Warum hören sich die satanischen Regeln so richtig an?

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

    "Gib keine Stellungnahmen oder Ratschläge, wenn du nicht gefragt wirst."

    Übersetzt: Wenn dich keiner nach deinen Meinung fragt, Maul halten. Im ganz wörtlichen Sinne: Wenn du mit Freunden unterwegs bist und sie unterhalten sich z.B übe Politik oder Sport oder einen Kinofilm - wenn sie dich nicht explizit fragen, "Uuund Tommy, was war deine Lieblinsszene? Wie fandest du das Ende? Für welche Mannschaft bist du?" sagst du kein Wort? So kommt doch nie ein Gespräch zustande, wenn man dir alles aus der Nase ziehen muss. Und gib keinen Rat...z.B triffst du eine Gruppe Freunde (wenn du sowas noch hast, nachdem du ja nie zu irgendwas äußerst), gesellst dich dazu und hörst aus einem der Gespräche heraus, das jemand ein Problem mit einer Behörde hat, als Beispiel jetzt. Du hattest genau das Gleiche mal am Hals, weißt jetzt aber, was man dagegen tun kann. Keiner fragt in der Runde rum: "Weißt du eine Lösung, Annika? Mark? Lisa? Tommy??" Und du sagst einfach gar nichts. Oder ein Freund fällt auf Betrug herein oder rutscht in den Drogenkonsum ab und du bequemst dich nie zu sagen: Das wird dir nicht guttun, lass es lieber. Also wenn diese Regel gelten soll, würde das damit passieren.

    "Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist, dass sie sie hören wollen."

    Ich kenne zu viele Leute, die kurz vor dem Selbstmord standen, weil sie dachten, dass keiner sich für ihre Probleme interessiert. Und natürlich wollten wir, Freunde und Familie, ehrlich hören, wies ihnen geht! Dafür sind wir doch da!

    "In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten betritt es nicht."

    Gut, das klingt sinnvoll. Aber um den Vergleich zur Bibel heranzuziehen -die sagt auch nicht, dass du deine Dreckschuhe durch anderer Leute Häuser schleifen und ihre Milch aus dem Karton trinken sollst..

    "Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästigt, behandele ihn grausam und ohne Gnade."

    Der Steuereintreiber hat mich beim Telefonieren unterbrochen. Martha, hol die Machete!

    "Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast."

    Und wieder...ich sehe nicht den Unterschied zur Bibel

    "Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden"

    Wer entscheidet das denn ? Ich wette, da gibts Leute, die einem dann so kommen würden: "Die Kristallvase da war doch nur ein Staubfänger. Hab dich davon erlöst. Oder dein zweites Auto, dass doch bloß Reparatur und Parkkosten verursacht. Oder dein Kind, das frisst dir doch bloß die Haare vom Kopf."

    "Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nachdem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht hast."

    Gut ja. Ich glaube ja an die Existenz des Teufels. So funktioniert das schon. Ich glaube zwar, dass die Macht Christi trotzdem größer ist (sprich, wenn du alles, was der Teufel dir gegeben hat, wegwirfst oder verlierst, kannst du einen ungleich größeren Reichtum erlangen und dich von der Macht der Magie befreien), aber das ist jetzt natürlich was, womit ich bei den meisten Leuten nicht argumentieren kann. Also nicht aufregen, nur wundern bitte

    "Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen musst."

    Ich versteh, woher das kommt, und zu gewissen Grad stimme ich da auch zu. Aber selbst wenn's mir persönlich gut geht, finde ich es wichtig, mich für die Belange derer mit einzusetzen, die das Glück nicht haben. Man muss sich meiner Ansicht nach sogar über gewisse Dinge beschweren. Beispiel sind die ausgebeuteten chinesischen Leiharbeiter in Japan. Da kann ich persönlich zwar wenig praktisch tun, aber ein Bewusstsein dafür schaffen helfen. Allgemeines Bewusstsein eines Volkes für Missstände ist die Basis für jede Veränderung zum Guten.

