Wo war der unterschied im alltag zwischen der DDR und der BRD?

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7 Antworten

unterschied in der arbeit

In der DDR musste/durfte jeder arbeiten. In der Bundesrepublik bekommst du nur Arbeit, wenn du dem Unternehmenseigentümer genug Gewinn einbringst und brav die Klappe hältst.

Die Gleichberechtigung der Frau war in der DDR so selbstverständlich, dass mir die Diskussion in der "Nach-Wende-Bundesrepublik" erst mal vorkam, als säße ich im falschen Film. Ich musste mühsam lernen, dass absolute Selbstverständlichkeiten offenbar nicht wirklich selbstverständlich sind. Noch bemerkenswerter finde ich, dass BIS HEUTE nur gelabert wird. Gelabert. Gelabert. Gelabert. ... Oh, und "Quoten-Tussis" einführen, um die Gleichberechtigung endgültig zu konterkarieren... Und diese Emanzen merken wirklich gar nix... aber das ist ein anderes (und ziemlich langes) Thema... :)

In der DDR wurde erheblich mehr Erfindungsgeist und Improvisationstalent benötigt. ... Sagte ich gerade "erheblich mehr"? Ich meinte "überhaupt erst mal". ;) Denn bis heute ist es in der Bundesrepublik eine ernsthafte Verzögerung, wenn für den Nagel nicht der passende Hammer präsent ist...

In der DDR war es nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht, konstruktive Kritik in der Firma zu üben. Wenn das bedeutete, dass man auf den Chef zeigen und "inkompetent & fehlbesetzt" sagen musste, dann konnte man das machen. Versuche das mal in der Bundesrepublik, wo du schon fristlos gefeuert wirst, wenn du einem Kollegen eine Email mit einem Youtube-Link auf Reinhard Mey's Narrenschiff schickst. (Kein Scherz, ist 2010 so geschehen)

Auch die "Neuerervorschläge", also Ideen von Arbeitnehmern, wie man den Arbeitsalltag effizienter gestalten oder welche Produkte man noch ins Portfolio aufnehmen könnte, waren nicht nur gern gesehen, sondern sogar erwünscht (und prämiert). In einigen Unternehmen in der Bundesrepublik wurde dieses Konzept übernommen (Volkswagen, beispielsweise). In den meisten anderen Unternehmen wird es jedoch als Kritik am Management aufgefasst und verschwindet bestenfalls in den Schubladen; schlimmstenfalls suchst du danach einen neuen Job. Im - häufigsten - Mittelweg gibt der Abteilungsleiter/Manager diese Idee als seine eigene aus und kassiert die Boni an deiner Statt...

oder überhaupt im gesamten lebens alltag

Woah, das ist ein ultra-breites Feld. Hier könnte man zehntausende Vergleiche aufmachen. Insofern selektiere ich völlig willkürlich und ohne den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit.

In der DDR war Freizeitgestaltung für absolut und ausnahmslos jeden möglich. Was auch immer du im Verein machen wolltest: Wenn es einen Verein gab, dann konntest du es machen. Solltest du wirklich kein Geld für den Vereinsbeitrag (Vergleichswert: Ich habe Leistungs-Segeln gemacht und dafür im Monat 5 Mark bezahlt.) zur Verfügung gestanden haben, dann war es eben kostenfrei. In der Bundesrepublik kannst du noch einmal unendlich viel mehr machen; musst aber eben kalkulieren, ob nicht schon einfache Dinge ein Traum bleiben. (Vergleichswert: Heute kosten Beiträge in Leistungs-Segel-Vereinen ca. 200-500 Euro monatlich; zzgl. Material- und Reisekosten.) Und, gemessen an Einkommen und Vermögen lt. Statistischem Bundesamt, deshalb bleiben ca. 50-70% unserer Gesellschaft so zahllose dieser Möglichkeiten schon apriori verschlossen.

