Die Zeit vergeht so verdammt schnell...ich hab Angst

13 Antworten

Leider, leider vergeht die Zeit tatsächlich zu schnell. Drum lass Dir sagen, genieße die schönen Tage Deiner Jugend und denke nicht dauernd daran, wie es in ein paar Jahren sein könnte. Jeder Lebensabschnitt hat wunderbare Erlebnisse für Dich bereit, aber es werden auch Enttäuschungen und Trauer auf Dich zukommen. Man muss mit jedem Lebensabschnitt zurechtkommen, mit der Reife werden auch die Lebensansichten realer wahrgenommen. Freue Dich über das Jetzt und Hier !!!

Es ist gut wenn uns die Zeit, die verrinnt, nicht als etwas erscheint, was uns verbraucht, sondern als etwas, was uns vollendet. Antoine de Saint-Exupéry

Die Gedanken, die du dir machst, sind übrigens ganz typisch für die Pubertät. Es ist zwar richtig, dass mit zunehmendem Alter die Zeit noch schneller zu vergehen scheint, aber im Teenageralter verändert sich so viel im Gegensatz zur Kindheit (körperliche Veränderungen, neue Freunde, viele neue Rechte, die man ausnutzt und überstrapaziert, die Liebe, Zukunftsperspektiven etc.), dass man sich oft zwangsläufig mit dem Thema Vergänglichkeit auseinandersetzt. Das Problem dabei ist, dass uns allen immer eingeredet wird, Jugend wäre die geilste Zeit unseres Lebens- deswegen bekommen Teenager oft richtiggehend Angst vorm älter werden, denn es kann ja eigentlich nur noch bergab gehen, oder?

Falsch! Es wird immer besser. Gut, ab einem bestimmten Alter tun einem wahrscheinlich die Knochen mehr weh, aber das Beste kommt erst noch. Die tollsten Dinge in meinem Leben habe ich nach dem Abi erlebt: Ich bin von zu Hause ausgezogen (in meine Lieblingsstadt Berlin), habe etwas studiert, was mir viel mehr Spaß gemacht hat als Schule, habe viele neue Leute kennengelernt, mit denen ich mit super gut verstehe, und kann gleichzeitig Leute, die ich nicht mag, viel mehr vermeiden als in der Schule, ich war mit Freunden im Frankreichurlaub, ich habe zwei Monate Praktikum in Afrika gemacht und im Januar werde ich, wenn alles klappt, für ein ganzes Jahr ins Ausland gehen. Die Schulzeit kann nicht einmal ansatzweise mithalten mit dem Leben, das ich jetzt führe. Und ich glaube eigentlich nicht, dass es mit zunehmendem Alter schlechter wird. In meinem Studiengang sind viele 30jährige, die gerade Familien gründen und sich häuslich einrichten und dabei überglücklich sind... andersherum gibt es auch viele 30jährige, die Karriere machen- und dabei finanzielle Unabhängigkeit genießen, die ich als Studentin zum Beispiel noch nicht habe. In der Generation meiner Eltern, 50+, erlebe ich unglaublich viele Menschen, die sich beruflich noch mal umorientieren, Fortbildungen machen oder neue Hobbys ergreifen, nachdem die Kinder aus dem Haus sind. Und dabei haben sie eine Souveränität und ein Selbstbewusstsein, von dem viele junge Menschen nicht mal träumen können. Und meine Großeltern sind zwar gebrechlicher und gesundheitlich angeschlagen, aber sie nehmen sich viel Zeit zum Reisen und genießen ihr Leben auch. Also wenn du die Propaganda ala "Teenagersein ist die beste Phase deines Lebens" mal vergisst, dann wird dieser Wandel und diese Veränderung ein schönes, verheißungsvolles Abenteuer.

Vergänglichkeit ist nämlich schön. Sie führt dazu, dass wir einzelne Momente und Phasen viel mehr wertschätzen und genießen, denn es ist gut möglich, dass wir sie kein zweites Mal erleben werden. Vergänglichkeit macht unser Leben kostbar. Natürlich kann sie auch gefährlich sein, denn Dinge können sich ja auch ins Negative verändern, aber auch falsche Wege, schlechte Entscheidungen und Scheitern bringen uns weiter, nachdem der Schmerz einmal nachgelassen hat... und genau wie die Vergänglichkeit selbst machen auch dieser Schmerz, die Angst, das Leiden unsere schönen Momente umso wervoller, weil wir sie nicht als selbstverständlich erachten und sie viel bewusster erleben. Du brauchst also überhaupt keine Angst zu haben. Wenn das Leben dahin rast, dann schnapp dir ein Paar Inline-Skater und nutze den Anschwung ;)

Und schon sind 3 jahre rum ich bin auch 16 wie du damals und habe genau das selbe probelm ich will einfach nicht älter werden und sehen wie alles sich verändert

Bin mental noch garnicht bereit so weit zu sein - die Zeit vergeht zu schnell...

