Weder, noch. Die AfD würde der Joker wählen – nicht aus Überzeugung, sondern einfach aus Spaß, um die Welt brennen zu sehen.

Die FDP würde am ehesten zu Oswald Cobblepot passen, oder zu Nebencharakteren die mit Bruce Geschäfte machen.

Bruce selbst würde am ehesten die Grünen wählen schätze ich.

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Freundin und ich haben uns räumlich getrennt – sie will kämpfen, ich fühle mich teils erleichtert. Soll ich die Beziehung beenden oder weiterkämpfen?

Hallo zusammen,

ich (m, Anfang 20) bin seit etwa 2 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben in den letzten Monaten immer wieder Konflikte erlebt – vor allem wegen ganz unterschiedlichen Alltagsvorstellungen, viel Kontrolle, fehlender Selbstständigkeit von ihr und einer sehr angespannten Wohnsituation in meinem Elternhaus.

Um euch ein besseres Bild zu geben, hier ein paar konkrete Beispiele:

• Sie schläft täglich 12–14 Stunden, oft bis 18 Uhr. Wenn ich nach Hause komme, muss ich extrem leise sein, weil sie sonst sauer ist. Erst zum Essen darf ich sie wecken – und das dauert dann 10–20 Minuten. Alleine essen ist ein No-Go. Ich kann tagsüber nichts in der Wohnung machen, weil sie schläft.

• Die Wohnung sieht oft chaosartig aus. Wenn ich aufräume, kriege ich Ärger, weil sie es „doch selbst machen wollte“ – aber das verschiebt sie seit Wochen.

• Ich durfte nichts mehr alleine machen – keine Freunde treffen, nicht mal auf Firmen-Events gehen, ohne dass sie mitkommen wollte. Wenn ich etwas ohne sie gemacht habe, gab es Diskussionen, weil wir ja „ein Team“ sind und alles zusammen machen müssen. Ich habe dadurch den Kontakt zu vielen Freunden verloren.

• Wenn sie kuscheln wollte, musste ich immer kommen – auch wenn ich selbst keine Nähe gebraucht habe. Nachts wurde ich oft von ihr aufgeweckt, weil sie kuscheln wollte.

• Sie hat mir Deadlines gesetzt: Wenn sie auszieht, muss ich mitkommen – sonst ist die Beziehung vorbei. Ich wurde vor die Wahl gestellt: sie oder meine Eltern.

• Thema Alkohol und Rauchen: Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, aber Vapen ist auch ein Streitthema. Alkohol ist komplett tabu – wenn ich mal was trinken würde, gäbe es direkt Stress. Das ist nicht mein Wunsch, aber ich habe mich angepasst, um Konflikte zu vermeiden. ( Rauchen musst euch aufhören, dass war ein Kriterium für die Beziehung )

• Wir haben kaum etwas mit anderen Leuten unternommen, weil sie nach der Schule oft zu fertig war. Meine Bedürfnisse nach sozialen Kontakten blieben dadurch komplett auf der Strecke.

• Ihre Schwester hat mich mehrfach unter Druck gesetzt – sie schrieb mir, ich solle ihr sagen, dass wir zusammen sind, damit sie die Prüfung besteht. Selbst wenn es eine Lüge wäre, sei das okay.

• Auch ich habe Fehler gemacht: Meine größte Schwäche ist die Kommunikation. Ich habe zu wenig geredet, Konflikte vermieden, viel zu lange geschwiegen und erst gesprochen, als es fast zu spät war. Das nehme ich auf meine Kappe.

Genauso ist es ein Problem mit dem Allgemeinen Schlafen, wenn sie schlafen geht muss ich auch schlafen gehen, wiederum andersrum ist es okay, aber da werde ich halt dann von ihr mitten in der Nacht aufgeweckt weil sie kuscheln möchte. Muss zwar 4 Stunden später wieder aufstehen und bin hell wach, aber dass hat sie nie interessiert.

Irgendwann hat mein Körper komplett abgeschaltet – Kopfschmerzen, Schlafmangel, ich war lieber 12 Stunden auf Arbeit als zu Hause. Vor 1,5 Wochen ist es eskaliert, sie ist zu ihren Eltern gefahren, und ich habe gesagt, dass ich Abstand brauche. Seitdem geht es mir wieder besser. Ich habe gemerkt, dass ich alleine atmen kann, wieder lachen kann, meine Freunde sehe – ohne mich rechtfertigen zu müssen.

Jetzt stehen ihre Abschlussprüfungen an (morgen geht's los). Sie hat sich inzwischen entschuldigt und gesagt, dass sie sich ändern will. Ihre Freundinnen und ihre Schwester machen mir Druck, ich soll ihr jetzt klar sagen, ob es weitergeht oder nicht – sonst schafft sie die Prüfung nicht. Ich will sie nicht in dieser Situation im Stich lassen, aber ich spüre kaum Sehnsucht mehr, sie zu sehen. Es tut mir kaum mehr weh, sie nicht zu sehen – es tut eher gut, da ich jeden Tag machen konnte worauf ich bock hatte. Ich war die letzten Tage jeden Abend bei Kollegen oder sonstiges ohne Angst zu haben vor Diskussionen oder Streits Zuhause.

Meine Eltern und Freunde sagen, sie haben mich lang nicht so entspannt erlebt. Ich liebe sie noch, aber ich habe Angst, wieder in den alten Kreislauf zu geraten, wenn ich zurückgehe – auch wenn sie sagt, sie will sich ändern.

Soll ich jetzt um sie kämpfen, weil sie es verdient hat und die Gefühle noch da sind – oder bin ich einfach zu erschöpft für diese Beziehung und sollte den Schlussstrich ziehen? Wie würdet ihr euch entscheiden?

