Wie verbinden sich Aminosäuren (Proteine) mit den Mineralstoffen - wenn diese resorbiert worden sind?

4 Antworten

Ich denke, es werden dafür auch Kohlenhydrate benötigt, und eine chemische Reaktion hat ja immer verschiedene reagierende Substanzen, welche eine Reaktion "triggern", also Reaktionsenergien herabsetzen (Enzyme), elektrochemische Ladungen zur Verbindung mit einbringen, Gerüstsubstanzen bereitstellen usw. Wenn allerdings Proteine mit Mineralien über Tage reagieren, welches sind dann die generell entscheidenden Konditionen, die erfüllt zu sein haben ?

Ach du meine Güte, da hast du dich aber sehr verrannt 😅

Ich sag es vorweg und in allem Respekt, die Theorie ist Schwachsinn. Zumal manche Wörter darin nicht einmal existieren wie elektrochemische Ladungen. Und Kohlenhydrate haben damit schon zweimal nichts zu tun. Außerdem darfst du Proteine und Aminosäuren nicht gleichsetzen, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Um es einfach zu erklären, sobald Mineralstoffe in den Körper gelangen dissoziieren die Substanzen im Wasser wobei das Kristallgitter zerfällt und sich eine Hydrathülle um das Anion und Kation bildet, bestimmte Enzyme können nun mit dem Kation eine komplexe, bzw koordinatorische Bindung eingehen, sodass es verwertet werden kann, um das „Ionenpotential“ aufrecht zu erhalten helfen gewisse Strukturen in der Lipidmembran der Zelle, so genannte Ionenpumpen.

Auf die Frage woher der Körper sich nur genau die Mineralstoffe nimmt die er braucht gibt es auch eine einfache Antwort, nämlich wird das ganze durch Operons bzw den Aktivatoren/Repressoren dafür gesteuert.

Lg

Das kann man vermutlich nicht so pauschalisieren. Wie Mineralstoffe gebunden werden, hängt in erster Linie vom Stoff selbst ab bzw. der Art der Aufnahme. Metalle (bzw. Metallionen) werden im Körper meist koordinativ gebunden, während z.B. Schwefel und Phosphor aus ihren aufgenommenen Verbindungen direkt in andere überführt werden oder schon in den benötigten vorliegen.

Wenn du das ganz genau wissen willst, empfehle ich ein Buch über Biochemie zu lesen (der Stryer ist da eine gute Instanz), denn das alles sprengt hier dann doch etwas den Rahmen.

Ernähre dich einfach NORMAL und es geht ganz von selbst.

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Alles andere wirst du nicht wirklich verstehen (wollen), denn Mineralstoffe (Ionen) zirkulieren nicht und sie reagieren auch nicht mit Aminosäuren, was keine Proteine sind.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Gelernt ist gelernt

Die Verbindung ist sehr einfach, sie beruht auf dem Schlüssel-Schloß Prinzip. Es ist immer nur ein Enzym für ein gelöstes Mineral zuständig. Darüber hinaus entscheiden auch Hormone über die Menge der zu benötigten Mineralien. Bestes bsp. dazu ist das Calcium wo das Parathormon die Freisetzung und Einbindung in der Knochensubstanz steuert.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ernährungstherapie/ Diätassistent i.A. am UKL Leipzig

Ja!

Aber: es ist nicht immer so einfach; es existieren verschiedene Calcium-bindende Proteine, und das "Schloss" ist nicht vollkommen selektiv (obwohl natürlich eine 1000fach höhere Selektivität gegenüber Magnesium schon sehr selektiv ist; aber Calcium ist ja auch nur ein Beispiel).

Zufällige und physiologisch nicht sinnige Proteinbindungen kommen sicherlich auch vor.

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@Danny4793

Ja natürlich, für die Resorption von Calcium aus der Nahrung ist a.) ein in der Darmschleimhaut gebildetes Protein im Zusammenspiel mit einer Ca2+-abhängigen ATPase verantwortlich.

B.) Troponin und Calmodulin ist für die Muskelzellen verantwortlich, c.) das Calsequestrin und Calreticulin findet man im sarkoplasmatischen Reticulum, d.) Und im Kleinhirn das Calbidin usw...

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@Danny4793

Wobei, jedes Enzym hat nur eine Aufgabe. Ein defektes oder fehlendes Enzym kann durch kein zweites Enzym ersetzt werden. D.h. Enzyme können keine anderen Aufgaben übernehmen

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@Naginata



Deine ursprüngliche Formulierung ließ Interpretationsspielraum.

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Und nein, Kohlenhydrate werden dafür nicht benötigt. Sie werden generell nicht benötigt. Der Körper ist imstande sich gänzlich ohne KH mit Glukose zu versorgen. Das Gilt sowohl für die Theorie als auch die Praxis.

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