Wie wichtig ist es euch eigtl. "Karriere" zu machen? UMFRAGE

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Ich habe andere Ziele im Leben als "Karriere" machen 48%
Job + Karriere ist das Wichtigste heut zu Tage! 18%
Ich arbeite nur um Geld zu verdienen. Karriere ist überbewertet. 18%
Ich identifiziere mich über meinen Job. Versteh dich aber. 15%

34 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich habe andere Ziele im Leben als "Karriere" machen

Ich gehe noch zur Schule, hoffe aber, dass das auch später so bleibt, weil ich denke, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht bei der Arbeit geschehen werden :D

Allerdings gibt es Menschen, die ihr Ziel eben auf die Karriere gelegt haben und wohl darin ihre Erfüllung finden....Naja, jeder wie er will. Arbeit ist natürlich schon auch wichtig, und man muss ja auch von etwas leben :D Nur passiert eben soviel Wichtiges (Familie, Freunde, bedeutendes Hobby) außerhalb der Arbeit, dass ich es irgendwie schade finde, wenn jemand so etwas so gut wie gar nicht hat....

Ich habe andere Ziele im Leben als "Karriere" machen

Ich arbeite, um zu leben; ich lebe nicht, um zu arbeiten.

Gleichwohl ist der Beruf für mich schon Berufung und ich liebe meinen Beruf. Ich arbeite gerne und mein Beruf und mein Einkommen ermöglichen mir überhaupt erst das Leben, das ich mir wünsche.

In erster Linie muss der Beruf aber natürlich auch das Einkommen und damit das Leben sichern -- ohne geht es nicht und mit gutem Einkommen hat man erheblich mehr Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten und Wünsche zu erfüllen. 

Im Zentrum steht für mich daher eine gute Balance aus Beruf und Freizeit -- wie verrückt zu arbeiten, ergibt für mich keinen Sinn, wenn man sein Leben nicht auch genießen kann. Aber nur von Leben genießen zu sprechen, ist auch nicht sinnvoll, denn Einkommen ist ja vielfach auch nötig, um sein Leben genießen zu können, z.B. mit schönem Haus, tollen Urlaubsreisen, anspruchsvoller Freizeitgestaltung.

Ich halte es auf jeden Fall auch für wichtig, dass man seinen Beruf gerne ausübt, schließlich nimmt er viel Platz im Tagesablauf ein. Ich halte es auch für wichtig, dass man seine Talente nutzt und seine Neigungen im Beruf umsetzt. 

Der Begriff "Karriere" ist oftmals irreführend. Was ist Karriere? Wie viele können sie im eigentlichen Sinne wirklich erreichen? Mitarbeiter, Gruppenleiter, Abteilungsleiter, Geschäftsführer... die Karriereleiter ist steil und die Pyramide wird nach oben enger. Nur ganz wenige Menschen steigen wirklich weit auf und das mag für manche erstrebenswert sein, für viele ist es aber auch verzichtbar. Eine ausgewogene Balance aus Beruf und Privatleben ist für viele Menschen erfüllender als unbedingt an die Spitze zu wollen und dafür ganz viele andere Dinge hintenan zu stellen.

Ich habe andere Ziele im Leben als "Karriere" machen

Ich glaube, hier muss man einige Dinge differenzierter sehen:

Ein Job und eine Karriere kann durchaus Spaß machen und erfüllend wirken. Es geht um die Selbstverwirklichung und warum sollte man sich nicht selbst verwirklichen?

Aber "nur" weil man Karriere macht, heißt es nicht, dass man viel Geld verdient (naja, vielleicht sollten wir uns darüber unterhalten, was eigentlich Karriere bedeutet, egal).

Wenn es einem finanzielle Sicherheit wichtig ist, gibt es andere legale Möglichkeiten, an Geld zu kommen, außer viel zu arbeiten. Das ist aber nicht so richtig bekannt. Der Glaube herrscht vor: Man muss richtig malochen, um Geld zu machen. Es gibt jedoch mehr Möglichkeiten, in wenig Zeit mehr Geld zu verdienen.

Dann gibt es Menschen, die "Karriere" machen wollen, um sich selbst zu beweisen. Um anderen zu zeigen, dass sie etwas Wert sind. Diese Leute werden unglücklich sein, egal wie viel Geld sie verdienen, denn Sie machen ihren Job nicht deswegen, weil es ihnen Spaß macht oder sie sich selbst verwirklichen, sondern weil sie es anderen recht machen wollen.

Deswegen sollte jeder sich fragen: Was ist mir wichtig im Leben und wirklich nur mir, nicht anderen.

Klug!

Danke für deinen Beitrag :)

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Ich habe andere Ziele im Leben als "Karriere" machen

Eine Studie hat heraus gefunden, dass man in unserer Gesellschaft unglücklicher ist, wenn man sehr wenig Geld hat (keine Überraschung). Allerdings haben sie auch heraus gefunden, dass man mit ca. 50.000.-€ Gehalt im Jahr im Schnitt am Glücklichsten ist. Bis zu dieser Summe steigt das Glück subjektiv immer weiter an. Verdient man dann mehr, dann fällt es wieder ab und man fühlt sich subjektiv weniger glücklich.

Also ich will keine Karriere machen, aber die ca. 50.000.-€ im Jahr hätte ich doch gerne.

Ich habe andere Ziele im Leben als "Karriere" machen

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass ein Pfleger (oder irgendwer, ich weiß nicht mehr genau) in einem Hospiz die Sterbenden gefragt hat, was sie im Leben am Meisten bereuen - klar auf Platz eins stand dabei, dass viele sich wünschten, weniger gearbeitet und mehr gelebt zu haben. Klar, viel Geld zu haben ist sicher ganz cool, aber was bringt es einem, wenn man vor lauter Arbeit keine Zeit hat, um es auszugeben?

Ich bin gerade mit dem Studium fertig, hab einen Nebenjob und bin auf Jobsuche. Ich würde auf jeden Fall auf ein besseres Gehalt verzichten, wenn ich dafür etwas machen kann, was mir wirklich Spaß macht oder der Job ansonsten Vorteile bietet (weniger Überstunden, Nähe zum Wohnort etc.)

Ach ja, ich kenn einen der ist über 50 und schlägt sich mit allen möglichen Jobs durch. Heute als Sänger, morgen als LKW-Fahrer, dann auf dem Bau und so weiter und so fort. Er hat die ganze Welt bereist und eine Menge Sachen erlebt, die man im Büro wohl nicht zu sehen bekommt. Er hat nicht viel Geld, aber es ist trotzdem reich - an Erfahrung, an Wissen, an Inspiration und und und.

"Manche Leute sind so arm, alles was sie haben ist Geld."

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