In erster Linie sind wir deshalb liebesfähig, damit wir Gott lieben können. Natürlich soll das auch unseren Mitmenschen gelten. Man kann nicht behaupten, Gott zu lieben und gleichzeitig kein Problem damit haben, seinen Kollegen ständig beim Chef anzuschwärzen.

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Wenn du glaubst, dass diese Eingebungen von Gott kommen, und dann gehst du damit zu Ärzten, damit sie dir "helfen"...dann hast du aber ein seltsames Gottesbild. Entweder du glaubst und vertraust Gott jetzt oder nie. In dem Fall hättest du doch keinen Grund, dir "helfen" zu lassen von Menschen, die von Gott sowieso nix verstehen.

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Immer "gut benehmen" können wir uns gar nicht. Wenns daran hängen würde, hätten wir alle ein Problem. Zum Glück hat Jesus schon alles abbezahlt. Alles was wir tun müssen, ist, ihn als Herrn anzunehmen - andernfalls erklären wir uns bereit, selbst unsere Schuld zu bezahlen, und das können wir nicht.

Jesus nachzufolgen bedeutet übrigens alles andere als Unfreiheit. Wir werden immer von irgendetwas beherrscht, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht. Sich unter Gottes Herrschaft zu stellen ist meiner Erfahrung nach die einzige Art der Untertänigkeit, in der man wirklich frei sein, sich entfalten und das Beste aus sich herausholen kann.

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Warum fällt es mir so schwer, an einen persönlichen Gott zu glauben?

Hallo GF Community,

zuerst einmal zu meiner Person bin männlich, U20 und interessiere mich allgemein für sehr viele Dinge. Nun auch für Gott.

Ich bin im allgemeinen eine sehr skeptische und hinterfragende Person. Vertrauen fällt mir schwer, sei es in Liebe und Beziehung oder im alltäglichen Leben. Ich bin jemand, der viel nachdenkt, manchmal ich gestehe mir's ein ;-), zuviel.

Nun zur Frage:

seit langem schon (Ca.2 Jahre) unterhalte ich mich mit Christen über das Thema Glaube.
Ich wollte einfach wissen, gibt es einen Gott? Und wie kann man ihn erkennen bzw warum glaubt ihr?

Ich solle beten und mich mit der Bibel vertraut machen. Solle in Demut leben.

Jetzt kommt aber das Problem.
Ich weiß nicht wie ich's genau erklären soll. Aber ich versuche es mal so einfach wie möglich darzustellen.

Ich denke automatisch wie eine Art Tabelle. Ich höre eine Aussage ordne diese sofort in logisch und unlogisch ein und bestätige die Aussage dann entweder oder verneine diese. - Ich habe nur eine vielleicht schnellere Auffassung als andere "normale", aber bin nicht gleich intelligenter, nein ich bezeichne mich sogar nicht als schlau.

Auch bei dem Thema stellt sich mein Verstand mir in den Weg. Ich denke immer, dass kann doch nicht stimmen die Geschichten aus der Bibel etc. auch meinte man zu mir, dass ich Gott nicht mit dem Verstand erfassen kann und mir mein "Wissen" bzw mein Drang dazu alles logisch erklären zu wollen im Weg.

Ich frag mich ständig, warum es für mich so schwer ist bzw wie man an Gott glauben kann ihn aber dennoch in Zweifel stellen müsse.

Ich möchte mich bzw mein Wesen auch nicht verändern für etwas, was ich nicht weiß sondern glauben muss. Alleine das Wort "Glauben" klingt für mich nicht erträglich, ja es hört sich komisch an und es wirkt auch so, aber ich als Person kann es einfach nicht! Wenn ich anfange zu beten, hab ich nie einen klaren Gedanken. Ich komme mir dabei total dämlich vor.

Ich bin so wie ich bin, ich bin ein Besserwisser ohne dabei andere zu erniedrigen zu wollen ( meine Fähigkeiten nutze ich nicht dazu, andere zu erniedrigen sondern stehe u.a für Gleichberechtigung)

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Begabung alles wissen zu wollen und LongLifeLearning zu betreiben, mehr Nach als Vorteile mit sich bringt. ( An alle die das auch haben, ihr wisst was ich meine).

Mein Wissensdurst ist unersättlich, mir schwirren jeden Tag tausende fragen durch den Kopf, manche habe bzw konnte ich nie richtig abarbeiten, unter anderem das mit Gott. Problem, jeden Tag kommen immer neue dazu. Nicht falsch verstehen, ich liebe es Probleme zu lösen, aber solch Probleme wie die mit Gott, die man weder messen noch nachweisen kann, gehen schon an die Substanz.

Hindert mich mein Gedanke, mein Streben nach Wissen meine "Intelligenz" an einen persönlichen Gott zu glauben?

