Wie viel Hertz haben Musikstücke normalerweise bzw. wie lässt sich das messen/herausfinden?

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8 Antworten

Hallo

Wie die anderen swchon geschrieben haben, diese Hertzangabe ist eine Angabe der Tonhöhe des eingestrichenen a' und das nennt man den Kammerton.

Standardkammerton ist 440 Hertz, es gibt jedoch seit längerem Tendenzen, in der klassischen Musik noch etwas höher zu spielen. Selbstverständlich steht es auch jedem Musiker offen, den Kammerton frei zu wählen, es handelt sich nur um eine Konvention, die es Musikern erleichtert, zusammenzuspielen. Denn ein Instrument auf sagen wir 430 Hertz gestimmt kann man nicht mit einem auf 440 Hertz gestimmten zusammenspielen. 

Es gibt oft praktische Gründe, von der Standardstimmung abzuweichen, zumk Beispiel wenn man im kalten spielt wird die Stimmung bei Blasinstrumenten automatisch tiefer sein.


Jetzt zu den 432 Hertz: Die Behauptung, dies sei eine ursprüngliche Stimmung, oder sie sei in irgend einer Weise besser oder angenehmer als 440 Hertz ist Unsinn. Alle Begründungen die du dafür findest sind an den Haaren herbeigezogen.

Eine ursprüngliche Stimmung hat es nie gegeben: In vergangenen Jahrhunderten hat man bei uns völlig beliebig "Kammertöne" zwischen vielleicht 360 und 550 Hertz gefunden und je nachdem wie man Transpositionen interpretiert noch viel weiter. Z.B. in der Renaissancezeit noch, also um 1500, hat man manchmal noch keinen Wert darauf gelegt, dass man verschiedene Instrumentenarten überhaupt zusammen spielen konnte- es gab kein Orchester- und entsprechend gehen die Stimmungen wild durcheinander. Sehr oft wurde ohne jeden Anhaltspunkt nach Geschmack und Gehör gestimmt oder nach der Beschaffenheit der Saiten, die man sich besorgen konnte oder nach der Kirchenorgel, wenn man das Instrument in der Kirche spielen wollte.

Ähnlich war (und ist es teilweise) auch in anderen Kulturen. Die 432 Hertz sind eine künstliche und willklürliche Festlegung. Bei Meditationsmusik, die ja nicht an bestimmte Tonarten gebunden ist, lohnt es sich nicht einmal über den Kammerton nachzudenken. 

Bei klassischer Musik schon eher, denn dabei spielt man ja ein soweit festgelegtes Werk- dabei fände ich es sogar gut, wenn man dem Klang zuliebe etwa einen Stimmton von 432 Hertz anwenden würde- zufälligerweise ist das gar nicht so verkehrt :-)  


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Kommentar von Geograph
17.10.2016, 13:32

Als Ergänzung aus https://de.wikipedia.org/wiki/Kammerton

Der seit 1939 in vielen Ländern gültige Standard-Kammerton oder Normalstimmton ist festgelegt auf a1 = 440 Hz. In deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist jedoch eine Einstimmung auf a1 = 443 Hz üblich, in der Schweiz auf a1 = 442 Hz

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Die Frage wurde schon teilweise von herja beantwortet. Du kannst davon ausgehen, dass die meisten Stücke, die Du im Radio hörst, auf einer gemeinsamen Stimmung beruhen, deren Basis das sog. eingestrichene A mit 440 Hz. ist. Von diesen 440 Hz leiten sich dann alle andern Töne ab. Es gibt Ausnahmen, wie z.B. die erwähne Grundstimmung bei manchen Sinfonieorchestern.

Wenn Du selbst ein Instrument spielst, wäre es z.B. unmöglich mit anderen zusammen zu spielen, wenn die ihre Instrumente nicht auf der gleichen Basisfrequenz gestimmt hätten.

Nun gab es weltweit schon immer unterschiedliche Grundstimmungen, in unterschiedliche Kulturen, teils aber auch in einem einzigen Land von Stadt zu Stadt verschieden.

Wohlgemerkt, wir sprechen von der Grundstimmung. Das A eine Oktave höher hat dann 880 Hz, das C nach dem 440Hz A hat 523,251 Hz. etc...

Es gibt schon lange Ideen z einer "universellen Grundstimmung", die natürlicher sei, die den Grundton des Planeten, des Universums... wider spiegle. Daher kommt vermutlich die Basis 432 Hz. Das ist etwas tiefer, manches Stück mag so etwas voluminöser klingen. Andere Instrumente, die auf 440Hz-Basis gestimmt sind, könnten da dann nicht mitspielen. Saiteninstrumente kann man umstimmen. Aber viele andere Instrumente nicht, die müssten extra dafür gebaut werden. Sänger, die zeitlebens auf 440Hz-Basis geübt haben, könnten sich damit schwer tun. Und ob die 432Hz tatsächlich irgendeinen besondere Auswirkung auf den Hörer haben, ist meines Wissens nach unbewiesen. 

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Um gemeinsam musizieren zu können müssen die einzelnen Instrumente gleich gestimmt sein. Dafür wird die Höhe des Kammertones (das eingestrichene a) angegeben. Einer internationalen Vereinbarung zufolge soll das a1 eine Frequenz von 440 Hz haben. Leider wird relativ häufig davon abgewichen. Daher wird gelegentlich die Stimmhöhe angegeben.

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hertz gibt die tönhöhe an. je tiefer der ton je niedriger die hertzzahl. je höher die zahl desto lauter die hertzzahl.

deine frage kann nicht beantwortet werden weil sich in normaler musik die hertzzahl ständig ändert und es nicht nur ein ton ist. wenn du zum  beispiel einen rock song hast dann hat die gitarre eine andere hertz zahl mit jedem akkord der gespielt wird und der sänger eine andere hertzzahl je nach dem ob er halt gerade hoch oder tief singt.

musik hat hertzzahlen iregentwo zwischen 100(bass) und 17000(ganz hoher  fiep ton den auch nicht mehr alle menschen hören)

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Jedes Musikstück basiert auf mehreren Frequenzen und ja, je nach Format bzw. Quelle, können extrem hohe bzw. niedrige Frequenzen fehlen.

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Alles was du hörst, stimmen, geräusche und musik hat einen bestimmten frequenzbereich, d.h. die grundtöne und die obertöne in den höheren frequenzbereichen.

Diese obertöne machen das timbre, bzw die klangfarbe des instruments oder geräusches aus und prägen seinen charakter.

Demnach hat musik keine bestimmte "hertz-zahl", sondern einen bereich.

Falls dich interessiert kannst bei google mal nach obertöne oder so suchen^^

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Hi,

an der Plattform liegt es nicht.

Der Kammerton ist der gemeinsame Ton, auf den die Instrumente einer Musikgruppe eingestimmt werden.

Der gültige Standard-Kammerton oder Normalstimmton ist festgelegt auf a1 = 440 Hz. In deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist jedoch eine Einstimmung auf a1 = 443 Hz üblich, in der Schweiz auf a1 = 442 Hz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kammerton

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Ganz einfach gesagt: Jedes Lied ist in dieser hinsicht unterschiedlich

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