Manchen jugendlichen geht es zwar auch so, und zwar dass die zeit viel zu schnell vergeht, wir kommen bald in die zehnte klasse, werden 16 jahre, ich bin überhaupt noch garnicht bereit dafür. ich fühle mich schon viel zu alt irgendwie, dass ich jetzt schon so erwachsen werde, man kann garnicht die zeit in der jugend genießen, die entwicklung geht dann doch so schnell, und ich habe auch das gefühl dass man zwischen 8 und 10 klasse so rasante fortschritte macht. Ich komm mir eigentlich mental immer noch wie 14 vor, zwar nicht geistlich und körperlich, aber von gesamten wohlbefinden halt. Meine mutter sagt zwar sie hatte damals auch das gefühl und dass das normal ist, aber das hilft mir dennoch nicht weiter... Wie kann ich besser damit klar kommen, das geht alles einfach so schnell, bald sind prüfungen und dann ist die schule schon fast rum, dann berufe suchen etc., ich fühle mich als hätte ich die zeit zu schnell vorgespult. Habt ihr da irgendwelche Tipps? Das problem sind ja nicht die anforderungen, die verantwortung, etc., einfach vom gesamtbild her fühle ich mich schon "zu weit". Ich weiß auch nicht wie ich das besser formulieren soll...

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Was kann man tun, damit man die Zeit langsamer vergeht?

Ich weiß das ist eine blöde Frage, aber ich muss wissen ob es irgendwelche Tricks oder sowas ähnliches gibt wo es einem so vorkommt dass die Zeit langsamer vergeht. Denn es ist einfach unglaublich! Die Jahre vergehen so schnell. 2015 war nur ein kurzer Augenblick, und ehe man sich versieht ist auch dieses Jahr,nächstes Jahr, und dieses und nächstes Jahrzehnt vorbei. Ich habe so angst, dass ich plötzlich 60 bin und dann mich frage, wie die Zeit so schnell vergangen ist. Die Zeit vergeht schnell, zu schnell. Tage vergehen als seinen es Sekunden und Jahre vergehen als seien es Minuten. Ich habe wirklich so Angst vor der Zeit. Ich habe davor Angst weil mein ganzes Leben unaufhaltsam an mir vorbei rast. Selbst die schönsten Erlebnisse vergehen und bleiben als Erinnerungen zurück. Und das ist auch was was mir Angst macht: "Erlebnisse"! Ich finde alles irgendwie so nichtig. Selbst wenn morgen der schönste Tag meines Lebens wär, würde ich daran denken, dass der übermorgen für immer unwiederbringlich vorbei sein wird. Und alles wird als eine Erinnerung zurück bleiben. Genau so wie die Zeit vergeht wird es passieren, dass ich plötzlich 85 bin (wenn alles glatt läuft) und am Sterbebett liege, und dann mit denke: "Wow, mir kommt es so vor als ob ich gestern noch 17 gewesen bin." Irgendwie muss man sich doch das Gefühl "herzaubern" können, dass man denkt ein Tag dauert ewig oder? Ohne das man langweile hat geht dies wahrscheinlich nicht oder? Naja jetzt ein Schlussstrich! Danke falls du diesen Text bis hier durchgelesen und du mir gute Tipps für das Leben geben kannst, wie ich es in vollen Zügen genießen kann damit Tage nicht wie in Sekundentakt zu Ende gehen. Schönen Abend noch!

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Mein Leben geht zu schnell vorüber. Angst vor dem Altern.

Hi,

ich bin 17 Jahre und habe in letzter Zeit nur noch das Gefühl, mein Leben irgendwie an mir vorbeirauschen zu sehen. Es fühlt sich an, als nutze ich meine Jugend nicht richtig. Nächstes Jahr hab ich mein Abi und studiere dann und dann arbeite ich und dann geh ich in Rente und dann sterbe ich.

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Mir fehlt einfach Zeit für alles. Ich hab ein paar wenige Freunde, dafür richtige. Man trifft sich ab und zu, macht, was man halt so macht. Wie heißt das Gegenteil von "abenteuerlich", "spannend", "aufregend", "einzigartig", "bemerkenswert"? Es würde meine jungen Jahre wohl gut beschreiben.

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