Ich kann zwar etwas Hindi, aber ich bin weit davon entfernt, es richtig gut zu sprechen. Ich kenne die Wörter in dem Satz, aber der Satzbau sieht für mich drunter und drüber aus. Wortwörtlich übersetzt heißt das "Herz ist mein verrückt was". In dieser Reihenfolge "Kya mera dil deewaana hai?" würde es "Ist mein Herz verrückt?" bedeuten. Hast du vllt einen Kontext, in dem das steht, oder woher stammt dieser Satz?

...zur Antwort

Ich lasse in solchen Fällen gerne meinen Freunden die Entscheidung, aber mache ihnen klar, welche Optionen sie haben, also z.B. "Wenn du darüber reden möchtest, kannst du jederzeit zu mir kommen oder mich anrufen, auch um 3 Uhr nachts, wenn du willst, aber wenn du lieber nicht darüber reden möchtest, dann machen wir uns einfach ne schöne Zeit und tun das, was wir immer tun (z.B. die Weltherrschaft an uns reißen, oder was immer ihr auch treibt).

...zur Antwort

Viele neigen dazu, ihre Kindheit im Nachhinein zu verklären. Mit den vielen süßen Fotos in der Schublade und der tollen Kinderschokoladenwerbewelt ist das auch ganz einfach. Aber in Wirklichkeit war Kindheit nicht immer cool. Wir mussten zwar noch keine Verantwortungen tragen, aber durften auch kaum Entscheidungen treffen- Spinat, lange Unterhosen, frühe Bettzeiten, Fernsehverbot und Stubenarrest, wenn wir uns mal schlecht verhalten haben, und wenn wir uns ungerecht behandelt fühlten, hatten wir meist keine Möglichkeit, uns zu wehren bzw. unsere Sicht der Dinge durchzubringen. Die Welt lag noch vor uns, aber selbst die Nachbarstadt war schon eine Weltreise entfernt und von all den schönen Orten konnten wir nur träumen. Wir wurden nicht so ernst genommen von den Erwachsenen und haben uns bei ihren Gesprächen oft gelangweilt. Wir mussten zur Schule, wo wir kaum Wahlfreiheit hatten, der Willkür der Lehrer ausgesetzt waren, uns mit anstrengenden Mitschülern umgeben mussten. Wir haben viele peinliche Momente erlebt (insbesondere dann als Teenies), wir sind sicherlich alle das ein oder andere Mal gedemütigt worden und waren völlig ohnmächtig. Und wir haben fast alle davon geträumt, so schnell wie möglich erwachsen zu werden.

Natürlich ist das Erwachsensein nicht perfekt, aber das ist Kindsein auch nicht. Jetzt erscheint es dir erstrebenswert, aber vergiss nicht all die Freiheiten, die du jetzt genießt. Du könntest morgen zu deinem, Arbeitgeber gehen und die Kündigung einreichen, wenn es dir zu viel wird. Du könntest morgen in den Zug oder den Flieger steigen und irgendwohin fahren. du könntest dort jobben, um dir deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Orte sehen und tolle Leute kennenlernen. Wahrscheinlich wirst du vieles davon nicht machen, weil es dir das nicht wert ist, aber du kannst unheimlich vieles, was du als Kind niemals auch nur ansatzweise in dem Maße hättest tun können.

Und dann ist es natürlich auch vollkommen müßig, dich in deine Kindheit zurückzusehnen. Du wirst niemals wieder Kind sein. Dieser Wunsch bringt dir nichts, er ist nur destruktiv, weil er dich unter deiner Situation leiden lässt. Statt dich in unrealistische Träume zu flüchten, überleg dir doch mal, wie du das Jetzt ein bisschen schöner gestalten kannst. Eine Ausbildung ist natürlich gerade am Anfang sehr anstrengend, aber wie alle Azubis und Berufstätigen kannst auch du neben deiner Tätigkeit noch Freizeit und Privatleben haben. Als Erzieherin hast du vermutlich die Wochenenden frei und wirst abends vllt mal bis sechs arbeiten müssen, aber vermutlich nicht bis zehn, oder? Dann hast du noch Zeit, um Sport zu treiben, einem anderen Hobby nachzugehen oder dich für ein Stündchen mit guten Freunden zu treffen oder auch zu Hause einfach faul rumzuliegen, zu lesen und Musik zu hören. Du wirst deinen Rhythmus da noch finden müssen, aber das wirst du hinkriegen.