Nach der Schule bin ich meistens direkt nach Hause gelaufen, habe den Ranzen in die Ecke geworfen und bin für die nächsten Stunden auf dem See, dem Spielplatz oder im Wald verschwunden. Ich erinnere mich noch an eine Begebenheit, als unser seltener Westbesuch da war. Natürlich "entführte" ich deren Kinder in mein Reich. Ich zeigte ihnen meine Höhlen im Wald, wir fuhren auf den See, ... wir hatten jede Menge Spaß. Als wir ein paar Stunden später nach Hause kamen, hatte der Westbesuch bereits die Polizei gerufen und es gab ein freudig-besorgtes Vertrimmen: "Wo - klatsch - warst - klatsch - du - klatsch - die - klatsch - ganze - klatsch - Zeit?" ... Meine ganze Familie stand entsetzt daneben, unfähig die Sorge der Mutter zu verstehen: Entführung? Vergewaltigung? Fremde Leute? ... Hääääääää? Wir schlossen nicht mal die Haustür ab, wenn meine Mutter Zwischenschicht (12-20 Uhr) hatte, weil sie wusste, dass ich um 14 Uhr nach Hause komme...

Ebenso wie diese "Freiheit" war die völlige Sorglosigkeit, was das "tägliche Leben" betraf: Existenzängste, Sorge um den Arbeitsplatz oder "Pfennige umdrehen, um Rechnungen bezahlen zu können" gab es einfach nicht. Ich möchte sogar behaupten, dass man weitere 40 Jahre später nicht einmal mehr ein Wort dafür hätte, weil es einfach NIEMALS vorkam. Alles, was das grundsätzliche Leben betraf, war nicht nur in ausreichenden Mengen vorhanden, sondern auch jederzeit - und wirklich jederzeit - bezahlbar.

Welche Aspekte interessieren dich denn? Welche Zeit? In Hamburg war es Ende der 80er so, dass man von 8 oder 9 - 17.00 gearbeitet hat, viele Leute waren in Sportvereinen, im Ruder- oder Segelclub, Am Wochenende hat man Ausflüge mit der Familie gemacht, sich mit Freunden getroffen, in Sommer gegrillt oder ist raus ins Alte Land gefahren. Der Alltag der Jugendlichen in der DDR und der BRD war ähnlicher, als manch einer glaubt. Siehe Kleidung Musikgeschmack usw.

Viele Schüler in unserer Partnerschule in Hamburg haben ein Musikinstrument gespielt, z.B. Geige, Klarinette, Trompete, Querflöte, Oboe usw. Einige Schüler waren in Naturschutzorganisationen, wie dem BUND oder haben sich politisch engagiert. Ein Unterschied zur DDR war vielleicht noch der, dass im Westen das religiöse Leben eine weitaus größere Rolle spielte als in der DDR, praktisch alle wurden konfirmiert. Noch ein wesentlicher Unterschied war die Rolle der Frau. In Hamburg gab es viele Hausfrauen, in der DDR haben die Frauen fast alle gearbeitet und ihre Kinder in Krippen und Ganztagskindergärten gegeben, die gab es in der BRD nicht.

Wenn dich die Arbeitswelt in der DDR interessiert, versuch mal an den Film "Leben in Wittstock" zu kommen, da wird die Arbeitswelt in einem Kombinat über mehrere Jahre Dokumentiert. Es beginnt Anfang der 70er und geht bis in die 90er.

Wenn ich mir "Ein Herz und eine Seele ansehe", erfahre ich genug vom Leben in der BRD in den siebziger Jahren. Der bedeutende Filmer Menge hat die Mentalität der kleinen Spießer mit naziartigen Sprüchen gut herausgearbeitet. Faßbinder sowieso. Spießer gab es in der DDR auch, aber nicht mit solchen Ansichten.

Ist es heute normal, dass die Familie erst mal nach gesicherter Arbeit, einer Wohnung oder Haus und Auto nachjagt und dann Frauen mit 40 sich erinnern, dass etwas fehlt? War doch ein Zeichen von gesicherter Existenz, dass junge Familien und viele Kinder in der DDR da waren. Deshalb ist sie nicht gescheitert.

schau mal hier im gutefrage.net. Da wirst Du bestimmt fündig.

Was es in der DDR nicht gab (jedenfalls für Otto Normalverbraucher) das war Existenzangst, Arbeit gab es genug und mit einem Verdienst kam ich selbst als Alleinerziehende super über die Runden

marylinjackson 31.05.2013, 00:22

Mit dieser Mentalität (keine Existenzangst trotz fehlender Arbeitsstunden) musste ja die DDR untergehen. Schön ruhig bleiben, immer Arbeit haben, aber nicht reisen dürfen, um mal die Mauer von der anderen Seite zu sehen, das war super?

