Wird die Wetterlage im Klimawandel überinszeniert?
Noch vor kurzem hieß es: „Heißester Juni aller Zeiten! Das hat es noch nie gegeben. Arten sterben aus! Usw.“
Jetzt ist der Juli komplett ins Wasser gefallen und womöglich auch bald der August. Nur noch maximal 17 bis 25 Grad…
16 Antworten
In den Medien kommt das Thema natürlich dann besonders hoch, wenn etwas aktuelle zu spüren ist. Eine große Hitzewelle mit bis zu 40 Grad in Deutschland ist ein guter Trigger für solche Horrormeldungen. Nun ist es eher regnerisch und kühler als in den letzten Wochen, da ist das Thema Klimawandel wieder aus den Medien weitgehend rausgeflogen.
Fest steht: Auch wenn einzelne Schlagzeilen zum Teil sehr übertrieben sind, der Klimawandel ist da und zwar stärker, als es die meisten glauben und auch stärker, als es die Wissenschaft vorhergesagt hat. Die 1,5 Grad von Paris, die bis 2100 eingehalten werden sollten, wurden letztes Jahr bereits gebrochen. Zwar nicht im langjährigen Mittel, aber das ist auch nicht mehr weit, sonst müsste es ab jetzt ja wieder kontinuierlich kühler bleiben als 2024 (wer glaubt das?).
Die CO2 Emissionen haben weltweit gemittelt ein Rekordhoch erreicht, auch wenn sie in Europa wieder sinken. Heißt: Die Erwärmung wird in den nächsten Jahrzehnten eher noch schneller sein als bisher.
Was das für Folgen hat? Das schlimmste sind wohl die Kipppunkte, die ausgelöst werden, wodurch wir trotz aller Maßnahmen endgültig die Kontrolle über das Klima verlieren werden. Diese sind bereits jetzt schon spürbar (warum wird es in der Arktis am schnellsten wärmer? Weil das weiße Eis verschwindet!) Dadurch kommen wir auf lange Sicht in einen Temperaturbereich, den die Menschheit und die meisten heutigen Lebewesen noch nie erlebt haben, ähnlich den Bedingungen vor 30 Mio. Jahren und davor (damals war es etwa 3 bis 8 Grad wärmer als heute). Der Meeresspiegel könnte dann in ein bis zwei Jahrhunderten um mehrere Meter steigen und große Landmassen wären verloren. Lebensräume und Klimazonen würden sich verschieben, allerdings viel zu schnell, sodass sich Tiere und Pflanzen, und auch wir Menschen, keine wirkliche Anpassung umsetzen können. Ein Baum kann schließlich schlecht nach Norwegen laufen, wenn es ihm in Deutschland zu heiß wird.
Puh, wird es überinsziniert? Möglicherweise wird es das.
Das Problem wären ja nicht wärmere Sommer sondern due durch die Wärme erhöhte Kapazität für Wassermoleküle in der Atmosphäre. Die sorgt voraussichtlich dann für Extremwetterereignisse und extreme Wetterwechsel. Eine Minderung der Artenvielfalt und der Rückgang von Wärmereflektionsflächen sorgen dann für eine nicht mehr umkehrbare Änderung am globalen Ökosystem. Dann rennen wir halt sehenden Auges in eine von uns nicht mehr kontrollierbare Änderung unseres Lebensraums, die das Überleben laut Kalkulationen diverser Experten teurer macht, als jetzt wäre, etwas gegen diese Entwicklung zu tun.
Aber schön, dass wir nochmal über die Notwendigkeit diskutiert haben, ob Wetteränderungen nun erwähnenswert sind oder nicht.
Und hast du dich auch mal gefragt, warum es gerade so viel regnet und davor wochenlang gar nicht? Oder warum massive Waldbrände und Flutkatastrophen global immer mehr zur Norm werden?
Da wird gar nichts überinzeniert, viel mehr, wird das Problem nicht ansatzweise ernst genug genommen.
