Wieso sind leider so viele Menschen Atheisten?

54 Antworten

Um gut lesen und schreiben zu können, benötigen wir Menschen die Mitarbeit einer bestimmten Hirnregion.

Ein Mensch, der einen Schlaganfall hatte oder eine Hirnblutung, und deshalb nicht mehr richtig oder gar nicht mehr schreiben und lesen kann, wird in unserer Gesellschaft trotzdem respektiert, wie er ja "nichts dafür kann".

Ein Mensch, der von Geburt an diese Fähigkeiten nicht komplett hat, wird verurteilt oder nicht für voll genommen. Und das, obwohl in beiden Fällen das gleiche Gehirnareal zuständig ist und in beiden Fällen der betroffene Mensch nichts dafür kann, dass er so ist wie er/sie ist.

Merkwürdig, oder?

Vielleicht sollten wir uns also eher fragen, ob es soziale "Atheisten" gibt?

Ich verstehe nicht ganz worauf du hinaus willst.

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@MartinNeu97

Habe nur die Überschrift gelesen. Es klang für mich wie eine Anklage gegen die Atheisten. Aber ich scheine wohl etwas falsch interpretiert zu haben? Falls ja, möchte ich mich gerne aufrichtig dafür entschuldigen.

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@AliceLucky

Nein ich lese daraus auch eine Art billige Provokation. Ich werde nur nicht ganz schlau was du aussagen wolltest. Vielleicht steh ich nur auf dem Schlauch aber ich kann den Inhalt deiner Antwort kontextuell nicht einordnen

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Vielleicht sollten wir uns also eher fragen, ob es soziale "Atheisten" gibt?

Was? Weil man nicht an Gott oder Götter glaubt, kann man nicht sozial sein?

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Was hat denn Atheismus mit "nicht schreiben und lesen können" zu tun?

Und wieso sollte man sich fragen, ob es "soziale Atheisten" gibt? Es gibt soziale und asoziale Menschen, aber wieso pauschalisieren und hinterfragen ob es überhaupt "soziale Atheisten" gibt?

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Ich bin Buddhist und somit sowohl religiös, als auch atheistisch.

Wieso sind sie denn so?

Für mich gibt es keine rationalen Gründe und objektiven Beweise für die Existenz eines Gottes. Aufgrund dieser Umstände bin ich bereit, die Existenz Gottes zu verneinen.

Sollten sich die Erkenntnisse diesbezüglich irgendwann einmal ändern, bin ich ohne weiteres bereit, diese neue Faktenlage und die Existenz Gottes zu akzeptieren.

Sind sie traurig und glauben Gott hätte sie verlassen?

Ich fühle mich dadurch nicht einsam, oder traurig, denn ich bin der Ansicht, dass die Existenz Gottes ohnehin keine Relevanz für mein Leben hätte.

Für meine Handlungen und ihre Konsequenzen bin alleine ich verantwortlich. Ich kann diese Verantwortung auf niemanden abschieben, auch nicht auf einen Gott.

Ich habe auch nicht das Gefühl, einer göttlichen Vergebung zu bedürfen - ich stehe dazu, was ich in meinem Leben mache und komme damit selbst ins Reine.

Das Bedürfnis nach Trost und Stärke durch eine höhere Macht verspüre ich nicht. Ich war mehrfach in Lebensgefahr und habe es auch ohne Gott überstanden.

Fehlt ihnen etwas?

Mir persönlich fehlt nichts im Leben - ich kann auch ohne göttlichen Beistand meinen Frieden mit mir selbst und der Welt schließen.

Ich respektiere allerdings, wenn andere Menschen an Gott glauben und ich habe nicht die Absicht, sie von ihren persönlichen Überzeugungen abzubringen.

Ich glaube nicht an einen Gott wie er in diversen Religionen auftaucht und nein, dabei fehlt mir nichts. Ich habe schon als Kommunionkind zu viele Fragen gestellt und war mit den Antworten nicht zufrieden, das hat sich irgendwann dann soweit gesteigert das ich nichtmehr sagen kann das das mein Glaube ist ohne zu lügen - was ich wiederum nicht mit meiner Moral vereinbaren kann. Ob es irgendwas gibt, keine Ahnung und wenn ja dann könnte der Verstand es (noch?) nicht erfassen.

Ich habe im Laufe der Zeit einige Exgläubige kennengelernt die später absolut gegen die Vorstellung waren das es irgendeine Art von sonstwie geartetem höheren Wesen / unfassbare Macht / wasauchimmer geben könnte oder irgendetwas das nicht in näherer Zukunft rein wissenschaftlich erklärt werden könnte.
Da haben oft private Enttäuschungen eine Rolle gespielt. Das kann ich persönlich nicht nachvollziehen denn das hat doch sogesehen absolut gar nichts mit irgendeinem Gott zu tun sondern nur mit anderen Personen die eben sind wie sie sind, der Natur, Pech etc.
Grade diese Personen waren auch meist offen für Vorurteile und Verschwörungstheorien nachdem sie ihren Glauben abgelegt hatten. Als müssten sie eine Lücke füllen.

Wieso sind leider so viele Menschen Atheisten?

Weil wir hier eine Religionsfreiheit haben, was bedeutet, dass jede/r gern glauben kann, was sie/er möchte. Dies schließt mit ein, dass man eben nicht an einen Gott und/oder eine Religion glauben will.

Wieso sind sie denn so ?

Vermutlich weil sie es so wollen.

Fehlt ihnen etwas ?

Warum? Dir scheint eher etwas zu fehlen, dass Du damit nicht klarkommst.

Sind sie traurig und glauben Gott hätte sie verlassen ?

Manch einem, der vielleicht früher geglaubt hat, mag es vielleicht so ergehen, aber das trifft ganz sicher nicht auf alle zu.

Ich selbst bin auch gläubig, glaube an Gott, den Vater, an seinen Sohn Jesus von Nazaret, auch Christus genannt, und an den Heiligen Geist. Aber ich weiß auch, dass man nicht über andere urteilen sollte, sondern stattdessen in der Liebe danach trachten sollte, ein Vorbild zu sein.

"Tatsache" ist:

"Von NICHTS kommt nichts..."

Daher ist es naheliegend, dass es einen intelligenten Schöpfer gegeben haben muss, der aus "NICHTS" etwas erschuf...

Genauso naheliegend ist, dass jener "intelligente Schöpfer"... ebenfalls NICHT aus "NICHTS" vorhanden gewesen sein kann...

Es MUSS also *etwas* gegeben haben, das ihn ( den intelligenten Schöpfer ) entstehen liess...

Und damit drehen wir uns im Kreise...

Somit haben sowohl die "Religiösen"...als auch die "Atheisten" ihre berechtigte "Existenzberechtigung"...

an der Frage:

"Warum, Weshalb, Wieso"...gibt es überhaupt irgendetwas...werden wir b.a.w. scheitern...

Sowohl "Gläubige" ( Gott ist einfach, basta..) als auch SONSTIGE ( Urknall, Singularitäten...) ...können diese Frage NICHT beantworten

Fazit:

"WIR" wissen/ sollten wissen/erkennen, DASS "wir" es nicht wissen ( können)

btw.:

"Glaube" = "etwas für wahr halten"

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