Und Angst vor der Zukunft ist übrigens auch eine total blöde Sache. Ich wusste vor zwei Wochen noch nicht, wie es im Januar weitergehen würde für mich und das hat mich ziemlich fertig gemacht. Jetzt habe ich eine Zusage für ein Auslandsjahr in meinem Wunschprojekt in meinem Wunschland bekommen und alles hat sich zum Besten ergeben. Ich habe mir völlig umsonst einen Kopf gemacht. Dazu habe ich einen schönen Spruch gelesen: "In meinem Leben habe ich unwahrscheinlich viele Katastrophen erlebt. Die meisten davon sind nie eingetreten." Also, kümmer dich darum, dass es dir heute gut geht. Um deine Zukunftsprobleme kannst du dich kümmern, wenn sie irgendwann mal tatsächlich eingetreten sein sollten.

...zur Antwort

Du kannst die Bestimmungen zu Semestertickets immer auf den Seiten der Hochschulen nachlesen. Alle Unis, bei denen ich es sicher weiß, haben ein Semesterticket für das Bundesland, in dem die Uni liegt. Das bedeutet, Studenten aus Leipzig können umsonst in Sachsen fahren, nicht aber in Thüringen. Lies dir das aber noch mal auf den Uniseiten in Ruhe durch.

...zur Antwort

Es ist schon mal ein guter Schritt, dass dir das auffällt und dass du dich ändern möchtest. Die Wutanfälle können tatsächlich mit der Pubertät zusammenhängen, aber du solltest üben, sie besser zu kanalisieren. Du könntest z.B. mit Kampfsport beginnen. Dort kann man sich einerseits auspowern und lernt andererseits, seinen Körper zu beherrschen, sehr diszipliniert zu trainieren und sich zu konzentrieren- das alles sind Fähigkeiten, von denen man auch bei seiner alltäglichen Wut profitieren kann. Möglicherweise gibt es auch Anti-Aggressionskurse bei euch im Umkreis. Außerdem könntest du dir im Vorhinein schon überlegen, was du sagen könntest, wenn mal wieder die Wut kommt, z.B. wäre ein "Verschwinde und lass mich in Ruhe" schon mal um Welten besser als das, was du da oben geschrieben hast. Und schließlich gibt es vllt auch Gründe, warum du so geladen bist. Wenn du z.B. zu Hause oft gestresst bist, immer wieder in Konflikte verwickelt bist und unter deiner Situation leidest, kann sich das auch als Wut entladen- es wäre dann sinnvoll, zu gucken, warum es dir oft nicht gut geht und was die Ursachen für Konflikte und Probleme sein könnten. Dann kannst du nämlich daran arbeiten, z.B. in einer ruhigen Minute mal ein Gespräch mit deiner Mutter führen und gemeinsam mit ihr überlegen, was ihr anders machen könnt (da kann ich dir jetzt leider keine Tipps geben, weil ich euch nicht kenne).

...zur Antwort

Wenn dieses Sprachen an der Uni in einem sogenannten Zweifach- oder Kombibachelor angeboten werden, ist das möglich. Das musst du bei jeder Uni selbst in Erfahrung bringen. Mein Tipp: Fange nicht zwei Sprachen völlig neu an. Besser ist es, eine Sprache, die du mindestens in Grundkenntnissen beherrscht, mit einer neuen Sprache zu kombinieren oder zwei Sprachen zu wählen, die du schon kannst.

...zur Antwort

Ich finde, das Wort Einsamkeit enthält schon eine Wertung. Wer einsam ist, leidet unter seiner Isolation. Anders beim Alleinsein, das kann ein sehr angenehmer Zustand sein. Wenn man alleine ist, hat man viel Zeit für sich selbst, man kann sich mit sich selbst besonders gut und tief auseinandersetzen und man kann sich um sich selbst kümmern- deswegen bietet das Alleinsein einen guten Raum, um sich weiterzuentwickeln: Man kann seinen bisherigen Lebenslauf und seine aktuelle Situation überdenken und hinterfragen und daraus Schlüsse für die Zukunft ziehen und Pläne entwerfen. Außerdem kann man auch einfach mal gut abschalten und vor sich hinträumen, ohne irgendwelche Verpflichtungen oder Erwartungen erfüllen zu müssen. Deswegen bietet Alleinsein auch einen guten Raum, um frei zu sein.

Nichtsdestotrotz kann man in beiden Fällen auch vom Kontakt mit anderen Menschen profitieren. In Konflikten mit anderen entwickeln wir uns oft nämlich genauso gut wie in der ruhigen Selbstreflexion. Und Beziehungen zu anderen halten uns oft einen Spiegel vor, in dem wir uns nochmal von einer ganz anderen Seite betrachten können als der, die wir selbst gut kennen. Und schließlich sind wir nur dann wirklich frei, wenn wir nicht von äußeren Umständen abhängig sind- solange wir das Alleinsein brauchen, um uns frei zu fühlen, sind wir nicht unabhängig. Daher ist es ein gutes Lernziel, zu üben, auch mit Menschen klarzukommen und sich überall wohlzufühlen. Wer da, wo er ist- ob unter Leuten oder für sich allein- zufrieden ist, ist ein sehr glücklicher Mensch.