In den letzten Jahren sind extreme Wettermuster immer normaler geworden, jedes Jahr werden neue Jahrhundert Rekorde gebrochen, Frühjahre, die extrem trocken und warm sind, Sommer, in denen es in einigen Regionen sintflutartig regnet, während andere gleichzeitig unter Hitzewellen, Dürre und Waldbränden leiden. Der Hauptgrund dafür ist der menschengemachte Klimawandel, der das gesamte Klimasystem aus dem Gleichgewicht bringt – ob man nun aus Angst und kognitiver Dissonanz die Augen und Ohren davor verschließt und sich einredet, dass die Menschen, die sich seit Jahrzehnten den Mund fusselig reden und genau das ankündigen, was nun passiert, wenn keiner handelt, nur übertreiben, oder nicht.
Die Erde wird wärmer – nicht nur an Land, sondern auch in den Ozeanen, das ist Fakt. Besonders die Oberflächentemperaturen der Meere steigen signifikant an, was dazu führt, dass mehr Wasser verdunstet und die Atmosphäre mit Feuchtigkeit und Energie aufgeladen wird. Gleichzeitig verändern sich großräumige Luftströmungen, allem voran der Jetstream (ein starker Windstrom in großer Höhe, der normalerweise das Wettergeschehen in unseren Breiten antreibt) – durch die Erwärmung der Arktis wird der Temperaturunterschied zwischen Polarregion und Äquator schwächer und damit der Jetstream langsamer und instabiler. Dadurch kommt es häufiger zu blockierten Wetterlagen: Hoch- oder Tiefdruckgebiete bleiben länger an Ort und Stelle und das bekommst du aktuell zu spüren. Erst hat sich die Hitze über Tagen und Wochen gestaut, nun hört es nicht mehr auf zu regnen – während in der Türkei mal wieder die Wälder in Flammen stehen und kein Tropfen fällt.
Auch die Situation im Frühjahr hat sich in den letzten Jahren stark verändert und verändert sich weiter in eine sehr besorgniserregende Richtung. Die Winter sind zu mild geworden und es wird immer früher warm – und damit verdunstet die im Boden gespeicherte Feuchtigkeit schneller als früher, noch bevor die Hauptwachstumsphase der Pflanzen beginnt. Die Böden trocknen durch diese Veränderungen nach und nach aus und ihre Fähigkeit Wasser zu speichern sinkt dadurch. Diese Entwicklung ist nicht nur für die Landwirtschaft extrem belastend und gefährdet unsere Lebensmittelversorgung, auch der Grundwasserspiegel sinkt und die Wälder werden so viel anfälliger für Brände, Bäume anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.
Die aufgeheizte Luft sorgt im Hochsommer zusammen mit der gespeicherten Feuchtigkeit für schwere Gewitter und Starkregen, die dann irgendwo feststecken und sich punktuell entladen, auf verhärteten, ausgetrockneten Böden, die nicht mehr in der Lage sind, so schnell solche Mengen Wasser aufzunehmen – so leiden die einen unter Überschwemmungen, während die anderen weiterhin auf Regen warten und zusehen, wie ihre Umwelt vertrocknet.
Der Klimawandel bedeutet eben nicht einfach nur „mehr Hitze“, sondern ein grundlegendes Ungleichgewicht im gesamten Wettersystem und mehr Extreme.
Bei solchen Themen solltest du Sarkasmus besser kennzeichnen, sonst nimmt das noch irgend ein Schwurbler für bare Münze.
Naja wenn ich mir die historischen Temperaturen so angucke, waren vor 30 Jahren 16-17 im Juli normal. Heute sind wir bei 20 Grad. Daran ändert auch etwas Regen nichts.
Aber die 2-3 Grad sind noch kein Problem. Das Problem kommt erst noch in den nächsten Jahrzehnten, wenn es weitere 4-5 Grad wärmer wird im Schnitt, wenn wir so weitermachen wie bisher.
ja, ganz genau!
