Wieso kann ich nicht selbst über mein Leben entscheiden?

10 Antworten

Das Rechtssystem im Deutschland ist leider immernoch so strikt, dass solche Maßnahmen immernoch unter Mord fallen. Für ältere Menschen, die sterbenskrank sind, wäre dies jedoch eine gute Möglichkeit. Mit psychologischen Test wäre so etwas eigentlich auch meiner Meinung nach ethisch, wenn der Mensch wirklich nur noch bis zu seinem Tod leidet. Vielleicht ist in den nächsten Jahren aber auch eine Entwicklung in dieser Richtung in Deutschland zu erwarten. Für viele der Betroffenen ist deshalb nur die Möglichkeit gegeben diesen Dienst in der Schweiz zu bekommen.

Der Dienst den man als Ausländer in der Schweiz bekommen kann ist kein edler. Leider...

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dein bewußtsein reicht nicht aus, die folgen zu überdenken, denen du dich bei selbstbeendigung deines lebens aussetzt.

hier ein beispiel:

da hilft nur erkenntnis, was ein selbstmord eigentlich ist.


selbstmord ist immer ein falscher ansatz um probleme zu lösen.

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denn wir sind auf der erde, um alles zu lernen, was sie uns bietet.

wird der körper des menschen von ihm selber unbrauchbar gemacht, so muß er nachtodlich so lange auf seinen selbstmord schauen, wie er noch zu leben gehabt hätte.

er sieht dann alles, was er noch zu erledigen die chance gehabt hätte.

das versäumte muß dann in einem nächsten leben unter erschwerten umständen nachgeholt werden, da sich alles auf der erde inzwischen weiterentwickelt hat.

ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Wer glaubt schon an seinen misst

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@nonsak

alle diejenigen, deren bewußtsein erweiterbar ist


zählst du auch dazu?


dachte ich´s mir doch!

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Du selbst kannst tun was Du willst - eine andere Person darf es nicht. Stell Dir vor, derjenige hat es sich in dem Moment anders überlegt, kann es aber nicht mehr mitteilen.... Niemand kann einem Anderen hinter die Stirn schauen.....

Weil es unwirtschaftlich wäre, den Pharmakonzernen Milliardengewinne zu versagen, indem man einfach abkratzt, statt sich mit deren Mitteln krampfhaft "am Leben" zu halten.

Was machen wir mit den ganzen Arbeitslosen, wenn Altersheime überflüssig geworden sind, nur weil man einfach abkratzt, um niemandem zur Last fallen zu müssen?

Und mal ganz am Rande gefragt: Welches Mitspracherecht hattest Du eigentlich zu Beginn Deines Lebens? Also konkret bei Deiner Zeugung? Wie kommst Du darauf, überhaupt etwas zu sagen zu haben? ;)

Hast Du die Möglichkeit, der Sterbehilfe zu widersprechen, wenn Du nicht mehr sprechen kannst? Was machen wir also mit all den lebenden Toten an Apparaten in den Intensivstationen? Komapatienten? Leben die eigentlich?

Schlimmer wäre eine Welt, in der man sich garnicht erst ethische Fragen stellt.

warehouse14

Das Problem ist, dass, auch wenn du eingewilligt hast zu sterben, derjenige, der dir dabei hilft wegen Mord angeklagt wird. So ist die Gesetztgebung in Deutschland.

Das wäre zwar kein Mord, sondern "Tötung auf Verlangen", aber immerhin strafbar.

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