Im Übrigen können Leute auch sterben, wenn sie sehr unter der Einsamkeit leiden, allerdings vermutlich eher weil sie sich etwas antun oder sich so sehr vernachlässigen, dass sie ihre Grundbedürfnisse nicht mehr stillen, z.B. indem sie das Essen einstellen.

...zur Antwort

Ihr müsst euch beide klar werden, was ihr wollt, und das offen miteinander besprechen. Es gibt viele Dinge, bei denen man in einer Partnerschaft Kompromisse machen kann, z.B. die Müslisorte oder die Tapetenfarbe, sogar das Auto und der Wohnort können durch einen Kompromiss gefunden werden, aber bei den ganz grundsätzlichen Lebensvorstellungen kann man keinen Kompromiss machen, ohne sich selbst zu verraten. Also, wenn du jetzt noch keine Kinder möchtest, aber deine Freundin unbedingt jetzt schon Kinder will, dann ist das ein klarer Trennungsgrund, auch wenn ihr euch liebt- wenn du generell Kinder haben möchtest und sie noch ein Weilchen warten kann, dann bleibt zusammen, aber wenn sie jetzt gleich Kinder haben möchte, dann funktioniert es mit euch beiden nicht. Einer von euch wird sehr unter der Situation leiden. Dann ist es wichtig, dass ihr das erkennt und euch eingesteht, dass es trotz der Gefühle füreinander und der sonst guten Beziehung keine Zukunft für euch geben kann.

...zur Antwort

Spar dir den ganzen Ärger und mach richtig Schluss, sprich kündige ihm auch die Freundschaft in sozialen Netzwerken und guck dir sein Profil nicht mehr an. Es kann dir doch jetzt wirklich egal sein, was für Bilder er postet.

...zur Antwort

Du könntest deinem Lehrer mal die Literaturtheorie "Der Tod des Autors" präsentieren. Laut dieser Theorie gibt ein Autor im Moment der Veröffnetlichung seine Geschichte ab und sie gehört ihm dann nicht mehr. jeder, der sie liest, macht sie automatisch zu seiner eigenen Geschichte- darin besteht der Zweck der Literatur. Und daher geht es nicht darum, zu ergründen, was der Autor mit seiner Geschichte/ seinem Gedicht gemeint haben könnte, sondern welche Bedeutung wir aus diesem Text entnehmen. Es sollte die Aufgabe des Schülers sein, einen eigenen Zugang zum Text zu finden und diesen dann sprachlich und logisch nachvollziehbar zu erklären, anstatt nur die Meinung des Lehrers zu reproduzieren und damit Literatur zu einem toten Gehäuse zu machen.

Jetzt zu deiner Interpretation: Grundsätzlich liegt es an dir, einen Sinn darin zu finden. Ich möchte dir nur den Rat geben, nicht übers Ziel hinauszuschießen. Es gibt zwar Texte, in denen ein Stuhl beschrieben wird, der als Symbol für Gott und den Weltuntergang verstanden werden kann, aber in ganz vielen Texten ist ein Stuhl auch einfach nur ein Stuhl. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Es ist okay, auch gewagte Interpretationen zu schreiben, aber bleib erstmal bei dem, was du liest. Also erzähl z.B. erstmal, dass es eine Dialogsituation ist. Dass es einen Erzähler gibt. Wie das Gespräch abläuft. Worum es geht. etc. Und dann kannst du ganz langsam anfangen, vom offensichtlichen abzuweichen und kannst die Beziehung der Sprecher zu einander beschreiben... also nicht, ob sie Verwandte oder Kollegen sind, sondern erstmal wie sie zueinander stehen, wie sie miteinander umgehen und welche Rückschlüsse man auf ihr Verhältnis und auf ihren Charakter schließen kann. Und dann kannst du versuchen, das Schaf zu analysieren.

Ich kann dir mal ganz grob sagen, was ich darunter verstehe: Das Wort "Schaf" ist eine Beleidigung. Keine sehr böse, aber eine Beleidigung. Die Männer streiten sich also gerade. Der eine verlangt vom anderen, seine Beleidigung zurückzunehmen, also sich zu entschuldigen. Der erste zeigt sich jedoch uneinsichtig. Die Beleidigung steht also zwischen den beiden Männern und da beide stolz und dickköpfig sind, verlangen sie vom jeweils anderen, den Streit beizulegen. Somit bleiben die Beleidung und der Konflikt zwischen den beiden Männern bestehen, das Schaf steht weiterhin herrenlos in der Welt herum. Das "dumm" ist dabei ein kleiner Seitenhieb, wie ich finde, und charakterisiert die Männer und alle Menschen, die sich aus Stolz und Sturheit in solche Streits verwickeln und dann nicht mehr versöhnen. Es erinnert mich ein bisschen an meine Oma und ihre Schwester, die 5 Jahre lang kein Wort miteinander gesprochen hatten, bis sie vergessen hatten, warum sie eigentlich in Streit geraten waren^^

