Wie wissen die Christen und die Muslime, dass sie nicht dem gleicher Gott verehren?

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Durch die Dreifaltigkeit aus Gott dem Vater (der Allah entspricht), Jesus Christus und dem heiligen Geist ist der christliche Gott natürlich etwas anderes als Allah.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Erfahrungen mit Gott und Christentum
vanOoijen  21.04.2024, 09:03

Vielen Dank für den 🌟.

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Es gibt zu viele Unterschiede zwischen dem Allah des Koran und Gott, der sich uns in der Bibel offenbart. Deshalb ist es ganz klar, dass es sich dabei nicht um den gleichen Gott handeln kann...

Der Allah des Koran:

  • hat keinen Sohn;
  • hat nicht in seiner eigenen Schöpfung gelebt und
  • ist nicht stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden gestorben.

Der Gott der Bibel aber schon. Weil Er uns liebt:

  • "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Empfehlenswert zur Frage ist auch die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

Es ist der gleiche Gott. Ein Christ sollte das wissen. Der Urvater ist Abraham. Den haben alle 3 großen Religionen als Urvater und Abraham war der erste der den Bund mit Gott einging. Daher auch die Sache mit der Beschneidung bei Juden und Muslimen.

Was im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende geschah war, das das Verständnis über Gott in drei grundliegende unterschiedliche Lehrmeinungen abdrifteten und sich daraus sogar noch weitere Lehrmeinungen ergaben.

Gott hat sich nicht verändert. Die Lehrmeinungen haben es.

Tun sie doch, es gibt nur den einen Gott und es spielt kaum eine Rolle, ob man ihm den Namen Gott oder Allah gibt. Sprachliche und kulturelle Unterschiede der Menschen, abweichende Übersetzungen, Verständnisfehler, zu viel Fokus auf bestimmte Details etc. haben dafür gesorgt das die Botschaft insgesamt an verschiedenen Stellen abweicht, obwohl der Kern gleich ist. Auf diesen Kern, die gemeinsame Essenz, sollte man sich konzentrieren, das ist das Wichtigste.

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PS: Ein großer Konfliktpunkt ist immer wieder die sog. Trinität im Christentum, die Sache ist nur, dass dies eine falsche, künstliche Kirchenlehre ist, der gesamte Konflikt ist also eigentlich gegenstandlos und unnötig - sehr positiv, sobald man das für sich erkennt, immer mehr Christen jedes Jahr entdecken es:

Die Trinität als solche ist ein theologisches Konstrukt der Kirche, welches erst im 4. Jhdt. n. Chr. Eingang fand in die christliche Lehre, im Kontext von Machtstreit und gegen große innere Widerstände. (Kann man historisch nachlesen unter dem Stichpunkt arianischer Streit). Es ist kein Zufall, dass die Trias bei den damals vorherrschenden Römern verehrt wurde und dadurch dieser (falsche) Bezug zum Christentum entstand. Jesus hatte nie eine Dreifaltigkeit gelehrt, das Urchristentum kannte das nicht. In der Bibel steht es nicht als Konstrukt, es wurde mühselig reininterpretiert. - Bzgl. vieler starker theologischer Begründungen im Detail kann ich übrigens https://trinitaet.com als Quelle empfehlen. - Dieser vermeintliche Widerspruch zwischen Christentum, Islam und Judentum besteht also gar nicht, es ist der eine, singuläre Gott.

Ich bin selber weder Christ noch Muslim und daher neutral.

Die Vorstellungen von Gott gehen sehr weit auseinander. Die meisten Christen glauben an die sogenannte Dreifaltigkeit. Das ist der Glaube, dass Gott Vater, Sohn und heiliger Geist ist. Die Vorstellung, dass Jesus (Sohn) Gott ist, wird im Islam komplett abgelehnt. Im Islam ist es sehr wichtig, die Einzahl Gottes zu betonen.

Also Christen glauben, dass Jesus Gott ist. Das ist einfach nicht der gleiche Gott wie im Islam.

ksa01  20.04.2024, 10:17

Das ist korrekt in der Beschreibung, aber der entscheidende Punkt ist, dass man nicht der Falschbehauptung vieler Mainstreamkirchen folgen muss, die zu diesem vergifteten Ergebnis führt, immer mehr Christen erkennen das jedes Jahr: Die Trinität als solche ist ein künstliches Konstrukt der Kirche, welches erst im 4. Jhdt. n. Chr. Eingang fand in die christliche Lehre, im Kontext von Machtstreit und gegen große innere Widerstände. (Kann man historisch nachlesen unter dem Stichpunkt arianischer Streit). Es ist kein Zufall, dass die Trias bei den damals vorherrschenden Römer verehrt wurde und dadurch dieser (falsche) Bezug zum Christentum entstand. Jesus hatte nie eine Dreifaltigkeit gelehrt, das Urchristentum kannte das nicht. In der Bibel steht es nicht als Konstrukt, es wurde mühselig reininterpretiert. - Bzgl. vieler starker theologischer Begründungen im Detail kann ich übrigens https://trinitaet.com als Quelle empfehlen.

Deswegen ist die Schlussfolgerung am Ende, dass es eben doch der gleiche Gott gibt und alles zusammenpasst, sobald die Mehrheit im Christentum die falsche Trinität aus dem Gedankengebäude wieder entfernt hat, wird es ganz klar. Es ist ja auch kein Zufall, dass im Islam ebenfalls Jesus verehrt wird. Und das schon im alten Testament Gott in der klaren Einzahl betont wird etc.

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