Wo arbeiten als Fremdsprachenkorrespondent?

5 Antworten

Hallo,

Berlitz und Inlingua bieten häufig Kurse zur Fremdsprachenkorrespondentin/en an.

Da die Prüfung i.d.R. vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt wird, würde ich an deiner Stelle einfach mal bei deiner zuständigen IHK nachfragen, ob man dir dort entsprechende Schulen / Institute empfehlen kann.

Möglicherweise kann dir auch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit weiterhelfen.

Auch bei der Fernakademie gibt es Ausbildungskurse zum Fremdsprachenkorrespondenten: sgd.de/sprachen/fremdsprachenkorrespondent.php

Unter folgendem Link findest du Erfahrungsberichte zur/m Ausbildung / Beruf der/s Fremdsprachenkorrespondent/in:

ciao.de/Erfahrungsberichte/Fremdsprachenkorrespondent_in__137766

Was den Beruf des Fremdsprachenkorrespondenten angeht, so habe ich immer den Eindruck, dass man mit einer Ausbildung zur/m Fremdsprachensekretär/in besser fährt.

:-) AstridDerPu

PS: Die meisten Fremdsprachenkorrespondenten arbeiten wohl als Sekretär/in, Sachbearbeiter/in in mehr oder weniger großen und internationalen Firmen.

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Da kämen Firmen infrage die Geschäfte mit Ländern machen, in denen deine Sprachkenntnisse gefragt sind. Meist sind das Konzerne, oder aber größere Firmen.

Evtl. kämen auch Ämter infrage. Hilfreich wäre aber auch, wenn du 2 Jahre Berufserfahrung nachweisen könntest, dann wären die Einstiegschancen und der Verdienst besser.

Reine Schreibtischtätigkeit würde ich dir nicht empfehlen, denn das würde mit der Zeit langweilig. Vielleicht kannst du auch als Dolmetscherin Führungskräfte von Firmen bei Verhandlungen begleiten. Da wäre allerdings Geschäftsenglisch erforderlich, oder eben in einer anderen Sprache.

Ich hab einen Verwandten der n u r die englische Sprache beherrscht, diese aber gut.

Er hat eine Stelle als Einkäufer und verhandelt mit Herstellern in einigen Ländern der Welt. Er ist oft auf Reisen die ihn nach Ostasien, europäische Länder oder über den Atlantik führen.

Wenn dir reisen Spass macht, könnte das doch eine Alternative sein.

Naja, du kannst dich eigentlich auf jede normale Bürostelle bewerben. Am besten auf ne "normale" Sachbearbeiterstelle oder ne Assistenz-/Sekretariatsstelel. Ob du genimmen wirst, ist die andere Frage, aber so gehts jedem.

Kaufmännische Berufseinsteiger gibts leider wie Sand am mehr, wenn dann einer "nur" ne Schulische Ausbildung hat und noch ne nen Betrieb von innen gesehen hat, siehts schlecht aus. (am besten die 2 Jahre Bürokommunikation noch mit einbringen, falls das ne duale Ausbildung war)

Vielleicht findest ja ein kleines bis mittelständisches Unternehmen, welches international tätig ist? C1 ist ja schon gut in Englisch. Am bestem wärs natürlich wenn du noch ne 2. (und 3. ;D) Sprache kannst.

Alternativ könntest vielleicht Sprachkurse bei ner Volkshochschule geben (weiß aber nicht, obs da was Vollzeit gibt)

Achja, ich wollte dich übrigens nicht entmutigen, sondern dich nur drauf aufmerksam machen, dass du nicht gleich ne Zusage erwarten darfst, sonst wirst vermutlich enttäuscht. Schreib einfach viele viele (gute!!!) Bewerbungen, dann kommst vielleicht um die zusätzliche Ausbildung rum :)

Viel Erfolg!!


Ich habe zusätzlich noch Spanisch, bin aber bei weitem nicht so gut in wie in englisch :D und ja, ich wollte gerne noch eine 3. Sprache erlernen. Gerne Russisch z. B. :) Aber auf jeden fall Danke für die Tolle Antwort :)

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FremdsprachenkorrespondentInnen werden eigentlich wie die Bezeichnung schon sagt für internationalen Schriftverkehr eingesetzt. Natürlich auch für den inländischen Schriftverkehr.

Damit wäre die erste Spekulation eine Sekretariatsstelle in einem Unternehmen mit z.B. Verkaufsstellen in anderen Ländern.

Oder aber man geht sogar in ein Land, dessen Sprache man spricht und dort im besten Falle zu einem deutschen Unternehmen.

Reine Schreibkraftstellen solltest Du meiden. Warum denn dann die Sprachen? Und das frustriert auch.

Abgebrochene Ausbildung ist natürlich immer schlecht im Lebenslauf, aber immerhin hast Du eine inhaltlich höherwertige schulische Ausbildung. Da kann man dann auch unter Erwähnung von den persönlichen Gründen eine ganz gute Ableitung finden, warum dieser Umstieg so erfolgt ist. Das sollte auch gleich zur Motivation mit in das Bewerbungsanschreiben oder auf einem extra Blatt kurz thematisiert werden.

Besuche die Unternehmen Deiner Region im Internet. Und überall dort, wo mit internationaler Zusammenarbeit was stattfindet, da solltest Du Dich ins Gespräch bringen. Vornehmlich natürlich Südamerika, Spanien und Geschäftsbeziehungen mit Ländern in denen Englisch erste oder zweite Geschäftssprache ist. Das würde die Sache etwas einschränken.

Volkshochschule?

Die Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen mache ich an einem Berufskolleg, von dem auch die Prüfung abgenommen wird. Die Korrespondentenprüfung wird mir dann von der IHK abgenommen.

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