    "Füge Kindern keinen Schaden zu."

    Außer natürlich du musstest ihre Eltern von ihnen erlösen. Spaß beiseite: Ja, sollte offensichtlich sein.

    "Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken." 

    Gut, wird womöglich schwierig umzusetzen, wenn man nicht sehr differenziert einkauft. Aber doch, find ich gut.

    "Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn." 

    Das ist wieder das Ding. Was heißt denn schon Belästigung? Jemand verhält sich nicht so wie ich will, und deshalb hab ich Anrecht, sein Leben zu nehmen? Denn nichts anderes bedeutet "Vernichtung". Gerade zum Beispiel Polizei. Die kann dich auch "belästigen", wenn sie z.B eine Straße sperren, durch die du fahren wolltest. Die machen auch nur ihren Job. Oder du wirst durch ein Missverständnis eines Ladens verwiesen - d.h., ungeachtet der Sicht des Anderen auf die Dinge (den du vielleicht belästigt hast, ohne es zu merken), kannst du plötzlich gewalttätig werden? Das ist so subjektiv.

vielen Dank für diese Ausführliche Antwort! 😁😁 also ich Stimme dir da zu nur was ich nicht ganz verstehe ist warum jeder den satanismus so runter macht obwohl es eig das gleiche wie die Bibel bzw ähnlich der Bibel ist (hab beides nie gelesen.)

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@404UserNotFound

Freut mich dass du was damit anfangen kannst und wir uns zivilisiert unterhalten können, sehr selten sowas heutzutage^^ also nee, die Bibel ist da schon ganz anders. Angefangen damit, dass der Verehrungsgegenstand ganz anders ist. Satan und Gott im biblischen Sinne sind die totalen Gegenpole. Ihre Beziehung zum Menschen sieht ganz anders aus.Ihre Ansprüche und wie sie den Charakter/das Denken eines Menschen beeinflussen, könnten unterschiedlicher kaum sein. Im Satanismus gibt es ja auch ganz unterschiedliche Strömungen, dazu kann ich dir auch nicht so viel erzählen...Es gäbe dazu wieder Romane zu schreiben, aber ich reduziers für diesen Kommentar mal auf folgendes:

Im Satanismus geht es in erster Linie um mich selbst. Ich opfere Satan irgendwas und empfange dann Kräfte, bzw verspreche ihm eine Bezahlung für danach und die treibt er dann ein, nachdem ich meine fünf Minuten Macht hatte. Ganz unfreundlich gesprochen. Bei Gott geht es zu einem großen Teil um den vielbesungenen Nächsten. Wir sollen nicht abgeschottet von allen anderen leben. Unser Auftrag ist es, Interaktion zu suchen. Wir sollen für andere da sein, ihnen praktisch und emotional beistehen, Mitverantwortung für sie übernehmen - und das heißt auch mal kritisieren, wenn ich nicht gefragt bin. Gute Freunde sind nicht die, die mir immer nach dem Mund reden. Natürlich hat das alles das Ziel, den Nächsten in eine Beziehung zu Gott zu bringen bzw diese zu fördern. Aber nicht, weil Gott Opfer will, sondern weil er an den Menschen Gutes tun und ewiges Leben nach dem Tod schenken möchte. Das kann er aber erst, wenn wir einverstanden sind, weil freier Wille und so. Der Knackpunkt ist, dass das auch dann gilt, wenn Leute uns eben nicht in den Kram passen. Gottes Liebe interessiert sich nicht für unsere persönliche Meinung - für ihn ist dieser Mensch, der uns so belästigt, beleidigt, geschadet hat, genau so wertvoll wie wir. Erstens sind auch wir nicht fehlerfrei, und zweitens finden wir die Erfüllung unserer Bedürfnisse nicht in uns selbst oder in der Welt, sondern bei ihm. Wenn wir bei ihm tanken können, können wir großzügig geben, ohne Angst haben, zu kurz zu kommen.

