Wie viel sollten wir bei einer Taufe an Geld verlangen?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi! Wir reden ja hier nicht von einer versierten Band, die mehr oder weniger davon lebt und den ganzen Abend beschallt sondern von einer Anfängerband, die mal ne halbe Stunde spielt (nicht falsch verstehen, ich meine das nicht negativ, ganz im Gegenteil).

Von daher finde ich muss man die Kirche im Dorf lassen und das vor allem nicht mit Gagen von etablierten Bands vergleichen.
Meine Meinung ist: jeder ein "Taschengeld" für den Aufwand (30-50 Euro pro Nase halte ich da für angemessen) und lasst Euch wenn es gut läuft zum Essen einladen und gut ist.

Ich denke, damit kann jeder leben. Gruss Don

Wir (Gitarre und ein Sänger) nehmen für 3 Songs 300€.

Plus Sprit.

Wir rechnen so das wir ca auf 20€ Stundenlohn kommen. Heißt also Song einstudieren, An und Abfahrt und Spielzeit, Pro Musiker. da kommen die 300 euro ganz gut hin.

bei 3 Leuten werdet ihr warscheinlich etwas runter gehen was den Stundensatz angeht. Sonst will euch keiner bezahlen, leider. Manchmal wollen die den sänger auf Playback buchen um Kosten zu sparen xD

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – freiberuflicher Musiker

naja, eine Taufe dauert max eine Stunde, d.h. 60 EUR für die Band wäre ok

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@PaulPeter44

Wir kalkulieren eben auch Steuer, anfahrt und abfahrt und das lernen der Songs. Da bei taufen und hochzeiten ja bestimmte songs gewünscht werden.

Und eben teils auch probeDurchgänge 

Anzahlung von equipment weil wir die PA stellen die auf akku läuft 

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Vermutlich ist es bei Euch im Dorf bzw. Ihr habt keine großen Anfahrtskosten oder?

Interessant wäre jetzt, was man Euch bisher freiwillig fürs Spielen bezahlt hat. Für Euch wäre es ein Ansatzpunkt und durchaus möglcih, wenn Ihr auf "freiwillige Basis" mehr bekommen würdet... 

Wenn man jetzt als Zeitaufwand 30 Minuten sieht, wären  20 € pro Kopf schon ein "Stundenlohn" von 40 € und meines Erachtens an der obersten Grenze... 

Jahh...das mit dorf stimmt..also Anfahrtskosten haben wir eigentlich fast nie xD

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@AlexaandraFRAGT

dachte ich mir und was hat man Euch bisher freiwillig so gegeben...? 

Nur als kleiner Denkanstoss für den einen oder anderen "Experten" hier, bei uns gibt es eine Bigband, welche wirklich geniale Musik machen. Die müssen logischerweise ihre ganze Instrumente sowie Beschallungsanlage mitbringen und aufbauen  (entfällt bei Euch) und haben noch Anfahrtskosten...

Die verlangen dann für eine Stunde gesamt  500,-- € und sind 20 Mann... 

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Meistens haben wir 20€ pro Kopf bekommen. Also bei den Taufen. (nicht wundern, dass ich antworte. Wir sitzen hier grade beisammen und überlegen ein bisschen..also Hi, die Sängerin hier ^^)

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@TheVani

cool und Ihr seid alle drei bei GF?  Hand aufs Herz 20 € ist doch auch mehr als okay oder?  ;-)

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@schwarzwaldkarl

"Die verlangen dann für eine Stunde gesamt  500,-- € und sind 20 Mann... " Vermutlich gehen wegen solchen Angeboten die Gagen runter... . Früher haben wir zwar auch mindestens € 400,- verlangt. Allerdings pro Person...


"Wenn man jetzt als Zeitaufwand 30 Minuten sieht, wären  20 € pro Kopf schon ein "Stundenlohn" von 40 €" Wenn man einberefchnet, dass jedes Stück mindestens eine Stunde geprobt wurde, was eher niedrig angesetzt ist, wäre das ein Studenlohn von c.a. € 3,60

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@TheStone

@  TheStone

es handelt sich um drei 15-Jährige, welche sich etwas Taschengeld dazu verdienen möchten und da sollte man die Kirche sprichtwörtlich dann auch im Dorf lassen... 

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass für jede Taufe nochmals groß geprobt wird, dass muss ich Dir nicht erzählen... 