So eine Interpretation ist völlig ausreichend. Man muss nicht noch wer weiß was reininterpretieren. Mit deiner Idee, dass es Freunde sind, die sich aufgrund einer Frau zerstritten haben, begibst du dich auf sehr dünnes Eis, weil das Spekulationen sind, die man mit dem Text nicht belegen kann... du kannst das hinzufügen: Ich könnte mir hier auch eine Dreieckskonstellation vorstellen, wobei diese Interpretation rein spekulativ ist und meine persönlichen Fantasien zu diesem Text widerspiegelt... aber wenn dein Lehrer so streng ist, würde ich an deiner Stelle versuchen, so nah am Text wie möglich zu bleiben.

...zur Antwort

Ich brauche eine Überschrift für diese Geschichte!

Hallo Leute,

Ich habe eine Halloween Geschichte geschrieben, aber mir fehlt die Überschrift! Könnt ihr mir helfen? Eine Idee war Blutiger Spiegel, aber diese passt irgentwie nicht.

Es war ein ganz normaler Morgen wie jeder andere. Ich ging zur Schule, meine Freundin Sammy war Krank. Als ich von der Schule wieder gut gelaunt zurück kam, da die letzten zwei Stunden Mathe ausgefallen waren, sagte meine Mutter: Liebes? Rufst du bitte Sammy zurück? Sie wollte mit dir sprechen…Ich glaube über Hausaufgaben oder so. Als ich das hörte das Sammy mich angerufen hatte, rannte ich zum Telefon, weil es mich freute das sich mal jemand bei mir meldete. Ich wählte ihre Nummer und wartete, aber es nahm niemand ab. Sie ist schläft bestimmt grade! Ich aß Mittag und ging danach hoch in mein Zimmer. Ich machte Hausaufgaben, dann klingelte das Telefon. Schnell wie der Wind rannte ich nach unten und erkannte Sammys Nummer. „Sammy! Wie geht’s dir?“ Anstatt einer Antwort flüsterte Sammy: „Kann ich zu dir kommen? So gegen Abend?“ Ich wusste so schnell nicht was ich antworten sollte also sagte ich: „Natürlich, aber bist du nicht krank? Du klingst nämlich noch so komisch.“ „Nein, Nein. Mir geht es gut. Ich komme mit der Straßenbahn.“, krächzte sie und legte auf. Ich zuckte mit den Schultern und ging wieder in mein Zimmer. Als es anfing zu dämmer rief meine Mutter von unten: „Wir gehen auf den Elternabend! Jason ist bei seinem Freund!“ Kurz darauf knallte die Tür. Ich war alleine und dachte ich: Sammy kommt gleich. Ich mach mir mal eben meine Haare. Also nahm ich mir meine Bürste und ging zu dem Spiegel. In dem Spiegel tauchte auf einmal nicht ich sondern eine Straßenbahn auf. Ich sprang zur Seite und reibte mir die Augen. Was war das denn? Ich machte wieder ein Schritt und stand vor dem Spiegel. Jetzt stand Sammy im Spiegel. Ihr Gesicht war blutig! Ich rannte runter in die Küche und holte mir etwas zu trinken und hoffte das das alles nur Einbildung war. Es klingelte an der Tür, ich ging hin und öffnete sie. Anstatt Sammy stand dort die Polizei. „Sind sie Jasmin?“ , fragte mich der Polizist. Ich nicht steif. „Was ist denn passiert?“ , fragte ich den Polizisten immer noch völlig verschreckt. „Deine Freundin Sammy ist grade eben tötlich verunglückt. Die Straßenbahn ist entgleist.“ Ich stand mit den Tränen in den Augen in der Tür. Ich sah den Polizisten mit meinen tränenvollen Augen an. „Woher wussten sie das sie zu mir wollte?“ Der Polizist anwortete: „Sie hatte ein Abschiedbrief hinter lassen.“ „Wissen das ihre Eltern schon?“ fragte ich entkräftet. „Ihre Eltern sind gestern bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Wussten sie das nicht?“ , fragte er verwundert. Ich schüttelte den Kopf und schloss die Tür. Ich sank weinend hinter der Tür zusammen…

Danke schon mal^^

...zur Frage

Ich fand die Geschichte sehr spannend. Du hast einen sehr schlichten Schreibstil mit kurzen Sätzen, was für so gruselige Geschichten ideal ist. Einziger kurzer Schmunzler: ich rieb mir die Augen, nicht ich reibte mir die Augen ;)

Ich würde im Titel noch gar nichts von den Ereignissen erwähnen, denn am Anfang würde man nie denken, welche Wendung das noch nimmt. Wenn du es jetzt schon blutiger Spiegel nennst, ist das fast ein kleiner Spoiler. Du könntest der Geschichte einfach ein Datum geben oder sie "Letztes Jahr im November/ Ein Tag im November" oder so nennen. Oder "ein Tag wie jeder (durchgestrichen)/ kein andere-r". Irgendetwas, von dem man noch nicht auf den Ausgang der Geschichte schließen kann.