Es ist doch absurd! Wir sitzen hier bei aktuell über wochen knapp über 20°C und immer wieder regen und regen uns über einen angeblichen hitzerekord auf obwohl schon in den 1930ern eine temperatur um die 55°C (etwa 5°C wärmer als der aktuelle) im death valley gemessen wurde!
Wir messen immer an den daten seit messbeginn, doch der zeigt erst einen verschwindend winzigen teil der erdgeschichte. Worauf ich damit hinaus will: wir erzählen uns zwar, dass es noch nie einen so schnellen klimawandel durch die natur gab, wissen tun wir es aber nicht da wir nur einen einblick auf einen winzigen teil der erdgeschichte haben.
Ich halte den "menschengemachten" klimawandel inzwichen nur noch für ein märchen.
Wir sollten endlich aufhören uns angst einreden zu lassen und uns ausnehmen zu lassen wie eine weihnachtsgans.
Die klimakrise ist eine sammlung von, in die agenda passenden, theorien und prognosen, die uns angst machen sollen und deshalb uns als absolute wahrheit verkauft werden obwohl sich die wissenschaft gar nicht einig ist.
ein ängstliches volk ist leichter zu manipulieren. alles was es gibt ist ein völlig harmloser, natürlicher klimawandel.
Und der menschengemachte klimawandel ist nur geldmache.
Man hat irgendwann entdeckt was man mit der klimapanikmache alles machen kann und nutzt es.
wieso ändert sich die statistik eigendlich nach der gründung des ipcc's so auffällig und schlagartig?
Außerdem: solange die polkappen mit eis bedeckt sind, reden wir bekanntlich von einer eiszeit. Wir wissen auch, dass wir zur zeit am ende einer eiszeit leben. Folglich liegt es doch völlig auf der hand, dass es wärmer wird - und zwar ohne dass der normalbürger mal wieder schuld an allem ist!
klimawandel existiert. keine frage. aber doch nicht so schnell! Wir sind nicht in der gefühlten endzeit deshalb! außerdem habe ich meine zweifel daran dass wir menschen ihn angeblich beschleunigen! ob unser einfluss auf das klima wirklich nennenswert ist, ist fraglich! und ob ein abschmelzen der polkappen tatsächlich zu einem katastrophalen anstieg der meeresspiegel führen würde, halte ich zumindenst für fraglich. Und wo wir gerade von polkappen reden: es wird viel methan unter dem eis der antarktis vermutet. das ist ebenfalls ein indiz für eine natürliche beschleunigung. der schon vorherrchende klimawandel muss nur genug eis geschmolzen haben um das methan zu befreien. und ganz erlich: für die medien sind wir doch eh an allem schuld!
ich lese immer: "das klima hat sich noch nie so schnell geändert".
Was ein unsinn, Was soll denn an etwa 1,2 grad erwärmung in 150 jahren so schnell sein?
und wenn das doch wirklich so schnell sich ändert, warum gibt es dann noch immer ständig neue kälterekorde?
eine drastische erhitzung aufgrund eines meteoriten einschlages, ein drastisch entstehender vulkanischer winter aufgrund eines vulkanausbruchs, das ist katastrophaler klimawandel, aber doch nicht 1,2°C am ende einer eiszeit!
ich lese ebenfalls immer: "die mehrheit der wissenschaftler ist sich einig dass der klimawandel menschengemacht ist". ja na und? seit wann ist die wissenschaft denn eine demokratische abstimmungsveranstaltung?! wissenschaft funktioniert einfach nicht nach dem mehrheitsprinzip! vor langer zeit war sich die mehrheit ja auch sicher dass die erde flach sei. hätte man schon da so gedacht "die mehrheit hat immer recht", dann würde man immer noch denken die erde sei flach und die verschwörungstheorie um die flache erde würde gar nicht erst existieren.
Und überhaubt: ist es denn überhaubt wirklich so, dass sich die wissenschaft einig ist?