Ich glaub, das ist tatsächlich meine Hauptkritik: Im Satanismus ist mein subjektives Empfinden die letzte Instanz, ob ich jetzt ausgeglichen und reflektiert handle oder der größte Choleriker bin, der wegen jeder Mücke durchdreht, spielt keine Rolle. Gott aber stellt klar, dass wir kein Stück besser oder schlechter sind als der andere, unabhängig ob er Christ, Jude, oder auch Satanist ist. Wie gesagt, ich glaube, es wäre die reinste Hölle auf Erden, wenn jeder nach dem Satanimus handeln würde. Es gibt keine Interpretationsgrenzen dieser Regeln. Wenn jeder dagegen nach der Bibel handeln würde, müsste er jeden Satz der Bibel an Christi Worten messen: 

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 

Das beinhaltet die Liebe zu mir selbst - ich komme also nicht zu kurz. Die Liebe zu Gott hilft uns, auch den nächsten lieben und ihm vergeben zu können, und gibt uns einen Maßstab, der nicht unserer Lust und Laune entspricht, sonder eine immer gleiche, liebende Haltung fordert. Wenn alle bereit wären, mehr zu geben, als zu nehmen, würde niemand Mangel leiden. Wenn jeder nur nimmt oder sich enthält, ist für die Schwachen niemand da.

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erstmal danke nochmal! G ebe dir total recht, dass es kaum noch Menschen gibt mit denen man sich zivilisiert (auch über "streitthemen" oder wenn man sich nicht einig ist) unterhalten kann :)) dann muss ich ernsthaft sagen, dass ich das von dieser Seite noch gar nicht gesehen habe. Jetzt wo ich darüber nachdenke, ergibt der Unterschied zwischen Satanismus und z.B. Christentum Sinn. also der Satanismus dreht sich nur um das "Ich"? satan gibt dir "Macht" um dich z.B. bei dem Nachbarn der dir sie Freundin ausgespannt hat zu Rächen, holt sich aber im Anschluss direkt seine Bezahlung? (so wie in Filmen?) und Gott gibt dir in dem Sinne nicht "Macht" (wie satan z.b.) sondern "zeigt dir den richtigen Weg". Vergebe wenn um Vergebung gebeten wurde, liebe deinen nächsten und jeder ist gleich etc.?

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@404UserNotFound

Könnte man sagen. Wobei Gott schon auch eine Art Macht gibt. Ich glaube auch an Wunderheilung etc, obwohl sowas heute rar geworden ist...in der Regel ist es eine Macht, die sich in Gebetserhörung auf die ein oder andere Weise äußert, in dem Erlangen von Weisheit über die Jahre und in der Kraft, die Konsequenzen richtiger, aber schwerer Entscheidungen zu tragen (Letztere sind im Grunde auch ein Ergebnis von aktivem Gebetsleben..) 

Ich finde Berichte von Ex-Satanisten immer ganz interessant. Die reden sehr viel von "ich wollte alles können, ich wollte Rache, ich wollte Kontrolle und hab sie auch bekommen, aber am Ende war alles im Eimer" und dann kommt der Ausstieg. Quellen dazu, wie man sie halt im Internet findet, beinhalten überraschend oft eine Hinwendung zu Jesus, weil das so den krassen Gegenpol schlechthin darstellt, was ich schon bezeichnend finde. 

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Deine Beobachtungen sind natürlich völlig richtig wenn du damit ausdrücken möchtest dass Satanisten noch lange nicht so schlimm sind wie es immer in den Medien dargestellt wird. Zumindest nicht wenn es darum geht dass es da eine ganz bestimmte böse Strömung gibt. Hier mal ein wissenschaftlicher Beitrag , der mit sämtlichen Mythen über den Satanismus aufräumt.

Zitat: "Für ihre Doktorarbeit “Zeitgenössischer Satanismus in Deutschland” hat die Religionswissenschaftlerin Dagmar Fügmann die Szene intensiv ausgeforscht"

Quelle: https://blog.gwup.net/2014/05/05/was-sind-und-tun-eigentlich-satanisten-ein-interview/

Was meinst du, warum es Satanismus gibt? Ganz sicher nicht, weil die Satanisten einfach gerne "böse" sind.