...zur Antwort

Du könntest die Macht/ Gewalt im Staat als Kuchen darstellen, den man in drei Stücke teilt. Dann könntest du jemanden darstellen, der den ganzen Kuchen aufgegessen hat (nicht irgendeine historische Figur, das ist so angestaubt, lieber jemand Neues, kannst ja wen erfinden). Anschließend tut der, was er will. zum Beispiel möchte er gerne ein riesiges Schloss in seiner Stadt bauen und dafür die Häuser der anderen Menschen niederreißen. Also beschließt er erst einmal ein Gesetz, dass er Häuser einreißen darf, soviel er möchte. Dann fährt er mit seiner Abrissbirne an und schlägt alle Häuser ein. Als die Menschen daraufhin protestieren, schmeißt er sie ins Gefängnis. Und dann kannst du übertrieben theatralisch fragen: Und? Wollt ihr so leben? Es kann natürlich auch ein anderes Beispiel sein. Hauptsache, der Typ, um den es geht, verabschiedet Gesetze, setzt sie um und übt Justizwillkür aus. Und dann kannst du zeigen, wie es ist, wenn der Kuchen auf drei Gruppen aufgeteilt wird. Wie der Mann ein Gesetz beantragt, welches vom Parlament abgelehnt wird. Wie er die Regierung anmotzt, dass sie es trotzdem machen sollen und die sich weigern. Wie er es dann selbst in die Tat umsetzen will und dabei von der Polizei gestoppt wird. Und wie er seine Gegner verklagen will und bei dieser Klage scheitert... vllt am Ende sogar selbst im Gefängnis landet. Irgendwie so halt.

...zur Antwort

wie beim Schauspielern Blackout vermeinden?

ich gehe neuerdings in eine theatherag bei uns an der schule. wir üben imer kurze szenen ein, die wir dann ohne text vortragen sollen. 1. ich kann mir die einfachsten sätze und abläufe nicht merken, die anderen sind schon genervt. (ich denke irgendwie die mögen mich nicht so, aber eigendlich weis ich, das das nicht unbedingt stimmen muss) 2. wenn wir die scenen vortragen, habe ich plötzlich keine ahnung mehr was ich sagen muss. also wenn ich auf dem papier etwas lese, kann ich es auswendig aber frei heraus nicht. weil plötzlich reden die anderen den text, den ich nur imm stillen gelesen habe und gestikulieren und ich vergesse dann meinen text. also ich bin nicht aufgeregt und nix. nur sobald ich daran denke, dass ich den text vergesse und wie ich dann da stehen würde, vergesse ich alles, (aber aufgeregt bin ich trotzdem nicht und angst habe ich auch nicht). bitte helft mir und gebt mir tipps oder sagt mir an was das liegt. aber nicht so was wie :"denk nicht mehr daran dass dus vergisst." weil ich denke ja nicht mit absicht dran. das ist wie wenn jemand sagt : "denke nicht an einen blauen elefanten" , dann denken auch alle daran. das ist aber auch so, wenn ich zuhause bin. zb. jetzt, kommt mir der gedanke in kopf wie ich auf der bühne stehe und kein wort mehr weis. so wie in einem traum wo man etwas gefragt wird und nicht antwortet weil man zu müde ist, oder nicht kann. ich habe das gefühl dass das so eine sperre in meinem gehirn ist. ich will nicht zu phsychater, weil ichdas nicht zu meinen eltern sagen will und auch nicht das ich zum phsychater will. gibt es einen namen für so etwas? ich überlege ob ich aus der ag austreten soll, weil ich jetzt schon angst vor einem blackout habe, obwohl wir den text noch nichteinmal haben. was kann ich dagegen jetzt tun?