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PeVau 31.05.2013, 11:54
@marylinjackson

Ja, das war super, denn Existenzangst lähmt den Menschen mehr, als dass sie ihn beflügelt. Nicht umsonst sind Depressionen in dieser Gesellschaft zu einer Volkskrankheit geworden.

Ich wäre übrigens mal gespannt, welchen Stellenwert die theoretische Möglichkeit reisen zu können im Vergleich mit einem realen Arbeitsplatz, der ein menschenwürdiges Leben zulässt, bei einer Umfrage haben würde.

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Unsinkable2 31.05.2013, 23:34
@marylinjackson

..., aber nicht reisen dürfen, um mal die Mauer von der anderen Seite zu sehen, das war super?

Weißt du, für den Menschen macht es keinen Unterschied, ob er nicht reisen DARF, weil man es ihm verbietet; oder ob er nicht reisen KANN, weil die Kohle nicht reicht. Am Ende reist er nicht.

Allerdings gab es einen kleinen, aber feinen Unterschied: Während die Leute heute wirklich "zu Hause" bleiben müssen, weil sie aus eigener (finanzieller) Kraft nicht einmal die Stadtgrenze hinter sich lassen können, konnte man früher an die Ostsee oder an den Balaton (Ungarn) fahren; um nur zwei Reiseziele zu nennen; die heute zahllosen Menschen komplett verschlossen sind. Jeder. Ohne Ausnahme. Wann er wollte. Denn die Reiseziele scheiterten keineswegs am Geld; Urlaub konnte sich JEDER leisten. Sie waren nur in der Auswahl begrenzt.

Mit dieser Mentalität (keine Existenzangst trotz fehlender Arbeitsstunden) musste ja die DDR untergehen.

Da gebe ich dir durchaus - zumindest teilweise - Recht. Ein Leben in nahezu völliger Sorglosigkeit führt in ein Leben, in dem einen die Sorgen mal kreuzweise können. Schließlich ist doch bekannt, dass die Peitsche seit alters her das bevorzugte Instrument der Züchtigung war, nicht wahr?!

Aber wie das bei Menschen nun mal so ist: Selbstverständlichkeiten werden so selbstverständlich, dass sie scheinbar unsichtbar werden. ... so, wie es beispielsweise gerade mit der "Demokratie" in Deutschland passiert.

Letzten Endes will der Mensch immer haben, was er nicht hat - und vergisst zu würdigen, was er hat ... doch nicht, um darauf zu hocken, sondern um darauf aufzubauen; es zu mehren, es zu verbessern.

... Mal eine Frage: Wählst du eigentlich noch eine der aktuell etablierten Parteien und unterstützt damit den flächendeckenden Abbau von Demokratie und sozialer Marktwirtschaft in Deutschland? Oder stellst du dich, weil du ja so viel besser als die alten Ossis bist - und zweifellos aus ihren Fehlern gelernt hast - bewusst dagegen und wählst(!) Parteien, die die Demokratie (und das Grundgesetz Deutschlands) wenigstens ansatzweise respektieren, marylinjackson?

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Im Osten ging es meist früher los. Keine Seltenheit, dass um 5 oder früher die Nacht zu Ende war. Vor der Schicht die Kinder noch in die Krippe, halb sechs öffneten die ersten, und das alles oft genug ohne Auto. Stattdessen Berufsverkehr mit Bussen und, wo vorhanden, Strassenbahn und Vorortzügen.

Arbeit war noch nicht so mechanisiert, der Anteil an Handarbeit war im Osten höher als im Westen, Computer gab es noch kaum. Arbeitskräfte waren im Osten zwar knapp trotz höherer Beschäftigtenquote (fast alle Frauen waren berufstätig), dennoch war die Arbeit im Osten weniger effizient wegen geringerem Maschineneinsatz.

Für die Naherholung waren im Osten die Datsche, Wochenendhäuschen auf Schrebergartengrundstücken weiter verbreitet, Einfamilienhäuser mit Garten konnten sich nur wenige leisten, insgesamt war das Land nicht so zersiedelt.