Judy curry hat nämlich aufgedeckt dass es überhaubt keinen konsens gibt in sachen klimawandel. im gegenteil: es wurde aus politischer motivation ein konsens herbeigeführt, den die wissenschaftlichen resultate der klimaforschung gar nicht hergeben. es gibt in der klimaforschung noch überhaubt keine einigkeit über die ursache und wirkung des klimawandels.
vielmehr sei das maß an ungewissheit und unsicherheit über den verlauf des klimas derart hoch, dass sich mit heutigem stand überhaupt keine auch nur annähernd verlässlichen vorhersagen über die entwicklung des klimas treffen ließen, schon gar nicht über den anteil des menschlichen tuns am klimawandel.
weiter hat sie aufgedeckt dass völlig unwarscheinliche horrorszenarien rausgepickt wurden.
curry hat aufgedeckt dass computersimulationen über klimamodelle sehr unzuverlässig sind.
und eben aus diesen computersimulationen hat der weltklimarat die beängstigensten horrorszenarien raus-gepickt selbst wenn sie von der wissenschaft als höchst unwarscheinlich eingestuft wurden. beispielhaft verweist curry darauf, dass es zwar szenarien für den meeresspiegelanstieg im 21. jahrhundert von zwei metern oder sogar mehr gibt, diese aber von der wissenschaft als „wenig plausibel“ eingestuft werden. gut begründet seien hingegen vorhersagen über einen anstieg zwischen 0,2 und 0,6 metern.
Und ihr könnt nicht sagen "pff, ist bestimmt irgendeine wissenschaftlerin in einem anderen themengebiet und macht sich wichtig". Nein, judy curry gilt als eine führende globale vordenkerin zum thema klimawandel.
Und dass eine hoch angesehene wissenschaftlerin sich so dazu äußert zeigt meiner meinung nach, dass wir hier betrogen werden!
Und extremwetter und katastrophen? Was sollen die denn beweisen? Extremwetter gab es schon immer! Und es gab viele katastrophen vor denen die medien gewarnt haben die nie passiert sind. Wir sollten schon lange durch eine eiszeit draufgegangen sein, die wälder sollten schon lange alle abgestorben sein, das ozonloch sollte uns schon alle längst umgebracht haben und uns sollte schon 5 mal das öl ausgegangen sein. Die medien suchen sich immer was neues um panik zu verbreiten. Und wenn, überspitzt gesagt, ein experte für autoreperatur der meinung ist, der klimawandel wird uns alle umbringen, dann wird groß geschrieben "experte warnt vor katastropalen folgen des klimawandels!"
Und was ist mit den sogenannten hungersteinen aus dem mittelalter. Diese hungersteine weisen auf eine starke dürre mit eventueller hungersnot hin. die liegen im rhein fernab des ufers. Wie, wenn der klimawandel doch erst jetzt so schlimm wird?
Außerdem gibt es antike städte die schon seit ewigkeiten unterwasser liegen. Wie, wenn doch die meeresspiegel angeblich erst jetzt katastrophal steigen?
Und dann denke man noch an die dinos. Die dinos würden über unsere "zu warme" erde nur lachen! Die hätten gefroren heutzutage.
ist dir schon mal aufgefallen dass in den medien schon seit längerem nicht mehr vom klimawandel sondern von der "klimakriese" oder der "klimakatastrophe" die rede ist? warum wohl? man will den menschen angst machen um ihn sein geld aus den taschen zu ziehen!
Laut einer studie ist die mehrheit der bevölkerung dazu bereit für klimaschutz zu zahlen.
ist das nicht genau das wovor die bösen, bösen klimaleugner gewarnt haben? Dass den leuten ein katastrophaler klimawandel eingeredet wird um sie dazu zu bringen viel geld dem staat zu bezahlen für einen vermeindlich guten zweck?
Aber auch nur dort, wo der Mensch die vielen, vielen, vielen Windkraftanlagen errichtet hat.