...zur Frage
  1. Ich könnte mir vorstellen, dass dein Problem darin liegt, dass du sehr nervös vor den anderen bist. Du möchtest es unbedingt gut machen, um sie nicht zu nerven und wirst dabei vermutlich angespannt, sodass du nachher den halben Text wieder vergisst. Du schreibst, dass du denkst, dass sie dich nicht mögen. Auch wenn du weißt, dass es nicht stimmen muss, belastet es dich. Habt ihr in eurer Theater-Ag auch Phasen der Besprechung, z.B. einen Stuhlkreis? Dann könntest du nämlich dein Problem mit den Texten ansprechen und die anderen um Tipps bitten. Gib dabei auch ruhig zu, dass du immer so nervös bist, weil du Angst hast, den anderen die Szene kaputt zu machen. Dann wirst du von ihnen bestimmt ein nettes Feedback bekommen, ihr versteht euch gegenseitig besser und sie werden dir vllt Tipps und Hilfestellungen geben, sodass es dir leichter fällt.

  2. Auch das ist normal. Es ist eine Übungssache. Sehr hilfreich ist es, den Text bis zum Erbrechen durchzulesen. Wenn du zu Hause üben kannst, dann lies den Text hundert mal am Stück runter. Solange, bis man dich mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißen könnte und du sofort im schlaftrunkenen Zustand deinen Text aufsagen könntest, weil in deinem Kopf fast nix anderes mehr ist. Sprich den Text auch laut und spiel deinen Teil schon durch. Dadurch gewöhnst du dich daran, ihn aufzusagen und wirst dich auf der Bühne ähnlich wie in deinen Proben fühlen. Wenn du nur die 20 Minuten im Raum hast, dann verzieh dich trotzdem in eine ruhige Ecke, wenn möglich, und lies den Text halblaut und versuche schon mal, ein paar Bewegungsabläufe durchzuspielen, damit du schon mal reinkommst. Außerdem gibt es doch bestimmt einen Leiter der AG, der dir Tipps geben kann, oder?

PS: Natürlich bist du aufgeregt und hast Angst davor, deinen Text zu vergessen. Angst drückt sich ja nicht nur durch Herzrasen und große Panik aus, sondern es kann auch einfach das unangenehme Gefühl sein "bestimmt schaffe ich es gleich wieder nicht". Wenn dir das egal wäre und du nicht drunter leiden würdest, dann würdest du hier ja nicht fragen. Ich sage das nicht, um dich in die Pfanne zu hauen und dich als Feigling darzustellen, sondern weil es völlig ok aufgeregt zu sein. Die meisten sind sogar etwas nervös, wenn sie auf die Bühne gehen- sogar professionelle Schauspieler und Musiker haben oft noch Lampenfieber und nicht jeder fühlt sich in jeder Probe gleich wohl mit allen Szenen. Du musst nur lernen, deine Nervosität so weit in den Griff zu kriegen, dass du dennoch spielen kannst- und genau dafür sollte eine Theater-AG eigentlich helfen, also scheu dich nicht, um Tipps und Hilfe zu bitten.

...zur Antwort

Ja, das kommt sogar recht häufig vor. Das Problem, das ich bei euch beiden sehe, ist, dass ihr unterschiedliche Dinge wollt- er will scheinbar eine ernsthafte Beziehung, du möchtest das lieber nicht, aber würdest trotzdem gerne Zeit mit ihm verbringen, verstehe ich das so richtig? Das wird so nicht funktionieren und am Ende für euch beide schmerzhaft enden. Wenn beide das gleiche wollen, z.B. eine Beziehung, eine Affäre, eine Freundschaft oder doch lieber nur sporadisch Kontakt, ist alles wunderbar, aber wenn beide unterschiedliche Wünsche haben, wird mindestens einer von beiden leiden. Wenn du also keine Beziehung von ihm willst, dann wäre es toll, wenn du ihm das auch klar kommunizierst. Eine Aussage wie "Ich finde dich toll, sympathisch und schön, aber ich will keine Beziehung mit dir", ist leider nicht klar, weil ein verliebter Mensch da sehr wahrscheinlich "Ich will NOCH keine Beziehung mit dir" raushören wird. Eine klare Aussage wäre "Ich möchte keine Beziehung mit dir. Weder heute, noch in Zukunft." Das kann zwar hart sein, aber dann weiß er, woran er ist und kann sich nach jemandem umschauen, der sich genau wie er eine ernsthafte Beziehung wünscht. Wenn du ihn quasi bei der Stange hälst, indem du ihn sagst, wie sehr du ihn magst, aber dich ihm dabei trotzdem entziehst, dann nutzt du ihn aus, um einen guten Freund oder eine Affäre zu haben. Natürlich kannst du das machen, wenn er mitspielt, aber es ist ziemlich respektlos und geringschätzend ihm gegenüber. Wenn du doch ohnehin keine Beziehung mit ihm möchtest, kannst du doch auch "von Ferne" in ihn verliebt sein und erst eine gute Freundschaft mit ihm beginnen, wenn er über dich hinweg gekommen ist und vllt sogar irgendwann eine feste Freundin hat, oder?