Danke für eure ehrlichen Meinungen!

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Ich würde in der Situation einen Schlussstrich ziehen – weil ihr beide es verdient habt glücklich zu sein und jemanden an eurer Seite zu haben, den ihr als Bereicherung empfindet, nicht als Bürde. Und es klingt nicht so, als wäre das zwischen euch beiden der Fall. Es klingt eher nach verbrannter Erde und der Sehnsucht nach dem, was einst auf ihr geblüht hat, aber lange fort ist.

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Kommt sehr auf mein Gegenüber, die Situation und den Kontext an.

Manchmal weiche ich aus, oder gebe eine diffuse, ablenkende Antwort, manchmal antworte ich möglichst kurz und nichtssagend und stelle direkt eine Gegenfrage, manchmal sage ich auch einfach ganz direkt, dass ich da nicht darauf antworten möchte.

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Ja Team Schnittlauch

Ja, von mir aus auch Schnittlauch. Ich gebe da eigentlich rein, was gerade an Kräutern da ist + Knoblauch und Chili.

Besonders lecker finde ich frischen Thymian in Kräuterbutter und Bärlauch macht sich auch extrem gut.

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Wenn er dir schon zu verstehen gibt, dass er sich damit nicht wohl fühlt, dann biete ihm wenigstens einen Ersatz an. Dann soll er dich halt auf ein Bier einladen oder dich einen Tag lang mit "Eure Majestät" ansprechen oder so.

Keine Wette der Welt ist es wert, dass er sich dabei am Ende verletzt. Und mir wäre die Gesundheit und Unversehrtheit meines Freundes wesentlich wichtiger, als irgendwelche Wetten.

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Sehr wichtig

Das würde für sehr viele Menschen in diesem Land eine signifikante Verschlechterung ihres Lebens bedeuten – insbesondere für diejenigen, die es ohnehin schon schwer haben.

Und für Deutschland wäre es auch insgesamt ein Schlag in die Magengrube, von dem es sich nicht so schnell erholt.

Um diese Bedrohung nicht ernst zu nehmen, liegt mir dieses Land und das, was hier über die letzten Jahrzehnte aus den Trümmern der letzen Machtübernahme durch Faschisten aufgebaut wurde, zu sehr am Herzen.

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Bei Frauenquoten meckert ihr AfD Fans immer ganz laut, dass es alleine nach Leistung gehen sollte – aber wenn es dann nur nach Leistung geht und wie hier, Menschen mit Migrationshintergrund eben aufgrund ihrer Leistung in die Nationalmannschaft kommen, ist's plötzlich auch nicht recht.

Da soll mal einer draus schlau werden.

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Schickling kann ich dir wärmstens an's Herz legen. Wenn du ihn mit Keramikbrenner konfigurieren willst, wird es wohl etwas teurer, aber es wird der letzte Grill sein, den du kaufst. Die Qualität ist überragend und man kann bei Bedarf Teile nachrüsten und austauschen.

Wir haben vor dem Kauf jedenfalls lange mit dem Preis gehadert, es aber keinen Tag bereut.

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Ich würde die Jacke schön zusammenlegen, eine Schleife drum binden und sie mit einem Zettel, auf dem steht "Da ihr offenbar so viel Freude an der Jacke habt, dürft ihr sie gerne behalten. Have fun – aber in Zukunft bitte nicht mit meinen Sachen! 💕 Nadia" oder so ähnlich, auf ihr Bett legen. Kommentarlos.

Was sie mit einander treiben ist ihre Sache, aber ungefragt deine Sachen zu nehmen, und dann noch dafür, geht gar nicht.

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Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt zerrissen werde: So bald wie möglich aus Mannheim weg ziehen.

Zumindest meiner Erfahrung nach, ist nämlich Mannheim das Problem.

Ich habe in mehreren Städten gelebt/studiert/gearbeitet und sie über mehrere Jahre erlebt. Mit am schlimmsten waren Frankfurt und Mannheim. Insbesondere am Hbf habe ich mich irgendwann nur noch gefragt, ob ich im falschen Film bin, oder was zur Hölle mit den Leuten da los ist. Und das lag nicht speziell an Ausländern – die Stimmung war da einfach generell irgendwie merkwürdig aufgeladen, pampig und unnötig aggressiv, ich wurde überproportional häufig angerempelt und belästigt.

In Heidelberg beispielsweise, was ja einen Katzensprung entfernt ist, sah es schon spürbar anders aus. Ich habe sogar in einem Stadtteil gelebt, wo überproportional viele Menschen mit Migrationshintergrund leben und da waren die Menschen überwiegend sehr freundlich und höflich. Am anstrengendsten waren da zwei stockdeutsche Nachbarn – der eine war ständig besoffen, laut und am pöbeln und der andere, ein Klischeerentner der genug Gift und Galle für den ganzen Stadtteil hatte, und jedes mal wütend vom Balkon gegeifert hat, wenn unten mal eine türkische Hochzeit oder sowas gefeiert wurde, und die Leute es doch tatsächlich gewagt haben Spaß zu haben.

Wo ich jetzt lebe herrscht ebenfalls ein hoher Ausländeranteil und ich bin manchmal richtig schokiert, wie freundlich hier alle sind – das kenne ich so aus keinem Ort, an den ich vorher längere Zeit war.

Also würde ich an deiner Stelle mal hinterfragen, ob du die Ursache für dein Problem (und was du beschreibst glaube ich dir, weil es sich mit meinen Erfahrungen in Mannheim deckt) nicht vielleicht einfach an der falschen Stelle vermutest und es eben gar nicht Ausländer sind, sondern schlicht Mannheim.

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