Versorgung war im Osten schwieriger, da nicht alle Waren in ausreichender Menge oder am richtigen Ort vorhanden waren. Dem entgegen wirkte eine stärkere Vernetzung der Menschen untereinander im persönlichen Kontakt (es gab weniger private Telefone; Mobilfunk war eh noch nicht verbreitet, auch im Westen nicht) sowie eine rege Tauschwirtschaft. Am Ende gabs doch (fast) alles, es war nur aufwendiger zu beschaffen.

sabirke 30.05.2013, 23:04

In den 80er Jahren waren Computer auch im Westen nicht die Regel sondern hightech

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AnhaltER1960 30.05.2013, 23:34
@sabirke

Hightech sind sie auch heute noch..... Dennoch hatten sie in den 80ern zunehmend Verbreitung, zumal in den Büros.

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@altawas

Mich hätte das Rennen nach seltener Ware, das ewige Schlange stehen, wenn's denn mal was gab, extrem gestresst, da extrem genervt!

Das Heiraten und möglichst schnell auch noch ein Kind bekommen müssen, nur um eine Wohnung - machmal auch nur ein paar Zimmer in einer Wohnung, mit anderen geteilt - zu erhalten - auch nicht vergleichbar mit der BRD.

Und nicht zuletzt die ewige Heuchelei - man denkt A, muss aber "draußen" B sagen. Die Überwachung, das Kuschen, das Mitmachen müssen - das betraf alle, im Alltag.

sabirke 30.05.2013, 23:08

Du weißt nichts vom Alltag in der DDR

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marylinjackson 31.05.2013, 00:14
@latricolore

latrilore hat ja so recht!

Schon, dass das Wohnungsamt bestimmte, wer wieviel Wohnraum bekommt, war im DDR-Alltag nervend, wenn nicht überhaupt das größte Problem für Paare mit Kinderwunsch.

Und der "sozialistische Mensch" musste so reden, wie er nicht dachte!

Der Alltag sah wirklich so aus, sabirke!

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Huckebein 31.05.2013, 13:12

Das Heiraten und möglichst schnell auch noch ein Kind bekommen müssen, nur um eine Wohnung - machmal auch nur ein paar Zimmer in einer Wohnung, mit anderen geteilt - zu erhalten - auch nicht vergleichbar mit der BRD.

HIier bekommt man gar nicht erst Kinder...:) Es gab niemanden, der sich mit anderen, nicht zur Familie gehörenden Personen eine Wohnung teilen musste. Du hast Null Ahnung und solltest deinen Mund halten.

Übrigens: Nach dem Lesen deiner "Ausführungen ist es schwer, freundlich zu bleiben, da du die DDR NICHT kennst und hier Unwahrheiten verbreitest.

Die Überwachung, das Kuschen, das Mitmachen müssen - das betraf alle, im Alltag.

Wenn diese deine Aussage nicht so empörend wäre, wäre sie durchaus zum Lachen. In der DDR wurden die Menschen nicht halb soviel und intensiv überwacht und bespitzelt wie jetzt im neuen Deutschland.

Was die Wohnungen betrifft. Es gab nicht so viele im Angebot wie jetzt. Es standen aber auch nicht so viele leer wie jetzt, da viele, viele, zu viele nicht in der Lage sind, die Mieten für diese Wohnungen zu bezahlen. Frag mal die Alleinerziehenden, Rentner und, Hartz IV-Empfänger, welche Wohnungen die bewohnen und was nach dem Berappen der Mieten zum Leben übrig bleibt.

Es ist geradezu lächerlich, wenn hier jemand - z. B. marilynjackson an Sabirke - hier "wohlmeinende" Kritik übt und - ich bin fassungslos - eine ehemalige DDR-Bürgerin erst einmal aufklärt, wie sie gelebt hat in der DDR.

Nochmal zurück zum Wort "Heuchelei". Nirgends habe ich soviel Heuchelei, Betrug, Abzocke, Gewalt, Kaltherzigkeit und Egoismus erlebt wie im zusammengefügten Deutschland, in dieser freiheitlichen Demokratie.