...zur Antwort

Mensa und Bibliothek sind gute Kennenlernorte. Ansonsten kann man auch Lerngruppen bilden oder Freizeitaktivitäten der Uni machen, z.B. in einer Hochschulgruppe aktiv sein oder beim Unisport mitmachen. Und schließlich gehört immer Überwindung dazu. Das ist das Los schüchterner Menschen- manchmal muss man seine Ängste runterschlucken und einfach Augen zu und durch jemanden anquatschen.

...zur Antwort

Ich denke, du wirst ein bisschen nachsichtig mit deiner Mama sein müssen. Sie erlebt gerade eine schwere Lebenskrise. Du hast schon Recht, sie verhält sich nicht besonders erwachsen, aber wahrscheinlich kann sie das gerade einfach nicht.

Vor mittlerweile einer ganzen Weile war mal eine Freundin meiner Mutter bei uns zu Besuch, die ebenfalls eine schlimme Scheidungsschlacht durchmacht. Sie hat sich beklagt, dass ihr Sohn ihr in den Rücken fallen würde, weil er weiterhin Kontakt zu seinem Vater hätte. Als wir versucht haben, ihr zu erklären, dass das ganz normal sei, meinte sie immer nur "Aber er ist doch der A.rsch, er hat doch unsere Familie kaputt gemacht. Wie kann Moritz da weiter zu ihm halten, nach allem was er uns angetan hat?" Sie war gar nicht in der Lage, einen reflektierten Gedanken zu fassen und die Perspektive ihres Sohns einzunehmen. In der Zwischenzeit ist etwas Zeit verstrichen und auch wenn es sie immer noch schmerzt, kann sie jetzt akzeptieren, dass ihr Sohn weiterhin seinen Vater sehen möchte.

Vielleicht braucht deine Mama auch einfach etwas Zeit. Es ist nicht einfach, wenn sich plötzlich die Rollen ändern und du dich plötzlich als die Erwachsenste zu Hause wiederfindest, aber manchmal nimmt das Leben eben solche Wendungen. Dafür kannst du auf bessere Tage hoffen. Sei dir einfach bewusst, dass du nicht für die Sorgen und Probleme deiner Mutter verantwortlich bist und das auch nicht sein kannst. Sie selbst muss einen Weg für dich finden. Wenn du unter ihren Ansprachen leidest, dann sag ihr das ganz in Ruhe und nimm dir dann auch die Freiheit, dich zurückzuziehen. Wenn du magst, kannst du dich auch mal in einem ruhigen Moment mit deinem Bruder unterhalten. Ich wünsch dir viel Kraft für die nächste Zeit!

...zur Antwort

Es ist gleichwertig mit dem Abitur. Du kannst da einfach nach persönlicher Vorliebe entscheiden. Am Ende kannst du sowohl mit dem deutschen Abitur als auch mit einem IB im In- und Ausland einen Bachelorstudiengang, bzw. Medizin oder Jura (die ja noch nicht von Bologna erfasst sind) studieren.

...zur Antwort

Die Hörsäle sind oft so groß, dass man völlig anonym bleibt. Auch jüngere Leute fallen nicht unbedingt auf, denn es bringen auch viele Studenten ihre Kinder mit zur Uni, wenn sie keine andere Betreuung finden... die sind dann oft so zwischen gerade neugeboren und so um die 10 Jahre alt, aber selbstverständlich könnte dazwischen auch mal ein Teenie sitzen. Also glaube ich nicht, dass es sehr auffällig ist. Und selbst wenn- es wird sich sicherlich niemand für euch interessieren, die wollen lieber ihren Stoff durchziehen. Ihr solltet allerdings vorher schauen, dass der Hörsaal und die Veranstaltung auch groß genug sind. Wenn ihr nachher mit 10 Leuten dasitzt, fällt es natürlich auf. Erwartet euch übrigens nicht zuviel von der Vorlesung. Ich vermute, dass für 13jährige wahrscheinlich vieles völlig unverständlich und langweilig sein wird. Psychologie ist ein sehr breitgefächertes Fach und Fallstudien von psychisch Kranken kommen eher selten darin vor. Allerdings findet ihr im Internet ja vielleicht eine gute Veranstaltung.