LG

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Ich verstehe das Problem gut. Ich bin zwar Christ, d.h. das Glaubensproblem hab ich gar nicht so. Das Vertrauensproblem aber durchaus immer wieder. Es gibt einfach Typen, die Dinge hinnehmen können - die Vertrauen fassen können - und andere, die alles analytisch durchdrungen haben müssen, bevor sie sich damit abfinden können. Letzteres muss man grade beim Thema Glaube gut balancieren. Gott ist Gott, und gewisse Dinge werden wir nie ganz verstehen können.

Trotzdem kann Wissensdurst uns auch zu einem fundierten Verständnis der Bibel und von Gottes Charakter verhelfen - wir müssen das Ganze nur richtig angehen. Auf Gutefrage nach Antworten über Gott zu suchen ist herzlich fruchtlos, normalerweise. Ich würde dir anbieten, sich über pn auszutauschen - ich weiß bei Weitem nicht alles, was man wissen kann, aber ich kenne ein paar zuverlässige Quellen, die wirklich ins Detail gehen und Fragen auch so beantworten, wie sie gestellt werden, statt lange um den heißen Brei herumzureden. Ich könnte dir ein paar Links schicken, wenn du Interesse hast.

Vorab nur soviel: Wenn du weiter suchst und dranbleibst, wirst du fündig werden. Das hat Gott versprochen und ich und viele andere können bezeugen, dass er Versprechen immer hält.

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Fragen über Gott hier zu stellen ist keine besonders schlaue Idee. Frag lieber Leute in deiner Gemeinde.

Schickt Gott dir ein Zeichen? Möglich dass ja. Aber wenn man nur ein paar Zeilen Kontext kriegt, ist es eine ziemlich heikle Angelegenheit, das von außen zu beurteilen. Es ist erstaunlich leicht, sich Dinge im Leben als "Zeichen Gottes" hinzudrehen, und erst, wenn man damit auf die Schnauze fliegt, begreift man, was Gott wirklich von der Sache gehalten hat. Also immer schön selbstkritisch bleiben.

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So viele, wie man mit genügend Essen, Kleidung, Zeit und Liebe versorgen kann, ohne selbst dabei draufzugehen. Meine Großeltern hatten sieben Kinder. Kein einziges zuviel, soweit ich das beurteilen kann. Ich kenne andere Paare wiederum, die schon mit zweien überfordert scheinen.

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Der Name des Windes. Mein absolutes Lieblingsbuch, und ich würde schwer behaupten, die Beschreibung trifft's.

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Wahrscheinlich nur Hitzepocken. Hab ich auch manchmal, geht wieder weg wenn's kühler wird und du weniger schwitzt.

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Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Was mich angeht, ich schaff unter der Woche grade mal so das Pensum für die Uni, quetsche da noch ehrenamtliche Tätigkeiten rein, die mir wichtig sind und wo man mit mir rechnet und hab dann, wenn auch gelegentlich Zeit, kaum mehr Energie übrig, um Hobbies nachzugehen oder mich mit Leuten zu treffen. In den Ferien ist das natürlich entzerrter, aber Hausarbeiten. Wann immer ich mir die Zeit für irgendwas außerhalb von den festgelegten Terminen und Verpflichtungen nehme, geht das auf Kosten irgendeiner zumindest halbwegs wichtigen anderen Sache. Insofern liegt dieses Verhalten sicherlich nicht immer daran, dass man sich nicht mit anderen treffen möchte.

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Es ist sogar ziemlich sicher, dass das zusammenhängt. Fraglich allerdings, inwiefern sich was ändern würde wenn er regelmäßig sein spray nehmen würde. Vielleicht achtet er generell nicht besonders auf seine Gesundheit (zu leichte Kleidung wenn es kalt ist etc)? Ein Freund von mir nimmt seine Medikamente auch seltener als mir persönlich lieb ist, aber solange er anderweitig auf sich achtet, kann er damit auch relativ gut leben. Wenn er es schleifen lässt, ist er auch eher mal angeschlagen als andere. Aber selbst er kann die fast alljährliche Bronchitis nicht vermeiden.

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unter Umständen. Würde ich medizinisch abklären lassen.

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Ich hab durchaus den ein oder anderen "Christen"/"Muslim" getroffen, der nicht wirklich praktiziert hat bzw. bei dem grade mal die absoluten Basics hängengeblieben waren. Aber meiner Erfahrung nach sind es meistens die schärfsten Kirchenkritiker, die glauben, dass man in jeder Kirche nur undemokratisch von oben berieselt und wird und nichts mehr darf, was Spaß macht. Von der eigentlichen Praxis, der Gemeinschaft und Glaubensgrundsätzen haben viele kaum eine Ahnung.

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Ist die Stelle sehr empfindlich? Vielleicht nur eine Geschmackspapille, die du beim Essen gekratzt/angebissen hast und die jetzt ein wenig absteht. In dem Fall verheilts in ein paar Tagen.

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