Das einfachste wäre eine Berufsgenossenschaft zu kontaktieren. Soweit mir bekannt ist, sind die Altfälle aus der DDR alphabetisch nach Namen unter den einzelnen BG-en aufgeteilt worden. So würde man zumindest die jetzt zuständige BG erfahren. Zu einem Anwalt muss man nicht immer gleich. Wenn im SV-Buch der Wegeunfall dokumentiert ist dürfte es kaum Schwierigkeiten machen diesen zu belegen. Schwieriger könnte es sein, die jetzigen Beschwerden und Behandlungen dem Unfall und seinen Folgen zuzuordnen. Da wird sicher ein Gutachter gefragt sein.

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2000-2500€ netto, das heißt Du musst wenigstens 3500€ Brutto verdienen, das entspricht einem Stundenlohn von knapp 22€ bei Vollzeit. Da musst Du schon einen guten Berufsabschluss haben oder in den tarifgebundenen Großbetrieben (Chemie oder Metall) in Schichten arbeiten.

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Um einen Arbeitsunfall als solchen anerkannt zu bekommen sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Du musst eine versicherte Tätigkeit ausüben (Da Du angestellt bist, trifft das zu)
  • Der Unfall muss in zeitlichem und räumlichen Zusammenhang mit der Tätigkeit stehen - auch das trifft zu
  • die Tätigkeit, bei der der Unfall passierte, darf keinen privatwirtschaftlichen Hintergrund haben - das wäre der Fall wenn Du die Reinigungskraft beauftragen wolltest bei Dir zu Hause zu putzen.
  • Wenn Du die entsprechenden PSA nicht getragen hast ist das zwar zu bemängeln, es hat aber keinen Einfluss auf Deinen Versicherungsschutz.
  • Letztendlich ist in der Regel alles versichert außer Vorsatz. Ich gehe davon aus, dass Du nicht in die Produktion gegangen bist um einen Arbeitsunfall zu bauen
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Die Leute im Osten sind nicht isoliert. Sie haben gelernt nicht so leichtgläubig zu sein wie gleich nach der Wende. Deshalb wartet man jetzt erst einmal ab. Außerdem ist man nicht oberflächlich und gleich jedermanns Freund. Die falsche Freundlichkeit von Westdeutschen (in den Jahren nach 1990) hat Spuren hinterlassen. Versuche selbst ehrlich den "Ossis" zu begegnen und es wird werden. Und bitte erkenne an, dass im Osten nicht nur Stasimitarbeiter und Stasiverfolgte lebten sondern die Leute hier gearbeitet haben und viel leisteten. Immerhin werden ja jetzt einige Errungenschaften der DDR (wie die Poliklinik oder der Kindergarten) "neu" erfunden.

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Die 390 von Armand Marseille ist eine der häufigsten Puppen dieser Firma und wurde über einen langen Zeitraum hergestellt. Auch variiert die Marke im Laufe der Jahre. Die "0" zwischen den Buchstaben ist eine "verschlüsselte" Größenangabe, wie rs2206 schon sagte, Deine Puppe hat wahrscheinlich den für diese Puppe üblichen Holzgliedergelenkkörper.

Auch ich kann Dir nur empfehlen in einem Puppenforum nachzufragen, der Puppen-Uni, oder dem arctofilz Puppenforum zum Beispiel.

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So weit mir bekannt ist werden Elektrounfälle anders gemeldet. Und im eigenen Interesse solltest Du dem Unfall Deinem Arbeitgeber melden und zumindest ins Unfallbuch eintragen lassen, falls es zu späteren Komplikationen kommt. Dein Arbeitgeber hat keine Nachteile aus Deinem Unfall solange Du nicht arbeitsunfähig mit mehr als 3 Tagen bist.

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Solange es dir Freude bereitet spiele ruhig mit Puppen. Lass dich nicht verunsichern. Ich kenne viele Frauen bei denen aus Spiel dann Sammelleidenschaft wurde oder sie dann selbst eigene Puppen kreierten. 

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Wie loki schrieb BGETEM, da ist dein Arbeitgeber  Mitglied. Aber von 18 Wochenstunden bekommt man keine Berufskrankheit und von Bewegung bekommt man auch keine Verschleißerscheinungen im Knie.

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Ich bin kein Arzt, aber Diabetiker. Beim Wechsel der Medikamente kann so etwas passieren würde mir vom Diabetologen gesagt. Trotzdem würde ich dir raten es schnell beim Arzt abzuklären. Auf welche Werte steigt der Blutzuckerspiegel denn an?

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Das ist keine Unterweisung sondern ein "Feigenblatt". Eine Unterweisung hat über alle auftretenden Gefährdungen mindestens einmal jährlich zu erfolgen und das in einer für den Versicherten verständlichen Form. Einen Zusatz musst Du nicht zu Deiner Unterschrift setzen, das hilft auch nicht außer das Du  als Querulant bezeichnet wirst. Wende Dich an den Betriebsrat so ihr einen habt oder an Deine zuständige BG, das kann auch anonym erfolgen, dann muss die Prävention sich darum kümmern.

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Eine Brille zahlt Dir die BG nicht, da kein Versicherungsfall vorliegt. Wenn Du aber, bedingt durch dir Bildschirmtätigkeit, eine Bildschirmbrille brauchst, dann ist Dein Arbeitgeber in der Pflicht. Du solltest also bei Deinem Chef nachfragen. Die Pflicht des Arbeitgebers beschränkt sich aber auf die Brille für die Bildschirmtätigkeit, eine normale Brille oder eine Gleitsichtbrille brauch der Arbeitgeber nicht zahlen, dazu muss er nicht mal Zuschüsse gewähren.

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Pioniere und Politik passt gut zusammen. Bleib bei Deiner eigenen ersten Idee.

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