrieaufenthalte in Deutschland überhaupt und auch Alkohol kann psychotische Symptome hervorrufen.

Ebenso ist es bei Punkten wie verzögerte Pubertät oder Hirnveränderungen und Hirnschäden bei Jugendlichen, Alkohol hat nachweislich einen größeren Effekt auf die Hirnentwicklung:

"Alcohol may take a greater toll on the brain than marijuana does, especially for teens, a new study finds"

https://www.livescience.com/61786-marijuana-versus-alcohol-brain.html

"One study has been published in the U.S., in the journal Clinical EEG and neuroscience: official journal of the EEG and Clinical Neuroscience Society (ENCS), and shows that alcohol has a stronger effect on teen brain development than marijuana."

https://www.medicalxpress.com/news/2009-03-brains-alcohol-worse-marijuana.amp

Natürlich sollte man vor 18 beides nicht konsumieren(21 ist dann schon etwas übertrieben).

Dass THC einen Schlaganfall verursachen soll ist komplett erlogen, die letale Dosis ist einfach zu hoch. Bis heute ist nie ein Todesfall wegen THC bekannt geworden, dadurch ist es relativ klar dass dieser Punkt nicht stimmt.

Bei geringem Konsum von beidem sind die Nebenwirkungen von Alkohol keinesfalls kontrollierbarer als die von THC. Bei gleichem Konsummuster ist Alkohol immer schädlicher.

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Ich finde auch Alkohol schlimmer, aber vor kurzem war ein Chefarzt für Psychiatrie

in der Sendung * Nachtcafe *, der hat gesagt, das jeder Mensch eine Veranlagung zur Psychose hat, Er hat gesagt wirklich unbedingt jeder und das ist eine Katastrophe wieviele Leute eine cannabisinduzierte Psychose bekommen, Der Chefarzt war sehr verärgert über die Verharmlosung davon.

Ich persönlich habe selbst in der geschlossenen Psychiatrie einen Patienten kennengelernt, der hat so gelitten. Ich hatte gefragt, kann man Ihm keine stärkeren

Antipsychotika geben.

Der Pfleger hat gesagt Er bekommt schon das Maximum, mehr wäre tödlich.

Er war bei einer Spritze 3-4 Stunden eingeschlafen und dann hatte Er solche Angstzustände, es war so schlimm, mann konnte es nicht mit ansehen.

Ich bin gegen Suizid, aber da ist es hoffnungslos, es kann sein das Er nie wieder

aus der Psychose kommt, haben mir die Pfleger gesagt !!!

Ca. 20 Stunden täglich hat Er nur geschrien, es war entsetzlich.

Chefarzt für Psychiatrie

Na ja, ein Chefarzt in der Psychiatrie wird natürlich immer ausschließlich mit den negativen Folgen des Cannabiskonsums konfrontiert. Deshalb verwundert mich die Position nicht.

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Achja, das "THC verursacht Schizophrenie" Gerücht mal wieder. Wie oft muss das noch widerlegt werden damit die Leute endlich aufhören es zu verbreiten?

High-potency cannabis and incident psychosis: correcting the causal assumption

"Despite increases in the prevalence of cannabis use over a 30-year period in Australia, Degenhardt and colleagues found no evidence of any notable increase in schizophrenia. 

In our meta-analysis, we applied bidirectional mendelian randomisation and found a consistent pattern of evidence supporting a causal effect of schizophrenia risk on lifetime cannabis use. By contrast, we found little evidence for any causal effect of cannabis use on schizophrenia risk."

https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(19)30174-9/fulltext

Cannabis and psychosis-a critical review of the relationship

"Evidence reviewed here suggests that cannabis does not in itself cause a psychosis disorder. Rather, the evidence leads us to conclude that both early use and heavy use of cannabis are more likely in individuals with a vulnerability to psychosis. The role of early and heavy cannabis use as a prodromal sign merits further examination, along with a variety of other problem behaviors (e.g., early or heavy use of cigarettes or alcohol and poor school performance)"

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/26781550/

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@NeuerNutzer99

Ich glaube dem Chefarzt, der kann das besser beurteilen, aber jeder wie Er denkt.

Er ist die Erfahrung in Person.

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@Mamue1968

Er hat Schizophrene gesehen die THC konsumiert haben, das kann ja alles sein. Wieso denkt er dann aber dass sie dadurch krank geworden sind?

