Wird ein Arbeitsunfall von der BG dem Arbeitgeber mitgeteilt (Ohne Arbeitsunfähigkeit)?

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6 Antworten

ich würde es auf jeden fall dem arbeitgeber so schnell wie möglich melden, du hast dich nicht nur selbst in gefahr gebracht, sondern auch zimlich massiv gegen deine pflichten als arbeitnehmer verstoßen.

beim nächsten mal BITTE gleich dem Arbeitgeber bescheid sagen. der reißt dir den kopf schon nicht ab.

lg, Anna

a) Du bist verpflichtet jeden Arbeitsunfall Deinem Arbeitgeber zu melden. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass Du ihn in das Verbandbuch einträgst. 

b) Das der Arbeitgeber etwas von der BG erfährt kann passieren. Z. B. durch die Aufforderung zur Abgabe einer Unfallanzeige (bei schwereren Unfällen), oder durch eine Unfallmitteilung, mit der abgeklärt wird, ob Unfälle richtig zugeordnet wurden.

Wir haben einen Verbandbuch in der Werkstatt, da habe ich den Unfall eingetragen. Hatte ich vergessen zu erwähnen sorry.

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@crazyfist366

Dann weis es der Arbeitgeber doch eh schon. Denn eigentlich sollte der Arbeitgeber (bzw. der jeweilige Vorgesetzte oder die Sifa oder ein sonstiger Beauftragter) ab und an mal im Verbandbuch nachschauen, um sich einen Überblick über das Unfallgeschehen zu machen.

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@emib5

Dann habe ich ja soweit, rein rechtlich/bürokratisch, alles richtig gemacht

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Hoi.

Nein, dein Arbeitgeber wird wohl nix mitbekommen. 

Zum einen muss ein Unfall erst ab drei Tage Arbeitsunfähigkeit bei der BG gemeldet werden. Andererseits setzt die Berufsgenossenschaft sich bei solch geringen Kosten, dass Krankenhaus wird so ca. 130 Euro in Rechnung stellen, nicht mit dem Betrieb in Verbindung. Der Unfall "läuft so durch".

Ciao Loki 

Das hängt wohl sehr von der jeweiligen BG ab.

Ich kann Dir eine nennen, die regelmäßig eine Liste mit der Unfallbelastung (alle Beitrags- bzw. Nachlassrelevanten Unfälle) zur Kontrolle an die Unternehmen verschickt.

Und das sind nicht nur die meldepflichtigen Unfälle.

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@emib5

Ja, solche gibts - denen ist wohl langweilig. Die meisten prüfen nur im Rahmen von Nachlass-/Zuschlagsverfahren bzw. Prämienverfahren. Eine regelmässige allgemeine Überprüfung halte ich für nicht korrekt und auch nicht für notwendig(unnötige Verwaltungskosten). 

Da frage ich mich dann, in wie weit dort der Datenschutz noch gewährleitstet wird. Auch das IFG setzt Grenzen....dort, wo es dann um die Daten der Verletzten geht....

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So weit mir bekannt ist werden Elektrounfälle anders gemeldet. Und im eigenen Interesse solltest Du dem Unfall Deinem Arbeitgeber melden und zumindest ins Unfallbuch eintragen lassen, falls es zu späteren Komplikationen kommt. Dein Arbeitgeber hat keine Nachteile aus Deinem Unfall solange Du nicht arbeitsunfähig mit mehr als 3 Tagen bist.

Gut das du ins Krankenhaus gegangen bist. Warum solltest du es deinem AG nicht melden ? Bei unserem letzten Fall ist  die BG sogar persönlich in den Betrieb gekommen und hat die Kaffeemaschine ordentlich strapaziert und sich mal alles zeigen lassen. Verbandsbuch Ersthelferbescheinigungen etc. dieser Azubi und ich auch waren von dem überzogenen vorgehen der BG so erschrocken. Das ich glaube das der Azubi beim nächsten Stromschlag die Klappe hält. Die Mitarbeiter haben oft sehr viel Langeweile und rufen schnell mal dein Chef an. Wenn er nix weiß von deinem absolut korrekten Vorgehen dann könnte er schon etwas ärgerlich reagieren. Zu recht.  Viel Glück.

Da ich an dem Unfall selbst schuld war, und kein Sicherheitsmangel, werden die da wohl nicht so nachhaken hoffe ich. Bei uns läuft nämlich alles etwas anders als in anderen Betrieben.

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Da hat ja jemand richtig viel Ahnung...

Also ich kenne so einige BG-Mitarbeiter. Und das sich viele davon langweilen kann ich nicht sagen. Eher im Gegenteil.

Und das Überprüfen der Ersten-Hilfe-Organisation ist eine der gesetzlichen Pflichten der Aufsichtsperson und somit kann man wohl eher nicht von einem überzogenen Vorgehen reden.

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Wie auch immer. Ein Elektrounfall  ist immer eine nicht Einhaltung der 5 Sicherheitsregeln deine Schuld hin oder her es geht um das Geld der BG wenn du dich verletzt. Ansichtssache. Die BG ist "Versicherungvertreter" und die "Baustellenpolizei" im Volksmund und Klinkenputzen gehört nun mal dazu. Ich würde es dem Chef melden. Ehrlichkeit wenn man Mist baut gehört dazu. Wenn du dir auf der Arbeit in den Kleinen Finger schneidest musst du es auch melden. Es bleibt ein Arbeitsunfall und wenn dir der kleine Finger in einem Monat abfällt dann kannst du es ohne Eintragung ins Verbandsbuch nicht mehr beweisen.
Wenn du zu schaden kommst dann willst du doch auch deinen Anspruch gegenüber der BG geltend machen. Zu recht. Also hält man sich an die Spielregeln.

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Du / der Betrieb musst eine Unfallmeldung machen, wenn  Du es im KH als Arbeitsunfall gemeldet hast, sonst wird die BG wohl beim Betrieb nachfragen


Die Unfallanzeige bei der BG muss der Betrieb erst bei einer Arbeitsunfähigkeit von drei Tagen machen.

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