Dann hoffe ich doch, dass Du früher (als Du 400,-- Euro pro Stunde verdient hattest) dies auch immer schön bei der Einkommensteuererklärung angegeben hast  ;-)

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@schwarzwaldkarl

"@  TheStone

es handelt sich um drei 15-Jährige, welche sich etwas Taschengeld dazu verdienen möchten und da sollte man die Kirche sprichtwörtlich dann auch im Dorf lassen... " 

Die Frage ist nicht, wie alt sie sind, sondern was sie leisten und mit wem sie konkurrieren. Und übrigens auch, zu zeigen, dass ihre Musik was wert ist.

"Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass für jede Taufe nochmals groß geprobt wird, dass muss ich Dir nicht erzählen... " Das ist Käse.

"Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass für jede Taufe nochmals groß geprobt wird, dass muss ich Dir nicht erzählen... " 

"Dann hoffe ich doch, dass Du früher (als Du 400,-- Euro pro Stunde verdient hattest) dies auch immer schön bei der Einkommensteuererklärung angegeben hast  ;-)" Ja, hab ich. auch wenn dich das einen feuchten Furz angeht. 

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@TheStone

"wenn dich das einen feuchten Furz angeht"

Du hsat Recht und ich meine Ruhe... 

Zum besseren Verständnis, Du hast meine Antwort kommentiert und ich nicht Diene... 

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@schwarzwaldkarl

"Zum besseren Verständnis, Du hast meine Antwort kommentiert und ich nicht Diene... " 

Ich weiß. Deshalb gehen dich meine Steuern trotzdem nicht mehr an und haben auch nichts mit dem Thema zu tun.

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@TheStone

bescheidene Frage, wo habe ich denn geschrieben, dass es mich was angeht... Hatte lediglich erwähnt, dass ich hoffe...   ;-)  

Niemand hat Dich doch gezwungen hierauf zu antworten.... ;-)

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Im Gegensatz zu meinen Vorrednern würde ich den Preis nicht allzu niedrig ansetzen. Schließlich habt ihr was zu bieten, investiert Zeit (nicht nur für den Auftritt sondern auch für's Proben und Üben) und habt auch Ausgaben für Instrumente, etc.

Um einen konkreten Betrag zu nennen, wäre allerdings vor allem interessant, was bei euch im Ort üblich ist, bzw. welche Alternativen eure Auftraggeber haben, was die kosten und wie gut was ihr im Vergleich zu denen bieten könnt. 

Ich hatte übrigens selbst meine ersten bezahlten Auftritte, als ich in eurem Alter war und damals in der Regel DM 100 dafür bekommen. Das wären heute inflationsbereinigt c.a. €70. Das ganze dann mal drei wären € 210,-

Eben. Wer unten ansetzt verkauft sich eben unter wert.

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wenn eine Schülergruppe für eine Taufe d.h. 5 Lieder, eine Aktion von 45 - 60 min über 200 EUR verlangen würde, würde ich sie nie wieder engagieren und auch nicht weiterempfehlen, weil das überteuert ist

200 EUR würde ich nur einen Profisänger für eine Taufe geben

für einen Abend auf einem Geburtstag oder so wären 200 EUR oder mehr  ok, aber nicht für eine Taufe

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@PaulPeter44

"wenn eine Schülergruppe für eine Taufe d.h. 5 Lieder, eine Aktion von 45 - 60 min über 200 EUR verlangen würde, würde ich sie nie wieder engagieren und auch nicht weiterempfehlen," Wenn ein Auftraggeber bedeutend weniger bezahlen würde, würde ich auch nicht bei ihm spielen wollen und ihn auch nicht weiter empfehlen.

"200 EUR würde ich nur einen Profisänger für eine Taufe geben" 

Ja, einem! Und auch nur wenn er nett ist und dir aus irgend einem Grund einen Freundschaftspreis anbietet.

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Eigentlich finde ich, daß so was Ehrendienst zum Lob Gottes ist und man außer einer Spende (20 Euro pro Person) als symbolischen Aufwandsersatz da als nicht-gewerbliche Band gar kein Geld verlangen sollte.

Die Mitglieder des Kirchenchors bekommen auch keine Gage. 

Kommt natürlich drauf an, wie nahe ihr der Kirche steht. Wenn ihr nicht zur Kirche gehört und Euch als reine Entertainer seht, ist's vielleicht was anderes.

(Umsatzsteuer fällt übrigens erst ab Überschreiten der Kleinunternehmergrenze an. In Deutschland 17.500 Euro. Und die Grenze für die Einkommensteuer überschreitet ihr als Schüler eh wahrscheinlich nicht.

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