Würdet ihr die Staatsbürgerschaft eines Landes annehmen, in dem ihr euch nicht willkommen fühlt
26 Stimmen
9 Antworten
Aber ist doch egal, ob sie sich willkommen fühlen. Bürgergeld kompensiert das.
Würde es das nicht geben, wären sie nicht hier
Genau. Und die restlichen Prozent, die "Deutschen", sind zu nem gewissen Prozentteil auch keine Biokartoffeln
Stört mich weniger ich kaufe kein Bio. Und wen sie auch keine Biokartoffeln sind, sie haben sich den Anspruch in der Regel erworben. Durch Zahlungen von Sozialleistungen, den sie waren ja nicht immer Bürgergeldempfänger (wenige Ausnahmen mag es geben, die es in jedem Land gibt). Und Kinder von Eltern die aufstocken müssen, haben es sich auch verdient und die Aufstocker natürlich ebenfalls.
Die, die es sich verdient haben, sind auch vollkommen toleriert. Aber Sozialschmarotzer und Wirtschaftsflüchtlinge eher nicht so
während einer notlage ist jedes asyl willkommen, aber wenn man dort nur geduldet, aber nicht akzeptiert wird. sollte man so schnell wie möglich in seine heimat zurückkehren.
allerdings hängt die akzeptanz auch vom eigenen verhalten ab, ob man überhaupt ansatzweise bereit ist, sich in eine andere, ggf. fremde gesellschaft zu integrieren.
wer in einer art ghetto lebt, wo nur die ehemaligen landsleute leben, wird sich niemals richtig in einem fremden land integrieren oder wohlfühlen.
Wenn meine Alternative wäre, in meiner Heimat gefoltert, verfolgt oder ermordert zu werden oder zu verhungern, zu verdursten, an behandelbaren Krankheiten und Seuchen zu sterben, dann würde ich mich sicherlich irgendwie damit arrangieren können, wenn man mich in einem Land, wo mir all das nicht droht, nicht so gut behandelt.
Schön wäre das immer noch nicht. Und es würde mich auch definitiv nicht dazu motivieren, dort mehr als das zur Gesellschaft beizutragen, was zwingend notwendig ist. Aber es wäre eben immer noch besser als die Alternative.
Dass Deutsche glauben, dass das deutsche Bürgergeld ausreicht, um Menschen dazu zu bringen, Heimat, Freunde, Familie, die eigene vertraute Kultur hinter sich zu lassen und ganz woanders ohne Sprachkenntnisse unter lauten Fremden und in einer fremden Kultur neu anzufangen, während genau diese Deutschen selbst es schon für absolut unzumutbar halten, ein paar hundert Kilometer von ihrer Heimatstadt weg in eine andere deutsche Stadt zu ziehen, um dort bessere berufliche Möglichkeiten vorzufinden, finde ich bei dieser Diskussion übrigens echt immer wieder sehr... irritierend.
Aber nur, - wenn es keine andere Möglichkeit für mich gibt!
Die 98% zeigen doch in erster Linie, dass die allermeisten Flüchtlinge sich anscheinend ganz bewusst für Deutschland entschieden haben. Das ist ein Potential was man nutzen kann.
Hamburg: Ausländische Bürgergeld-Bezieher machen 54 Prozent der Kosten aus - WELT