Wieso sind Hunde treu und Katzen untreu?

11 Antworten

Der Hund (Wolf) ist ein Wesen, das in sozialen Verbänden lebt und folglich alle Verhaltensstrukturen besitzt, die ihn für ein Leben in einer Gemeinschaft mit Artgenossen befähigt. So kann er sich in eine Rangordnung einfügen, der kann sich unterordnen, kennt die Demutsgebärden, kann seine Gefühle mit Gestik und Mimik zeigen, kann sich freuen und Dankbarkeit zeigen, kann spielen und Verantwortung übernehmen und vieles mehr. Das sind alles Verhaltensweisen, die wir bei unseren Mitmenschen ebenfalls schätzen. Da der Hund nun seit Jahrtausenden als Kumpan des Menschen obendrein gezüchtet wurde, d.h. es wurden bevorzugt die Tiere zur Fortpflanzung zugelassen, die den Menschen wie einen ranghohen Artgenossen akzeptieren können, sind genau solche Verhaltensstrukturen auch besonders ausgeprägt vorhanden bei den Hunden in unserer Zeit. Die Katze stammt dagegen von Tieren ab, die vorwiegend allein, solitär leben und nur zu bestimmten Zeiten lose Kontakte zu Artgenossen herstellen. Daher haben sie die sozialen Merkmale und damit auch die feste Bindung an den Menschen (Treue) weit geringer ausgebildet.Zudem haben sie weit weniger Möglichkeiten ihre Stimmungen und Gefühle durch eine differenzierte 'Körpersprache' auszudrücken. -- Zu deiner angehängten Frage, warum Männer häufiger mit Hunden und Frauen mit Katzen verglichen werden, ist zu sagen, dass damit nur ganz bestimmte Verhaltensmerkmale der Geschlechter angesprochen sind. Beim Mann gibt es die extrem anhängliche und unterwürfige Haltung im Kampf um die Liebe einer Frau (nur in dieser besonderen Situation wird er mit dem Hund verglichen). Und bei der Frau gibt es die kühle, distanzierte, abwartende Haltung, wenn sie sich bei einem Mann nicht sicher ist. Dann wird sie von Männern mit einer Katze verglichen, was bereits eine aggressiv getönte Aussage ist, die aus der fehlenden Akzeptanz durch die umworbene Frau resultiert. Er hat starke Gefühle des Begehrens und meint sie sei unemotional, weil er ihre abwartende Unsicherheit als 'Mangel' fehlinterpretiert.

Dass speziell Männern die Treue von Hunden nachgesagt wird habe ich ja noch nie gehört. Der Ausdruck der falschen Schlange in Bezug auf Frauen ist eine Allegorie auf die biblische Geschichte Evas und Adams - in der patriacharischen Gesellschaft Europas hatten Frauen über Jahrhunderte einen schlechten Stand und "Falschheit" galt als "natürliche Eigenschaft" der Frauen. Vererbt durch Eva, die sich von einer falschen Schlange hat verführen lassen.

Generell werden Hunde eher als "männliche" und Katzen eher als "weibliche" Tiere gesehen. Das mag auf deren Artikel in der deutschen Sprache zurückzuführen sein oder auch auf darauf, dass man glaubt Frauen würden die sanften, verschmusten, eleganten Katzen lieber mögen und Männer die aktiven, verspielten, großen Hunde - nicht umsonst werden sog. "Handtaschenhunde" als typisch weibliche Haustiere gesehen. Beide Sichtweisen sind so natürlich nicht richtig und in Deutschland ist das auch gar nicht so extrem ausgeprägt. In Amerika hängt man dieser Sichtweise scheinbar viel mehr nach - hier sind die Unterschiede viel größer. In der Werbung werden Hunde sehr viel öfter in Begleitung von Männern, Katzen viel häufiger in Begleitung von Frauen dargestellt. Selbst die Artikel selbst werden in den spezifischen Farben blau (für Hunde) und rosa (für Katzen) vermarktet.

weil es nicht stimmt. wir haben eine aeusserst anhangliche ,true katze. sie verfolgt uns von raum zu raum, will immer bei uns sein. sie begleitet uns auch oft auf spaziergaengen mit den hunden.

menschen mit tieren zu vergleichen ist quatsch. das "maenner" oft nicht treu sind , ist ja oft in den zeitungen zu lesen -genaus so oft wie "frauen" treu oder untreu sind...

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