Zweifel am glaube, bin ich eine schlechte Christin?

21 Antworten

Kennst du das Gedicht "Spuren im Sand": http://www.life-is-more.at/life/gedichte/spuren_im_sand.php? Es gibt Lebenssituationen, in denen wir uns von Gott verlassen oder fern fühlen und uns nicht erklären können, warum bestimmte Dinge (Krankheiten, Leid, Trauer usw.) der geschehen. Wichtig ist, dass wir uns auf Gottes Zusagen verlassen können, dass er immer bei uns ist, uns niemals verlassen wird und am Ende alles zum Guten führen wird.

Der Apostel Paulus musste viel erleiden: Verfolgung, Misshandlung, Gefängnis, Krankheit. Trotzdem schrieb er: "Freut euch allezeit! Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch" (1. Thessalonicher 5,16-18).

Mir hilft auch der Blick darauf auf das ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott. Jesus hat gesagt: "Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden" (Matthäus 5,12).

Bereits im Alten Testament wird verheißen: "Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird" (Jesaja 65,17).

Ein paar Tipps, wie du vielleicht deinen Glauben an Gott stärken kannst:

  • In der Bibel lesen. Besonders der Epheser-Brief könnte sehr interessant sein, da er die wunderbare Stellung beschreibt, die wir Christen in unserem Herrn Jesus haben dürfen. Für viele ist dieser Brief deshalb ein sehr aufmunterndes Buch.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Für Zweifler: http://www.evangelikal.de/fur_zweifler.html
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und deinen Glauben zu stärken. 

Wichtig finde ich vor allem, ganz fest darauf zu vertrauen, dass Gottes Verheißungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind, die absolute Wahrheit sind. Du kannst dich also fest darauf verlassen. Beispiele dafür:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

"Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn!" Psalm 40,5

Gott hilft denen, die sich selbst helfen

Das heißt: es bringt nichts dich Zuhause einzusperren und um essen zu beten wenn du dabei jeglicher Kontakt zur Außenwelt meidest! Gott lässt den Weg des richtigen Menschen mit deinem weg kreuzen damit ihr euch begegnet aber du musst erstmal aus dem Haus raus und beginnen dir zu helfen! Gott will das wir glauben und nicht wissen... Wenn Gott denen helfen würde die sich auch selbst nicht helfen wollen, dann reicht ein "tischlein deck dich" und die Allmacht ist bewiesen...

Wenn etwas nicht klappt darfst du das nicht gleich als deine oder Gottes schuld abtun... Es muss nicht immer einer schuld am Misserfolg haben! Siehe: du siehst einen Menschen der dir gefällt und du überlegst ihn anzusprechen... Gott weiß, daß dieser Mensch dich in die sche*ße reiten wird wenn du mit diesem Menschen Kontakt hast.. Nun endlich fasst du deinen Mut zusammen und gehst auf ihn zu! Was passiert? Er bekommt plötzlich einen Anruf und verhindert dein Vorhaben.. Gott sieht das du gerettet wurdest! Du hingegen siehst nur das du einmal Mut hattest und es daneben ging und suchst die Schuld nun bei dir, das du ihn nicht früher angesprochen hast oder bei Gott, das er es dir nicht ermöglichte und zuließ das ein Anruf dein Vorhaben stört...

Glaube ist nicht einfach... Und wir sehen das meiste gar nicht was Gott für uns tut! Weil wir die alternative Zukunft nicht kennen.. Wir kennen ja nichtmal die Zukunft in die wir gerade zu rein marschieren..

Zur letzten frage kenne ich eine schöne Geschichte:

Eines Nachts hatte ich einen Traum: 

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. 

Vor dem dunklen Nachthimmel 

erstrahlten, Streiflichtern gleich, 

Bilder aus meinem Leben. 

Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, 

meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen 

vorübergezogen war, blickte ich zurück. 

Ich erschrak, als ich entdeckte, 

daß an vielen Stellen meines Lebensweges 

nur eine Spur zu sehen war. 

Und das waren gerade die schwersten 

Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn: 

„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, 

da hast du mir versprochen, 

auf allen Wegen bei mir zu sein. 

Aber jetzt entdecke ich, 

daß in den schwersten Zeiten meines Lebens 

nur eine Spur im Sand zu sehen ist. 

Warum hast du mich allein gelassen, 

als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind, 

ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, 

erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, 

da habe ich dich getragen.“

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Trost spendene Worte eines verzweifelten und ängstlichen Menschen, der sich nach einer Vater Figur sehnt, die ihn beschützen soll

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Also zunächst mal das WIchtigste: Zweifel im Glauben gehört ganz klar dazu!

Wenn du dir die Jünger in der Bibel anschaust, dann zweifeln die ganz schön oft. Und trotzdem sind sie an Jesu Seite geblieben.

Dann muss ich aber nochmal was klarstellen. Der Spruch "Gott hilft denen, die sich selbst helfen" ist ein Sprichwort und kommt nicht in der Bibel vor. Meiner Meinung nach ist es auch nicht biblisch. Wir sollen zwar nicht nichts tun und nur hoffen dass Gott hilft, aber Gott hilft allen die Hilfe benötigen.

Er hilft allerdings oftmals anders als wir es erwarten. Auch kommt Hilfe nicht immer sofort, sondern Gott hat seine Zeit. Das können wir leider oft nicht verstehen, aber er hat einen Plan den er umsetzt. Bei mir ist es so, dass ich in schwierigen Zeiten am meisten lerne und mich verändere. Das sehe ich aber meistens erst danach.

Auch finde ich dieses Schwarz Weiß Denken, Gott macht alles Gute und der Teufel alles Schlechte falsch. Das Buch Hiob zeigt und das z.B.. Deswegen dürfen wir auch Gott im Gebet anklagen (siehe auch Hiob).

Noch 2 Dinge, die mir einfallen. Das Lied Blessings von Laura Story passt meiner Meinung nach wirklich gut in deine Situation. Kannst dir ja mal anhören und auf den Text achten:

https://www.songtexte.com/uebersetzung/laura-story/blessings-deutsch-7bd60ac4.html

Letztens habe ich den Film Paulus gesehen (relativ neu). Da saß Paulus im Gefängnis und es ging ihm echt schlecht. Aber er hat gesagt, dass er es eigentlich viel schlechter verdient hat. Das hat mich echt bewegt, weil wir hier auf Erden kein perfektes Leben haben. Es ist voller Leid und Schmerzen. Das Leben ohne Leid werden wir dann im Himmel erfahren.

Ich würde dir übrigens empfehlen solche Fragen in Kleingruppen deiner Gemeinde zu stellen und nicht auf GF.net ^^

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Toller Tipp zum Schluß, das sie von einem Kollektiven Haufen gleichgeschalteter Bibel treuer Christen, wieder in die brave Herde zurück geleitet werden soll! Da sich hier ja u.a. gefährliche andersdenkende Freigeister aufhalten, diese an euer festgefahrenes, eingeimpft und aufgesetztes Glaubensbild rütteln!

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@Molay80

Es ging mir eher darum, dass es für den Fragesteller ein eher emotionales Thema ist, und die GF Community leider nicht fähig ist qualifizierte Antworten zu geben.

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