Warum hat man Sex wenn es eigentlich einen biologischen Zweck hat?

13 Antworten

Wenn Sex ausschließlich zur Fortpflanzung gut wäre, hätte sich die Natur etwas einfacheres ausgedacht.

Denn die Fortpflanzung von Menschen ist recht umständlich und obendrein ziemlich energieintensiv. Es wäre für die Evolution (die normalerweise auf straffe Organisation setzt) wesentlich billiger, zum Beispiel mittels ungeschlechtlicher Teilung, Abschnürung oder Knospung die Fortpflanzung und Erhaltung des Genpools der Menschen zu sichern.

Also muss doch noch was anderes dahinterstecken:

Sex macht Spaß, ist gesund und fördert die Paarbindung. Sexuelle Aktivität bringt dem Körper viele Vorteile, wie z.B. Bewegung, Steigerung der Herzgesundheit und Immunität und Senkung des Blutdrucks.

Sex ist verbunden mit verbessertem Schlaf, Intimität und Selbstwertgefühl, und es kann auch das Stressniveau senken und Schmerzen lindern. Ein gesundes Sexualleben ist ein wichtiger Teil eines gesunden Lebensstils.

Alles Gute für dich!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Ich bin seit fast 40 Jahren Hebamme

Cocoo848 
Fragesteller
 27.03.2023, 13:22

Danke also hat jeder Mensch Sex mit seinem Partner?

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isebise50  27.03.2023, 13:51
@Cocoo848

Nicht jeder Mensch hat einen Partner und nicht in jeder Beziehung haben die Partner Sex.

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Cocoo848 
Fragesteller
 27.03.2023, 13:53
@isebise50

Ich meine die Menschen die einen Partner haben

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Die geschlechtlicher Vereinigung hat die Natur für die Erzeugung von Nachkommenschaft vorgesehen. Bei Tieren setzt der Fortpflanzungstrieb zu bestimmten Jahreszeiten ein, weil hier die optimalen Überlebungschancen vorhanden sind. Als der Mensch Behausungen für sich geschaffen hat, war die Fertilisierung nicht mehr an eine bestimmte Zeit gebunden, es konnte zu jeder Zeit Nachwuchs gezeugt werden und so kam es, dass der Mensch, immer diesen Sexualtrieb besitzt und befriedigt werden will.

Weil die Frauen Sex auch als sozialen Kitt einsetzen, der den Partner an sie bindet. Sie täuschen seit einer Million Jahren vor, dass sie Paarungsbereit wären und die Männer taten so, als wüssten sie nicht, dass die Frauen sie damit nur fester an sich binden wollten. Im Laufe dieser langen Zeit haben sie sich an den ständigen Sex gewöhnt und wollen seit ca. 100.000 Jahren nicht mehr darauf verzichten.

Sex hat also nicht nur eine biologische Komponente, sondern auch eine soziale.

Die meisten Tiere folgen nur ihren Instinkten, weshalb sie sich nur in bestimmten Phasen Paaren. Bei den Menschen hat sich das von iwelchen Jahreszeiten schon vor Jahrtausenden entkoppelt. Dadurch hatten sie quasi immer dann Sex, wenn es die 'Gelegenheit' dazu gab. Man geht davon aus, dass Menschenfrauen in der Vorzeit quasi permanent schwanger waren, sobald sie geschlechtsreif waren.

Im Laufe der Zivilisation gab es dann 2er Partnerschaften und man lernte den Zusammenhang zw. Sex und Vermehrung. Iwann gabs dann eine gewisse Enthaltsamkeit, oder Tabuisierung, damit es nicht zuu viele Kinder gab. Durch moderne Empfängnisverhütung konnte man aber Sex und Vermehrung entkoppeln.

Eigentlich ist es wieder wie vor 100'000 Jahren...Man kann wieder bei jeder Gelegenheit Sex haben, aber OHNE gleich ein Kind in die Welt zu setzen.

Findest du es dann auch komisch, leckere, aber ungesunde Dinge zu essen oder zu trinken? Oder Klamotten anzuziehen, die gut aussehen obwohl sie einen nur warm halten sollen?

LG.