Und was das Kuschen betrifft:

In der DDR hat keiner vor seinem Chef kuschen müssen. Dem wurde Paroli geboten, wenn nötig. Anders als jetzt, wo unliebsamen Mitarbeitern Dinge untzergeschoben werden, um Gründe zur fristlosen Kündigung zu haben, wo der Chef die alleinige Macht hat, über seine "Untergebenen" zu entscheiden, wo Mobbing zum Alltag gehört und keiner sich traut, aufzubegehren. Also, immer schön auf dem Teppich bleiben und hier kein Wunschdenken verbreiten.

Schau dir an, wie Kuschen funktioniert, indem du den Alltag in den Firmen erlebst.

Es ist nicht zu übersehen, dass viele, denen das Warenangebot des Westens und die Reisefreiheit anfangs den Blick verkleistert hat, sich weniger davon wünschen, dafür aber mehr Sicherheit und Lebensqualität, was diese Gesellschaft herzugeben nicht bereit ist. In der Lage wäre sie schon...

Diesen Kommentar habe ich geschrieben, weil man hier nicht kuschen muss :)

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latricolore 31.05.2013, 14:02
@Huckebein

Anscheinend gelingt es einigen nicht, sachlich zu bleiben, sachlich zu diskutieren.

Du kannst ja durchaus etwas anderes erlebt haben als ich - meinst du aber wirklich, deine Meinung bekommt mehr Gewicht, wenn du andere so angehst? Und woher nimmst du eigentlich das Recht, mir den Mund zu verbieten, mir zu unterstellen, ich würde Unwahrheiten verbreiten? Ich habe genau das beschrieben, was ich aus eigener Erfahrung kenne.

Es geht doch beim Aufzeigen der Unterschiede nicht darum, dass man den einen oder anderen Staat "runtermacht", aber es sieht so aus, als fühlten sich etliche dadurch angegriffen.

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Huckebein 31.05.2013, 14:40
@latricolore

So, mein liebes 15-jähriges Mädchen (Das habe ich aus deinem Profil). Ich frage dich auch nicht, woher du dir das Recht nimmst, etwas über die DDR zu sagen, was dir nicht zukommt. Du bist 8 Jahre nach der Wende geboren. Und aus eigener Erfahrung kennst du gar nichts, was mit der DDR zu tun hat.

Wenn sich hier einige angegriffen fühlen, dann sollst du wissen, dass es hier auf GF mehr als genug user gibt, die im Gegensatz zu dir in der DDR geboren und aufgewachsen sind, dort ihre Bildung und Ausbildung erhalten haben und wissen, wovon sie reden und sich solche Verzerrungen und Verfälschungen nicht gefallen lassen.

Etwas ist durchaus nachvollziehbar, dass Ihr in der Schule das gelehrt bekommt, was den anderen Staat, den es neben der BRD gab, diskreditiert. Das geschieht im Großen wie im Kleinen so. Wer einem nicht passt, wird runtergemacht, um sich zu erhöhen, und wenn es nachträglich ist. Die positiven Erfahrungen der DDR-Menschen sind immer noch so stark, dass man es sich hier nicht leisten kann, diese wahrheitsgemäß darzustellen und eventuell sogar zu übernehmen. Welch ein Ansinnen!;)

Und noch ein Rat: Wenn du schon soviel Wert auf die Wahrheit legst und einen sachlichen Umgang, dann gib hier nicht vor, jemand zu sein, der (die) du nicht bist, indem du im Alter von 15 Jahren von eigenen Erfahrungen sprichst.

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latricolore 31.05.2013, 15:15
@Huckebein

Nee, ne??? Ich lach mich gerade schlapp!!

Geh nochmal auf mein Profil und lies genau, ja?

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Huckebein 31.05.2013, 15:26
@latricolore

Gut, falsch gelesen, was nichts daran ändert, dass du über etwas redest, wovon du nichts weißt, geschweige denn verstehst.

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latricolore 31.05.2013, 16:14
@Huckebein

OK, auf diesem Niveau macht es für mich schlicht keinen Sinn mehr.

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da gabs keine unterschiede....im alltag nicht

earnest 30.05.2013, 19:31

Ist das Dein Ernst?

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FelixLingelbach 30.05.2013, 20:02

Im Alltag hatte man wohl im Osten etwas weniger Stress, dafür aber doppelt(!) so viel Verkehr.

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