Wieso sind leider so viele Menschen Atheisten?

52 Antworten

Ich bin Buddhist und somit sowohl religiös, als auch atheistisch.

Wieso sind sie denn so?

Für mich gibt es keine rationalen Gründe und objektiven Beweise für die Existenz eines Gottes. Aufgrund dieser Umstände bin ich bereit, die Existenz Gottes zu verneinen.

Sollten sich die Erkenntnisse diesbezüglich irgendwann einmal ändern, bin ich ohne weiteres bereit, diese neue Faktenlage und die Existenz Gottes zu akzeptieren.

Sind sie traurig und glauben Gott hätte sie verlassen?

Ich fühle mich dadurch nicht einsam, oder traurig, denn ich bin der Ansicht, dass die Existenz Gottes ohnehin keine Relevanz für mein Leben hätte.

Für meine Handlungen und ihre Konsequenzen bin alleine ich verantwortlich. Ich kann diese Verantwortung auf niemanden abschieben, auch nicht auf einen Gott.

Ich habe auch nicht das Gefühl, einer göttlichen Vergebung zu bedürfen - ich stehe dazu, was ich in meinem Leben mache und komme damit selbst ins Reine.

Das Bedürfnis nach Trost und Stärke durch eine höhere Macht verspüre ich nicht. Ich war mehrfach in Lebensgefahr und habe es auch ohne Gott überstanden.

Fehlt ihnen etwas?

Mir persönlich fehlt nichts im Leben - ich kann auch ohne göttlichen Beistand meinen Frieden mit mir selbst und der Welt schließen.

Ich respektiere allerdings, wenn andere Menschen an Gott glauben und ich habe nicht die Absicht, sie von ihren persönlichen Überzeugungen abzubringen.

Um gut lesen und schreiben zu können, benötigen wir Menschen die Mitarbeit einer bestimmten Hirnregion.

Ein Mensch, der einen Schlaganfall hatte oder eine Hirnblutung, und deshalb nicht mehr richtig oder gar nicht mehr schreiben und lesen kann, wird in unserer Gesellschaft trotzdem respektiert, wie er ja "nichts dafür kann".

Ein Mensch, der von Geburt an diese Fähigkeiten nicht komplett hat, wird verurteilt oder nicht für voll genommen. Und das, obwohl in beiden Fällen das gleiche Gehirnareal zuständig ist und in beiden Fällen der betroffene Mensch nichts dafür kann, dass er so ist wie er/sie ist.

Merkwürdig, oder?

Vielleicht sollten wir uns also eher fragen, ob es soziale "Atheisten" gibt?

Ich verstehe nicht ganz worauf du hinaus willst.

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@MartinNeu97

Habe nur die Überschrift gelesen. Es klang für mich wie eine Anklage gegen die Atheisten. Aber ich scheine wohl etwas falsch interpretiert zu haben? Falls ja, möchte ich mich gerne aufrichtig dafür entschuldigen.

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@AliceLucky

Nein ich lese daraus auch eine Art billige Provokation. Ich werde nur nicht ganz schlau was du aussagen wolltest. Vielleicht steh ich nur auf dem Schlauch aber ich kann den Inhalt deiner Antwort kontextuell nicht einordnen

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Vielleicht sollten wir uns also eher fragen, ob es soziale "Atheisten" gibt?

Was? Weil man nicht an Gott oder Götter glaubt, kann man nicht sozial sein?

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Was hat denn Atheismus mit "nicht schreiben und lesen können" zu tun?

Und wieso sollte man sich fragen, ob es "soziale Atheisten" gibt? Es gibt soziale und asoziale Menschen, aber wieso pauschalisieren und hinterfragen ob es überhaupt "soziale Atheisten" gibt?

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Wieso sind leider so viele Menschen Atheisten?

Weil wir hier eine Religionsfreiheit haben, was bedeutet, dass jede/r gern glauben kann, was sie/er möchte. Dies schließt mit ein, dass man eben nicht an einen Gott und/oder eine Religion glauben will.

Wieso sind sie denn so ?

Vermutlich weil sie es so wollen.

Fehlt ihnen etwas ?

Warum? Dir scheint eher etwas zu fehlen, dass Du damit nicht klarkommst.

Sind sie traurig und glauben Gott hätte sie verlassen ?

Manch einem, der vielleicht früher geglaubt hat, mag es vielleicht so ergehen, aber das trifft ganz sicher nicht auf alle zu.

Ich selbst bin auch gläubig, glaube an Gott, den Vater, an seinen Sohn Jesus von Nazaret, auch Christus genannt, und an den Heiligen Geist. Aber ich weiß auch, dass man nicht über andere urteilen sollte, sondern stattdessen in der Liebe danach trachten sollte, ein Vorbild zu sein.

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