80% der Schizophrenen rauchen Tabak, da sagt doch auch niemand dass Tabak Schizophrenie verursacht(obwohl fast jeder Kranke Konsument ist)

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@NeuerNutzer99

Echt ? Stimmt das ? 80% Tabakkonsum wäre ja extrem viel verglichen mit der Durchschnittsbevölkerung, und würde für mich in diesem speziellen Fall sehr deutlich nach Selbstmedikation aussehen. Immerhin sättigt Nikotin die Acetylcholin-Rezeptoren, was wiederum anti-delirant wirken kann.

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@scatha

Stimmt tatsächlich.

"For example, in the United States, 80% or more of people with schizophrenia smoke, compared to 20% of the general population in 2006."

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Schizophrenia_and_tobacco_smoking

Selbstmedikation macht evt einen Teil aus, der Großteil kommt aber durch Gene die sowohl die Krankheit als auch Suchtverhalten fördern zustande.

Schizophrenie beginnt bei Männer meist im Zeitraum 18- früher 20er, bei Frauen in den mittleren 20ern, kaum einer fängt in diesem Alter plötzlich an zu rauchen. Die Raucher-Rate ist ziemlich sicher auch schon bei jugendlichen die später Schizophrenie entwickeln werden erhöht.

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Es ist beides schädlich und ich finde es dümmlich auf irgendetwas zu zeigen von wegen: das ist schädlicher als das... damit redet man sich das nur schön.

Ich persönlich komme unter Alkohol ganz gut klar, bei Gras werde ich allerdings immer paranoid und lasse deswegen die Finger davon. Trotzdem komme ich nicht auf die Idee zu sagen es sei schädlicher. Ich denke viele wollen ihr Kiffen einfach nur schön reden.

Ich habe Leute gekannt deren Alltag nur noch aus kiffen bestand... und wenn sie mal nicht kiffen konnten, weil gerade nichts zur Verfügung war, wurden sie aggressiv und dann schwer depressiv verstimmt. So viel zu dem Spruch: Kiffen macht nicht abhängig. Jeder Droge kann abhängig machen! Es kommt halt auf die Dosis an. Jemand der zwei mal im Monat Alkohol konsumiert ist genauso wenig süchtig, wie jemand der zwei mal im Monat kifft. Wer jeden Tag trinkt oder jeden Tag kifft, weil er sonst nicht klar kommt... Ist abhängig. Nikotinsucht wird ja auch als Sucht anerkannt.

Leider habe ich auch mehrlich miterlebt wie Leute durch Cannabiskonsum in der geschlossenen Psychiatrie landeten. Auch nicht schön. Und stetiger Alkoholkonsum macht das Gehirn ebenfalls kaputt.

Nein, Cannabis ist schädlicher.

Beides in Maßen ist erlaubt.

Ich erinnere an "Die Friedenspfeife".

Man muss aber dafür nicht in der Woche 4x kiffen.

Das reicht 1x im Monat.

Höchstens..

Alkohol..

Es gibt Menschen die vertragen Alkohol besser.. Griechen z.B...

In Asien vertragen sie es sehr schlecht..

Wer Alkohol braucht sollte Alkohol trinken..

Ich finde Kiffen schädlicher..

Tolle Argumentation.

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Ich finde Kiffen schädlicher..

Was du findest ist faktisch Egal.

Faktisch ist Alkohol nämlich schädlicher.

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Nein, Cannabis ist schädlicher.

Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.
Beide können in der richtigen Dosierung (als Genußmittel, sporadisch gebraucht) positiv sein.
Bei Dauerkonsum schädigen sie allerdings beide in grossem Maße, nur unterschiedlich.

Und zur falschen Zeit, können beide für andere tödlich wirken (Autofahren).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Warum hast du dann explizit Cannabis gewählt, obwohl das für beides gilt? Du hättest deine Antwort auch einfach schreiben können, ohne abzustimmen. In deiner Abstimmung steht nämlich ganz klar drin, dass Cannabis schädlicher sei, was im Widerspruch zu dem steht, was du geschrieben hast.

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@Treyy357

Das ist die Erfahrung, die ich in meinem Berufsleben bisher gemacht habe. Cannabis hat vielen Leuten schneller ihr Leben zerstört.

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@1tamtam1

Also ich kenne wirklich viel mehr Leute, die gesundheitliche Problem durch Alkohol haben, als durch Cannabis. Obwohl beides in meiner Generation häufig konsumiert wird.

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@1tamtam1

Die Erfahrung kannst du gemacht haben :) in der Masse stimmt das allerdings leider nicht

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