Wisst Ihr eigentlich, das wir nur Leben um uns Fortzupflanzen, und dann zu sterben, alles dazwischen ist nur "Ablenkung" davon?

9 Antworten

Das es "Ablenkung" ist, ist Deine Sicht der Dinge.

Für mich gibt es zwischen "Geburt" und "Tod" eher ein entdecken, erforschen der Welt, des Weltalls, .... all das, was uns umgibt, mit den Sinnen in mir, die funktionieren.

Ich finde das Leben wertvoll und sehe es als eine Art "Besuch" an. Nein, es ist ein Besuch: wir kommen und wir gehen.

Und wenn Du bei einem Freund/Freundin zu Besuch bist und sagst, dass Du ja nur da bist, damit Du irgendwann wieder gehst - und dazwischen nur Ablenkung vom Gehen ist, dann würde ich schon fragen, was mit Dir nicht stimmt..... und die Zeit mit Dir würde ich als Zeitverschwendung ansehen. Denn Genuss ist keine Ablenkung: es ist Leben. Und genau darum geht es FÜR MICH in diesem Besuch auf dem Planeten: die Zeit hier mit ganz viel Leben zu füllen. Ich bin dankbar hier sein zu dürfen.

Ein erforschen entdecken das ist um genau zu sagen Ablenkung da es uns vom Tod ablenkt

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@kathyrudiger

Nein, mich lenkt es nicht vom Tod ab. Weil sterben kann ich jederzeit. Und das ist auch völlig in Ordnung. Aber wenn ich bewusst merken sollte, das ich sterbe, dann will ich nicht sagen müssen "ich habe keine Ahnung, wie das hier im Leben ist. Ich habe mich so sehr abgelenkt vom Tod, dass ich mein Leben verpasst habe. Ich weiß nicht, was "liebe" ist, wovon so viele reden und ich habe auch keine Ahnung, was es bedeutet Freude zu haben. Die alle haben keine Ahnung, denn soetwas gibt es nicht im Leben, mit ist es nie begegnet...."

Mit anderen Worten: ich will nicht verbittert sterben. Und ich brauche es auch nicht tun, weil ich für mich entschieden habe, mein Leben so zu gestalten, wie es mir gefällt. Weil ich es gestalten darf.

Ich darf in 'jede Schublade' schauen vom Leben und den Inhalt hinterfragen. Ich darf darf auch in Schränke wühlen und alles durcheinander bringen. Ich darf so neugierig sein, wie ein kleines Kind es noch sein darf. Ich darf Chaos im Leben anrichten und daraus lernen.

Ich mag das Leben, nur mit vielen Menschen habe ich Probleme....

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Wenn es Dir nicht gut geht: Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Da Du auch "Sinn" als Thema hinzugefügt hast:

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein,
sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für
fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Was mich gerade an dem Post nervt: Du definierst den Sinn des Lebens so wie du das meinst (fortpflanzen, sterben, Rest ist Ablenkung), und projizierst das auf alle und behauptest, dass das deren Sinn des Lebens wäre, indem du fragst: "Wisst ihr eigentlich, dass wir nur leben um uns fortzupflanzen...."

Das muss nicht der Sinn des Lebens für alle sein. Kann sein, dass du das Leben so siehst, aber andere Leute sehen das anders.

Beispielsweise kann der Beruf für manche Menschen sinnstiftend sein. Oder gar ein Hobby. Oder das Zusammensein mit Mitmenschen.
Ich würde jedenfalls deine Definition des Sinn des Lebens nicht unterschreiben, deswegen finde ich das ein bisschen frech zu sagen "wisst ihr eigentlich, dass....:"

Ich würde Dir die Sachen von Viktor Frankl empfehlen. Der hat sich damit beschäftigt, was sinnstiftend ist. Gibt ganz interessante Interviews zur Sinnfrage von ihm auf youtube.

Oder schau dir mal diesen Ted-Talk an: https://www.ted.com/talks/emily_esfahani_smith_there_s_more_to_life_than_being_happy

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