Sertralin absetzen, Angst vor ,,Nebenwirkungen", Erbrechen?

Hallo,

Ich stelle ich erstmal vor.

Ich bin weiblich, 14 Jahre alt und wiege 43kg. Ich nehme seit über einem halben Jahr (9 Monate) 25mg Sertralin. Ich wurde medikamentös eingestellt, obwohl ich eigentlich dagegen war. Na ja. Nun sind wir dabei das AD abzusetzen, leider ohne Arzt. Ich kann aus bestimmten Gründen nicht mehr zu meiner Ärztin (die mich einstellte). Allerdings meinte sie nur zu mir, wenn ich es absetzen möchte, soll ich es einfach weg lassen. Ich war mir da sehr unsicher, da ich darüber schon viel schlechtes gelesen hatte. Ich habe es dann trotzdem versucht, allerdings ging das überhaupt nicht. Es wurde so schlimm, dass ich wieder heftige Panikattacken bekam, sodass ich es doch weiter nahm. Nun sind Sommerferien und meine Mama möchte die Tabletten endlich absetzen. Sie selbst hat mit AD Erfahrung (aber noch nie selbst genommen). Sie sagte zu mir, dass ich ab heute einfach meine schon halbierte Tablette noch einmal halbieren soll und das nicht schlimm wäre. Außerdem soll ich es 2 Wochen so nehmen und dann komplett weglassen.

Kann man das so machen? Werde ich dann Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen bekommen? Was wäre das Beste? Ich habe wirklich Angst, dass es jetzt wieder sehr schlimm wird und es mir auch wieder Übel wird (und ich erbrechen muss)!

(Wegen der Angst (Trauma) vor dem Erbrechen habe ich Sertralin bekommen)

Achso, außerdem wog ich 30kg als ich eingestellt wurden bin (ich war untergewichtig), und der Medikamentenpspiegel im Blut ist schon seit langem viel zu niedrig.....macht das etwas aus? Werde ich da vielleicht keine Nebenwirkungen / Entzugserscheinungen bekommen?

Bitte bitte helft mir! Vielen lieben Dank!!! (ich war bei mehreren Ärzten, welche dasselbe rieten, sofortiges absetzen)

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Antidepressiva und Alkohl? Was kann passieren?

Hallo,

Ich muss seit heute wieder Sertralin (AD) nehmen. Habe die vor ca 2 Jahren schon genommen, aber damit aufgehört. Leider wurden die Depressionen, die Gedanken wieder schlimmer. In manchen Situationen habe ich überlegt wie ich mir am besten das Leben nehme und habe mich leicht selbst verletzt. In Behandlung befinde ich mich (noch) nicht.. war ich aber damals.

Nun meine Frage. Ich weiß, dass man dieses Mittel nicht mit Alkohol mischen soll. Was genau kann passieren wenn ich zu viel trinke? Habe den Arzt nicht gefragt, in dem Moment nicht daran gedacht.

Ich gehe sehr viel fort - bis zu drei Mal die Woche und trinke leider dementsprechend viel.. ich trinke hauptsächlich stärkere Sachen wie Rum oder Vodka. Da ich dies sowieso stark reduzieren will.. passt das nun vl ganz gut. Ich hatte ein Alkoholproblem, aus dem ich aber alleine raus gekommen bin, vor einigen Monaten trank ich aber wieder mehr und habs auch teils sehr übertrieben wenn's mir schlecht ging.

Wie kann sich aber nun die Kombi auswirken? Vor allem am Anfang? Sollte ich blöderweise doch wieder zu viel trinken, weil ich mich nicht unter Kontrolle habe. Bin auch am überlegen es meinen zwei besten Freunden zu sagen, dass die vl auch ein bisschen drauf achten. Möchte aber jetzt nicht damit anfangen, dass ich nicht mehr weg gehe. Ich weiß, dass man ohne Alk Spaß haben kann, aber ja... schwierig für mich wenn alle trinken. Dass ich lernen muss, einfach darauf zu verzichten, ist mir auch klar, aber ich möchte einfach meinen engsten Freunden sagen können, wieso und warum ich da so Acht geben muss, damit sie es auch verstehen. Ich weiß, dass ich auf gewisse Personen stark reagiere, wenn ich getrunken habe oder einfach extrem werden kann. Ich sage Sachen, die ich dann bereue oder weiß nicht mehr was war - ist mir erst am SA wieder passiert.

