Sterbehilfe, wie läuft das genau ab?

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3 Antworten

Hey

Die passive "Sterbehilfe" (eigentlich "Sterben lassen"), bedeutet den Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen, wie z.B. eine künstliche Beatmung bei einer tödlichen Krebserkrankung. Diese Form der "Sterbehilfe" ist in Deutschland nicht strafbar, wenn sie dem ausgesprochenen oder bei Bewusstlosigkeit dem vorab niedergeschriebenen Willen des Patienten entspricht. Welche Maßnahmen der Patient zulassen möchte, kann vorab in einer Patientenverfügung formuliert werden.

Geschäftsmäßige Beihilfe zur Selbsttötung ist in Deutschland künftig strafbar. Mit der Neuregelung dürfen Vereine oder Einzelpersonen keine Sterbehilfe als Dienstleistung mehr anbieten. Wenn etwa einem unheilbar Krebskranken geschäftsmäßig ein tödliches Medikament zur Verfügung gestellt wird, drohen bis zu drei Jahre Haft. Die prinzipielle Straflosigkeit des Suizids wird nicht infrage gestellt.

Gruß, Dana (ehrenamtlich im Hospiz tätig).

Beihilfe zur Selbstötung ist Strafbar. Wenn du zum Arzt gehst - wird dieser mit dir über deine Probleme sprechen.

Es währe auch Strafbar wenn du auf dem Dach stehst (es muss zu erkennen sein dass du Suizid begehen willst) und Passanten einfach vorbeigehen - dies währe Unterlassene Hilfeleistung. man ist verpflichtet Hilfe zu leisten - da reicht es der 133/110 bescheid zu geben

Vielmehr sollten vorher alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, diesen Menschen zu helfen.  

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