Allerdings kann man nicht einfach über DEN Satanismus reden, da es verschiedene Strömungen gibt. Manche Strömungen sind eher traditionell und nehmen die Mythologie, auf der der Satanismus basiert sehr ernst. In diese Kategorie fallen z.B. satanische Kirchen, wo Tiere geopfert werden/wurden. Dann gibt es auch den modernen Satanismus, wo die Lehre eher symbolisch verstanden wird, und der oft stark an Atheismus erinnert.

Freund meinte, ich hätte Spiritmagie?

Zu allererst: auf dumme Kommentare, die diesen „Hokus Pokus“ nicht glauben, kann ich gerne verzichten.

Hallo, heute in der Schule meinte ein guter Freund von mir, der sich 1. schon länger mit Magie und so beschäftigt, und 2. von sich selbst behauptet, ein Dämon zu sein, dass ich heute, als ich in der Schule gebetet habe (fragt nicht wieso) minimale Spiritmagie freigesetzt habe. Er kann Auren sehen und Magie spüren. Er sagte, diese wäre antik und sehr selten - dass ich sie in einem früheren Leben wohl mal gemeistert hatte, sie mir, jedoch, von jemandem, der eine okkulte Magie anwendet, die anderen die Kräfte stiehlt, zu ca. 99% abgeluchst wurde.

Er meinte außerdem, ich hätte, genau wie er, eine rote Aura, welche typisch für einen Dämon wäre.
Ich denke eigentlich nicht, dass ich ein Dämon bin... wie kann ich das feststellen? ;D

Ich beschäftige mich seit Längerem mit Magie, hatte bislang, allerdings, noch keine Erfolge. Naja... ich schaffe es teilweise, mich abzuhärten, Schläge zu verstärken, und meine Faust per Illusion mit Durchdringung zu versehen.

Habe folgende Fragen:
Was genau ist Spiritmagie? Ich denke man kontrolliert Geister dort, nicht?
Wie schaffe ich es, diese anzuwenden?
Ist sie okkult? Ich möchte so wenig mit Okkultismus zutun haben, wie möglich.
Wie lerne ich es, Magie bewusst, und vor allem effektiv einzusetzen?

Ahja mein Kumpel meinte außerdem, heute Nacht hätte ein sehr starker Magier von einem Berg aus versucht, ihn mit magischen Wellen zu töten. Ich würde meinem Freund gerne helfen, diesen Magier, im Gegenzug dessen, dass mein Kumpel mich trainiert, Magie anzuwenden, zu vernichten, damit wir gefahrlos Magie ausüben können.

Würde ich diesen töten, um meinen Kumpel zu retten, (ich bin evangelischer Christ), denkt ihr, würde Gott mich verstoßen?

Fühle mich aktuell sowieso etwas von ihm im Stich gelassen, allerdings meinte mein Freund als ich gebetet hatte, meine Aura wäre minimal engelsgleicher geworden.

Besagter Freund meinte auch, dass er niemals in den Himmel möchte, da einem dort wohl alle Emotionen abgeluchst werden. Was ist da dran?

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Also Gott will dass die Leute alle schön brav und gleich sind und dass keiner aus der Reihe tanzt. Der Teufel wiederum könnte dann für etwas stehen dass für Rebellion, Unabhängigkeit, Freiheit und für die Möglichkeit seine Persönlichkeit frei zu entwickeln steht. Vorallem weil Gott ja von den Menschen verlangt, dass sie sich ihm unterwerfen... da wäre es doch viel besser den Teufel zu verehren...

Ausserdem ist das mit der hölle auch ziemlich dumm, wieso sollte der Teufel einen quählen, weil er nicht den Weg seines Feindes gegangen ist ?? Das ergibt nicht viel Sinn... also müsste man WENN es den Teufel geben sollte eigendlich eher ihn verehren...oder nicht ? Also so sehe ich das zumindest xD ^^

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