Vielleicht kann mir jemand meine Fragen beantworten.. Habe so direkt nichts gefunden, außer dass man es lassen soll mit dem Alkohol.

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Ausschleichen von SSRI (Sertralin) nach sehr langer Einnahmedauer - Erfahrungen

Hallo, nachdem ich nun seit einigen Jahren das AD Sertralin eingenommen habe (meist in einer Dosierung von 100mg) möchte ich nun schon seit längerem ein Absetzen des Medikaments erreichen. Bis auf typische NW die Sexualität betreffend, habe ich das Medikament gut vertragen und es war mir sicherlich sehr hilfreich, insbesondere im Rahmen der Psychotherapie, aber der Gedanke ein solches Medikament lebenslang einzunehmen ist mir nicht geheuer und ich möchte sehr gerne ohne AD klar kommen, schon allein weil im Falle eines Kinderwunsches das Medikament ohnehin abgesetzt werden müsste.

Zeitlich passend ist ein Absetzen nie, aufgrund meines Studiums stehe ich ständig vor neuen Situationen die mir potenziell Angst machen und auch Belastungen mit sich bringen, daher kann ich auf den "perfekten Zeitraum" für einen Absetzversuch lange warten. Ich komme selbst auf dem medizinischen, bin also mit dem Lehrbuchwissen der Wirkstoffe recht gut vertraut.

Ich habe nun vor ca 3 Wochen meine Dosis auf die Hälfte, also 50mg, reduziert. Natürlich ist man in dieser Phase ganz besonders aufmerksam und bildet sich evtl Verschlechterungen des Gemütszustandes auch schnell ein, aus Angst vor diesen. Mir fällt es deshalb jetzt sehr schwer einzuschätzen, ob die Tatsache, dass es mir seit ca einer Woche wirklich sehr schlecht geht tatsächlich auf die Dosisreduktion, oder aber einfach auf die äußeren Umstände, die gerade bei mri bestehen, zurückzuführen sind.

Ich fühle mich in den letzten Tagen so dermaßen wertlos. Ich werde von "Freunden" ununterbrochen enttäuscht und nichts worauf ich mich freuen würde klappt. Ich muss dazusagen, dass ich für die Menschen in meiner Umgebung stets die gut gelaunte, witzig aufgelegte Person bin. Ich wirke auf andere sehr extrovertiert, fast schon selbstbewusst, auch wenn das wie ich in Phasen wie diesen wieder merke, überhaupt nicht der Fall ist. Ich lege generell viel zu viel Wert in das was andere mir geben, oder eben auch nicht geben, und bestimme meinen Selbstwert über die Resonanz von anderen. Das ist in den letzten Tagen so dermaßen schlimm geworden, dass ich aufgrund der Absagen und Nichtzurückmeldung von Freunden total down bin und mich absolut überflüssig auf dieser Welt fühle. Ich kann ich über nichts mehr freuen und frage mich, warum ich mir diesen Kampf, der sich Leben nennt, überhaupt noch gebe.

Mich würde nun interessieren, ob es hier vielleicht auch noch andere User gibt, die lange Zeit dieses oder ein ähnliches Medikament eingenommen haben und ob diese vielleicht ähnliche oder andere Erfahrungen beim Ausschleichversuch gemacht haben. Denn für mich relevant ist natürlich, ist dies womölich völlig unabhängig von der Dosisreduktion oder falls doch eine Abhängigkeit besteht, ist diese "Rückfallsymptomatik" eher temporär und renkt sich tendenziell eher wieder ein? Ich weiß dass es zu den SSRI kaum Langzeitstudien gibt, dazu ist diese Medikamentengruppe einfach zu neu. Ich fürchte deshalb eine langfristige Abhängigkeit.

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