...zur Antwort

Was du gebrauchen könntest, wäre keine "Alles-Egal"-Haltung, sondern eine "Alles-ist-okay-wie-es-ist"-Haltung. Die östlichen Religionengehen davon aus, dass Leiden durch Bedürfnisse entsteht. Wenn ich Hunger habe und nix zu Essen bekomme, leide ich. Wenn ich mich nach Nähe sehne und keine Freunde habe, leide ich. Wenn ich mir Anerkennung wünsche, aber verachtet werde, leide ich. Also sagt der Buddhist "Wenn nicht das geschieht, was du dir wünschst- Dann wünsche dir doch das, was gerade geschieht." Ein Beispiel: Draußen regnet es. Du kannst dich darüber ärgern oder du kannst dich daran erfreuen oder es kann dir egal sein... so oder so wird es weiter regnen. Du kannst die äußeren Umstände nicht beeinflussen, aber du kannst deine Einstellung verändern. Wenn du dich ärgerst, geht es dir schlecht. Wenn es dir egal ist, dann geht es dir so neutral. Wenn du dich daran erfreust, bist du glücklich. Also wieso solltest du die neutrale Egal-Einstellung wählen, wenn du dich auch für dein Glück entscheiden kannst?

Natürlich klingt das alles immer ganz schön, aber in der Realität ist es dann doch schwierig umzusetzen. Allerdings ist das Leben, wie du es jetzt gerade führst, vermutlich auch nicht besonders einfach, oder?

Was du tun kannst: Führe doch mal ein Tagebuch. Nicht umfangreich, sondern schreibe einfach alles auf, was dich am jeweiligen Tag genervt hat oder angekotzt hat. z.B. bin in der Schule beleidigt worden- habe mich mit meiner Mutter gestritten- war heute Nachmittag einsam. Und dann überlegst du dir, was daran auch ganz gut war oder zumindest nicht schlecht. Sagen wir Nummer eins, die Beleidigung in der Schule: Erstmal kannst du dankbar sein, weil du ein privilegierter Mensch bist- du wohnst in Deutschland, du gehst zur Schule, du leidest nicht an einer schweren Krankheit etc. Dann wirst du dir bewusst, dass eine Beleidigung dir nix anhaben kann. Ich demonstriere dir wieso: Nimm dir einen Geldschein aus deinem Portemonnaie. Schau wieviel er wert ist, sagen wir 10 Euro. Wirf ihn nun auf den Boden, trample auf ihm herum und beschimpfe ihn wüst, am besten mit Beleidigungen, die du sehr verletzend und demütigend findest. Danach hebst du ihn hoch und schaust ihn an: Na, wieviel ist der Schein jetzt wert? Kann es unter Umständen sein, dass sich an seinem Wert nichts, aber auch gar nichts geändert hat? Das ist ja kurios. Und nun bedenke, wieviele identische 10-Euro-Scheine es auf der Welt gibt und wieviele identische lalasfragen es auf dieser Welt gibt... vermutlich fällt dir nur eine ein. Und du weißt sicherlich, dass Einzigartigkeit den Wert enorm steigert. Also wie soll dein riesengroßer Wert bitte von einer Beleidigung beeinträchtigt werden? Demnach ist eine Beleidigung eigentlich völlig unwichtig. Und derjenige, der sich hat beleidigen lassen, konnte sich mal die Seele rausrotzen... wer weiß, vllt hat es ihm sehr gut getan und da du unter einer Beleidigung nicht leidest, kannst du ihm sicherlich den Gefallen tun, sich ein bisschen besser zu fühlen. Du bist ein großzügiger, liebenswerter Mensch.// Du hast dich mit deiner Mutter gestritten. Wie schön, dass du eine Mutter hast und dass ihr miteinander redet! Und was den Streit betrifft- der kann euch beiden genauso wenig anhaben wie eine Beleidigung. Ich meine, guck dich an, du lebst, du bist unverletzt, du bist vermutlich noch genau der selbe Mensch wie vorher. Also, war der Streit nicht schlimm. etc.pp.

Genauso führst du dein Tagebuch. Es gehören aber noch zwei Dinge dazu: Erstens: Tue jeden Tag mindestens eine Sache, die dir Spaß macht oder die sich gut anfühlt. Das kann ein Ausflug sein oder ein schönes Buch lesen oder eine leckere Tasse Lieblingstee. Schreibe immer alles auf. Und zweitens: Schreibe dir jeden Tag mindestens einen netten Satz über dich auf. Was du an dir magst oder warum es absolut berechtigt ist, glücklich zu sein. Wenn dir nix anderes einfällt, schreib: Ich bin wertvoll. Wie wir gerade erfahren haben, stimmt das und es tut gut, das mal zu lesen.

...zur Antwort

In der Pubertät, wenn sich im Gehirn alles noch mal neuverschaltet, ist es nicht so unüblich. Es ist zwar von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber in der Pubertät treten Deja-Vus tendentiell gehäuft auf. Selbstverständlich kannst du zu deinem Arzt gehen, wenn es dich beruhigt, aber ich denke nicht, dass du dir allzu große Gedanken machen musst. Ich kenne ein paar, denen es ähnlich gegangen ist, mein Bruder zum Beispiel- mit der Zeit lässt das nach.

...zur Antwort